Sofia Dalmasso betreibt ein kleines Café in einem Bergdorf unweit des Lago Maggiore. Während die einen wegen ihres Risottos bei ihr einkehren, kommen die anderen, um sich die Zukunft voraussagen zu lassen. Denn Sofia hat von ihrer Großmutter das Kaffeesatzlesen gelernt. Als eines Tages ein Fremder ihr Café betritt und auf ihrer Kunst besteht, sieht sie zum ersten Mal das Symbol für den Tod. Am Tag darauf wird der Mann leblos aufgefunden. Von Schuldgefühlen geplagt, beginnt Sofia sich im Dorf umzuhören.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
antjemue
5/5
18.02.2025
eBook (PDF)
Ein Wohlfühlkrimi, der sich…
Ein Wohlfühlkrimi, der sich richtig schön lesen ließ Ich bin zwar oft im Genre Krimis und Thriller unterwegs, lese jedoch wesentlich häufiger Thriller als Krimis und noch viel seltener las ich bisher ich sogenannte Cosy-Krimis. Dennoch reizte mich, als ich dieses Buch Ende letzten Jahres entdeckte, die Inhaltsangabe. Ich entschied mich fürs Lesen des Buches und habe es nicht bereut. Als ein Fremder im kleinen Café von Sofia Dalmasso die junge Frau um einen Mokka bittet, hat sie, die das Kaffeesatzlesen von ihrer Großmutter erlernte, ein schlechtes Gefühl und würde am liebsten ablehnen. Da er jedoch hartnäckig darauf besteht, kommt sie letztendlich seiner Bitte nach und sieht erstmals in ihrem Leben einen Tod vorher. Sie bittet den Mann zwar, auf der Hut zu sein, doch als er kurze Zeit später ermordet aufgefunden wird, plagen sie heftige Schuldgefühle, weil sie ihn nicht deutlicher gewarnt hat. Obwohl in Sofias Bergdorf Carazzo Klatsch und Tratsch sonst in Windeseile die Runde machen, hüllen sich die meisten Bewohner zu diesem Mord in Schweigen. Erst recht, als Sofia außerdem noch Fragen nach einem 23 Jahre zurückliegenden schlimmen Ereignis stellt. Doch warum? Was haben die Menschen, die sie ihr Leben lang kennt, zu verbergen? Leicht und flüssig konnte ich diesen Wohlfühlkrimi lesen, der in der norditalienischen Region Piemont, nahe des Lago Maggiore spielt. Verfasst ist er in der dritten Person, mit wechselnden Perspektiven und Rückblenden ins Jahr 2001. Die Sprache empfand ich als einfach, aber sehr bildhaft. Mich fesselten sowohl die Kriminalfälle und die Ermittlungen, als auch die Wohlfühlmomente in Sofias zauberhaftem Café oder der malerischen Umgebung. Längen empfand ich nicht und kaum hatte ich das Buch begonnen, hatte ich es auch schon wieder ausgelesen. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Autorin das Piemont und die Menschen dort sehr gut kennt – ich habe auf der Verlagsseite gelesen, dass sie sogar eine Zeit lang dort gelebt hat – und ich würde auch behaupten, dass sie diesen Landstrich liebt. Die Örtlichkeiten sind sehr anschaulich beschrieben und bei mit den ebenfalls hervorragend beschriebenen leckeren, von Sofia zubereiteten Speisen, lief mir nicht nur einmal das Wasser im Mund zusammen. Außerdem waren mir die Hauptfiguren richtig sympathisch und die beginnende Romanze zwischen Sofia und dem Commissario, die gänzlich ohne Bettszenen auskommt, ging mir ans Herz. Ich empfand dieses Buch als eine gelungene Mischung zwischen Spannung und Lebensfreude, die mich hervorragend unterhalten hat. Es war zwar mein erstes Buch der Autorin, die hier unter einem Pseudonym schrieb, aber bestimmt nicht mein Letztes.
Bewertung
5/5
04.02.2025
eBook (PDF)
Der Mokka zeigt die Zukunft
Ich lese zwischendurch gerne solche Art von Krimis, vor allem, wenn sie in Italien oder Frankreich spielen. Das ist ein bisschen wie Urlaub.
Der erste Band der cosy crime Reihe führt direkt ins beschauliche Piemont, in das Dorf Corazzo. Dort trifft man auf Sofia, die voller Leidenschaft ein Café betreibt und ab und zu auch aus dem Kaffeesatz liest.
Diese Geschichte erinnert mich an einige andere, die ähnlich aufgebaut sind. Eine Hobbydetektivin, die mit einem Commissario zusammen an der Aufklärung des Mordfalls arbeitet. Jede lebt von ihrem Fall, den Charakteren und dem Handlungsort.
Diese hier ist verströmt italienisches Flair und hat auch ihre spannenden Momente. Die Bewohner des Ortes sind sympathisch und reihen sich perfekt ins Geschehen ein. Sofia und Alessandro Ranieri, der Commissario aus Verbania, geben ein interessantes Gespann ab, dem ich gerne gefolgt bin. Ein bisschen wird der Mord zur Nebensache, aber diese Geschichte ist sehr unterhaltsam und besticht durch das ganze drumherum.
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!
