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Band 22

Kämpferin gegen den Krebs Mildred Scheel – Sie gründete die Deutsche Krebshilfe und veränderte das Leben von Millionen | Romanbiografie

8

17,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,4/13,6/4,3 cm

Gewicht

510 g

Farbe

Lichtgrau / Mauve

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06494-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Gut recherchiert und spannend aufgearbeitet« Stadtradio Göttingen 20240819

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,4/13,6/4,3 cm

Gewicht

510 g

Farbe

Lichtgrau / Mauve

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06494-1

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    24.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine besonders interessante Romanbiografie

    Meine Meinung: Bewusst aufmerksam wurde ich auf Mildred Scheel, als ihr Mann Walter Bundespräsident wurde und sie die Deutsche Krebshilfe gegründet hat. Über ihren Lebensweg wusste ich zu der Zeit natürlich nichts und deshalb fand ich dieses Buch sehr interessant und vor allem hilfreich. Denn es zeigt, dass Dr. Mildred Scheel es nie leicht hatte. Zunächst war sie eine berufstätige, alleinerziehende Mutter und hat meist Aushilfs-Vertretungseinsätze in Kliniken angenommen. In einer Klinik lernte sie Walter Scheel kennen und später heirateten sie. Damals hat sie wohl im Traum nicht daran gedacht, dass sie eines Tages die Ehefrau des Außenministers und später die des Bundespräsidenten sein würde. Beruflich hatte sie es als Radiologin immer wieder mit Krebspatienten zu tun, die meist an der zu spät erkannten Krankheit starben. Als Frau des Bundespräsidenten nutzte sie die Chance und gründete die Deutsche Krebshilfe. Leider gab es besonders in den Reihen ihrer Arztkollegen reichlich Widerstand und sie musste regelrecht kämpfen. Sie hat nie aufgegeben und somit vielen Menschen das Leben retten können. Deshalb finde ich es ganz besonders dramatisch, dass sie selbst Krebs bekam und viel zu früh sterben musste. Die Autorin hat sehr viel über das Leben von Mildred Scheel recherchiert und reales mit fiktiven vermischt. Somit wurde es eine sehr interessante Romanbiografie. Am Ende wird allerdings erklärt, was tatsächlich geschehen ist. Bei mir traten dann leider einige Fragen zur Erkrankung von Mildred Scheel auf, die nicht beantwortet wurden, da das Buch einige Jahre vor ihrem Tod endete. Fazit: Eine besonders interessante Romanbiografie, die ich gerne weiter empfehle. Beeindruckend ist die Leistung und bewegend der Lebensweg von Dr. Mildred Scheel.

  • Geli

    aus Nienhagen

    5/5

    15.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Absolut empfehlenswerte BIografie über eine bemerkenswerte Frau

    Krebs ist eine Volkskrankheit, immer noch. Trotz der medizinischen Fortschritte und Behandlungsmöglichkeiten lässt sich diese Krankheit nicht ausrotten, aber glücklichweise oftmals gut bekämpfen. Das ist auch Mildred Scheel zu verdanken, die 1974 als Frau des Bundespräsidenten die Deutsche Krebshilfe gründete. Das Buch beginnt mit der jungen Ärztin Dr. Mildred Wirtz, die mit ihrer 4-jährigen Tochter Cornelia in München lebt und ihren Lebensunterhalt durch Vertretungen von Ärzten bei diversen Kliniken verdient. Sie ist Radiologin und ihr ist es immer wichtig, dass der Mensch die optimale Behandlung erfährt. Krebs ist damals eine Krankheit, die verschämt verschwiegen und oftmals zu spät diagnostiziert und behandelt wird. 1974, zur Zeit der Gründung der Deutschen Krebshilfe, erkrankt jeder 5. an dieser Krankheit. In nahezu jeder Familie ist jemand betroffen. Sie wurde oftmals als Frau, vor allem als Alleinerziehende, belächelt und unterschätzt, doch sie setzt sich durch ihre offene und pragmatische Art durch. Als sie bei einer Vertretung in einem Sanatorium am Tegernsee Walter Scheel trifft und ihm durch ihr beherztes Eingreifen das Leben rettet, so wie er immer sagte, ändert sich ihr Leben an der Seite des zunächst Vizekanzlers und Außenministers. Als er dann 1974 Bundespräsident wird, hat sie endlich die Stimme und die Popularität, ihrem Herzensprojekt die benötigte Öffentlichkeit zu bieten. Durch Spendenaufrufe und zahlreiche Auftritte im Fernsehen schafft sie, die gemeinnützige Einrichtung auf ein sicheres Fundament zu stellen, so dass es die Deutsche Krebshilfe nun seit 50 Jahren gibt. Das Buch liest sich flüssig und mitreißend. Der Name Mildred Scheel war mir bekannt .doch ihre unkonventionelle Art und ihr Fokus auf Krebs war mir nicht bewusst. Was sich in den ganzen Jahren auch durch sie verändert hat, ist enorm und verdient große Anerkennung. Was für eine unglaubliche Frau sie gewesen sein muss. Dinge, die heute selbstverständlich erscheinen, wie eben die Wichtigkeit von Früherkennung und Vorsorgeuntersuchungen, gehen auf Mildred Scheel zurück, aber auch dass sie die Familienangehörigen, Krankenschwestern und Ärzte bedachte, die natürlich auch als indirekt Betroffene von Krebserkrankungen leiden. Ich kann das Buch wirklich absolut empfehlen, man erfährt sehr viel über die Art und Weise, wie damals mit Krebs umgegangen wurde, was Mildred Scheel bewegen konnte und was bis in die Gegenwart nachwirkt. Die Autorin erklärt auch noch einiges in einem Nachwort.

