Produktbild: Keine Schonzeit für Mörder
Band 3

Keine Schonzeit für Mörder Historischer Krimi aus der Steiermark

Aus der Reihe Mürzmorde
6

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6124

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,5 cm

Gewicht

308 g

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0705-5

Beschreibung

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Verkaufsrang

6124

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,5/12,6/2,5 cm

Gewicht

308 g

Auflage

2024

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-0705-5

Herstelleradresse

Gmeiner
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE
info@gmeiner-verlag.de

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Penibel recherchiert und gekonnt erzählt

Gertie G. aus Wien am 15.08.2024

Bewertungsnummer: 2267723

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist Anfang Mai des Jahres 1914. Noch weiß niemand, dass dieses Jahr die Welt in den Abgrund stürzen wird. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt die Gegend um Mürzzuschlag als Alois Birnstingl, Kommandant der Gendarmerie, und der junge Revierjäger Johann Freidl einen Wilderer im Wald stellen. Wenig später sind zwei der drei Männer tot. Birnstingl vom Wilderer erschossen, der Wilderer durch zwei Stiche ins Herz vom Aufsichtsjäger in Notwehr - wie er behauptet - getötet. Einigen Dorfbewohnern kommt die Geschichte nicht geheuer vor und der Freispruch des jungen Revierjägers beim nachfolgenden Prozess, spaltet das Dorf. Doch die weltpolitischen Ereignisse, also der Mord an Thronfolger Franz Ferdinand und seiner Frau und der daraufhin folgende Ausbruch des Großen Krieges, sowie die Kriegsbegeisterung der Bevölkerung übertüncht zunächst das lokale Ereignis. Erst als der Nachfolger des getöteten Birnstingl sich der Sache annimmt, kommen die Intrigen innerhalb der Dorfgemeinschaft ans Tageslicht. Meine Meinung: In seinem dritten Krimi, der in der Gegend rund um Mürzzuschlag spielt, hat Autor Franz Preitler wieder zahlreiche historische Fakten mit fiktiven Elementen kombiniert. Er nimmt seine Leser in eine vielschichtige Dorfgemeinschaft mit. Zahlreiche verdeckt und offen geführte Fehden bestimmen den Alltag. Auch das Thema Fortschritt versus Tradition finden ebenso Platz wie die verbotene Liebe zwischen zwei Männern und die Herabwürdigung der Töchter als Spielball zur Vermehrung des Besitzes der Väter. Sehr gut ist die Stimmung im Dorf beschrieben. Manch einer sympathisiert mit dem Wilderer, denn der verbotenen Abschuss des Wildes gilt bei manchen als Mutprobe und dient anderen zum Überleben. Geschickt integriert Franz Preitler historische Persönlichkeiten in seine Geschichte. So darf der Dichter Peter Rossegger (1843-1918) wieder auftreten und setzt dessen Freund, dem Fotografen Franz Josef Böhm (1874-1938), der das Heimatmuseum in Mürzzuschlag gegründet hat, ein Denkmal. Auch das fiktive Postwirtsehepaar Pfandl hat mit Sophie (1873-1963) und Toni Schruf (1863-1932) ein reales Vorbild. Fazit: „Keine Schonzeit für Mörder“ ist ein eindringlicher historischer Kriminalroman, der gekonnt Fakten mit Fiktion verquickt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Penibel recherchiert und gekonnt erzählt

