Produktbild: Stürzende Feuer
Band 3

Stürzende Feuer Kriminalroman. Ein Martin-Bora-Roman (3)

Aus der Reihe Ein Martin-Bora-Roman
1

23,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2024

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,5/14,1/4,2 cm

Gewicht

634 g

Auflage

1

Originaltitel

The Night of Shooting Stars

Übersetzt von

Hella Reese

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00606-5

Beschreibung

Rezension

»Berlin in den zehn Tagen vor dem 20. Juli 1944, das ist der Schauplatz von Stürzende Feuer . 80 Jahre nach dem Stauffenberg-Attentat auf Hitler bringt der Unionsverlag diesen zeitgeschichtlichen Kriminalroman jetzt heraus , mit einem der wohl ungewöhnlichsten Ermittler der Kriminalliteratur im Zentrum. Die Fragen nach Glaube, Gewissen und Verantwortung entwickeln sich für den Hauptakteur Bora, Wehrmachtssoldat und Detektiv, zu einem existenziellen Dilemma. Es ist ein fulminanter Auftritt für eine bei uns bisher weithin unbekannte italienische Autorin.« ("Buch-Magazin")
»Bora ermittelt und bewegt sich schnell auch in den Kreisen um Claus Schenk Graf von Stauffenberg und Oberst Beck. Die Autorin wirft interessante Themen auf: Ist so ein Attentat gerechtfertigt? Wie ist das mit der Treuepflicht? Versuchten die eigentlichen Täter in letzter Minute ihre Köpfe aus der Schlinge zu ziehen? War nicht letztendlich dieses Attentat dilettantisch und sinnlos? Eine spannende, lebensnahe, differenzierte Darstellung von Menschen im Berliner Sommer vor achtzig Jahren.« ("Wochenspiegel")
»Dieser Krimi gehört auf jede Bestenliste! Atemlose Lektüre bis zum Schluss. Eine rasante Handlung, eingebettet in Ereignisse deutscher Geschichte, die hier eine eigene, aufschlussreiche Deutung erfahren. Historische Einsichten bieten sich, wie man sie so womöglich nicht erwartet hätte.« ("Junge Welt")
»Bei der Lektüre wird schnell deutlich, dass sehr viele Recherchen erforderlich waren, um diese Geschichte vor historischem Hintergrund so authentisch zu präsentieren. Die Dialoge und das Auftreten der Menschen sprechen für sich und laden zu einer spannenden Zeitreise ein, die ein Geschichtsbuch nur nüchtern ermöglicht.« ("Schreiblust Leselust")
»Wir schreiben das Jahr 1944, und Martin Bora, der unbequemste Detektiv der Kriminalliteratur, sieht sich dem Mann gegenüber, der Ben Pastor zu seiner Figur inspiriert hat: Oberst von Stauffenberg, dem Drahtzieher der ›Operation Walküre‹.« ("La Repubblica")
»Gegen Ende der Naziherrschaft führen Boras Ermittlungen ihn in ein Schlangennest, mit einer Vielzahl an Motiven und Verdächtigen, gerahmt von einer Galerie realhistorischer Persönlichkeiten, Soldaten und Politiker. Mit Bora, dem Anti-Helden, erleben wir einen dunklen Abschnitt der Weltgeschichte.« ("CrimeTime")
»Historische Persönlichkeiten wie der Polizeichef Arthur Nebe oder Graf von Stauffenberg treten auf, Letzterer Ben Pastors Vorbild für die Figur des Martin Bora. Der Ton erinnert an Doktor Faustus, Pastor ist weniger am polizeilichen Handwerk als vielmehr an der Psychologie ihrer Figuren interessiert.« ("The Times")
»Pastor bindet die realen Figuren wirkungsvoll in diese detailreiche Verschmelzung von Fakten und Fiktion ein. Anhand von Boras faszinierender persönlicher Geschichte erfahren wir den erschütternden inneren Konflikt eines loyalen Soldaten, der für ein verabscheuungswürdiges Regime kämpft.« ("Booklist")
»Der Roman erzählt auf ganz neue Art und Weise vom Stauffenberg-Attentat und den dramatischen Folgen. Bora, im Zwiespalt zwischen Menschlichkeit und seiner Rolle als deutschem Soldaten, steht einem quälenden moralischen Dilemma gegenüber.« ("Meredith Rankin Blog")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.07.2024

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

21,5/14,1/4,2 cm

Gewicht

634 g

Auflage

1

Originaltitel

The Night of Shooting Stars

Übersetzt von

Hella Reese

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-00606-5

EU-Ansprechpartner

Unionsverlag AG
mail@unionsverlag.ch

Herstelleradresse

Verlag C.H.Beck oHG
Wilhelmstraße 9
80801 München
DE
produktsicherheit@beck.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(0)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Krimi aus dem Berlin im Juli 1944

