Produktbild: Strong Female Character

Strong Female Character Mein Leben zwischen Sexismus und Autismus. . Zwischen Neurodiversität und gesellschaftlichen Erwartungen: Ein schonungsloser Blick auf Autismus

91

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.10.2024

Verlag

Pola

Seitenzahl

317 (Printausgabe)

Dateigröße

2150 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Übersetzt von

Doreen Reeck

Sprache

Deutsch

EAN

9783759600059

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

25.10.2024

Verlag

Pola

Seitenzahl

317 (Printausgabe)

Dateigröße

2150 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Übersetzt von

Doreen Reeck

Sprache

Deutsch

EAN

9783759600059

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  • KerMeliest

    aus Berlin

    5/5

    24.11.2024

    eBook (ePUB)

    Authentisch, witzig und erschütternd ehrlich

    Authentisch, witzig und erschütternd ehrlich Fern Brady liefert mit Strong Female Character eine Autobiografie, die gleichermaßen berührt, aufrüttelt und fesselt. Mit entwaffnender Offenheit schildert sie ihren Weg zur späten Autismus-Diagnose und wie es ist, als neurodiverse Frau in einer von Sexismus und Ableismus geprägten Welt zu leben. Das Buch liest sich nicht nur spannend, sondern erschreckt auch an vielen Stellen. Es ist schwer, unberührt zu bleiben, wenn Brady von den Herausforderungen erzählt, die sie durch ihre Familie und Eltern erlebte, oder von den Misshandlungen eines ehemaligen Freundes, der sie beinahe getötet hätte. Ihr scharfsinniger Humor und ihr schonungsloser Blick auf die Gesellschaft machen das Lesen dennoch zu einem bereichernden Erlebnis. Dieses Buch ist nicht nur ein Plädoyer für mehr Verständnis und Akzeptanz, sondern auch ein inspirierendes Zeugnis der Stärke. Absolut empfehlenswert für alle, die tiefgründige, persönliche und unkonventionelle Geschichten lieben!

  • meerblick

    4/5

    08.12.2025

    eBook (ePUB)

    Herausforderungen

    Fern Brady stellt sich in ‘Strong Female Character‘ den Herausforderungen in ihrem Leben. Schonungslos ehrlich berichtet sie von ihren Störungen in der sozialen Kommunikation, die sie bereits in frühester Jugend spürte, deren Ursachen jedoch erst viel später als erwachsene Frau bei ihr als Autismus diagnostiziert wurde. Sie erzählt mit welchen Reaktionen aus ihrer Umwelt sie zurechtkommen muss. Diskriminierungen, Ausgrenzung sind gesellschaftlich vorherrschende Verhaltensweise gegenüber abnormalen Verhaltensmustern, die von den Betroffenen als schmerzlich und ungerecht empfunden werden. Das Erkennen der Krankheit ist eine wichtige Voraussetzung, um die Handlungsweisen im Alltag zu regulieren. Erfahrungen öffentlich zu machen in Form einer biografischen Darstellung hilft eine allgemeine Erkenntnis zu entwickeln, aufzubauen und damit Verständnis füreinander zu finden. Es ist ein starkes Buch, das Mut erfordert, aber mit einem der Autorin eigenen Humor ungesetzt wurde.

  • Rei Shimura

    4/5

    25.10.2024

    eBook (ePUB)

    Schonungslos ehrlich

    Ein autobiographisches Buch zu rezensieren, empfinde ich als deutlich schwieriger als Belletristik. Denn wäre dies eine erfundene Geschichte könnte ich der Autorin vorwerfen, dass manche Teile ein wenig zu übertrieben sind und sie ein bisschen zu viel in das Buch hineingepackt hat. Allerdings ist dies eben keine erfundene Geschichte und alles, was Autorin Fern Brady in ihrem Buch berichtet, hat sie wirklich erlebt und ist ihr auch wirklich passiert. Und das ist eine ganze Menge, die auch in allen nicht so schönen Details und einer sehr direkten Sprache beschrieben wird. Mir ist bewusst, dass Fern Brady ihr bisheriges Leben so genau beschreibt, um aufzuzeigen wie sich ihr Autismus geäußert hat und warum es so wichtig ist Autismus möglichst früh zu diagnostizieren. Wahrscheinlich bzw. ziemlich sicher wäre ihr Leben anders und vor allem auch einfacher verlaufen, wenn irgendein Arzt in ihrer Kindheit erkannt hätte, dass Fern Autistin ist. Leider ist Autismus gerade bei Frauen noch immer ein sehr schwieriges und vor allem komplexes Thema. Wie in so vielen anderen Bereichen werden männliche Kriterien und Verhaltensweisen als Basis für die Diagnose herangezogen. Autismus bei Frauen/Mädchen äußert sich aber meistens in einer anderen Art und Weise als bei Männern/Buben und daher werden Frauen meistens (zu) spät diagnostiziert. Das Buch zeigt diesen Umstand mehr als deutlich auf, wenn auch „nur“ auf Basis eines Einzelschicksals. An wenigen Stellen zeigt Fern auch das Schicksal von anderen Personen auf und verdeutlicht damit wie falsch die Gesellschaft auf Personen mit Autismus während eines Meltdowns reagiert. Dieses Fehlverhalten basiert meiner Meinung nach auf fehlenden und falschen Informationen, was dieses Buch für mich noch wichtiger und wertvoller macht. Ich befürchte nur, dass Fern Bradys Buch nicht die Reichweite bekommen wird, um gleich das ganze System zu ändern. Aber es ist ein wichtiger und weiterer Schritt, um Autismus und vor allem weiblichen Autismus in der Bevölkerung sichtbarer zu machen. Strong Female Character ist alles andere als ein Wohlfühlbuch. Es ist knallhart, offen und schonungslos ehrlich. Mich hinterlässt das Buch ziemlich nachdenklich und ich denke, dass ich noch nach weiteren Büchern zu dem Thema suchen werde. Denn einige Fragen zum weiblichen Autismus sind für mich nach der Lektüre unbeantwortet geblieben. Dies kann ich aber der Autorin nicht wirklich anlasten, da sie nie den Anspruch hatte ein Fach- oder Aufklärungsbuch zu schreiben.