Gertie G. aus Wien am 15.08.2024
Bewertungsnummer: 2267723
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es ist Anfang Mai des Jahres 1914. Noch weiß niemand, dass dieses Jahr die Welt in den Abgrund stürzen wird. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt die Gegend um Mürzzuschlag als Alois Birnstingl, Kommandant der Gendarmerie, und der junge Revierjäger Johann Freidl einen Wilderer im Wald stellen. Wenig später sind zwei der drei Männer tot. Birnstingl vom Wilderer erschossen, der Wilderer durch zwei Stiche ins Herz vom Aufsichtsjäger in Notwehr - wie er behauptet - getötet. Einigen Dorfbewohnern kommt die Geschichte nicht geheuer vor und der Freispruch des jungen Revierjägers beim nachfolgenden Prozess, spaltet das Dorf. Doch die weltpolitischen Ereignisse, also der Mord an Thronfolger Franz Ferdinand und seiner Frau und der daraufhin folgende Ausbruch des Großen Krieges, sowie die Kriegsbegeisterung der Bevölkerung übertüncht zunächst das lokale Ereignis. Erst als der Nachfolger des getöteten Birnstingl sich der Sache annimmt, kommen die Intrigen innerhalb der Dorfgemeinschaft ans Tageslicht. Meine Meinung: In seinem dritten Krimi, der in der Gegend rund um Mürzzuschlag spielt, hat Autor Franz Preitler wieder zahlreiche historische Fakten mit fiktiven Elementen kombiniert. Er nimmt seine Leser in eine vielschichtige Dorfgemeinschaft mit. Zahlreiche verdeckt und offen geführte Fehden bestimmen den Alltag. Auch das Thema Fortschritt versus Tradition finden ebenso Platz wie die verbotene Liebe zwischen zwei Männern und die Herabwürdigung der Töchter als Spielball zur Vermehrung des Besitzes der Väter. Sehr gut ist die Stimmung im Dorf beschrieben. Manch einer sympathisiert mit dem Wilderer, denn der verbotenen Abschuss des Wildes gilt bei manchen als Mutprobe und dient anderen zum Überleben. Geschickt integriert Franz Preitler historische Persönlichkeiten in seine Geschichte. So darf der Dichter Peter Rossegger (1843-1918) wieder auftreten und setzt dessen Freund, dem Fotografen Franz Josef Böhm (1874-1938), der das Heimatmuseum in Mürzzuschlag gegründet hat, ein Denkmal. Auch das fiktive Postwirtsehepaar Pfandl hat mit Sophie (1873-1963) und Toni Schruf (1863-1932) ein reales Vorbild. Fazit: „Keine Schonzeit für Mörder“ ist ein eindringlicher historischer Kriminalroman, der gekonnt Fakten mit Fiktion verquickt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Ein Buch, dass lange nachhallt

Ben @Buchkomet am 14.08.2024

Bewertungsnummer: 2266915

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Darum geht’s: Das Buch beginnt 1914 mit einem Doppelmord in der Steiermark. Ein Gendarm und ein Wildschütze kommen auf mysteriöse Weise ums Leben. Schnell wird klar, dass hier nichts so ist, wie es zunächst scheint. Der Fall, die aufkommende Kriegsbegeisterung und eine verbotene Liebe zwischen zwei Männern entwickeln sich anders als erwartet. So hat es mir gefallen: „Keine Schonzeit für Mörder“ ist ein eindringlicher historischer Kriminalroman, der gekonnt reale Ereignisse mit fiktiven Elementen kombiniert und den Leser auf eine spannende, aber vor allem auch nachdenklich stimmende Geschichte mitnimmt. Neben dem Kriminalfall webt der Autor die Ereignisse des Attentats von Sarajevo in die Geschichte ein, das bekanntlich der Auslöser des Ersten Weltkrieges war. Franz Preitler gelingt es dabei, die düstere Stimmung der Vorkriegszeit und die anfängliche Kriegsbegeisterung meisterhaft zu beschreiben. Er zeigt auf, wie schnell die Euphorie in Verzweiflung und Ernüchterung umschlägt, als der Krieg seine grausame Realität offenbart. Der Autor spart dabei nicht an eindringlichen Beschreibungen des Krieges, und die beginnende Hoffnungslosigkeit ist greifbar dargestellt. Hervorzuheben ist außerdem die feinfühlige Darstellung einer „verbotenen“ Liebe zwischen zwei Männern, die in der damaligen Zeit ein Tabu war. Franz Preitler gelingt das Kunststück, dieses Thema mit der nötigen Sensibilität zu behandeln, was mich sehr beeindruckt und den Roman um eine zusätzliche emotionale Dimension bereichert hat. Der Einstieg ins Buch war etwas holprig für mich, und es hat einen Moment gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. Doch ab diesem Moment hat mich der Roman nicht mehr losgelassen. Das lag vor allem an dem sehr detaillierten und durchaus anspruchsvollen, aber nie überfordernden Schreibstil des Autors. Dieser sorgte nicht nur für eine dichte Atmosphäre, sondern auch für eine sorgfältig aufgebaute Spannung, die mich letztendlich durch die Seiten fliegen ließ. Franz Preitler beschreibt nicht nur einen spannenden Kriminalfall, sondern zeichnet auch ein eindrucksvolles und bedrückendes Bild des Krieges und seiner verheerenden Auswirkungen auf die Menschen, die in ihn hineingezogen wurden. „Keine Schonzeit für Mörder“ ist mehr als nur ein Krimi; es ist ein Roman, der die Schrecken des Krieges, die Komplexität menschlicher Beziehungen sowie die dunklen Seiten der Geschichte eindrucksvoll beleuchtet. Ein starker historischer Kriminalroman, der lange nachhallt.

