• Produktbild: Swedish Machines
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Swedish Machines Ein illustrierter Roman | Das neue Buch vom Autor von The Electric State

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40,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.05.2025

Abbildungen

84 farbige Abbildungen

Verlag

Fischer Tor

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

28,8/25,7/2,4 cm

Gewicht

1395 g

Farbe

Beige / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Svenska Maskiner

Übersetzt von

Stefan Pluschkat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71139-0

Beschreibung

Rezension

Ein großes Buch voller größer Gefühle. ("phantastisch!")
prachtvoll ("WELT Plus")
Der Autor [...] hat eine Rahmenhandlung anzubieten, die einen einfach gut bei Laune hält, neben [...] diesen wirklich fulminanten Bildern. Zusammen ist das wirklich ein großer Wurf. ("WDR 5 Westart lesen")
[K]lare Empfehlung [...] für dieses wunderschöne Artbook mit Rahmenhandlung. ("Geek!")
Einfühlsam und angenehm unaufgeregt erzählt der Autor eine queere Science-Fiction-Geschichte in einem alternativen Schweden. ("Geek!")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.05.2025

Abbildungen

84 farbige Abbildungen

Verlag

Fischer Tor

Seitenzahl

184

Maße (L/B/H)

28,8/25,7/2,4 cm

Gewicht

1395 g

Farbe

Beige / Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Svenska Maskiner

Übersetzt von

Stefan Pluschkat

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71139-0

Herstelleradresse

FISCHER TOR
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Bewertung

    5/5

    09.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bildgewaltiges Gefühlschaos

    Simon Stalenhags 5. illustrierter Roman überzeugt auf ganzer Linie und überrascht. Er erzählt die Geschichte von Linus und Valter, die sich während ihrer Schulzeit kennen lernen und im Laufe der Jahre, obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können, immer wieder zueinander finden, da sie sich gegenseitig verstehen wie kein anderer. Das Buch erzählt ihre queere Coming of Age Story in einem neofuturistischen Schweden mit Retroelementen, das im Jahre 1980 von einem Suppergau erschüttert wurde.

  • lauras_garden_of_books

    5/5

    22.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieder ein beeindruckender Band

    Das ist bereits der 5. Roman von Simon Stålenhag und auch der 5. den ich gelesen habe. Ich bin großer Fan seiner Werke und ich finde auch, dass es nichts Vergleichbares gibt und Stålenhags Art Geschichten zu erzählen völlig einzigartig ist. Die besondere Mischung aus Science-Fiction und Neofuturismus, die durch Retro-Elemente geprägt ist. Ein Art apokalyptisches Setting liegt den Geschichten stets zugrunde, Maschinen und Roboter spielen eine Rolle und auch Paralleluniversen. Geheime Forschungen der Regierung, die zum Kollaps geführt haben und deren Auswirkungen zu spüren sind. Das sind die übergeordneten Themen, die alle seine Geschichten verbinden und die mit den einzigartigen Illustrationen beeindruckend zum Leben erweckt werden. Hierbei handelt es sich um digitale Zeichnungen, die an Ölmalerei erinnern und angelegt sind. Mit „Swedish Machines“ bekommen wir eine Coming-of-Age-Geschichte. Linus und Valter sind auf der Insel Åkerö in Svartlöten miteinander aufgewachsen. Bei der Forschung mit einer Langstreckenwaffe ereilte die Insel im Sommer 1985 ein Supergau, durch den große Teile der Insel langfristig kontaminiert sind und ein Sperrgebiet errichtet wurde. Während Linus sein Glück fernab der Heimat sucht, ist Valter wie besessen von den Ereignissen in seiner Heimat und möchte mehr darüber herausfinden. Besonders, weil sein Vater auch durch die Folgen der Katastrophe den Tod fand. Die Erzählung startet im Jahr 2025 und dann springen wir nach 1999, Linus erzählt, was damals geschah und wir reisen durch die zurückliegenden Jahre bis zum heutigen Tage. Es geht um eine Freundschaft zwischen zwei Kindheitsfreunden, die letztendlich mehr füreinander empfinden, das Erkunden des Sperrgebiets und Aufdecken von Geheimnissen, persönliche Krisen, Verarbeiten von Traumata, das Finden der eigenen Identität und seinen Platz im Leben. Der Roman war wieder ein besonderes Erlebnis, auch wenn er mich emotional nicht so erreichen konnte wie „The Electric State“ und „Das Labyrinth“ (nachwievor meine persönlichen Favoriten). Wer außergewöhnlichen Lesestoff sucht, dem seien Stålenhags Illustierte Romane wärmstens empfohlen!!

