Produktbild: Lieferdienst

Lieferdienst Roman | Der spannende Near-Future-Thriller des Bestsellerautors

25

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3969 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462312485

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

15.08.2024

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3969 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783462312485

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  • Baerbel82

    5/5

    22.07.2024

    eBook (ePUB 3)

    Schnell. Schneller. Am Schnellsten.

    Tom Hillenbrand aka Tom König stalke ich seit „Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus“. Seine Xavier-Kieffer-Krimis und die Thriller aus der Welt der Hologrammatica habe ich geliebt und auch „Lieferdienst“ überzeugt mit einem originellen Plot und einer Menge Spannung. Worum geht es? Neu-Berlin, irgendwann in der Zukunft: Der Liefergigant aus Seattle war gestern. Heute werden Artikel per 3D-Drucker, den Makern, hergestellt und von sogenannten Bringern auf Hoverboards sofort zugestellt. Nur der schnellste gewinnt. Wer zu spät kommt, dessen Paket geht automatisch zurück. Arkadi ist Boxrunner, ein Level 4-Bringer, bei Rio, einem der größten Lieferdienste. Er findet heraus, dass Retouren nicht recycelt werden, sondern unterirdisch entsorgt. Eines Tages bittet ihn Grand Expeditor Airbox, ein Level 8-Bringer, eine Legende, einen Auftrag für ihn zu übernehmen. Kaum hat Arkadi die Lieferung übernommen, muss er mitansehen, wie sein Kollege stirbt. Eine rasante Katz- und Mausjagd beginnt… „Lieferdienst“ ist Sci-Fi, die ein bisschen an Star Trek erinnert, voller beeindruckender Wendungen und spannender Entwicklungen. Eine sprachlich kreativ und gut durchdachte Geschichte. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Bekannte Bestandteile sorgen dafür, dass die Welt in „Lieferdienst“ bei allen technischen Erfindungen vertraut erscheint. Und so ist es nur folgerichtig, dass Lieferdienste bald Geschichte sein werden. Denn es muss schneller gehen… Fazit: Kreative, intelligente und spannende Science-Fiction!

  • Bewertung

    aus Speyer

    4/5

    08.08.2024

    eBook (ePUB 3)

    Always on the run

    Seit Tom Hillenbrands „Hologrammatica“ gehört er zu meinen bevorzugten Autoren, weil er mich damit sehr gründlich zum Nachdenken gebracht hat. Nun also „Lieferdienst“ – was verbirgt sich denn dahinter? „Lieferdienst“ spielt in Neu-Berlin, in einer nicht bestimmten Zukunft: Dort bestimmen Lieferdienste, die miteinander um Aufträge konkurrieren, das Leben. Den Zuschlag bekommt, wer am schnellsten 3-D-gedruckte Produkte beim Besteller abliefert. Folge? Unmengen unnütz produzierter Ware (ok, das kennen wir auch aus der Gegenwart ebenso wie deren Vernichtung bei Unzustellbarkeit bzw. Nichtgefallen), aber auch enormer Druck – unter dem steht auch Arkadi, einer der Kuriere, Bringer genannt, denn er möchte Karriere machen und ein schnelleres Hoverboard haben, um die Konkurrenz besser ausstechen zu können. Als ihn ein (höherrangiger) Kollege bittet, eine Zustellung zu übernehmen, sieht er seine Stunde gekommen – doch stattdessen schlägt seinem Kollegen das letzte Stündlein: nur der Auftakt zu einem viel größeren Schlamassel … Wie gefiel die Lektüre? Zunächst tat ich mich mit den Schreibstil schwer, viele kurze Sätze, teils sogar nur Satzschnipsel, was sachlogisch ist (es geht um Zeit und erhöht natürlich das Erzähltempo), liest sich aber nicht so flüssig, wie ich es von Hillenbrand gewohnt bin. Das Genre? Irgendwas zwischen Thriller, Dystopie und bitterböser Satire – gefällt schon besser. Der Plot? Durchaus clever: Einerseits wirkt die Welt bekannt und das kommt nicht von ungefähr, denn es gibt ja gewaltige Parallelen zu unserer Gegenwart – anderseits wirkt vieles futuristisch, sodass Hillenbrand mit beinah schlafwandlerischer Sicherheit seinen Finger in Wunden legen kann und dabei ungemein treffsicher ist, denn permanente Leistungsmessung und Konsumzwang sind eben auch heute schon an der Tagesordnung und so geben wir monopolistischen Chimären Macht über uns. Wohin das führen kann, davon hat der Autor seine Vorstellung und regt so zum Nachdenken an. Weil des Schreibstils wegen die Lesbarkeit nicht so hoch war wie sonst (es gab keinen runden Lesefluss), gibt es einen Stern Abzug.