Ein Buch, dass lange nachhallt

Ben @Buchkomet am 14.08.2024
Bewertungsnummer: 2266915
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Darum geht’s: Das Buch beginnt 1914 mit einem Doppelmord in der Steiermark. Ein Gendarm und ein Wildschütze kommen auf mysteriöse Weise ums Leben. Schnell wird klar, dass hier nichts so ist, wie es zunächst scheint. Der Fall, die aufkommende Kriegsbegeisterung und eine verbotene Liebe zwischen zwei Männern entwickeln sich anders als erwartet. So hat es mir gefallen: „Keine Schonzeit für Mörder“ ist ein eindringlicher historischer Kriminalroman, der gekonnt reale Ereignisse mit fiktiven Elementen kombiniert und den Leser auf eine spannende, aber vor allem auch nachdenklich stimmende Geschichte mitnimmt. Neben dem Kriminalfall webt der Autor die Ereignisse des Attentats von Sarajevo in die Geschichte ein, das bekanntlich der Auslöser des Ersten Weltkrieges war. Franz Preitler gelingt es dabei, die düstere Stimmung der Vorkriegszeit und die anfängliche Kriegsbegeisterung meisterhaft zu beschreiben. Er zeigt auf, wie schnell die Euphorie in Verzweiflung und Ernüchterung umschlägt, als der Krieg seine grausame Realität offenbart. Der Autor spart dabei nicht an eindringlichen Beschreibungen des Krieges, und die beginnende Hoffnungslosigkeit ist greifbar dargestellt. Hervorzuheben ist außerdem die feinfühlige Darstellung einer „verbotenen“ Liebe zwischen zwei Männern, die in der damaligen Zeit ein Tabu war. Franz Preitler gelingt das Kunststück, dieses Thema mit der nötigen Sensibilität zu behandeln, was mich sehr beeindruckt und den Roman um eine zusätzliche emotionale Dimension bereichert hat. Der Einstieg ins Buch war etwas holprig für mich, und es hat einen Moment gedauert, bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. Doch ab diesem Moment hat mich der Roman nicht mehr losgelassen. Das lag vor allem an dem sehr detaillierten und durchaus anspruchsvollen, aber nie überfordernden Schreibstil des Autors. Dieser sorgte nicht nur für eine dichte Atmosphäre, sondern auch für eine sorgfältig aufgebaute Spannung, die mich letztendlich durch die Seiten fliegen ließ. Franz Preitler beschreibt nicht nur einen spannenden Kriminalfall, sondern zeichnet auch ein eindrucksvolles und bedrückendes Bild des Krieges und seiner verheerenden Auswirkungen auf die Menschen, die in ihn hineingezogen wurden. „Keine Schonzeit für Mörder“ ist mehr als nur ein Krimi; es ist ein Roman, der die Schrecken des Krieges, die Komplexität menschlicher Beziehungen sowie die dunklen Seiten der Geschichte eindrucksvoll beleuchtet. Ein starker historischer Kriminalroman, der lange nachhallt.

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Keine Schonzeit für Mörder

von Franz Preitler

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