Produktbild: My Body is a Cage

My Body is a Cage Young Adult Jugendbuch über psychische Krankheiten

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Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.11.2024

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

6922 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783733606442

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
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Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

27.11.2024

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

6922 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783733606442

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  • Bewertung

    4/5

    17.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine ungeschönte Geschichte über Anorexie, Identitätssuche und eine enge Schwesternbeziehung

    Im Gegensatz zu den üblichen Meinungen ist es bei mir ganz anders: Das Buch ist unfassbar gut. Ich verstehe, dass vielen der sehr träumerische und schleierhafte Stil gar nicht bekommen, doch genau darin liegt die Stärke. Diese unbeholfene und doch ruhige Schreibweise verleiht der ganzen Thematik einen tiefen Schatten und sorgt für eine Menge Spannung mit vielen Höhen und Tiefen.

  • nickys_buntewelt

    3/5

    31.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die Angst um die eigene Schwester

    Malinas große Schwester Lucinda eckt mit ihrer Art immer wieder mit allen Menschen an.Nur Malina steht immer an ihrer Seite.Doch die Art von Lucinda und ihre Spiele und Mutproben werden immer schlimmer. Bald kommt niemand mehr an sie ran.Dann passiert noch etwas sehr schlimmes mit ihrem Freund Jarvis und alles wird noch schwieriger. Mir gefällt das schlichte Cover für die schwierigen Themen die in dem Buch angesprochen werden und mir gefällt es sehr gut das hier psychische Krankheiten angesprochen werden. Es ist unheimlich wichtig und sie sind in der Öffentlichkeit immer noch ein Tabuthema. Besonders gut gefällt mir auch ,dass die Seite von nahen Angehörigen aufgezeigt wird und wie schwer es für diese ist mit allem umzugehen. Auch das dilemma zwischen den Eltern wird hier sehr gut beschrieben und wie es sie zerreißt ihre Tochter so zu sehen.Das Buch ist an einigen Stellen sehr poetisch angehaucht. Leider hat mich das Buch emotional gar nicht abholen können. Mir fehlt gerade bei solchen ernsten Themen ,dass gefühlvolle Schreiben. Das es die Menschen richtig packt und sie nachfühlen können,was in den Menschen vorgeht. Vor allem da es sich hier um ein Jugendbuch handelt,finde ich,dass dies leider viel zu kurz gekommen ist. Ich würde dem Buch 2,5 Sterne geben,weil die Autorin sich an das Thema rangetraut hat und die Story ansich viel Potential hat.

  • Franci

    aus Ilmenau

    2/5

    01.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Es gibt so gute, andere, Bücher mit diesen Thematiken...

