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Tee für die Geister Roman

11

26,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Fischer

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19,5/12,3/4,5 cm

Gewicht

463 g

Farbe

Beere / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Du thé pour les fantômes

Übersetzt von

Maria Hoffmann-Dartevelle

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7587-0001-9

Beschreibung

Rezension

Das Ganze ist ein raffiniertes, dabei intelligentes, dabei empathisches und reich facettiertes Vergnügen.

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2024

Verlag

Fischer

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19,5/12,3/4,5 cm

Gewicht

463 g

Farbe

Beere / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Du thé pour les fantômes

Übersetzt von

Maria Hoffmann-Dartevelle

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7587-0001-9

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    28.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Märchenhaft

    Suchen wir nicht alle nach unserer Identität? In diesem Buch von Chris Vuklisevic geht es darum. Und der Hintergrund ist spannend und kurzweilig verpackt in eine Geschichte um Agonie und Félicité. Sie können mit Geistern sprechen und haben übersinnliche Fähigkeiten. Die beiden Schwestern sind aber schon seit drei Jahrzehnten getrennt. Erst der Tod der Mutter führt sie wieder zusammen. Da ist eine geheimnisvolle Frau ... da ist die Suche nach der Wahrheit - die die Schwestern aus dem Tal der Wunder, ihrer Heimat, nach Nizza und Spanien führt und zum Geheimnis der Familie, zum Teehaus mit den Geistern ... Mehr möchte ich nicht verraten. Lest selbst, es lohnt sich echt. Das geheinsame Suchen in der Vergangenheit ist sehr spannend und mystisch dargestellt. Hat sich für meine Begriffe extrem gut lesen lassen. Mich hat das Buch mitgerissen. Vom Schreibstil sehr gut geschrieben, legendenbehaftet, geheimnisvoll, voller Teezeremonie .... gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit ein literarischer Genuss. Ich empfehle das Buch sehr gern.

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    17.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein modernes Märchen

    Zwei Schwestern – eine Geschichte Ein abgelegenes Bergdorf in der nähe von Nizza sorgt für Aufregung. Dort werden in einer stürmischen Nacht Zwillinge geboren. Agonie, ein Wirbelsturm an Macht und Hass und Félicité, zart und bescheiden. Während die beiden miteinander aufwachsen, trennt die Mutter ihre Liebe radikal zwischen den beiden Kindern auf. Das hinterlässt Spuren und Feindseligkeit. Dreißig Jahre, nach dem Tod der Mutter, prallen Welten aufeinander. Félicité hat gelernt mit ihren magischen Fähigkeiten – dem Schleusen von Geistern – umzugehen und sich damit ihr Brot zu verdienen. Agonie hingegen, gezeichnet vom Leben, kann ihren Hass auf ihre Schwester nur schwer im Zaum halten. Beide begeben sich auf eine Reise in die Vergangenheit. Sie überschreiten Jahrhunderte und treffen auf weitere Familienmitglieder. Das Erbe der Mutter muss besiegt werden, nur so scheint ein normales Umgehen der beiden Schwestern miteinander möglich. Doch wenn das nur so einfach wäre. Chris Vuklisevic erzählt von Familie und von deren Macht. Mal wird geliebt, mal gehasst. Verstoßen und hüten liegt nahe beieinander. Mit Hilfe der Geister und dem gewagten Schritt in die Vergangenheit der Mutter schaffen es beide Schwestern wieder zueinander zu finden und jede für sich extreme Hürden zu überwinden. Ein modernes Märchen.

