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Alle wissen hier alles Roman | Ein großer feministischer Gesellschaftsroman über Weiblichkeit, Gewalt und veraltete Rollenbilder

3

23,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/3 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Lachs / Dunkellila

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06093-6

Beschreibung

Rezension

»Mareikes Krügels Roman ist gut gemacht. Der wackelige Boden, auf dem man mit dieser unzuverlässigen Erzählerin steht, sorgt für ein packendes Leseerlebnis.« ("(CH) SRF 2 - Kultur kompakt")
»Wie pointiert, zum Teil sogar humorvoll Krügel über Gewalt gegen Frauen und Rebellion gegen Rollenzuschreibungen schreibt, ohne sie dadurch zu verharmlosen, erinnert an aufklärerische TV-Serien wie ›Sex Education‹.« ("(A) Profil")
»Der Roman besticht durch seine pointierten Dialoge und die vielen kleinen Szenen, in denen Mareike Krügel sich einmal mehr als kluge und sehr genaue Beobachterin erweist.« ("NDR Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Piper

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/3 cm

Gewicht

328 g

Farbe

Lachs / Dunkellila

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06093-6

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Schlimme und nicht-schlimme Sachen im Leben von Frauen

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 05.09.2024

Bewertungsnummer: 2284890

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Ist es nicht komisch, dass ausgerechnet die Leute anderen helfen, die eigentlich selbst am meisten Hilfe bräuchten?”   Martina Voß, (teilweise) alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter, nimmt ohne großes Nachdenken Kasia und deren Tochter bei sich auf. Kasia ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Martina, die selbst ein altes Trauma mit sich herumschleppt und noch dazu ein ausgesprochenes Helfersyndrom hat, setzt damit jede Menge Ereignisse in Gang die sich gerade zum Ende des Buches hin in rasender Geschwindigkeit zuspitzen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten. Der Schreibstil von Mareike Krügel ist einzigartig; teils sarkastisch, aber gerade dadurch unheimlich beklemmend. Sehr, sehr gut und treffend geschrieben. Gerade die Atmosphäre in der ländlichen Gegend die Bewohner des Dorfes und die typisch toxisch männlichen Charaktere sind ihr unheimlich gut gelungen. Schon wie ihre bisherigen Bücher bin ich auch hier restlos begeistert und kann es nur unbedingt empfehlen!   “Statistisch gesehen war jeder Frau in unserem Alter schon etwas passiert, das eigentlich gar nicht schlimm war. Die schlimmen Sachen passierten natürlich auch, keine Frage, aber wir alle hatten von Anfang an gelernt, Schlimmes und Nicht-Schlimmes zu unterscheiden, denn wenn man jedes Mal einen Aufstand machen wollte, wurde es irgendwann inflationär, und niemand hörte mehr zu. Das Erzählen musste man sich für die schlimmen Sachen aufsparen.”

Schlimme und nicht-schlimme Sachen im Leben von Frauen

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 05.09.2024
Bewertungsnummer: 2284890
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Ist es nicht komisch, dass ausgerechnet die Leute anderen helfen, die eigentlich selbst am meisten Hilfe bräuchten?”   Martina Voß, (teilweise) alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter, nimmt ohne großes Nachdenken Kasia und deren Tochter bei sich auf. Kasia ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Martina, die selbst ein altes Trauma mit sich herumschleppt und noch dazu ein ausgesprochenes Helfersyndrom hat, setzt damit jede Menge Ereignisse in Gang die sich gerade zum Ende des Buches hin in rasender Geschwindigkeit zuspitzen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten. Der Schreibstil von Mareike Krügel ist einzigartig; teils sarkastisch, aber gerade dadurch unheimlich beklemmend. Sehr, sehr gut und treffend geschrieben. Gerade die Atmosphäre in der ländlichen Gegend die Bewohner des Dorfes und die typisch toxisch männlichen Charaktere sind ihr unheimlich gut gelungen. Schon wie ihre bisherigen Bücher bin ich auch hier restlos begeistert und kann es nur unbedingt empfehlen!   “Statistisch gesehen war jeder Frau in unserem Alter schon etwas passiert, das eigentlich gar nicht schlimm war. Die schlimmen Sachen passierten natürlich auch, keine Frage, aber wir alle hatten von Anfang an gelernt, Schlimmes und Nicht-Schlimmes zu unterscheiden, denn wenn man jedes Mal einen Aufstand machen wollte, wurde es irgendwann inflationär, und niemand hörte mehr zu. Das Erzählen musste man sich für die schlimmen Sachen aufsparen.”