Gertie G. aus Wien am 13.08.2024

Bewertungsnummer: 2266000

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Autorin Ben Pastor entführt ihre Leser in den Juli des Jahres 1944. Die Niederlage des NS-Regimes ist nach der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 absehbar, auch wenn es die Machthaber nicht wahrhaben wollen. Oberstleutnant Martin Bora, im Zivilberuf Detektiv, kehrt für eine Woche Heimaturlaub von der italienischen Front nach Berlin zurück, um am Begräbnis seines Onkels, Prof. Dr. Alfred Reinhardt-Thoma, teilzunehmen. Neben der von alliierten Bomben teilweise zerstörten und demoralisierten Stadt, entdeckt er einige Ungereimtheiten beim Tod seines Onkels, der ein Gegner der Euthanasie durch das NS-Regime war. Doch bevor er sich damit näher beschäftigen kann, erhält er vom Chef der Kriminalpolizei Arthur Nebe (1894-1945) den Auftrag bis zu seiner Rückkehr an die italienische Front, den Mord an einer schillernden Persönlichkeit, dem Magier Walter Niemeyer, den auch zahlreiche Nazi-Bonzen „konsultieren“, aufzuklären. Dazu erhält er eine Liste mit den Namen von vier Verdächtigen, ein Auto und einen erfahrenen Kriminalbeamten namens Grimm als Chauffeur und Aufpasser. Gemeinsam arbeiten sie die Liste der Verdächtigen ab und Martin Bora (und die Leser) können sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Täter ohnehin schon feststeht, egal ob er Niemeyer tatsächlich getötet hat oder nicht. Bora gerät in ein dichtes Netz von Lügen und Halbwahrheiten aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt, zumal sich Gerüchte eines Umsturzversuchs hartnäckig in Berlin halten, weshalb er Kontakt zu Oberst Stauffenberg aufnimmt. Man ist sich, obwohl ähnlich versehrt (Bora fehlt nach einem Partisanenangriff die linke Hand), nicht sonderlich sympathisch. Meine Meinung: 80 Jahre nach dem Umsturzversuch durch die Gruppe rund um Graf Stauffenberg auf Hitler bringt der Unionsverlag diesen zeitgeschichtlichen Kriminalroman, der der 7. Band einer bislang 11-teiligen Krimi-Reihe von Ben Pastor ist, heraus. Ben Pastor ist das Pseudonym der italienischen Autorin Maria Verbena Volpi. Bislang sind erst drei Krimis mit Martin Bora ins Deutsche übersetzt worden. Der hier vorliegende sowie „Tod der Äbtissin“ und „Kaputt Mondi“. Ben Pastor hat mit Martin Bora, der 1913 als Martin-Heinz Douglas Baron von Bora geboren worden ist, eine interessante und mitunter ambivalent erscheinende Figur erschaffen. Er ist Wehrmachtssoldat, Detektiv sowie Nachfahre von Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora. Als adeliger Gutsbesitzer in Ostpreußen sind ihm Verantwortungsbewusstsein und Umsicht in die Wiege gelegt. Daher erscheint es manchmal unverständlich, dass er im NS-Unrechtsregime, anders als Onkel Prof. Dr. Alfred Reinhardt-Thoma, bisher überlebt hat. Während seines Aufenthaltes in Berlin residiert er standesgemäß im Hotel Adlon, auch wenn das inzwischen auf Grund der kriegsbedingten Mangelwirtschaft an Qualität eingebüßt hat, und auch von zahlreichen Nazis frequentiert wird. Der Auftrag, den Bora von Nebe erhält, lässt vermuten, dass Bora, der aus seiner Zeit bei der Abwehr unter Admiral Wilhelm Canaris über einige Verbindungen verfügt, eine Falle gestellt werden könnte. Oder dass Nebe es mit einer möglicher Beteiligung am Umsturzversuch ernst gemeint hat. Arthur Nebe wird jedenfalls wie Wilhelm Canaris wegen Hochverrat im März bzw. April 1945 zum Tode verurteilt und gehenkt. Geschickt werden Fakten und Fiktion miteinander verknüpft. Ben Pastor (und ihrer Übersetzerin Hella Reese) ist es sehr gut gelungen, die eigenartige Stimmung, die in Berlin herrscht, einzufangen. Man kann niemandem mehr trauen, manchmal auch sich selbst nicht. Wir dürfen an den Gedanken von Martin Bora teilhaben. Wie immer, finde ich die Widersprüche, die sich in der Doktrin des NS-Regime auftun, sehr interessant. Man kann diesen Krimi sehr gut ohne Kenntnis der anderen lesen. Ich werde mir jedenfalls die beiden, die auf Deutsch erhältlich sind, besorgen, da mich die Entwicklung der Protagonisten immer interessiert. Fazit: Gerne gebe ich diesem zeitgeschichtlichen Krimi rund um Martin Bora 5 Sterne.