  • Ingrid

    aus Düsseldorf

    4/5

    06.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düstere Geschichte voller ungewöhnlicher magischer Elemente

    Das Buch „Tee für die Geister“ ist ein Roman des magischen Realismus, in dem die französische Autorin Chris Vuklisevic ihrer Fantasie freien Lauf lässt. Den Hintergrund der Geschichte bilden besondere Arten von Tee, die beim Genießenden unterschiedliche Wirkungen zeigen. Bis hin zur Teekanne sind die Beschreibungen magisch untermalt. Die Autorin lässt einen Hersteller von phantofassbaren Gegenständen erzählen, der die Begebenheiten aus erster Hand erfahren hat und sich manchmal auch direkt an den Lesenden wendet. Felicité und Egonia sind Schwestern. Sie wurden kurz nach dem Tod ihres Vaters in seiner Schäferhütte nach unüblich vielen Schwangerschaftsmonaten geboren. Ihre Mutter Carmine kümmert sich von Beginn an mehr um Felicité, der Älteren, die später das Gymnasium in Nizza besucht und sich zur Teeologin entwickelt sowie zur Geisterschleuserin. Die vernachlässigte Egonia, deren Worte das Verderben mit sich bringen, zieht sich in die Wälder der Provence zurück. Dreißig Jahre lang haben die Schwestern keinen Kontakt, doch nachdem Felicité vom Tod ihrer Mutter erfährt, gibt sie die Information mittels eines Teesatzes an Egonia weiter, die daraufhin anreist. Gemeinsam machen die Geschwister sich auf die Suche danach, was ihre Mutter ihnen in ihren letzten Momenten mitteilen wollte. Dabei hoffen sie, ihre Fragen über die Herkunft der Mutter und ihrer zeitweiligen Abwesenheiten zu klären. Die gesamte Story ist sehr vielschichtig. Immer wieder kehrt die Erzählung handlungsmäßig zurück in die Kindheit der beiden Schwestern. Die Autorin arbeitet mit gerne mit Gegensätzen wie Gut und Böse oder Blühen und Verderben. Die Magie spielt insgesamt eine große Rolle und es ist schwierig, dagegen aufzubegehren. Letztlich zeigt sich, dass es möglich ist, sie sich zunutze zu machen. Es gibt kaum Gerechtigkeit und vor allem bei den Geschwistern ist dies deutlich zu spüren, denn bereits ihre Mutter hat bei ihrer Erziehung unterschiedliche Maßstäbe angelegt, zu denen keine Gründe erkennbar sind. Die Geschichte ist komplex und treibt ständig neue fantastische Gedanken aus, die sich ineinander verwickeln oder auseinanderlaufen. Die Suche nach der Vergangenheit führt die beiden Frauen bis nach Andalusien. Auf der Reise der Schwestern entstehen jedes Mal Orte mit einzigartiger Atmosphäre, die gut vorstellbar ist. Obwohl die Differenzen in der Beziehung der Schwestern manchmal kaum heilbar erscheinen, bringt Autorin die Geschichte zu einem versöhnlichen Abschluss. Die literarische Fantasy „Tee für die Geister“ von Chris Vuklisevic ist eine düstere Geschichte voller ungewöhnlicher magischer Elemente mit ausschweifenden Beschreibungen. Wer mystische Erzählungen mag, dem wird der Roman gefallen.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    4/5