"Ist es nicht komisch, dass…

CK aus Raum Stuttgart am 05.09.2024

Bewertungsnummer: 2883768

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ist es nicht komisch, dass ausgerechnet die Leute anderen helfen, die eigentlich selbst am meisten Hilfe bräuchten?" Martina Voß, (teilweise) alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter, nimmt ohne großes Nachdenken Kasia und deren Tochter bei sich auf. Kasia ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Martina, die selbst ein altes Trauma mit sich herumschleppt und noch dazu ein ausgesprochenes Helfersyndrom hat, setzt damit jede Menge Ereignisse in Gang die sich gerade zum Ende des Buches hin in rasender Geschwindigkeit zuspitzen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten. Der Schreibstil von Mareike Krügel ist einzigartig; teils sarkastisch, aber gerade dadurch unheimlich beklemmend. Sehr, sehr gut und treffend geschrieben. Gerade die Atmosphäre in der ländlichen Gegend die Bewohner des Dorfes und die typisch toxisch männlichen Charaktere sind ihr unheimlich gut gelungen. Schon wie ihre bisherigen Bücher bin ich auch hier restlos begeistert und kann es nur unbedingt empfehlen! "Statistisch gesehen war jeder Frau in unserem Alter schon etwas passiert, das eigentlich gar nicht schlimm war. Die schlimmen Sachen passierten natürlich auch, keine Frage, aber wir alle hatten von Anfang an gelernt, Schlimmes und Nicht-Schlimmes zu unterscheiden, denn wenn man jedes Mal einen Aufstand machen wollte, wurde es irgendwann inflationär, und niemand hörte mehr zu. Das Erzählen musste man sich für die schlimmen Sachen aufsparen."

"Ist es nicht komisch, dass…

CK aus Raum Stuttgart am 05.09.2024
Bewertungsnummer: 2883768
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ist es nicht komisch, dass ausgerechnet die Leute anderen helfen, die eigentlich selbst am meisten Hilfe bräuchten?" Martina Voß, (teilweise) alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter, nimmt ohne großes Nachdenken Kasia und deren Tochter bei sich auf. Kasia ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann. Martina, die selbst ein altes Trauma mit sich herumschleppt und noch dazu ein ausgesprochenes Helfersyndrom hat, setzt damit jede Menge Ereignisse in Gang die sich gerade zum Ende des Buches hin in rasender Geschwindigkeit zuspitzen. Ich möchte hier nicht zu viel verraten. Der Schreibstil von Mareike Krügel ist einzigartig; teils sarkastisch, aber gerade dadurch unheimlich beklemmend. Sehr, sehr gut und treffend geschrieben. Gerade die Atmosphäre in der ländlichen Gegend die Bewohner des Dorfes und die typisch toxisch männlichen Charaktere sind ihr unheimlich gut gelungen. Schon wie ihre bisherigen Bücher bin ich auch hier restlos begeistert und kann es nur unbedingt empfehlen! "Statistisch gesehen war jeder Frau in unserem Alter schon etwas passiert, das eigentlich gar nicht schlimm war. Die schlimmen Sachen passierten natürlich auch, keine Frage, aber wir alle hatten von Anfang an gelernt, Schlimmes und Nicht-Schlimmes zu unterscheiden, denn wenn man jedes Mal einen Aufstand machen wollte, wurde es irgendwann inflationär, und niemand hörte mehr zu. Das Erzählen musste man sich für die schlimmen Sachen aufsparen."

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von Mareike Krügel

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