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Patriot Meine Geschichte

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30626

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Abbildungen

16-seitiger Tafelteil mit 38 farbigen Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,7/15/4,6 cm

Gewicht

777 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Patriot. A Memoir

Übersetzt von

Rita Gravert + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397682-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein unglaubliches Buch. ("Lanz & Precht")
Nawalny ist ein gleichermaßen berührendes wie verstörendes Buch über sein Leben als Putins Gegner gelungen. Leicht lesbar, an vielen Stellen durchzogen von Selbstironie und Galgenhumor. ("Deutschlandfunk (Andruck)")
Ein Abschiedsbrief, der eindringlich dafür plädiert, den Widerstand gegen Putin nicht aufzugeben. ("Die ZEIT Sachbuch-Bestenliste")
Sein Abschiedsbrief in Buchform. ("Der Spiegel")
Man schmunzelt mit Gänsehaut über den beißenden Humor, mit dem er die Verhältnisse in den verschiedenen Gefängnissen beschreibt. ("Falter")
eine Liebeserklärung an Russland, seine Familie und zugleich die Chronik eines angekündigten Todes ("Titel, Thesen, Temperamente – ARD")
Das Buch liest sich wie ein Krimi, (...) die Bilder sind noch im Kopf, jetzt verschlingt man gebannt Zeile um Zeile über all das, was sich damals der Weltöffentlichkeit entzog. ("Bayern 2 - Die Welt am Morgen")
Er gibt in der Gesamtschau auf sein Leben auch intime Einblicke. Eindrücke vom Schicksal eines Mannes, der wie kein anderer (...) ein mafioses System unter Putin anprangerte. ("dpa")
Eines wollte Nawalny mit Sicherheit nicht: umsonst sterben. “Patriot” ist sein Vermächtnis. ("RND")
Das nun veröffentlichte Buch ist nicht nur Autobiografie, sondern auch Nawalnys letzte große Abrechnung mit seinem Feind im Kreml. ("Tagesspiegel")

Produktdetails

Verkaufsrang

30626

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Abbildungen

16-seitiger Tafelteil mit 38 farbigen Abbildungen

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

21,7/15/4,6 cm

Gewicht

777 g

Farbe

Schwarz / Messing

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

Patriot. A Memoir

Übersetzt von

  • Rita Gravert
  • Norbert Juraschitz
  • Karin Schuler

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397682-3

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Th.M

    aus Berlin

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Courage und Hoffnungslosigkeit

    Eines vorweg- man erfährt in diesem Buch nichts wirklich neues, es ist aber dennoch interessant und gut geschrieben. Es gibt sicherlich nicht viele Menschen in Russland, die so prädestiniert für das Amt eines Präsidenten sind, wie es dieser mutige und kluge Alexej Nawalny war. Er war die Chance für ein wirklich freies Russland. Dieses Buch zeigt aber auch die Hoffnungslosigkeit dort jemals anzukommen. Der Machtapparat Putins funktioniert tadellos. Es helfen keine Sanktionen und keine militärischen Drohungen aus der westlichen Welt. Aber das Buch zeigt auch, das Putin ganz genau die öffentliche Meinung Russlands im Auge hat, denn wenn wirkliche Massen der Bevölkerung sich gegen Putin stellen, kann ihm das auch schnell den Kopf kosten. Solange Putin das Militär auf seiner Seite hat, kann er sich seiner Macht so ziemlich sicher sein. Aber das muss ja nicht so bleiben. Die Generäle haben die Macht Putin zu stürzen. Aufgabe des Militärs ist es den Staat zu schützen, nicht das Regime.Vielleicht geht das Volk irgendwann einmal auf die Straße, wenn sie genug haben von den Entbehrungen, dem sinnlosen Blutvergießen im Krieg gegen sie Ukraine, genug von diesem menschenverachtendem und korrupten Regime, denn auch das Volk kann ein Regime zu Fall bringen. Vielleicht gehen die Visionen Nawalnys irgendwann in Erfüllung. Es wäre uns allen zu wünschen. Er hat seine Ideale und Überzeugungen niemals aufgegeben. So hat das Opfer seine Mörder dennoch besiegt. 5 Sterne nicht nur für das Buch, sondern auch für den couragierten Kämpfer Alexey Nawalny, der für seine Überzeugung sein Leben gelassen hat.

