Frohburg ist das opus magnum von Guntram Vesper, zugleich für den Autor der Ausgangspunkt von allem: Hier werden ein Land und eine Zeit gültig festgehalten, Kultur und Politik, Krieg und Nachkrieg, ein umfassendes, großartiges Portrait deutschen Lebens im zwanzigsten Jahrhundert; ein gewaltiges Prosawerk, das neben die großen Bücher von Peter Kurzeck, Walter Kempowski und Uwe Johnson zu stellen ist. Frohburg ist ein Füllhorn an Geschichten, eine große autobiographische Erzählung, ein Welt-Buch im Überschaubaren, ein Geschichts- und Geschichtenpanorama, wie wir schon lange keines hatten. Frohburg wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik und dem Erich-Loest-Preis ausgezeichnet.
Kundinnen und Kunden meinen
1.0/5.0
Charly
aus Schwabach
1/5
30.11.2017
Buch (Taschenbuch)
1000 Seiten Schachtelsätze.…
1000 Seiten Schachtelsätze. Unkontrollierte Zeitsprünge. Kaum Absätze. Ein Zeugnis krankhaften Mitteilungsbedürfnises. Offensichtlich hocken in der Jury für Buchpreise überkandidelte Eierköpfe, denen es noch nie zu Ohren gekommen ist, dass man sich als Leser recht gerne unterhalten lassen möchte. Schade für die vergeudete Zeit. Hinzu kam, dass die ebook-Ausgabe auf dem Tolino mangelhaft produziert war. Reader hängte sich ständig auf. Ein erneuter Download brachte Abhilfe. Von Buchpreisträgern bin ich erst mal bedient. Wenn man bedenkt, dass sich Heinz Strunk 2016 ebenfalls in der Shortlist befand, ist es unverständlich, dass man dem Geseiere von Vesper den Vorzug gab. I. d. R. ist man - von Ausnahmen abgesehen - mit amerikanischen Autoren, wie TC Boyle od. Don Winsow besser bedient.
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