Krimi aus dem Berlin im Juli 1944

Gertie G. aus Wien am 13.08.2024
Bewertungsnummer: 2266000
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Autorin Ben Pastor entführt ihre Leser in den Juli des Jahres 1944. Die Niederlage des NS-Regimes ist nach der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 absehbar, auch wenn es die Machthaber nicht wahrhaben wollen. Oberstleutnant Martin Bora, im Zivilberuf Detektiv, kehrt für eine Woche Heimaturlaub von der italienischen Front nach Berlin zurück, um am Begräbnis seines Onkels, Prof. Dr. Alfred Reinhardt-Thoma, teilzunehmen. Neben der von alliierten Bomben teilweise zerstörten und demoralisierten Stadt, entdeckt er einige Ungereimtheiten beim Tod seines Onkels, der ein Gegner der Euthanasie durch das NS-Regime war. Doch bevor er sich damit näher beschäftigen kann, erhält er vom Chef der Kriminalpolizei Arthur Nebe (1894-1945) den Auftrag bis zu seiner Rückkehr an die italienische Front, den Mord an einer schillernden Persönlichkeit, dem Magier Walter Niemeyer, den auch zahlreiche Nazi-Bonzen „konsultieren“, aufzuklären. Dazu erhält er eine Liste mit den Namen von vier Verdächtigen, ein Auto und einen erfahrenen Kriminalbeamten namens Grimm als Chauffeur und Aufpasser. Gemeinsam arbeiten sie die Liste der Verdächtigen ab und Martin Bora (und die Leser) können sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Täter ohnehin schon feststeht, egal ob er Niemeyer tatsächlich getötet hat oder nicht. Bora gerät in ein dichtes Netz von Lügen und Halbwahrheiten aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt, zumal sich Gerüchte eines Umsturzversuchs hartnäckig in Berlin halten, weshalb er Kontakt zu Oberst Stauffenberg aufnimmt. Man ist sich, obwohl ähnlich versehrt (Bora fehlt nach einem Partisanenangriff die linke Hand), nicht sonderlich sympathisch. Meine Meinung: 80 Jahre nach dem Umsturzversuch durch die Gruppe rund um Graf Stauffenberg auf Hitler bringt der Unionsverlag diesen zeitgeschichtlichen Kriminalroman, der der 7. Band einer bislang 11-teiligen Krimi-Reihe von Ben Pastor ist, heraus. Ben Pastor ist das Pseudonym der italienischen Autorin Maria Verbena Volpi. Bislang sind erst drei Krimis mit Martin Bora ins Deutsche übersetzt worden. Der hier vorliegende sowie „Tod der Äbtissin“ und „Kaputt Mondi“. Ben Pastor hat mit Martin Bora, der 1913 als Martin-Heinz Douglas Baron von Bora geboren worden ist, eine interessante und mitunter ambivalent erscheinende Figur erschaffen. Er ist Wehrmachtssoldat, Detektiv sowie Nachfahre von Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora. Als adeliger Gutsbesitzer in Ostpreußen sind ihm Verantwortungsbewusstsein und Umsicht in die Wiege gelegt. Daher erscheint es manchmal unverständlich, dass er im NS-Unrechtsregime, anders als Onkel Prof. Dr. Alfred Reinhardt-Thoma, bisher überlebt hat. Während seines Aufenthaltes in Berlin residiert er standesgemäß im Hotel Adlon, auch wenn das inzwischen auf Grund der kriegsbedingten Mangelwirtschaft an Qualität eingebüßt hat, und auch von zahlreichen Nazis frequentiert wird. Der Auftrag, den Bora von Nebe erhält, lässt vermuten, dass Bora, der aus seiner Zeit bei der Abwehr unter Admiral Wilhelm Canaris über einige Verbindungen verfügt, eine Falle gestellt werden könnte. Oder dass Nebe es mit einer möglicher Beteiligung am Umsturzversuch ernst gemeint hat. Arthur Nebe wird jedenfalls wie Wilhelm Canaris wegen Hochverrat im März bzw. April 1945 zum Tode verurteilt und gehenkt. Geschickt werden Fakten und Fiktion miteinander verknüpft. Ben Pastor (und ihrer Übersetzerin Hella Reese) ist es sehr gut gelungen, die eigenartige Stimmung, die in Berlin herrscht, einzufangen. Man kann niemandem mehr trauen, manchmal auch sich selbst nicht. Wir dürfen an den Gedanken von Martin Bora teilhaben. Wie immer, finde ich die Widersprüche, die sich in der Doktrin des NS-Regime auftun, sehr interessant. Man kann diesen Krimi sehr gut ohne Kenntnis der anderen lesen. Ich werde mir jedenfalls die beiden, die auf Deutsch erhältlich sind, besorgen, da mich die Entwicklung der Protagonisten immer interessiert. Fazit: Gerne gebe ich diesem zeitgeschichtlichen Krimi rund um Martin Bora 5 Sterne.

Kundinnen und Kunden meinen

Stürzende Feuer

von Ben Pastor

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Stürzende Feuer