Produktbild: Plasmatropfen

Plasmatropfen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

263

Maße (L/B/H)

21,5/14,2/2,4 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Avocado / Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-0981-8

Beschreibung

Rezension

»Ein sprachlich kühnes Buch, das viel Raum zum Nachdenken eröffnet.« – Simon Leuthold, SRF

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

263

Maße (L/B/H)

21,5/14,2/2,4 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Avocado / Dunkelgrün

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7518-0981-8

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: info@matthes-seitz-berlin.de

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  • Bewertung

    4/5

    17.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Surreal, märchenhaft leuchtet...

    Surreal, märchenhaft leuchtet die Geschichte das Innenleben der Figuren aus. Nicht ganz leicht lesbar, für Fans außergewöhnlicher Geschichten.

  • Jürg K.

    4/5

    02.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende Geschichte

    Die Malerin Helen hat übernatürliche Kräfte. Kurz vor der Eröffnung ihrer Ausstellung werden alle Bilder gestohlen. Ohne sich um den Fall zu kümmern, fliegt sie in ihre griechische Heimatstadt Egio zurück. Helen widmet sich wieder ihrer künstlerischen Arbeit. Ihr Partner Lenell untersucht die tektonische Grenze, auf der Egio liegt. Das Privatleben des Paares ist bewegt, sie können sich ihren eigenen Verletzungen und den Versehrungen der Welt immer weniger entziehen. Plasmatropfen erzählt von inneren und äusseren Verwerfungszonen, von Plattentektonik und Sehnsucht, Permafrost und Kunst. Geschildert in diesem Buch wird nicht, was war, sondern imaginiert, was passieren könnte, in einer Welt, die sich immer mehr dem Surrealen und Märchenhaften annähert. Dieses Buch schildert viele aktuellen Themen, die die Menschen beschäftigen in der heutigen Zeit auf eindrückliche Weise. Das Buch stellt viele tiefgründige Fragen über persönliche Erfüllung und den Einsatz eigener Kräfte in einer Welt voller Bruchstellen. Empfehlenswert.

  • yellowdog

    4/5

    29.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Permafrost und Spechtmenschen

    Plasmatropfen ist eine moderne, sehr konzentrierte Prosa, die manchmal kalt und seelenlos wirkt. Sie ist das aber nicht durchgehend. Im Mittelpunkt steht die Malerin Helen. Eigentlich sollte sie eine Ausstellung in einem Museum haben, doch da gab es einen Einbruch und alle Bilder wurden gestohlen. Dann gibt es noch Helens Freund Lenell, der schlimme Depressionen hat. Die Beziehung ist daher nicht einfach. Dem Autor gelingt es ganz auf seine eigene Art, die Zustände des Malens als auch der Depressionen zu zeigen. Es gibt viel bizarres im Buch, zum Beispiel Helen im Permafrost oder Lenells Begegnung mit einem Spechtmensch, die sich zu einer Beziehung ausgestaltet. Es gibt zum Teil bemerkenswerte Beschreibungen. Der Autor wagt einiges. Es ist ein Buch, auf das man sich einlassen muss.

  • Karola Dahl

    2/5

    17.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein surreales Werk! – Schwer zu interpretieren.

    Der Buchtitel Plasmatropfen bezieht sich auf Augentropfen, die die Protagonistin Helen in ihre schwindenden, ausfransenden Augenhöhlen tropft. In drei Teilen geht es um solche teils surreale Wahrnehmungen der zwei Hauptfiguren Helen, 33, Malerin, und ihrem stark depressiven Freund Lenell, Seismologe um ihren Heimatort Egio in Griechenland. Während sie sich, ausgestattet mit übernatürlichen Kräften, in ihrer Malkunst kosmischen Zuständen widmet oder Atemschwierigkeiten unter Normalnull in Lelystad an den Houtribschleusen bekämpft, hört sie andernorts im Permafrost zum ersten Mal vom Spechtmenschen. Innere und äußere Verwerfungszonen befallen auch den Protagonisten Lenell bei seinen Plattentektonik-Messungen. Einer dystopischen, aber auch erotischen Gedankenwelt nähern sich beide mit Helens märchenhaften Superkräften zwischen Klimawandel und dem Spechtmenschen als Hoffnungsträger. Sowohl die menschliche Seele scheint bedroht als auch die Erde trotz aller Wissenschaftlichkeit. Schwere Kost, nicht leicht zu deuten.

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