Produktbild: Blankenese - Zwei Familien
Band 3

Blankenese - Zwei Familien Zeitensturm | Ein fesselnder Roman über eine Generation im Aufbruch, über Ideale, Verrat und die Macht familiärer Bande - bewegend und hochaktuell

Aus der Reihe Die Zeitenwende-Reihe
41

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17080

Erscheinungsdatum

29.08.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

479 (Printausgabe)

Dateigröße

2080 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783751760928

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Sprachkennzeichnung vorhanden
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt
  • Landmark-Navigation vorhanden

Verkaufsrang

17080

Erscheinungsdatum

29.08.2025

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

479 (Printausgabe)

Dateigröße

2080 KB

Auflage

1. Auflage 2025

Sprache

Deutsch

EAN

9783751760928

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    aus Bonn

    5/5

    09.09.2025

    eBook (ePUB)

    Zeitensturm

    „Zeitensturm“ ist der dritte Band der Trilogie „Blankenese - Zwei Familien“ von Michaela Grünig. Die Familien Casparius und Jacobson sind in den 60ern angekommen und zeigen uns die vielschichtigen Probleme dieser Zeit. Obwohl ich die ersten beiden Bände vor geraumer Zeit gelesen hatte, kam ich gut in die Geschichte hinein, was nicht zuletzt an dem ausführlichen Personenverzeichnis lag. Der Roman beginnt mit der Beerdigung von John und Leni, den Protagonisten aus dem ersten Band. Schon hier zeigen sich die verschiedenen Charaktere der jetzigen Generation: Sonja wirkt als Erbin der Reederei und Unternehmerin hart und unnahbar. Auf die Töchter Ulrike und Sabine hat das unterschiedliche Wirkung: Während sich Ulrike zunächst trotzig in die linke Szene nach Berlin flüchtet und das genaue Gegenteil Ihres Elternhauses sucht, sondert sich Sabine ab und zieht sich zurück. Unterschiedlicher können Schwestern kaum sein. Ihr Bruder Albrecht hält sich eher aus allem raus und zieht im weiteren Verlauf ins Ausland. Er spielt keine größere Rolle mehr im Roman. Auch Kurt, Sonjas Cousin, treffen wir auf der Beerdigung wieder. Er arbeitet mittlerweile als Jurist in der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen und wohnt mit Fanni und zwei Söhnen in Ludwigsburg. Im Verlauf des Romans wechselt er zur Bundesanwaltschaft und arbeitet dort gegen die RAF. Michaela Grünig lässt ihre Protagonisten genau da leben und arbeiten, wo sie auf die Besonderheiten der 60er treffen. So treibt Ulrike sich auf den Studentendemonstrationen herum und wir können die Entwicklung ihres Freundes Lars zur linken Terrorszene verfolgen. Der Konflikt mit ihrem Elternhaus wird anfangs sehr deutlich, aber als angehende Journalistin versucht sie trotzdem, alle Seiten neutral zu sehen. Als Lars immer radikaler wird, kehrt sie nach Hamburg zurück und arbeitet in der Reederei, später dann als Journalistin. Sabine kämpft zunächst mit Schulproblemen und wechselt dann auf ein Eliteinternat. Dort findet sie zwar endlich Freunde, aber auch diese Beziehungen enden im Drama. Abtreibung und Homosexualität waren damals noch verboten, und der Leser erlebt mit, welche Probleme sich daraus ergeben. Später landet Sabine in der Hausbesetzerszene und wird erneut von Freunden enttäuscht. Im weiteren Verlauf gerät sie durch Ulrikes Exfreund Lars in die Kreise der RAF und wird tief in terroristische Taten verstrickt. Im Nachwort erfahren wir, dass ihr Charakter an die RAF-Terroristin Susanne Albrecht angelehnt ist, die ebenfalls in einer wohlsituierten Familie in Blankenese aufgewachsen ist. Das, was wir durch Kurts Arbeit über ehemalige Nazis in führenden Positionen der jungen Bundesrepublik erfahren, hat mich wirklich überrascht: Der Krieg ist seit etwa 20 Jahren zu Ende und die Alliierten haben jahrelang versucht, Kriegsverbrecher und Nationalsozialisten zu enttarnen und zu bestrafen. Trotzdem rutschen immer wieder Täter durch das Raster und es gibt Gesetze, die eine Bestrafung einfach verbieten. Menschen wie Beate Klarsfeld haben immer wieder auf ehemalige SS-Täter aufmerksam gemacht, und auch Kurt, dessen Bruder Michael als ehemaliger KZ-Häftling emotional stark betroffen ist, zeigt uns aus seiner Perspektive, wie hilflos er diesem Dilemma gegenübersteht. Besonders berührt hat mich Michaels Trauma. Aus dem „Jungen aus dem KZ“ ist ein erwachsener Mann geworden, der das Erlebte nie mehr loswird. Umso mehr hat es mich gefreut, dass er in Ulrike seine Seelenverwandte findet und die beiden ein Paar werden. Insgesamt ist dieser dritte Teil der Trilogie sowohl gesellschaftlich/politisch als auch erzählerisch sehr gelungen. Ich konnte nicht alle Entwicklungen nachvollziehen, aber insgesamt habe ich mit allen Protagonisten mitgefiebert und mich sehr gut unterhalten gefühlt. Dabei hat Michaela Grünig zum Nachdenken angeregt und den Blick auf die aktuelle politische Situation geschärft. Eine klare Leseempfehlung von mir.

