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Proxi. Eine Endzeit-Utopie Queer und visionär - Science Fiction Cyberpunk

3

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Verlag

Fischer Tor

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,4/13,2/2,9 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Tanne

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70978-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein ruhiges Buch, das sich auf die Atmosphäre der Welt und die Interaktionen der Charaktere konzentriert. ("idowa.de")
Miras Innovationsfreude, Stilsicherheit und erzählerische Kraft entwickeln sich von Text zu Text weiter, und so kann ›Proxi‹ [...] als Sprungbrett für weitere große Science-Fiction angesehen werden. ("Phantastisch!")
Wer innovative Science Fiction sucht, wird hier definitiv fündig. ("Buchwelten")
Nach der Lektüre von ›Proxi‹, Aiki Miras bisher ausgefeiltester und ambitioniertester Schöpfung, können wir uns [die] Zukunft vielleicht ein klein wenig besser vorstellen [...]. ("phantastisch!")

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Verlag

Fischer Tor

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,4/13,2/2,9 cm

Gewicht

368 g

Farbe

Tanne

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70978-6

Herstelleradresse

FISCHER TOR
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Mari

    aus Weimar

    5/5

    08.11.2024

    Buch (Paperback)

    Spoko, frumii, magniv!

    Ich hatte einen Podcast zu Ursula LeGuins “Left Hand of Darkness” mit Aiki Mira (und anderen Gäst*innen) gehört und war inhaltlich von Aikis Aussagen gefesselt. Dicht und ausgegoren und kämpferisch. Deshalb habe ich das Buch lesen wollen. Es ist die erste Geschichte von Aiki für mich und ich bin ehrlich, ziemlich lange wusste ich nicht, was genau ich hier lese. Die Welt scheint kaputt. Proto als das Ende und Menschen die sich in virtuelle Realitäten zurückziehen, Europa, dass nur noch eine Stadt in einer Wüste aus Sand, Knochen, Plastik und Müllstrudeln ist, wo Farben grell und unnatürlich sind “[…] Funken in Solariumlila, Plutoniumgrün und Dieselgelb.” Eine wahr gewordene Apokalypse. Klima-Kollaps. Erstmal ist da wenig Hoffnung und irgendwie wird doch schnell klar, dass es so endlich nicht ist, dass es Widerstand in allen Zellen und Mikroben gibt und dass Leben ein “zärtliches Chaos” ist. Hineingeworfen werden wir in einen rasanten Roadtrip bei dem Tell/Monae, Kawi und Dion aus ganz eigenen Motivationen, die nicht zwingend im Einklang miteinander stehen, aber von deren Gegensätzlichkeit noch keiner der Drei weiß, die untergegangene virtuelle Welt Proxi - oder besser deren Back-up finden und wiederbeleben wollen. Unterwegs in einem SolarCamper machen sich Dion, Tell/Monae und Kawi auf den Weg zum Todpunkt, dorthin, wo die Back-up Server sein sollen und dabei finden sie mehr als sie erwartet haben - Ba, Capitána Obvius! Über das Ende hinaus schreiben, das habe ich in einem Artikel der Raketenpost zu Aikis Buch gelesen, nachdem ich die Geschichte beendet hatte. “Während Climate-Fiction mögliche Klimazukünfte beschwor, verstehe ich Post-Cli-Fi als ein literarisches Anliegen, um das Leben im Kollaps zu verarbeiten und aus diesen gelebten Wirklichkeiten – über das Enden hinaus! – neue Zukünfte zu generieren.” (Tor-Raketenpost vom 02.10.2024) Mikro Utopien along the way - und das stimmt! In der Geschichte gibt es immer wieder diese hellen und sanften Augenblicke. Die Elder die, trotz dessen, dass sie skeptisch sind Vorräte und Wissen teilen, die Solartrolle die neugierig und hilfsbereit sind und Technologie geben, Biosynth die sich aus ihrer Programmierung lösen und einen ganz eigenen Sinn für sich ergründen. Und dann gibt es noch diese vielen Momente zwischen Dion, Tell/Monae und Kawi. Wie aus 3 Menschen, eine Einheit wird und deren Begrenzungen sich auflösen und Platz für etwas umfassenderes geben. Der Text war nicht einfach für mich. Sprachlich ist das Ganze anspruchsvoll - zumindest für mich gewesen. Ich mochte das “mush” und die Verkürzungen, die Begriffe, die neu gedacht werden mussten und damit in das Gefühl dieser neuen Welt geholfen haben. Ich hab mich fremd gefühlt und habe langsam, mit fortschreitender Handlung in Proto hinein gefunden. Es fällt mir schwer etwas griffiges und vergleichbares zu finden, weil ich finde dass das Geschriebene für sich allein besteht und Labels zu wenig weit wären, um wirklich einzufangen was hier passiert. Für mich war es vom Gefühl, ein winziges bisschen wie Gits, Cyberpunk 2077 und Nausicaä und eben auch nicht. Es war bizarr und wunderschön, gerade was die Diversität der Charaktere anbelangt. Es war hoffnungsvoll und tief traurig und sehr menschlich. Ein wilder Ritt für mich und ein absolut empfehlendes Leseerlebnis. “Spoko, frumii, magniv!” Und ich glaube so fühlt es sich an eine ganze Welt an ihren Säumen aufzulösen.