  • Mette

    5/5

    05.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inspiration aus dem Widerstand

    Das kraftvolle und bewegende Vermächtnis eines Mannes, der sein Leben dem Widerstand gegen Korruption und für Demokratie in Russland widmete. In seiner posthum erschienenen Autobiografie gewährt Nawalny einen tiefen Einblick in seine Kindheit, seine politische Entwicklung und die Herausforderungen, denen er sich stellte. Besonders eindrucksvoll sind die Passagen, in denen er seine Zeit im Gefängnis beschreibt – mit einer Mischung aus Humor, Mut und unerschütterlichem Glauben an die Veränderung. Seine Witwe, Julija Nawalnaja, trug zur Veröffentlichung bei und fügte persönliche Ergänzungen hinzu, die das Buch noch berührender machen. "Patriot" ist nicht nur eine Autobiografie, sondern ein Aufruf zum Handeln und ein Appell für Freiheit und Gerechtigkeit. Es ist ein Buch, das inspiriert und dazu anregt, für das Richtige einzutreten – selbst unter den schwierigsten Umständen.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    17.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    David gegen Goliath...

    …nur leider gewann diesmal David nicht…Ein berührendes und packendes Buch, das in seiner Aussage überzeugt. Überdies humorvoll und witzig, mit einem Augenzwinkern geschrieben - dies trotzdem ernst(haft) und mit Tiefgang. Im ersten Teil beschreibt Nawalny die ganze Geschichte rund um seine Vergiftung und Rehabilitation in Deutschland, sowie die Rückkehr nach Moskau, wo er umgehend verhaftet wird. Im zweiten Teil erzählt er von seiner Kindheit. Früh schon wurde er politisiert. Tschernobyl hat ihn ebenso geprägt wie Glasnost. Der dritte Teil ist dann seiner Arbeit und Engagement für ein freies, glückliches und wohlhabendes Russland gewidmet. Er beschreibt seine Überzeugungen, seine Motivation und die MitstreiterInnen - sieht sich als Teil eines grösseren Ganzen. Offen berichtet er über Anfeindungen, Angriffe, Inhaftierungen und Einschüchterung. Der vierte Teil knüpft dort an, wo der erste aufhört. Nawalny berichtet von seinem Gefängnisalltag, den Strapazen, Schikanen… und da bricht immer wieder sein Humor durch, die positive Einstellung, sich in und trotz allem nicht unterkriegen zu lassen. Nachdem Hungerstreik, mit dem er medizinische Versorgung erzwingt, ändert sich der Ton, gewinnt an Tiefe. Dabei verschweigt Nawalny auch seine Ausraster nicht, sein Ringen um Zuversicht. Was mich am meisten berührte, war die Tatsache, wie er kleine Glücksmomente geniessen und in den Anderen noch das Positive zu sehen vermochte. Einen rundum lohnende Lektüre - ein Leben, von dem man hofft, dass es über den (gewaltsamen) Tod hinaus, Früchte tragen wird!

  • Renas Wortwelt

    5/5

    02.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte eines beeindruckenden Mannes, von ihm selbst erzählt

