Damals bei der Graz-Köflacher Bahn Band 3: Die Stammstrecke Graz – Köflach
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- Deutsch ausgewählt
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Verlag:Kenning, L
62,50 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
13.05.2024
Verlag
Kenning, LSeitenzahl
224
Maße (L/B/H)
29,2/22,1/1,6 cm
Gewicht
1172 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-944390-32-1
Beim Betrachten der Stationen mit ihrer vielschichtigen Bedeutung werfen wir das Augenmerk auf die Ausdehnung der Gleisanlagen, die markanten, meist aus der Frühzeit der Bahn stammenden, teils inzwischen abgerissenen Hochbauten, die Menschen bei der Bahn und besonders auf die Anschließer, die vielfältige Industrie, die kleineren Betriebe sowie die vielen, größtenteils durch die GKB selbst betriebenen Bergwerke, ihre verzwickte Geschichte, ihre Umschlagsanlagen und Schlepp- und Förderbahnen, teilweise mit eigenen Lokomotiven. Besonders umfangreich ist das Kapitel über den Graz-Köflacher Bahnhof, den Betriebs-mittelpunkt mit seinen Zugförderungs-, Werkstätten- und Kohlenumschlagsanlagen und den Anschlußgleisen u.a. zur Waggonfabrik, die einst recht bahnbrechende Fahrzeuge herausbrachte, und zur ebenso traditionsreichen Brauerei Reininghaus. Weiter betrachten wir den früher u.a. für die Bauwirtschaft bedeutsamen Bahnhof Straßgang, den Bahnhof Premstätten-Tobelbad mit den umliegenden Ziegelwerken, dem Kurbad und den geheimnisumwitterten Anlagen während des „Dritten Reiches“. Wir kommen zum Trennungsbahnhof Lieboch mit eigenem Heizhaus (zeitweise mit Drehscheibe), zum Bahnhof Söding-Mooskirchen als Mittelpunkt des dörflichen Lebens, zum Bahnhof Krottendorf-Ligist als Anlaufpunkt für die Landwirte, zur Haltestelle Gaisfeld mit dem Kraftwerksbau im Teigitschgraben, zum Bahnhof Krems mit dem erzherzoglichen Eisenwerk und dem schicksalsträchtigen Zellstoff- und Holzwerk, zum Bahnhof Voitsberg mit der alten Glashütte, dem Pumpenbau, der Schleppbahn zum Bergbau Zangtal sowie den Großkraftwerken, zum Bahnhof Bärnbach als Herzstück des Kohlenumschlags im Voitsberg-Köflacher Kohlenrevier, außerdem mit Schleppbahn zum Bergbau und zur Glashütte Oberdorf, dann zum in den 30er Jahren aufgelassenen Bahnhof Rosenthal mit den vielfältigen Bergwerken in seiner Umgebung, vor allem dem Karl-Schacht, und schließlich zum Endbahnhof Köflach mit den Schleppbahnen zum Eisenwerk und Bergbau Pichling, zur Glasfabrik, durch den Revierstollen bis nach Maria Lankowitz und Piberstein sowie in schmaler Spur zum Kalkwerk Gradenberg. Diese hochinteressanten, in der bisherigen Literatur arg vernachlässigten Aspekte zu erforschen, erforderte langjährige Recherchen. Alles einsteigen bitte!
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