SPINNEN IN DER KRISE
Spidey-Klon Ben Reilly tritt neuerdings als offizieller Spider-Man der Beyond Corporation in Aktion. Während Peter Parker im Krankenhaus liegt und Captain America seine Einsatztauglichkeit beweisen muss, manipuliert Beyond die Persönlichkeit von Ben – und plötzlich steht nur Black Cat zwischen MJ und dem Tod durch Queen Goblin?! Als es schließlich darum geht, Beyond zu stoppen, taumelt Ben in die Finsternis.
Der finale Band der sensationellen Beyond-Saga von Zeb Wells (Spider-Man), Patrick Gleason (Superman), Jed MacKay (Avengers), Michael Dowling (Jane Foster & The Mighty Thor), Mark Bagley (Spider-Man: Die Klonsaga) und anderen.
ENTHÄLT: AMAZING SPIDER-MAN (2018) 86-93, AMAZING SPIDER-MAN (2018) 88.BEY & 92.BEY, MARY JANE & BLACK CAT: BEYOND (2022) 1
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Rainer
aus Köln
4/5
30.09.2024
Buch (Taschenbuch)
Actionreich und farbenfroh
Mit der Rezension dieses Bandes hatte ich zunächst ein paar Probleme, da dies das Paperback Nummer 2 ist, mir ist allerdings das erste Paperback nicht bekannt.
Beyond basiert quasi auf der Spider-Man Klonsaga und hier treffen dann auch Peter Parker und sein Klon Ben Reilly aufeinander. Beide sind Spider-Man aber sie sind unterschiedlich, was besonders zum Ende der Story klar wird.
Beide Spider-Man kämpfen, zusammen mit weiteren Superhelden, gegen die Beyond Corporation, welche das Geschäft mit den Klonen auf die Spitze treibt und nun versucht Klone aus verschiedenen Superschurken zu produzieren. So arbeitet Beyond zum Beispiel an einem Klon aus Morbius und Crog, was aber zum Glück nicht gelingen will.
Im Kampf gegen die Beyond Corporation stehen Spider-Man Captain America und Black Cat bei, insbesondere im Kampf gegen Queen Goblin ist die auch dringend nötig.
Um ganz in die Story einzutauchen ist Band 1 dringend erforderlich. Die Story von Band 2 liest sich dann aber auch leicht verständlich und sie ist mit Action wirklich vollgepackt.
An dem Comic sind Zeb Wells (Spider-Man), Patrick Gleason (Superman), Jed MacKay (Avengers), Michael Dowling (Jane Foster & The Mighty Thor), Mark Bagley (Spider-Man: Die Klonsaga) beteiligt. Die Zeichnungen sind sehr farbenfroh, selbst in den düsteren Momenten.
Empfehlung, für die die auch schon Band 1 gelesen haben
Hemeraner
4/5
12.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Tolle Zeichnungen, umfangreich
Der Comic im umfangreichen Format dürfte Ersteinsteiger erst mal verwirren. Zwar ist hier Spider-Man tatsächlich (überwiegend) als Einzelheld in Aktion, doch es ist nicht der allseits bekannte Peter Parker. Es ist auch nicht Miles Morales, der zwar kurz als „inoffizieller“ Spider-Man einen Auftritt hat, aber hier ist es Ben Reilly. Leser, die hier erst mit dem Band einsteigen dürften aufgrund diverser Handlungsstränge und Charakterelemente verwirrt sein. Und auch mir wäre es schwer gefallen, obwohl ich den einen oder anderen Band im Spider-verse bereits kenne, alle irgendwie unter einen Hut zu bekommen. Daher lese ich mir immer das Vorwort durch, das den Leser gleich auf Stand bringt. So war es hier auch. Alles wird dann in der fortlaufenden Handlung in dem Band dann schon erklärt oder in Erwähnungen kann man sich seine Schlüsse zu dem bisher Geschehenen führen.