    Allein schon das Wissen, dass er dieses Buch unter anderem im Gefängnis, in dem er schließlich sogar den Tod fand, schrieb, macht diese Biografie zu einem erschütternden Dokument. Es schildert das Leben eines faszinierenden Charakters, eines Mannes, der die Welt bewegte und um den die Welt trauert. Das Buch beschreibt vor allem seinen Kampf gegen den Staat, gegen das System, gegen Korruption und Unterdrückung. Dabei ist es ihm wichtig, den Unterschied deutlich zu machen: Sein Kampf gilt nicht seinem Land, sondern dem Staat: „Ich liebe mein Land, aber ich hasse diesen Staat.“ Die Biografie ist in vier Abschnitte geteilt. Der erste, recht kurze Teil trägt den Titel „Dem Tode nahe“, worin er die Ereignisse beschreibt vor und nach dem Giftanschlag auf ihn 2020. Diesen Teil schrieb er während seiner anschließenden Genesung in Deutschland. In Teil 2 mit dem Titel „Heranwachsen“ erzählt er von seiner Herkunft und seinem Werdegang, seiner Entwicklung zu einem überzeugten Aktivisten. Der dritte Teil „Die Arbeit“ widmet sich seinem Kampf gegen den Staat, gegen Korruption und Unterdrückung, mit all den Mitteln, die ihm dieser Staat da noch lässt. Hier gibt Nawalny einen klaren Einblick in die anfangs noch subtilen, später immer drastischeren und offen aggressiven Methoden des Staates oder genauer Putins, die wachsende und stärker werdende Opposition im Land im Keim zu ersticken, mit dem Ziel, diese und insbesondere Nawalny zum Schweigen zu bringen. Er beschreibt, wie er ein Netzwerk schuf, das vor allem über die Sozialen Netzwerke kommuniziert, nachdem die freie Presse und freie Meinungsäußerung quasi ausgeschaltet bzw. unmöglich wurde. Der vierte Teil schließlich beschreibt seine Jahre im Gefängnis nach seiner Rückkehr aus Deutschland, nach der Genesung von dem Giftanschlag. Unterteilt nach Jahren erlebt man seinen Alltag, die Grausamkeit, die Foltermethoden anhand seiner Tagebuchaufzeichnungen. Dass er damals freiwillig nach Russland zurückkehrte, wohl wissend was ihn dort erwartete, konnten und können bis heute viele Menschen nicht verstehen. Das Buch gibt eine Antwort darauf: Für ihn als Anführer einer Opposition, einer Bewegung war es unverzichtbar, vor Ort, dort zu sein und dort eben diese Bewegung weiter zu führen, auch aus dem Gefängnis. Bei der Lektüre ergibt sich ein zwiegespaltener Eindruck. Einmal der Aktivist auf der einen Seite, auf der anderen der Mensch, Ehemann, Vater und Freund. Es wird deutlich, dass er stets all diese Beziehungen seiner Arbeit, seiner Überzeugung, seinem Kampf für die Demokratie und gegen den korrupten Staat unterordnete. Auch kommt immer wieder seine besondere Art von Ironie, sein unverkennbarer Humor zum Vorschein in dieser Biografie, sein Humor, der ihm oft die Kraft gab, nicht zu verzweifeln während seines täglichen Kampfes gegen die Provokationen einer kleinkarierten, korrupten Staatsgewalt. Das Buch, sein Vermächtnis, sein Abschiedsbrief, erklärt nicht alles, was diesen ungewöhnlichen Mann, diesen besonderen Menschen ausgemacht hat, erklärt nicht jeden Widerspruch in seiner Entwicklung. Aber es wird bleiben, als Mahnung für die Freiheit, als Aufruf, seinen Kampf fortzuführen. Seiner Frau ist die Veröffentlichung des Buches am Ende zu verdanken, einige Ergänzungen hat sie hinzugefügt, einige Kommentare. Alexej Nawalny – Patriot aus dem Englischen von Rita Gravert, Norbert Juraschitz und Karin Schuler S. Fischer, Oktober 2024 Gebundene Ausgabe, 543 Seiten, 28,00 €

  • Bewertung

    5/5

    03.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend

    Sehr eindrücklich, bewegende Biografie aber doch nicht polemisch geschrieben. Einfache nicht überzogene Sätze, somit gut zu lesen. Die Biografie geht einem sehr nahe. Eine beeindruckende Persönlichkeit, der den Mut hatte, seit jungen Jahren Dinge zu hinterfragen.

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