  • Bewertung

    5/5

    02.09.2025

    eBook (ePUB)

    Bewegender Abschluss einer…

    Bewegender Abschluss einer großen Familiengeschichte "Blankenese – Zwei Familien Zeitensturm" ist der dritte und letzte Teil der Reihe und führt die Leser in die schwierigen Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Band zeigt, wie die Familien ihren Platz in einer völlig veränderten Welt finden müssen. Alte Wunden sind noch längst nicht verheilt, gleichzeitig bestimmen Neubeginn und Aufbruch die Zeit. Diese Mischung aus Vergangenheit und Zukunft verleiht dem Buch eine besondere Spannung. Mit viel Gespür zeichnet die Autorin ein Bild der Nachkriegsjahre, in dem soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Herausforderungen greifbar werden. Man spürt die Unsicherheit, die in der Luft liegt, aber auch den Wunsch nach Stabilität. Themen wie Schuld, Verantwortung, Verdrängung und Neuanfang ziehen sich wie ein roter Faden durch die Handlung und machen sie inhaltlich gehaltvoll. Zugleich gelingen viele Momente, in denen deutlich wird, wie sehr die Figuren mit ihren ganz persönlichen Fragen ringen – sei es in ihren Familien, in ihren Beziehungen oder in der Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit. Besonders gelungen ist, dass die verschiedenen Handlungsstränge, die man aus den vorigen Bänden kennt, hier zusammengeführt werden. Man bekommt das Gefühl, dass die Figuren nach einem langen Weg an einem Punkt angelangt sind, an dem sie Entscheidungen treffen müssen, die für ihr weiteres Leben prägend sind. Manche dieser Entscheidungen sind schmerzhaft, andere öffnen neue Möglichkeiten. Diese Mischung aus Konflikt und Hoffnung hat die Geschichte für mich sehr lebendig gemacht. Der Roman überzeugt durch die atmosphärische Dichte. Orte, Situationen und Stimmungen sind so geschildert, dass man sich mitten hineingezogen fühlt – man kann die Sorgen und Hoffnungen dieser Zeit fast miterleben. Dazu kommt, dass die Figuren trotz der historischen Distanz sehr nahbar wirken. Ihre Unsicherheiten und Hoffnungen sind nachvollziehbar, und gerade das macht das Lesen berührend. Für mich ist "Zwei Familien Zeitensturm" ein würdiger und stimmiger Abschluss der Reihe. Der Roman fasst die Themen der Vorgängerbände zusammen und zeigt noch einmal, was diese Familiengeschichte so besonders macht: die Verbindung von Zeitgeschichte und persönlichem Schicksal. Ein Buch, das sowohl unterhält als auch nachdenklich stimmt. Deshalb vergebe ich fünf Sterne und empfehle die Reihe jedem, der sich für historische Familienromane interessiert, die nicht nur erzählen, sondern auch etwas über die Zeit spürbar machen.

  • Tschy

    5/5

    31.08.2025

    eBook (ePUB)

    Die Reederei Familie in einer politisch bewegten Zeit

    Dieser dritte Teil des historischen Romans spielt zwischen 1968 und 1977, einer politisch sehr bewegenden Zeit in Ost- und West Deutschland. Ulrike und Sabine Koenig, die beiden Töchter der erfolgreichen Reederin Sonja Casparius-Koenig rebellieren. Ulrike möchte als Journalistin arbeiten, hat einen Freund, der ein RAF Sympathisant ist und arbeitet nach der Trennung von ihm zunächst für die Familien-Reederei. Diese Arbeit macht sie aber nicht richtig glücklich, andere journalistische Themen bewegen sie viel mehr wie z.B. der Abtreibungsparagraph 218 oder das wachsende Umweltbewusstsein. Erst als sie in einer neuen Beziehung ist, schafft sie den Absprung aus der Reederei, wie erwartet kommt es zum Bruch mit der Familie. Sonja, die kurz vor der Volljährigkeit steht, erlebt ein wenig führsorgliches Elternhaus und klammert sich an jeden Halt, der sich ihr bietet, auch wenn es manchmal wirklich die falschen Freunde sind, denen sie vertraut. Eine wichtige Rolle spielt auch Kurt Jacobson und seine Familie, der Cousin von Sonja, er ist Jurist und arbeitet für die Bundesanwaltschaft. Erst hat er probiert Nazi-Verbrechen aufzudecken und zu verfolgen, dann wird er in Karlsruhe damit beauftragt sich mit der RAF und ihrer aufkommenden Stärke und ihren Verbrechen zu beschäftigen. Kein ungefährlicher Job… Mir hat das Buch super gut gefallen, es werden kann viele interessante historische Ereignisse aufgegriffen und sehr interessant in Romanform verpackt. Der Schreibstil ist toll und die Geschichte ist so fesselnd, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Eine unbedingte Leseempfehlung für Fans von historischen Romanen!

