Ein Roman über Glaube und Zweifel, Hoffnung und Feindschaft, Liebe und Verlust - und über die Frage, wie viel Mut es braucht, um für ein wenig Frieden zu kämpfen. Nach einer unglaublichen, aber wahren Geschichte, die sich im Jahr 1914 an der Westfront abspielt.
Manfred hat einen Traum. Er will Tiermedizin studieren und vom Hof seines alkoholkranken Vaters flüchten. Schweren Herzens lässt er seinen jüngeren Bruder Samuel und seine große Liebe Fanny zurück. Doch der Erste Weltkrieg macht seine Studienpläne zunichte. In den Schützengräben an der Westfront zweifelt Manfred am Krieg und verabscheut die vielen Opfer, die er mit sich bringt. Als alles verloren scheint, strahlt plötzlich ein Licht des Friedens auf und Feinde begegnen sich an Heiligabend. Es beweist: Der Blick auf das Kind in der Krippe ändert alles.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
5/5
10.01.2025
eBook (ePUB)
Sehr berührend geschrieben
Ein gelungens Buch über die Zeit im Ersten Weltkrieg, traurig, fesselnd, mitreissend! Ich konnte das Buch fast nicht mehr weglegen. Die Autorn ha es geschafft, mich aud die Zeitreise mtzunehmen!
lielo99
aus Bad Münstereifel
5/5
02.12.2024
eBook (ePUB)
Ein Buch, das lange nachhallt
Es ist eine wahre Geschichte, die bis heute immer wieder erzählt wird. Im Jahr 1914 standen sich erbitterte Feinde an der Westfront gegenüber. Junge Soldaten zitterten vor Kälte und Angst. Sie fürchteten sich vor dem Feind und das auf beiden Seiten. "Ein Lied für den Feind" ist eine Geschichte, die nicht in Vergessenheit geraten werden sollte.
Fred und sein jüngerer Bruder leiden unter der Brutalität ihres Vaters. Immer dann, wenn er Alkohol getrunken hat, wird er aggressiv. Er schlägt seine Söhne so heftig, dass sie ernsthaft verletzt werden. Es geht so weit, dass sich freiwillig zum Dienst an die Front melden. Obwohl ihnen bewusst ist, dass sie ihre liebe Mutter mit dem brutalen Vater alleine lassen.
Die Erzählung wechselt zwischen der Vergangenheit im Haus der Eltern und der Gegenwart an der Front. Die Angst der jungen Soldaten in den Schützengräben, ihr Hunger und ihr Heimweh wurde von der Autorin gut dargestellt. Immer wieder erleben die Hauptpersonen, dass auch in größter Not, eine Verbindung zu Gott ihnen hilft. Selbst wenn das Leben für sie zuweilen kaum erträglich ist, sie meistern ihr Schicksal. Ein kindlicher Glaube bringt Ruhe und Zuversicht, wenn das Leben so gar nicht lebenswert erscheint.
Bewertung
4/5
11.11.2024
eBook (ePUB)
Hoffnungsvolle Geschichte um den 1. Weltkrieg herum
Mit diesem ganz besonderen Roman habe ich zum ersten Mal eine Geschichte zur Kriegsweihnacht 1914 gelesen, die mir ziemlich unter die Haut gegangen ist.
Manfred wächst zusammen mit seinem jüngeren Bruder in einer Familie mit einem alkoholkranken und gewalttätigen Vater auf. Er hat nur einen Wunsch: Wegzukommen und seinem Bruder sowie seiner Mutter zu einem besseren Leben zu verhelfen. Außerdem träumt er von einem Veterinärstudium. Dafür tut er alles und tatsächlich wird sein Fleiß belohnt- er erhält einen Studienplatz in München. Doch nachdem er sich endlich in einem Teil seiner Wunschzukunft befindet und sich gut ins Studium eingefunden hat, bricht der 1. Weltkrieg aus und Manfred landet in einem der Schützengräber in Frankreich. Diese Zeit bringt ihn weit über seine Grenzen und doch meistert er diese recht gut. Am Heiligabend kommt es inmitten all der Angst, den Waffen und der Hoffnungslosigkeit zu einer wunderschönen lichtbringenden Begegnung…
Die Geschichte wird mittels zweier Handlungsstränge erzählt- sie wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, so dass ein guter Einblick in Manfreds traurige und tragische Kindheit gewährt wird. Mich hat es zutiefst getroffen zu lesen, wie eine Kindheit mit einem alkoholkranken Vater, der schnell zu gewalttätigem Handeln gegenüber seiner Familienangehörigen neigt, aussehen kann. Es tat mir weh zu lesen, wie sehr Manfred und sein Bruder gelitten haben, manche Szenen rührten mich zu Tränen. Trotz all dem ließ Manfred sich nicht komplett brechen- was bestimmt seiner liebevollen Mutter, die stets bemüht war, ihren Söhnen soviel Liebe zu schenken wie möglich, und Manfreds Freundin Fanny zu verdanken ist. Hier hat die Autorin gelungen aufgezeigt, dass egal wie dunkel das Leben auch sein mag- Gott lässt mindestens eine Person da sein, die die eigene Situation durch ihre bloße Anwesenheit erleichtert.
