Colorado Territory, 1869: Ivy McQuaid weiß genau, was sie will: Ein eigenes Stück Land und eine eigene Farm. Dank ihrer älteren Brüder hat sie früh gelernt, mit den Besten der Besten mitzuhalten. Und so nimmt sie unter falschem Namen und als Mann verkleidet an Rodeo-Wettkämpfen teil, um von dem Preisgeld ihren Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Ausgerechnet Jericho Bliss, der Mann, der ihr das Herz gebrochen hat, kommt hinter ihre wahre Identität. Er steht genauso überraschend wieder vor ihr, wie er einst aus ihrem Leben verschwand. Und droht alles zu gefährden, was Ivy sich so hart erarbeitet hat …
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
claudi-1963
aus Schwaben
5/5
07.11.2024
Buch (Taschenbuch)
Für meine Träume riskiere ich alles
"Träume dir dein Leben schön und mach aus diesen Träumen eine Realität." (Marie Curie)
Colorado Territory, 1869:
Ivy McQuaid möchte ihre Träume von einem eigenen Stück Land und einer kleinen Farm verwirklichen. Doch dazu braucht sie dringend Geld. Dank ihrer Brüder ist Ivy eine der besten im Viehtreiben, Lasso werfen, Rodeoreiten und anderen Dingen, die eigentlich eher Männer tun. Doch gerade weil sie darin einer der Besten ist, nimmt sie für Preisgeld mit falschem Namen als Mann verkleidet an diesen Wettkämpfen teil. Denn als Frau hat sie keine Chance, zugelassen zu werden. Ausgerechnet da taucht Jericho Bliss auf und entlarvt Ivy. Der Mann, der ihr mit seinem Verschwinden das Herz gebrochen hat. Obendrein interessiert sich Jericho für dasselbe Stück Land. Er will es als Tarnung kaufen, obwohl Ivy darauf spekuliert. Ist er wieder zurückgekehrt, um ihr Herz erneut zu brechen?
Meine Meinung:
In Band 4 der Buchreihe der Familie McQuaid dreht sich dieses Mal alles um Ivy, die Jüngste. Inzwischen ist aus dem jungen Mädchen von Band 1 eine stattliche Frau geworden. Allerdings liebt Ivy mehr die harte Arbeit mit den Tieren, als die eigentliche Hausarbeit der Frauen. Weshalb sie schon länger von ihrem eigenen Stück Land mit einer kleinen Farm träumt, auf dem sie Schafe züchten will. Weil sie jedoch als Frau nicht an den harten Cowboy-Wettkämpfen mit Preisgeld teilnehmen darf, verkleidet sie sich als Mann und nennt sich fortan Buster Bliss. Es könnte alles so schön sein, würde nicht ausgerechnet ihre erste große Liebe Jericho Bliss auftauchen und sie dort wiedererkennen. Dieser ist jedoch nur zurückgekehrt, um einen Schwerverbrecher zu jagen, der in Fairplay abgetaucht ist. Nun interessiert er sich ausgerechnet als Tarnung für dasselbe Stück Land, für das Ivy Geld gespart hat. In diesem Band spürt man sofort, dass Ivy älter, reifer und vernünftiger geworden ist. Trotzdem sie mit den Wettkämpfen ein hohes Risiko eingeht. Doch sie weiß genau, was sie tut, und ist wirklich richtig gut darin. Keinem fällt auf, dass Buster in Wahrheit eine Frau ist, was ich schon etwas eigenartig finde. Ich kann allerdings Ivys Träume von einer eigenen Farm sehr gut nachvollziehen. Schließlich ist sie auf allen Farmen ihrer Brüder Wyatt, Flynn und Brody zu Hause und weiß im Grunde nie richtig, wo sie hingehört. Außerdem braucht sie ihren Freiraum und will den einzelnen Familien nicht mehr zur Last liegen. Ihrer großen Liebe Jericho trauert sie immer noch ein wenig nach, was nach seinem Auftauchen umso stärker wird. Spannend und gefährlich wird es für Ivy, als sie ausgerechnet mit ein paar Männern auf Schatzsuche geht, um das Geld für die Farm zu beschaffen. Während Jericho sich um sie sorgt, setzen ihre Brüder alles daran, ihn aus Ivys Nähe zu drängen. Ist ihre Liebe stärker oder bricht er ihr erneut das Herz? Mit viel Westernfeeling, abenteuerlicher Spannung und Liebe nimmt uns die Autorin erneut in die herzliche Familie McQuaid. Der starke Zusammenhalt dieser Familie fasziniert und fesselt mich. Auch diesmal hat sich die Autorin viel Zeitgemäßes, christliche Werte und interessante Charaktere einfallen lassen. Am Ende gibt es erneut einen Vorgeschmack auf den wahrscheinlich letzten Band, bei dem es um Dylan geht. Ich empfehle diese Reihe und gebe wieder 5 Sterne.