  • PucKker

    2/5

    29.10.2024

    eBook (ePUB)

    Ehrlich

    Fern Brady schreibt in diesem Buch wie in einem Tagebuch über ihr Leben mit unentdecktem Autismus. Schonungslos legt sie ihre Erlebnisse offen und zeigt, was ihr alles widerfahren ist – und lässt einen dabei fragen, wie anders ihr Leben wohl mit einer frühen Diagnose verlaufen wäre. Sie erzählt von traumatischen Kindheitserfahrungen, hilflosen Menschen um sie herum und Psychiaterinnen, die ihr nicht helfen konnten oder wollten. Alles kommt ungeschönt und roh zur Sprache. Doch trotz dieser Ehrlichkeit bleibt Fern oft unsympathisch. Ich vertrete zwar nicht die Ansicht, dass Frauen immer besonders liebenswürdig und angepasst sein müssen, trotzdem brauche ich einen moralischen Kompass. Brady schreibt über ihre eigenen Erfahrungen, als ob sie für alle Frauen mit Autismus gelten würden. Dabei vermittelt sie auch, dass ihr Moralverständnis kaum existent ist: Fremdgehen und Körperverletzung sind für sie offenbar kein Problem, und sie sagt explizit, dass sie das nicht bereut. Auch Frauen gegenüber ist sie urteilend und abwertend. Sie scheint ihre eigenen sexistischen und ableist Denk- und Verhaltensweisen nicht zu bemerken. Für eine Autobiografie einer Frau in den Dreißigern wirkt sie erstaunlich wenig reflektiert – und witzig ist der Schreibstil auch nicht. Insgesamt ist es ein schonungsloses Buch, das einen Einblick in Ferns Welt gibt. Es zeigt, wie sie mit Neurodiversität und Sexismus kämpft, doch die starke, fast selbstgerechte Darstellung ihrer Sichtweise lässt Fragen offen und schließt andere Erfahrungen aus.

  • PucKker

    2/5

    25.10.2024

    eBook (ePUB)

    Fern Brady schreibt in diesem…

    Fern Brady schreibt in diesem Buch wie in einem Tagebuch über ihr Leben mit unentdecktem Autismus. Schonungslos legt sie ihre Erlebnisse offen und zeigt, was ihr alles widerfahren ist – und lässt einen dabei fragen, wie anders ihr Leben wohl mit einer frühen Diagnose verlaufen wäre. Sie erzählt von traumatischen Kindheitserfahrungen, hilflosen Menschen um sie herum und Psychiaterinnen, die ihr nicht helfen konnten oder wollten. Alles kommt ungeschönt und roh zur Sprache. Doch trotz dieser Ehrlichkeit bleibt Fern oft unsympathisch. Sie schreibt über ihre eigenen Erfahrungen, als ob sie für alle Frauen mit Autismus gelten würden. Dabei vermittelt sie auch, dass ihr Moralverständnis kaum existent ist: Fremdgehen und Körperverletzung sind für sie offenbar kein Problem, und sie sagt explizit, dass sie das nicht bereut. Auch Frauen gegenüber ist sie urteilend und abwertend. Für eine Autobiografie einer Frau in den Dreißigern wirkt sie erstaunlich wenig reflektiert – und witzig ist der Schreibstil auch nicht. Insgesamt ist es ein schonungsloses Buch, das einen Einblick in Ferns Welt gibt. Es zeigt, wie sie mit Neurodiversität und Sexismus kämpft, doch die starke, fast selbstgerechte Darstellung ihrer Sichtweise lässt Fragen offen und schließt andere Erfahrungen aus.

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    Janea Hansen

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    24.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lustig, eindringlich und viel zu lernen

    Als man Fern Brady sagt, sie könne kein Asperger-Syndrom haben, da sie ja einen festen Freund hätte, wird ausgelassen, dass die Untersuchung, die Dr. Asperger in den 1940ern zu Autismus durchgeführt hat, nur 8-jährige Jungen einschloss, die eben alle keinen Festen Freund hatten. Diese ist eine von vielen Anekdoten, über die uns die Autorin mit Witz und Fakten ihre Lebensrealität als Autistin näherbringt. Dieses eindringliche Buch hat mich ab dem ersten Moment nicht mehr losgelassen. Fern Brady überträgt ihre Fähigkeiten als Comedienne mit Leichtigkeit in ihr literarisches Debüt.

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