  • Anita

    aus Bonn

    4/5

    18.11.2024

    Buch (Paperback)

    Ungewöhnlich, aber spannend.

    Worum geht es? Nach einem Systemzusammenbruch machen sich drei Personen zusammen auf den Weg in die Wüste, um eine Lösung zu finden. Unterschiedliche Realitäten und Gedanken prallen aufeinander. Worum geht es wirklich? Sucht, Bestimmung über das eigene Leben und Hoffnung. Lesenswert? Ja, aber die Lektüre war wirklich eher wild. Alleine die Inhalt in Worte zu bringen ist schon eher schwer. Unvermittelt wird man als lesende Person in die Welt geworfen, kaum Erklärungen leiten einen dabei an. Vieles kann man sich aus dem Zusammenhang erschließen, so auch den Slang und die eigene Sprache. Manches hat aber Verwirrung hinterlassen. Gleich vorweg: Ich würde hier definitiv eine Leseprobe empfehlen. Sprachlich spannend und wie bereits erwähnt mit neuen Eindrücken durch eine Slang-Sprache. Der Satzbau löst sich an vielen Stellen ebenfalls von den klassischen Regeln, spielt mit der Sprache und arbeitet manchmal mit wilden Bildern. Die Figuren, die mich anfangs eher verwirrt haben, find ich ziemlich gut und spannend, auch alle sympathisch. Da erfährt man gerne mehr über diese Personen. Das Cover ist definitiv ein Hingucker und hat meine Aufmerksamkeit erregt, der Handlungsort ist jedoch eher trostlos und teilweise auch traurig brutal. Unter Begriffen wie Hopepunk kann ich mir als Person, die wenig SciFi liest, nicht viel vorstellen, aber man kann hier definitiv eine ungewöhnliche und experimentelle progressive Geschichte erwarten, die sich von klassischen Erzählmustern löst. Ich konnte nicht ständig dem roten Faden der Handlung folgen, trotzdem hat mir die Lektüre irgendwie echt Spaß gemacht und ich würde definitiv noch mehr von Autor*in Aiki Mira lesen - erst als ich über die Sprache im Buch nachgedacht habe, wurde mir klar, dass es sich hierbei um keine Buchübersetzung handelt. Ich denke dieses Buch eignet sich auch für SciFi-Neulinge oder generell Liebhaber*innen von neuen Ideen und progressivem Erzählen.

  • debookrah

    2/5

    18.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Der Schreibstil gefiel mir leider gar nicht

    „Proxi“ versprach mir eine Endzeit Utopie. Diese hat mir die Geschichte auch geliefert, aber ich habe nach dem Lesen das Gefühl, dass ganz viel von der Geschichte einfach nicht hängen geblieben ist. Ich glaube das lag an dem Schreibstil. Ich kam mit dem gar nicht zurecht. Es war für mich so anstrengend das Buch zu lesen. Es war in etwa so, als wäre ich sehr alt und würde versuchen einem Gespräch zu folgen in dem nur Jugendsprache verwendet wird. Ich habe es super selten, dass ich nicht zurecht komme mit einem Schreibstil. Früher oder später gewöhne ich mich an die meisten, hier trat das aber nicht ein. Schade, denn die Geschichte hat für mich Potenzial. Eventuell gefällt es dir besser, aber für mich war es nicht das richtige.

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