So taucht ein junger Mann auf und teilt Peter Parker unverhohlen mit, dass er nunmehr offiziell Spider-Man ist. Rein rechtlich mag das sogar stimmen. In einer der Vorgeschichten hat Doc Ock eine Firma mit einer Reihe von Patenten gegründet. Im weiteren Verlauf kam Peter Parker an das Unternehmen und das hat er dann so weit ich das verstanden habe als leere Hülse einem Unternehmen verkauft. Dieses Unternehmen stellt sich als „Beyond Corporation“ heraus. Hier forscht man an Superkräften und hat eine Reihe von Gimmecks entworfen, wie beispielsweise den neuen Spider-Man-Anzug, der diverse Fähigkeiten hat, wovon Peter Parker nur träumen könnte. So steht hinter dem jungen Mann auch eine unzählige Anzahl von Mitarbeitern, die hinter ihm aufräumt und eben das macht, womit sich ein Superheld nach dem Kampf nicht herumschlagen muss. Peter selbst ist erschöpft, hat er doch nicht nur seinen Onkel Ben, sondern vor kurzem auch seinen besten Freund verloren. Wie bereits im Sony-Spider-Man-Film gesehen, macht ihn das mürbe. So hat er dem Herrn gegenüber wenig entgegenzusetzen und es artet nicht zum Kampf aus, wenigstens nicht gegeneinander, würde er nur sich selbst bekämpfen. Wen ich nämlich auch nicht auf dem Schirm hatte, ist Ben Reilly. Ben Reilly ist ein Klon Peter Parkers und damit sein genaues Ebenbild, allerdings mit gefärbten blonden Haaren. Er arbeitet für die Beyond Corporation und will für diese nur Gutes im Dienste der Menschheit machen, auch wenn so mancher Mitarbeiter, wie seine Sicherheitschefin Danger ziemlich suspekt sind. Danger fürchtet jeder (dabei ist das WIRKLICH gruselige ihre potthässliche Frisur "I'm offended by everything!).
So hatte das Unternehmen sogar die Möglichkeit, seine Freundin Janine Godbe aus dem Knast zu holen. Die lebt jetzt mit ihm in einem schicken Penthouse der Corporation, so eine Art goldener Käfig, denn die Sicherheitsmaßnahmen sind denen in einem Gefängnis nicht unähnlich. Schließlich will man die Liebste von Ben schützen.
Kaum hatte man sich besprochen, schon kommt es zum Kampf mit der Schurkentruppe U-Foes, die ich so auch wiederum nicht kenne. Während Bens Anzug ihn schützt, bekommt Peter die volle Dröhnung an Stahlung ab. Seine Verletzungen sind so stark, dass er ins Krankenhaus muss und dort direkt auf die Intensivstation kommt. Keiner der Ärzte kann sagen was er hat. Als wenn das noch nicht alles wäre, bekämpft ihn sein eigener Spinnensinn und lässt ihn ins Koma fallen. Und da bleibt er den Großteil des Bandes über. Fast ausschließlich alle Actionsequenzen und wichtigen Dialoge kommen also in Gestalt von Spider-Man alias Ben Reilly.
Überrascht hat mich auch die Liaison Doc Ock/Tante May. Hier musste ich das Nachwort zu Rate ziehen. Wie gesagt, man kann den Band lesen und mit dem Enthaltenen irgendwie nachvollziehen. Die Story selbst wird dann innerhalb des Bandes schnurstracks durchgezogen. Wobei es mir dann etwas seltsam vorkam, dass Ben von diversen Bösewichtern hintereinander konfrontiert wurde. Morbius, Kraven… bei den beiden Agentinnen, die so ein wenig im Stil – in dem Fall ZWEI – Engel für Charlie auftraten lurcht dann noch Lizard irgendwo rum… das war dann hin und wieder too much. Mays Zusammenarbeit mit Otto geriet dann zum weiteren Verlauf der Story. Was ich absolut überflüssig fand, war die kurze Handlung um das Monster im Krankenhaus. Was sollte das? So eine Art Halloween-Story?
Die Zeichnungen hingegen konnten sich sehen lassen. Ich kann jetzt auch nicht sagen, dass ich nicht unterhalten worden wäre, aber für die fünf Sterne reichte es allerdings leider nicht.
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