Bibabuch
aus Lüneburg
5/5
09.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein wunderbares Buch
Obwohl ich erst bei Band 4 in die Reihe „Neuanfang in Colorado“ eingestiegen bin, war ich sofort mitten in der Geschichte drin.
Ivy McQuaid, die mit vier älteren Brüdern aufgewachsen ist, weiß, wie das Farmleben funktioniert. Ihr größter Wunsch ist es nun, eine eigene Farm zu besitzen. Was im 21. Jahrhundert weniger das Problem wäre, ist 1869 unmöglich. Und so versucht Ivy als Mann verkleidet ihr Glück.
Mich hat das Buch wunderbar unterhalten und ich bin neugierig geworden, was in Band 1-3 passiert ist.
Bewertung
aus Bargteheide
5/5
03.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Eine wunderbare Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität zur Zeit des wilden Westens.
Das Buch „Das Land, von dem ich träume“ der Autorin Jody Hedlund ist der vierte Band in der Reihe „Neuanfang in Colorado“, der aber völlig unabhängig von der Vorbänden gelesen werden kann. Es steht zwar in jedem Band ein Mitglied der Familie McQuaid im Vordergrund und für den Zusammenhang der Familiengeschichte ist es sicherlich sinnvoll die Reihenfolge einzuhalten, doch kann dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen und hat Spaß dabei.
In diesem Buch geht es um Ivy, die jüngste in der Familie und die einzige Schwester der McQuaid Brüder. Ivy hat es folglich nicht so mit den sog. weiblichen Fertigkeiten und Eigenschaften. Ihr Ziel ist es eigenständig zu werden, Land zu kaufen und eine eigene Farm zu gründen, doch dafür fehlt ihr das Geld. So nimmt sie als Mann verkleidet an Cowboy-Wettkämpfen teil, bis eines Tages Jericho Bliss erscheint und sie erkennt. Ist nun alles vorbei? Muss Ivy sich von ihrem Lebenstraum verabschieden?
Dieser vierte Band verbindet eine spannende Handlung aus Verfolgungen und der Suche nach einem Goldschatz mit einer äußerst widerspenstigen Liebesbeziehung. Ivy steht natürlich im Mittelpunkt und sie ist in ihrer gewünschten Eigenständigkeit durchaus liebenswürdig. Jericho sieht sich seiner Aufgabe und dem Schutz von Ivy verpflichtet, was sein Leben nicht gerade einfach macht. Hinzu kommen Ivy’s Brüder, mit ihren eigenen Vorgeschichten, die nur eines sehen, Ivy vor allen Männern und vor sich selbst zu retten. Jody Hedlund schildert in ihrem gut zu lesenden Schreibstil eine Geschichte, die gekonnt Spannung mit Romantik und Humor verbindet. Dazu kommen immer wieder wunderschöne christliche Gedanken, die das Buch besonders lesenswert machen. Die Charaktere, die teilweise schon aus den Vorbänden bekannt sind, werden realistisch und liebevoll aufgebaut. Genauso gut werden die Settings beschrieben, so dass man sich viele Szenen sehr bildhaft vorstellen kann. Der Spannungsbogen bleibt durchgehend hoch, entweder durch wildwestliche Abenteuer oder durch die Schwierigkeiten zwischen Ivy und Jericho. Es ist einfach ein großartiger Mix, der dieses Buch wie auch die ganze Reihe so empfehlenswert macht.
Schneiderlein
5/5
02.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Eine Frau, die ihre Träume verwirklichen will
In dem Buch "Das Land, von dem ich träume“ wird die Geschichte von Ivy McQuaid erzählt. Wer die ersten drei Bücher der Reihe gelesen hat, kennt sie als Wildfang, die ihren vier Brüdern in nichts nachsteht. Mittlerweile ist Ivy eine junge und schöne Frau geworden, die genau weiß, was sie will: Unabhängigkeit von ihren Brüdern und ein eigenes Stück Land.
Um dies zu erreichen, nimmt sie unter falschem Namen und als Mann verkleidet an Cowboy-Wettkämpfen teil und möchte von den Preisgeldern ihren Traum verwirklichen. Die Autorin Judy Hedlund zeigt in diesem Roman wunderbar die Schwierigkeiten von Frauen der damaligen Zeit im wilden Westen auf. Ihr Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen und oft sehr humorvoll. Die verschiedenen Charakter werden sehr gut dargestellt und auch die Protagonisten mit Ecken und Kanten beschrieben. Während Ivy oft hitzig und unüberlegt handelt, tut Jericho, der junge Mann, der ihr einst das Herz gebrochen hatte und nun überraschend wieder vor ihr steht, nichts, was seinen Vorsätzen und Entscheidungen widerspricht.
