Sportgeschichte vor Gericht Ein Gutachten zu Dopingpraxis und SED-Unrecht im DDR-Sport
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.05.2024
Herausgeber
Landessportbund Thüringen e.V. + weitereVerlag
Arete VerlagSeitenzahl
132
Maße (L/B/H)
23,4/16,6/1 cm
Gewicht
277 g
Farbe
Tabak / Messing
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-96423-127-7
Die Gerichtsakten der „Doping-Prozesse“ der 1990er Jahre bieten eine umfangreiche Grundlage, um die Dopingpraxis der DDR aus doppelter Perspektive neu zu beleuchten:
Weshalb war Doping trotz staatlicher Planung von Willkür geprägt? Wie und warum radikalisierten sich die Methoden in unberechenbarer Weise? Wer waren die Mitwisser der Dopingschäden in Sport und Gesellschaft? Welche Repression war mit der Dopingpraxis verbunden?
Neben der Rekonstruktion historischer Details gilt es zudem, die nachträgliche Deutung von Geschichte zu hinterfragen: Wie rechtfertigten die Verantwortlichen ihr Handeln im Rückblick, weshalb wirkten Schweigegebote bis weit nach der Zeit der Friedlichen Revolution 1989/90?
Die Studie von Jutta Braun und René Wiese (Zentrum deutsche Sportgeschichte) wurde vom Landessportbund Thüringen e.V., der Thüringer Staatskanzlei und dem Deutschen Olympischen Sportbund gefördert. Hiermit setzen die Förderer ihr Anliegen fort, zur Aufklärung der individuellen Leidensgeschichten von Betroffenen beizutragen, sie in eine umfassende Missbrauchsgeschichte in der Diktatur einzuordnen und Unterstützungsangebote zu entwickeln.
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