Manfred ist ein ganz feiner, besonderer Charakter, der sehr gut ausgearbeitet wurde von der Autorin. Ich habe ihn sehr schnell ins Herz geschlossen. Sofort spürt man ihm seine innere Stärke, Disziplin, Mut, Entschlossenheit und eine tiefe Liebe zu seiner Mutter und seinem Bruder ab. Er weiß was er will und lebt seinen Zielen entsprechend. Leider wird er durch die familiären Herausforderungen viel zu schnell erwachsen und muss recht bald die Rolle des Mannes übernehmen. Diese Qualitäten jedoch kommen ihm jedoch später, im Kriegsgeschehen, zugute. Er zeichnet sich durch Ehrlichkeit und Kameradschaft aus. Immer wieder wurde ich überrascht über seine Geduld und Resilienz während dieser furchtbaren Zeit, die er im Schützengraben erleben musste.
Der Roman ist erstaunlich unaufgeregt; der Schreibstil eher nüchtern ohne dramatisch zu werden- was es auch absolut nicht braucht, denn die Themen sind schrecklich genug. Man spürt die Angst der Jungen in der Kindheit sowie später die Kälte und Grausamkeit des Krieges auch so deutlich ohne dass es vieler Worte bedarf. Und doch schafft es die Autorin wunderbar, durch die Geschichte hindurch hoffnungsvolle Momente zu setzen durch schlichte, aber weise ermutigende Aussagen von einzelnen Figuren. Mich berührte das besondere Band zwischen den Brüdern, man spürte ihnen so viel Sorge und Liebe umeinander ab.
Dies ist eine Geschichte über zerbrochene verängstigte Herzen, die ihrer Vergangenheit trotzen und groß träumen. Es geht um Bruderliebe, Zusammenhalt, Kameradschaft und Feindlichkeit- und gleichzeitig über das Sehnen nach Frieden, nach Waffenstillstand und letztendlich geht es darum, dass Feinde sich die Hand reichen um einen Moment der Hoffnung und der Ruhe zu geniessen.
Ein spannend geschriebener, zutiefst bewegender Roman, der zeigt, dass Gott inmitten von Dunkelheit Licht scheinen lassen und dass aus Zerbrochenheit Wiederherstellung geschehen kann.
MeineKleineBuecherecke
5/5
19.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Wow, was für ein Roman!
Wow! Was für ein Roman!
Eine absolut wunderschöne, sehr berührende,
aber natürlich aufgrund der Thematik auch traurige Geschichte.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und wollte das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm zu lesen und mitreißend. Man vergisst für ein paar Stunden einfach alles um sich herum und taucht komplett in die Geschichte von Manfred - kurz Fred - ein.
Fred ist ganz ein feiner Mensch und war mir von Anfang an sympathisch. Ich fühlte sehr mit ihm mit und konnte viele seiner Gedanken und Gefühle gut nachvollziehen.
Die Autorin schafft es sehr gut, einem die Situation von damals anschaulich vor Augen zu malen. Es muss einfach furchtbar gewesen sein- mitten im Krieg, umgeben von all dem Leid und Hass.
Was ich besonders an Romanen wie diesen liebe ist, dass sie uns vor Augen führen, dass sogar in den schlimmsten Zeiten unser Glaube an Gott uns Halt und Trost gibt. Wir sind niemals alleine. ER ist da und verlässt uns nicht.
Außerdem basiert dieser Roman auf einer wahren Begebenheit, was ihn noch besonderer und eindrücklicher macht!
Ich kann ihn euch von Herzen empfehlen und glaube, dass er euch genauso gut gefallen wird, wie er mir gefallen hat!
seitengefluester.mit.agnes
aus Weeze, NRW
5/5
11.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Weihnachten die Zeit des Friedens
In diesem Buch nimmt die Autorin die Leser mit in die Zeit des Ersten Weltkriegs. Die Leser begleiten Fred, mit vollem Namen Manfred, in zwei Zeitebenen: einmal als Teenager in den Jahren 1908 bis 1914 und ab 1914 an der Front.
Als Leserin habe ich viel über Fred erfahren, der mir sehr sympathisch war. Er ist sanftmütig und fürsorglich. Iris Muhl hat ihm einen wunderbar facettenreichen Charakter verliehen. Fred zieht nicht freiwillig in den Krieg. Als Bauernsohn verlässt er den elterlichen Hof, um Veterinärmedizin zu studieren. Mit Beginn des Krieges unterbricht er jedoch sein Studium und meldet sich zum Kriegsdienst, um seinen jüngeren Bruder zu schützen.
Iris Muhl hat einen angenehmen, leicht lesbaren Schreibstil. Sie versteht es, lebendige Bilder vor dem inneren Auge entstehen zu lassen. Durch ihren Roman konnte ich erneut etwas über die menschliche und deutsche Geschichte lernen.
Besonders berührt hat mich das Zitat auf Seite 61: »Glaube nicht, dass Gott dich allein lässt, nur weil er unfassbar ist. Für mich war er bisher immer ein barmherziger Tröster.« Kein Mensch ist allein, wenn er mit Gott unterwegs ist.
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und empfehle es wärmstens weiter. Es wird jedem Leser schöne Lesestunden bereiten. Der Roman vermittelt zudem die wichtige Botschaft, dass man auch im Krieg, selbst inmitten von Streit und Leid, zu Weihnachten die Waffen niederlegen und gemeinsam die Wunder der Gnade – die Geburt Jesu – feiern kann.
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