So müssen die beiden im Verlaufe ihrer Geschichte immer wieder Entscheidungen treffen, die ihre Beziehung zueinander spannend halten. Als Leser kann man sich gut in die beiden hineindenken und ihre Entwicklung miterleben.
Sehr gut gefallen hat mir auch der dezent angedeutete Glaube der beiden. Ihre Geschichte zeigt ganz praktisch auf, was bereits zu Beginn des Buches in einigen Versen des Psalms 37 steht: Wenn ein Mensch seinen Weg zielstrebig gehen kann, dann verdankt er das dem Herrn, der ihn liebt. Selbst wenn er einmal stolpert, fällt er nicht zu Boden, denn der Herr hält ihn fest an der Hand.
Ich habe auch diesen - leichten, aber sehr schönen - Roman in einem Rutsch durchgelesen und bin einmal mehr voller Begeisterung in den wilden Westen abgetaucht.
Also: eine klare Leseempfehlung, vor allem für die, die romantische Wild-West-Geschichten lieben.
Bewertung
aus Glauchau
5/5
24.08.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannend und gefühlvoll
„...Ivy McQuaid würde das Kälberfangen mit dem Lasso gewinnen. Sie konnte den Sieg schon in ihren Adern fühlen...“
Mit diesen Zeilen beginnt ein abwechslungsreicher Roman. Natürlich gewinnt Ivy, allerdings verkleidet als Mann und unter anderem Namen. In Colorado des Jahres 1869 hatte man ihr als Frau verwehrt, an den Wettkämpfen teilzunehmen. Also hatte sie sich etwas einfallen lassen.
Die Autorin hat eine spannende Geschichte geschrieben. Der Schriftstil ist gut ausgearbeitet und lässt sich flott lesen.
Bisher hatte Ivy keiner erkannt. Doch heute ist unter den Zuschauern Jericho, der Mann, der vor zwei Jahren mit ihrem Bruder Dylon verschwunden war und nie wieder etwas von sich hatte hören lassen. Sie hat ihn nie aus ihren Kopf bekommen. Als sie ihn nun wiedersieht, kommen folgende Gedanken hoch:
„...Es war einfach nicht fair, dass sie sich stärker zu ihm hingezogen fühlte als ein Bärenjunges zu einer Schüssel Honig, obwohl sie sich angestrengt hatte, jede Sehnsucht im Herzen zu ersticken...“
Ivy hat drei weitere Brüder, die alle verheiratet sind. Sie lebt auf der Farm des ältesten Bruders. Aber sie träumt von einem eigenen Stück Land und einer Schafzucht. Mit den Wettkämpfen will sie sich das nötige Geld verdienen.
Jericho ist im Auftrag der Pinkerton–Agentur zurückgekommen. Er ist auf der Spur eines Verbrechers. Das darf jedoch keiner wissen. Deshalb zieht er ebenfalls bei Ivys Bruder ein und arbeitet auf dessen Baustelle.
Er hatte einst Dylon versprochen, die Finger von Ivy zu lassen. Jetzt gilt das erst recht, denn er weiß, dass sein Job auch für Ivy lebensgefährlich werden kann. Aber Theorie und Praxis sind leider zwei verschiedene Seiten eine Medaille. Zum einen fällt allen Arbeitern auf, dass er Ivy mag, zum anderen benimmt er sich manchmal wie ein eifersüchtiger Freund. Auch Ivys Brüder haben eine Auge drauf, was geschieht. Jericho hat einen festen Glauben, der ihn in schwierigen Situationen leitet.
„...Ich kann für Ivy nichts Besseres tun, als dafür zu sorgen, dass sie ihr Glück findet, aber mit mir wird sie es nicht finden...“
Leider hat er die Rechnung ohne Ivy gemacht. Sie will ihn und nur ihn. Seine Ablehnung trifft sie hart. Sie fühlt sich ungeliebt und nicht wertgeschätzt.
Was stimmte mmit ihr nicht, das sie imemr von allen in Stich gelassen wurde? Warum liebte sie niemand genug, um bei ihr zu bleiben?...“
Um ihre Verzweiflung völlig zu verstehen muss man ihre Familiengeschichte kennen. Wird es eine Lösung aus diesem Dilemma geben?
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin versteht es, die Emotionen ihrer Protagonisten gekonnt auf den Punkt zu bringen. Hier trifft Spannung auf Gefühl.
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