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    27.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Endgame Konsum

    Auf weniger als 200 Seiten zeigt uns Tom Hillenbrand wie eine düstere Zukunft aussehen kann wo alle Boten mit Hoverboards all die Waren an uns liefern, die wir Tag ein Tag ausgeliefert bekommen. Zwar eine Kapitalismus 2.0 Dystopie, ja auch der Tod spielt eine Rolle, aber dennoch heiter. Der Ort des Geschehens ist Neu-Berlin, da leider das erste Berlin einer Katastrophe zum Opfer gefallen ist. Nun also ein neues Berlin, dass in der Brandenburger Peripherie entstanden ist. In dieser schönen neuen Welt, kommt ein bekannter Lieferant ums Leben und die Krimikomponente ist im Gang. Was mich aber weitaus mehr begeistert hat, ist die humorvolle Art, wie Tom Hillenbrand, dass was uns jetzt schon als Gesellschaft negativ belastet, auf die Spitze zu treiben. Herrlich komisch und augenöffnend. Fazit: Wer gerne kurzweilig & amüsant liest und noch einen Mord verträgt in der Zukunft, sollte dies hier lesen!

  • darkola77

    5/5

    09.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wilder Ritt durch Witz, Humor und ein Berlin der Zukunft

    Die Geschichte ist rasant. Hat Tempo und gibt ordentlich Gas. Und das hat sie gemein mit den Bringern der großen Lieferdienste in einem neuen Berlin der Zukunft. Denn flink, findig und mit Blick auf die Konkurrenz gnadenlos müssen auch diese sein, bricht doch mit jeder Bestellung, die aufgegeben wird, ein gnadenloses Wettrennen um die schnellste Zustellung los. Und die eigens aus dem 3D-Drucker produzierte Ware droht bei Niederlage wertlos zu werden. So weit, so erschreckend. Und ein Albtraum des Kapitalismus. Und für all diejenigen, die wissen, dass auch die neuste GameStation – so die Konsole der Zukunft – Ressourcen zieht. Von Arkadis, einem „Vollblut-Bringer“ des Unternehmens Rio, sind jedoch vor allem Kraft und Nerven gefordert, als er nicht nur Zeuge der Ermordung seines legendären Kollegen Airbox sondern in dessen Folge auch in Geheimnisse und Abgründe hineingezogen wird, welche den Fortbestand des bisherigen Liefersystems in Frage zu stellen drohen. Es ist also dramatisch. Mysteriös. Und hoch spannend! Denn Airbox‘ Mission ist mit Lug und Trug, Fallstricken und Sackgassen, Explosionen und vor allem der schärfsten Currybulette Neu-Berlins gepflastert. Und auch die Leser*innen sind gefragt, wenn sie in ein Feuerwerk an kreativen Einfällen und originellen Wortschöpfungen eintauchen, die auf den ersten Seiten noch ins Auge springen mögen – dann jedoch Teil des stimmigen Settings und eines runden Gesamtbildes werden. Und einfach jede Menge Spaß machen! Hillenbrand kanns! Mich maßlos unterhalten. Mich zum Lachen bringen. Und mich immer wieder mit einem „Das musst Du hören!“ Sätze und Passagen meinem Mann laut vorlesen lassen. Dem es wohl ebenfalls gefällt – zumindest ist das Buch nun direkt in seine begierigen Hände gewandert.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    19.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein faszinierender Blick in eine besorgniserregende Zukunft

    In Tom Hillenbrands futuristischer Welt ist das alte Berlin Geschichte. In New-Berlin leben die Menschen abgeschottet in riesigen Skyscrapern, arbeiten im Homeoffice und kaufen fast nur noch online. Die Bringer müssen sich einem wahnsinnigen Konkurrenzkampf stellen, um die gewünschten Artikel schnellstmöglich auszuliefern. Es sind also einige sehr aktuelle Themen, die Hillenbrand da anspricht: der neue Turbo-Kapitalismus mit smarten neuen Vertriebskanälen, aber schamloser Ausbeutung der Ausführenden, der Bestellwahn Konsum-verliebter Kunden und die Ressourcen-Verschwendung ungezählter gedankenloser Retouren. Im Mittelpunkt steht der Ich-Erzähler Arkadi, der alles für den Job gibt, aber langsam erkennen muss, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Mit 190 Seiten etwas kurz geraten, ist “Lieferdienst” dennoch ein faszinierender Blick in eine besorgniserregende, manchmal erschreckend nahe Zukunft.

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