KS
aus Rems-Murr-Kreis
5/5
02.02.2025
eBook (PDF)
Cosy Krimi nach meinem Geschmack
Mit dem Auftaktbuch "Tod im Piemont - Trüffel, Nougat und Barolo" hat Anna Merati einen guten Start hingelegt.
Mich hat die Geschichte wirklich gut unterhalten.
Sofia Dalmasso ist eine sympathische Protagonistin und löst diesen quasi unfreiwilligen ersten Fall zusammen mit Commissario Ranieri, für den sie im Laufe des Buches Gefühle entwickelt, auf unterhaltsame Art und Weise.
Nebenbei erfährt man vieles über leckeres Essen und Trinken (keine macht einen so guten Espresso wie Sofia) und die Landschaft in der Umgebung des Lago Maggiore.
Die in der Vergangenheit spielenden Abschnitte bringen Licht ins Dunkel und offenbaren eine traurige Geschichte, welche bis in die Gegenwart wirkt.
Bei weiteren Büchern um und mit Sofia und ihrem Commissario wäre ich mit dabei.
Bewertung
5/5
01.01.2025
eBook (PDF)
Krimi zum Geniessen in der Nähe des Lago Maggiore.
Schon das Cover lädt dazu ein diesen Krimi im Piemont zu Geniessen. Nicht nur die Lage vermittelt Urlaubsfeeling, sondern auch die vielen italienischen Köstlichkeiten, die uns hier näher gebracht werden.
Das Buch beginnt mit einem sehr spannenden Prolog. Sofort will man wissen, was hier passiert ist. Es geht um einen Unfall mit Fahrerflucht, bei dem ein junger Mann ums Leben gekommen ist. Dieser passierte im Jahre 2001.
Im Laufe des Buches springen wir immer von der Gegenwart zurück ins Jahr 2001, und so fügen sich immer mehr Puzzleteile des Falles zusammen.
Hauptperson ist Sofia Dalmasso, die ein kleines Café in einem Bergdorf unweit des Lago Maggiore betreibt. Sofia hat ausser kochen, backen und köstlichen Kaffee servieren jedoch noch eine andere Begabung. Sie hat von ihrer Großmutter das Kaffeesatzlesen gelernt.
Eines Tages kommt ein Fremder ins Café und möchte einen Mokka, unbedingt. Der Mokka ist das Zeichen für das Wahrsagen. Sofia ist geschockt, denn zum ersten Mal erkennt Sie das Symbol für den Tod. Sie warnt den jungen Mann, aber deutlich genug? Denn am Tag darauf wird der Mann leblos aufgefunden. Von Schuldgefühlen geplagt, beginnt Sofia sich im Dorf umzuhören.
Schnell stellt sich heraus, dass der getötete Mann, der Bruder des seinerzeit verunglückten Jungen war. Was hat ihn dazu bewogen, ausgerchnet nach zwanzig Jahren im Ort aufzutauchen?
In dem Fall ermittelt Commissario Alessandro Ranieri, der nicht nur am Espresso im Cafe von Sofia Gefallen findet. Ohne Sofia kommt er im Fall nicht weiter, denn die Leute im Dorf sind verschwiegen. Auch Sofia merkt, dass niemand gerne über den Fall spricht.
Ein überaus gelungener Krimi, der das Flair vom Piemont vermittelt. Bei der Beschreibung der italienischen Köstlichkeiten läuft einem das Wasser im Mund zusammen. Nach und nach, und mit unvorhergesehenen Wendungen kommt die Wahrheit ans Licht. Dabei lernen wir viele der Dorfbewohner und deren Eigenheiten kennen. Sympathisch, eigen, skurril, aber gewöhnlich sehr nett.
Mir hat der Krimi von der ersten Seite an aussergewöhnlich gut gefallen. Eine wunderbare Mischung aus allerlei Zutaten. Sehr gerne würde ich mehr davon lesen.
Sehr zu empfehlen! Daher von meiner Seite aus 5 Sterne!
buecherwurm_01
aus Heinsberg
4/5
27.02.2025
eBook (PDF)
Todesfälle in idyllischer Umgebung
Die junge Besitzerin eines Cafés in einem idyllischen Bergdorf im Piemont liest einem Fremden, der einen nicht auf der Karte aufgeführten Mokka bestellt, die Zukunft aus dem Kaffeesatz, was sie von ihrer Großmutter gelernt hat. Als dieser Mann etwas später tot aufgefunden wird, hat sie ein schlechtes Gewissen, weil sie ihn nicht deutlich genug gewarnt hat. In einem zweiten Handlungsstrang geht es in die Vergangenheit, zu einem weiteren Opfer mit ungeklärter Todesursache. Die recht schweigsame Dorfgemeinschaft und ein Polizist aus der nächstgrößeren Stadt sind in die Ermittlungen involviert, es scheint Zusammenhänge zu geben.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, denn er lässt sich schnell und flüssig lesen. Es gibt viele Beschreibungen, sowohl von Landschaften als auch Personen, die ein genaues Bild vor dem inneren Auge entstehen lassen. Die Fälle sind logisch entwickelt und das Ende kommt überraschend daher. So sollte es sein, denn ein Spannungsbogen ist für mich zwingend erforderlich bei einem Krimi. Gerne empfehle ich dieses Buch Lesern des Genre.
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