    Als Betroffene greife ich oft zu Romanen, die psychische Probleme aufgreifen; mit denen AutorInnen für ein bisschen mehr Achtsamkeit und Aufmerksamkeit sorgen (können). Weil unsichtbare Erkrankungen auch heute noch viel zu häufig abgetan, nicht verstanden werden und sich jede mentale „Störung“ so vielfältig und individuell äußert, wie die verschiedenen Geschichten geschrieben sind. Und dann gibt es Bücher, in denen zwar Worte aneinandergereit wurden, doch ohne etwas zu sagen. Bedauerlicherweise zählt „My Body is a Cage“ für mich in diese Kategorie. Dass sich diese vermeintlich poetische, halbgar und unfertig anmutende Story an Jugendliche richtet, ist besonders enttäuschend. Lara Schützsack beweist ohne Frage ein lyrisches Talent, weiß mit verschnörkelten Worten umzugehen und in Bildern zu erzählen. Auch der melancholische Ton sowie die düstere, beklemmende Atmosphäre waren den Intentionen dieses Romans angemessen. Aber erst auf den letzten 40 Seiten gab es einen Hauch Gefühl, Zeitdruck und Verzweiflung. Malina, die ihre Angst um ihre Schwester auf ungesunde Art kompensiert, als „einfaches Kind“ hinten ansteht; Isa, die versucht, ihrer Verzweiflung mit Kälte und Zwang Ausdruck zu verleihen, und Frieder, der sich ruhig distanziert. Diese und weitere Arten, um mit der bedrohlichen, schweren Situation umzugehen, habe ich selbst in meinem Umfeld erlebt – und doch waren die Charaktere in diesem Büchlein flach und substanzlos, wie der Verlauf und die Erkrankung(en). Weder gab es eine authentische Darstellung von Lucindas „Problemen“ und dem Befinden der Familie noch eine Aufarbeitung der zahlreichen Konflikte oder des Traumas, das sich im Verlauf zusätzlich in deren Leben schleicht. [Wobei ich hier den Sinn hinterfrage: Wenn das, was der Fokus sein soll, schon nicht greifbar ausgearbeitet wurde, wieso dann noch einen Schocker draufsetzen?] Ebenfalls fehlte die bemühte, verständnisvolle Unterstützung seitens der Eltern, der Drang, verstehen zu wollen. Da aus der Perspektive von Malina erzählt wird – die ihre große Schwester nicht nur vergöttert, sondern regelrecht in einer Co-Abhängigkeit gefangen ist – bekommen die LeserInnen keinen Eindruck von dem, was in der Älteren vorgeht. Hier und da wird zwar ersichtlich, dass diese psychisch krank ist – Depressionen, Essstoerung, Stimmungsschwankungen und Lebensmüdegedanken- sowie äußerungen –, sich mit Manipulation und Lügen durch das Familienleben windet, jedoch mangelt es an Mehr. Einem Bezug. Man könnte vermuten, dass zumindest die erzählende Schwester Raum, Kontur bekommt?! Aber nein, auch deren Empfindungen bleiben verborgen, ist sie doch hauptsächlich Betrachterin von Geschehen und Veränderungen. Damit hält die Autorin nicht nur konstant eine wirre Ungewissheit aufrecht, sondern schafft auch Distanz. Blass. Blass bleiben die Figuren, blass bleiben die Emotionen. Probleme sind deutlich vorhanden, doch keines wird besprochen oder gar gelöst; vage Andeutungen in einem Text, der nichts zu Ende bringt, ausführt oder erklärt, sorgen weder für Verständnis, Identifikation noch dazu, sich einzufühlen. Wie erwähnt gibt es eine weitere Komponente, die – wahrscheinlich anstelle eines klaren Abschluss' – unbedingt eingebracht werden musste, definitiv nicht ohne ist, aber unstimmig wirkt. Ich lese seit über der Hälfte meines Lebens Bücher zum Thema Essstoerung und selten hat mich ein Roman, der Aufmerksamkeit schaffen sollte, derart fragend zurück gelassen. Außerdem muss gesagt werden, dass es sich bei diesem Buch um eine NEUAUFLAGE handelt. „My Body is a Cage“ erschien bereits vor ca. zehn Jahren unter dem Titel „Und auch so bitterkalt“.

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    Lea Magdalena

    Thalia Klagenfurt Südpark

    Buchhändler*in

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    2/5

    16.02.2026

    eBook (ePUB 3)

    Berührend, intensiv und nachdenklich stimmend

    Dieses Buch greift ein sehr wichtiges und sensibles Thema auf, weshalb ich es für besonders lesenswert halte. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Malina und ihre ältere Schwester Lucinda, die ihren ganz eigenen, besonderen Kopf hat und zugleich mit sich selbst sowie mit einer schweren Krankheit kämpfen muss. Die Handlung ist sehr gut aufgebaut. Je tiefer man in die Geschichte eintaucht, desto spannender wird sie. Die Emotionen sind intensiv und authentisch dargestellt, sodass man sich gut in die Figuren hineinversetzen kann. Allerdings hat mich das Buch auch sehr berührt und stellenweise traurig gemacht. Gerade weil die Thematik so bewegend ist, würde ich jüngeren Leserinnen und Lesern empfehlen, das Buch nur dann zu lesen, wenn sie jemanden haben, mit dem sie im Anschluss darüber sprechen können. Insgesamt ist My Body is a Cage ein eindrucksvolles und wichtiges Buch, das noch lange nach dem Lesen im Kopf bleibt.

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