  • Bewertung

    5/5

    22.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitgeschichte mit Emotionen

    Wir befinden uns ins Hamburg im Jahr 1968. Es ist eine schwierige Zeit, in der sich die Generationen aneinander reiben. Ulrike ist eine angehende Journalistin und sie sympathisiert mit der Studentenbewegung und rebelliert gegen ihre Eltern. Ihr Schwester Sabine hingegen ist sensibel und schließt sich einer Gruppe Hippies und Hausbesetzer an. Doch als einer ihrer Freunde erfährt, dass sie mit Kurt Jacobson verwandt ist, der für die Bundesanwaltschaft arbeitet, ruft dies die RAF auf den Plan. Ich habe mich schnell wieder in die Familie Casparius eingelesen. Die Autorin hat es geschafft, diese besondere Zeit sehr authentisch und auch dramatisch darzustellen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und habe sehr mitgefiebert wie es ausgeht. Es ist eine Zeit, über die ich selbst nicht so viel weiß. Daher habe ich einiges gelernt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft, die Kapitellänge ist für mich ideal gewesen. Ich hatte viele Emotionen beim Lesen und bin etwas traurig, dass dies nun der Abschluss der Reihe ist. Aber ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

  • Sabine

    5/5

    15.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gelungen

    Spuren im Gestern, Hoffnung im Morgen Hamburg, 1968. Ein Riss geht durch Deutschland, die neue Generation befindet sich im Konflikt mit der alten. Auch Ulrike Casparius, eine angehende Journalistin, sympathisiert mit der Studentenbewegung und rebelliert gegen ihre Eltern. Ihre sensible Schwester Sabine sucht verzweifelt nach Anerkennung und findet sie in einer Gruppe Hippies und Hausbesetzer, denen sie sich anschließt. Dort werden große Pläne für eine bessere Zukunft geschmiedet. Als einer ihrer Freunde erfährt, dass sie mit Kurt Jacobson verwandt ist, der für die Bundesanwaltschaft arbeitet, ruft dies die RAF auf den Plan. Und plötzlich wird aus Gedankenspielen tödlicher Ernst ... Fazit: Da ich diverse Bücher der Autorin gelesen habe, war ich neugierig auf dieses. Allerdings ist dies bereits der letzte Teil der Blankenese Trilogie. Obwohl ich die ersten beiden nicht kenne, bin ich recht gut ins Buch gekommen. Das Personenverzeichnis ist in diesem Fall auch sehr hilfreich. Hausbesetzerszene, RAF, Hippies, dies alles fand in den späten Sechzigern statt. Was eigentlich als friedliche Bewegung gedacht war, schlägt durch Hardliner um, wie es immer wieder bis heute passiert. Eigentlich wollte man nur gegen das Establishment rebellieren. Olympia 1972 sollte ein friedliches faires sportliches Ereignis aller Nationen werden. Die friedlichen Spiele wurden jäh durch das furchtbare Attentat überschattet. Verantwortlich war eigentlich der "Schwarze September", aber unterstützt wurden die von westdeutschen Neonazis. Auch hier sind indirekt Baader und Meinhof, involviert, sie sollten auch freigepresst werden. Die Autorin verbindet hier Realität mit fiktiven Figuren. Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und spannendbis zum Schluss. Auch wenn man die Zeit nicht "miterlebt" hat, kann man sie sich durch die Bescheinigungen sicher gut vorstellen. Wobei es heute eine zusätzliche Recherche durch das Internet leicht ist und man dadurch "Lücken" schließen kann. Ich hatte den Vorteil, dass ich mich noch gut an die Zeit erinnern kann. Insgesamt hat die Autorin die Zeit wieder in Erinnerung und zum Nachdenken gebracht. Die meisten Bücher über diese Zeiten sind relativ "trocken". Wer gerne in diese Zeit der Geschichte eintauchen möchte, ohne nur trockene Fakten zu erfahren, ist hier genau richtig.

Kundinnen und Kunden meinen

5

29

4

11

3

1

2

0

1

0

Bewertungen (41)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Blankenese - Zwei Familien