Produktbild: Der Geschichtenabnehmer

Der Geschichtenabnehmer

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2024

Verlag

Atlantis Literatur

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/2,5 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7152-5041-0

Beschreibung

Rezension

»Ein magisches, ein atmosphärisches Buch. Eine Ode aufs Erzählen.«

Katja Schönherr / SRF

»Vincenzo Todisco entkommt dem Klischee einer Trauer über die
Entwurzelung mit seinem wunderbaren Romanschluss. Dort ergreift der
55-jährige Rückkehrer Walter selbst das Wort und beweist, dass das
Erfinden von Geschichten sogar noch dem Beichten von biografischen Übeln
überlegen ist.«
Hansruedi Kugler / CH Media

»Der Geschichtenabnehmer handelt zwar viel vom Sterben, feiert gleichzeitig aber auch das Leben, das aus Erinnern und Erzählen besteht.«
Edith Fritschi / Schaffhauser Nachrichten

»Mit dem Geschichtenabnehmer hat Vincenzo Todisco in seinem gleichnamigen Roman den idealen Rahmen für ein archaisches Sittengemälde geschaffen.«
Tina Uhlmann / keystone /sda

 »Ein Roman, der sich bis an die Grenzen des Lebens begibt. Ein starkes Stück Literatur!«

»
Der Geschichtenabnehmer
ist ein Roman, der sich mit ganz feinem Strich mit den großen Themen, dem Lebens und dem Sterben, auseinandersetzt.«
Hanspeter Achtnich, Engadiner Post



»Eine eindrückliche und stimmungsvolle Lektüre über Kraft und Wirkung vom Erzählen und Zuhören. Und gleichzeitig die Geschichte eines im Wandel zur Moderne stehenden Bergdorfes und dessen BewohnerInnen.«
Bücherspatz /Monika Künzler











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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.08.2024

Verlag

Atlantis Literatur

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

21,1/13,7/2,5 cm

Gewicht

366 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7152-5041-0

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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  • Alexandra

    5/5

    10.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefsinnig, feinfühlig, tragisch

    Ein Buch, das einem zum Schmunzeln bringt und zum Innehalten. Vincenzo Todosci schreibt in einer feinfühligen Sprache über tiefgründige Themen und unausgesprochenen Lebensgeschichten von Bewohnern eines italienischen Bergdorfes. Walter, ein uneheliches Kind, was im Bergdorf Gruma eine Schande ist, kommt zur Welt und wird wegen seiner pechschwarzen Haare, liebevoll „Neri“ genannt. Mit sieben Jahren wird er zum Geschichtenabnehmer der sterbenden Einwohner ernannt. Zia Filina, Walters Tante, eine selbstbewusste Frau, hat bereits bei der Geburt dafür gesorgt, dass Neri ein besonderes Kind wird, um das verspotten der Familie zu verhindern. Seine Mutter sitzt den ganzen Tag an der Nähmaschine und näht. Walter kann den Schulunterricht jederzeit verlassen, wenn jemand am Sterben liegt oder wird mitten in der Nacht dafür gerufen. Diese Aufgabe führt er gewissenhaft durch und hinterfragt sie nicht, es ist einfach so. Die Abnahmen der Geschichten, Erinnerungen, Beichten, Geständnisse dauern teilweise mehrere Tage, lassen dann aber die Sterbenden friedlich einschlafen. Walter braucht danach Tage um das Anvertraute, welches er mit niemandem Teilen darf, zu verdauen, was ihn zum Aussenseiter macht. In die Pubertät kommend, verliebt sich Walter abgöttisch, kann aber die ungewohnten Gefühle nicht zuordnen. Seine Einsamkeit hat ihn entfernt vom dem, was andere in seinem Alter längst wissen und lässt ihn verzweifeln. Es ist an der Zeit, dass einige in seinem Alter das Bergdorf verlassen und in die „Fremde“ ziehen, so auch sein Freund Manu. Neri bleibt zurück im Bergdorf, in seiner Welt. Eines Tages wird Walter von einem Fremden Namens Theodor aufgesucht. Anfänglich verabscheut er seine Aufsässigkeit, doch mit der Zeit gefällt ihm seine offene Art. Sie unternehmen gemeinsame Ausflüge. Walter geniesst dies und lernt dadurch eine andere Welt kennen. Es entsteht eine Freundschaft. Doch eine grosse Enttäuschung veranlasst Walter, schweren Herzens, Gruma zu verlassen. Er zieht zu seiner Mutter in die Schweiz. Jahre später, aufgrund eines Briefes, kehrt Walter zurück ins Bergdorf. Seine gebrechliche Mutter ist davon nicht begeistert. Er wird von den zurückgebliebenen Bewohnern vertraut mit „Neri“ begrüsst, wer er längst nicht mehr ist. Nach 30 Jahren harter Arbeit in einer Schokoladenfabrik hat er sich verändert. Ein literarisches Buch, in welchem Vincenzo Todisco den Charme und die Mentalität italienischer Bergbewohner eingefangen hat, mit deren Werte und Zusammengehörigkeit, thematisiert mit seinen zwischenmenschlichen Schwierigkeiten. Ein Buch in welchem über tiefe Verletzungen und Einsamkeit gesprochen wird. Ein feinfühliges Buch mit grandiosen Details über Emotionen, unausgesprochenen Familiengeschichten, Liebenswürdigkeiten und starken Persönlichkeiten. Ein Buch mit einem offenen Ende, worüber man gerne nachdenkt.

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