  • VolkerM

    5/5

    03.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Linus und Valter sind die…

    Linus und Valter sind die engsten Freunde seit Kindertagen. Sie wohnen am Rand eines Sperrgebiets, in dem sich in den Achtzigerjahren ein Zwischenfall ereignet hat, in der der schwedische Rüstungskonzern Swedish Machines verstrickt war. Was damals genau passierte, blieb geheim, aber Valter lässt das Geheimnis um das Sperrgebiet nicht los. Während Linus nach Stockholm zieht, bleibt Valter in Torsvik und heuert bei der Firma an, die das Sperrgebiet bewacht. Was er dort entdeckt, sprengt im wahrsten Sinn Raum und Zeit. Was als klassischer Sci-Fi-Roman beginnt, entwickelt schon bald eine zweite Ebene, denn die dominante Geschichte ist die Beziehung zwischen Linus und Valter. Aus der Ich-Perspektive beschreibt Linus, wie er sich zu Valter hingezogen fühlt, ein Gefühl, das zwar eindeutig auf Gegenseitigkeit beruht, aber zu dem er nicht offen stehen will. „Freundschaft plus“ im Geheimen, bis etwas passiert, was die Beziehung für immer ändert. Simon Stålenhag hat früher bereits eine nonbinäre Person in seine Plots eingebaut, ich glaube, es war in „Electric State“, aber dass die sexuelle Identität absolut zentral für die Story wird, ist neu. Mit großem Einfühlungsvermögen, bei dem ich permanent das Gefühl hatte, Stålenhag verarbeitet da sehr persönliche Dinge, beschreibt er Linus‘ innere Zerrissenheit und wie es ihm nicht gelingt, die richtigen Worte zu finden, obwohl Valters Signale so eindeutig sind. Es ist der normative Druck von Freunden und Familie und einige dunkle Geheimnisse in Valters Vergangenheit, die letztlich zum Scheitern führen. Es gibt einige anrührende Szenen, die Stålenhag mit so großer Sensibilität schildert, dass ich „Swedisch Machines“ als den bei weitem ausgereiftesten Roman aus der Serie bezeichnen würde. Er hat mehrere Metaebenen, eine ausgeklügelte Charakterzeichnung und Dramaturgie und die Illustrationen faszinieren durch ihre stimmungsvolle Pseudorealität, für die Stålenhag bekannt ist. Mich erinnern sie immer an die Production-Design-Zeichnungen von Ralph McQuarrie, der das Star-Wars-Universum entworfen hat. Die Faszination ist durch die heutigen Fähigkeiten von KI-Bildgeneratoren zwar nicht mehr ganz so groß wie 2014, als sein Erstling „Tales from the Loop“ erschien, aber zum ersten Mal gibt Stålenhag seinen Protagonisten ein eigenes Gesicht. Bisher sah man Menschen immer nur von hinten und konnte sie nach den eigenen Vorstellungen formen, Linus und Valter dominieren aber die Geschichte deutlich stärker als in allen Vorgängerbänden, so dass der Autor diesmal von seinem Prinzip abgewichen ist. Simon Stålenhag variiert mit großer Einfühlsamkeit und konzentriert auf das Wesentliche das alte Thema „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Ob Linus und Valter den Weg in ihr richtiges Leben finden, will ich hier nicht verraten, aber die beiden auf dem langen Weg zu begleiten, ist sehr berührend.

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