    30.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familie

    Familie “Man darf nicht glauben, was man sieht. Das ist jedes Mal Schwachsinn” Schwestern, die aufgrund einer Familientragödie wieder zusammenkommen. Keine neue Geschichte, doch hier auf eine ganz einfühlsame Art und Weise beschrieben. Denn Agonie, sagt man, hat dunkle, übersinnliche Fähigkeiten. Und Félicité kann mit Geistern sprechen. Ihr Weg führt sie in ihr wirkliches Zuhause, das Teehaus, in dem die Geister zu Gast sind. Was sich erstmal etwas verwirrend anhört, nimmt doch eine ansprechende Wendung und lädt auf eine Lesereise ein, die zum Nachdenken anregt. Eigentlich ist diese Art von Buch gar nicht das Genre bzw. der Inhalt, den ich normalerweise lese. Doch habe ich das Buch bekommen und es hat mich doch neugierig gemacht. Der Schreibstil ist ruhig und nimmt den Leser doch direkt mit. Wir erfahren viel über die Familie und können uns so besser in die Schwestern einfühlen. Ich selbst habe keine Geschwister und kann daher manches sicher nicht nachvollziehen, doch empfand ich das Miteinander doch recht realistisch beschrieben. Es ist definitiv eine etwas andere Lesereise - doch wenn man sich darauf einlassen kann, zieht sie einen in den Bann. Apropos Reise - ich habe den Beginn, die Route, die beschrieben wird, auf Google Maps nachvollzogen und habe dabei einige schöne Orte entdeckt. Auch habe ich einen schwarzen See am Ende der Tour entdeckt, doch das beschriebene Dorf blieb versteckt. Oft sollte man wirklich mal abseits der ganzen Tourispots die Gegend erkunden. Mal sehen, ob es mich irgendwann mal dorthin zieht. Ich habe zudem geschaut, ob die Autorin bereits andere Bücher veröffentlicht hat und ob sie in etwas die gleichen Themen behandelt, doch scheint es ihr erstes Buch zu sein. Ich werde sie jedenfalls auf dem Schirm behalten und mich überraschen lassen, ob und was noch folgen wird.

  • soulbooks_forever

    4/5

    13.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    erstaunlich

    Erstaunlich. Das ist das erste Wort, das mir einfällt, wenn ich an dieser Geschichte denke. Wirklich absolut erstaunlich, fantasievoll, anders und überraschend. Der Klappentext war es, der mich überzeugte, dieses Buch lesen zu wollen. Nun habe ich es getan und tatsächlich eine Weile dafür gebraucht. Und das könnt schlicht und ergreifend an den Schwestern Félicité und Agonie. Sind sie Hexen? Haben sie übersinnliche Kräfte? Was hat das alles mit ihrer Mutter zu tun? Und auch ihrem Vater? Und warum trinken sie die ganze Zeit Tee? Die Autorin lässt uns Leser die Geschichte aus verschiedenen Sichten erleben: aus der, der Schwestern und aus der eines Erzählers, der mit uns Lesern spricht. Und so kann hier in eine scheinbar völlig abgedrehte, verrückte Welt abtauchen, sucht nach Antworten auf all die Fragen und bekommt diese Häppchenweise serviert. Ich wiederhole mich eigentlich ungern, aber hier muss ich es gerade tun: dieses Buch, diese Geschichte ist erstaunlich anders als ich erwartet habe. Sie scheint wirr und verrückt, überraschend und übersinnlich. Aber irgendwie eben auch nicht. Ich weiß, ich werde dieses Buch nicht noch Mal lesen (wie sonst eigentlich üblich), aber ich weiß auch: es wird mir für immer im Kopf bleiben mit all den Farben, Wesen und Wendungen.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dagmar Friedrich

    Dagmar Friedrich

    Thalia Krems – ALEX

    Buchhändler*in

    5/5

    27.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    zwei Schwestern - eine Geschichte

    Agonie und Félicité sind Zwillingsschwestern. Agonie hat dunkle, übersinnliche Fähigkeiten und Félicité kann mit Geistern sprechen. Die beiden Schwestern sind, durch einwirken ihrer Mutter, seit 30 Jahren entzweit. Dann erfährt Félicité vom plötzlichen Tod ihrer Mutter, durch ihre magischen Fähigkeiten übermittelt sie die schreckliche Nachricht ihrer Schwester. Agonie reist daraufhin zu Félicité. Die beiden versuchen die Geheimnisse ihrer Mutter zu ergründen. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in das Tal der Wunder, durch die lichtdurchfluteten Gassen von Nizza, zu den verlassenen Dörfern in der Provence, bis hin in ihre wahre Heimat......Das Teehaus, in dem die Geister zu Gast sind. Ein vielschichtiger Roman mit eine außergewöhnlichenm Schreibstil.

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