  • Bewertung

    5/5

    01.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Kämpferin gegen den Krebs

    Sehr interressant. An den Politker Walter Scheel kann man sich noch erinnern. Dass seine Frau sich so erfolgreich für diese neue Institution eingesetzt hat ist eindrücklich beschrieben. Oft auch zum Schnmunzeln, wenn sie sich gegen alle Gepflogenheiten des politischen Protokolls verhalten hat.

  • Bewertung

    aus Heyerode

    5/5

    17.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckendes Buch um eine ebensolche Persönlichkeit

    Wer kennt sie nicht, die Gründerin des Deutschen Krebshilfe und Ehefrau von Walter Scheel? Mildred Scheels Leben in Romanform zu lesen war sehr angenehm. Die Autorin Yvonne Winkler hat das sehr gut gemacht, wie ich finde. Ich habe mich sofort eingelesen und die Charaktere waren mir von der ersten Seite sehr lebendig und glaubwürdig dargestellt erschienen. Die Entwicklung des Lebens, der Biografie der jungen Mildred - der Ärztin - die allein erziehend war und sich von Anstellung zu Anstellung hangelte - um ihre Tochter großzuziehen und auch für sie Zeit zu haben, die dann während eines Jobs Walter Scheel kennenlernte, die Entwicklung der Beziehung der beiden - sehr detailliert und lebendig authentisch beschrieben über die ganzen Jahre von Freundschaft, über Liebe bis Heirat und ihrer beider Berufe und Berufungen ... Mehr möchte ich zu Inhalt garnicht erzählen. In jedem Fall wird natürlich auch Walter Scheels Leben und Wirken beleuchtet, welches ja untrennbar mit dem seiner Frau Mildred in Verbindung stand. Das Thema "Krebs" wird natürlich auch beleuchtet in aller Schrecklichkeit und in aller Wichtigkeit !!! Ein extrem lesenswertes Buch für Biografiefans und solche, die auf angenehm zu lesende Art und Weise Mildred Scheel und den Beginn der Deutschen Krebshilfe kennenlernen möchten.

  • Bewertung

    5/5

    22.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Viel mehr als die Frau an seiner SEite

    Die Romanbiographie "Kämpferin gegen den Krebs" von Yvonne Winkler ist der Radiologin Frau Dr. Mildred Scheel (1931-1985) gewidmet, die nicht nur die zweite (viel zu früh verstorbene) Frau des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel, sondern auch die Gründerin der Deutschen Krebshilfe war. Ihrem Einsatz ist es zu verdanken, dass Krebs nicht mehr ein Tabu-Thema, sondern in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist. Das Cover erinnert an die offizielle Darstellung des Bundespräsidenten Walter Scheel und der "First Lady" Dr. Mildred Scheel m Dienst der Bundesrepublik Deutschland, während der Titel ihre Verdienste für die Medizin hervorhebt. Yvonne Winklers Romanbiographie besticht durch ihr medizinisches Fachwissen. Einfühlsam schildert sie wichtige Stationen im Leben von Frau Dr. Scheel, einer selbstbewussten, starken Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war. Als alleinerziehende, berufstätige Mutter war es für sie nicht leicht, sich in einer von Männer dominierten Welt zu behaupten. Aufgrund ihrer Ausbildung zur Fachärztin war sie gezwungen, ihr unehelich geborene erste Tochter zwei Jahre lang in einem Waisenhaus betreuen zu lassen, bis sie sie wieder zu sich nehmen konnte. Durch ihre Beziehung zum Politiker Walter Scheel rückte sie schlagartig in den Fokus der Öffentlichkeit. Auch wenn ihre persönliche Freiheit durch die offiziellen Verpflichtungen eingeschränkt wurde, führten die konträren Charaktere eine glückliche Ehe, gesegnet mit einer zweiten leiblichen Tochter und einem adoptierten Sohn aus Bolivien. Frau Dr. Mildred Scheel legte großen Wert auf ein harmonisches, "normales" Familienleben; ihre drei Kinder standen für sie immer an erster Stelle. Sie war eine durchsetzungsstarke, lebhafte Frau, die sich den starren Zwängen des Protokolls nicht unterordnen mochte. Von Kritik an ihren Aktivitäten und Ansichten hat sie sich nicht beirren lassen, sie hat ihre eigenen Ziele (den Kampf gegen den Krebs und den Einsatz für die Deutsche Krebshilfe) niemals aus den Augen verloren. Leider hat sie selbst ihren Kampf gegen diese heimtückische Krankheit verloren, sie starb viel zu früh an Darmkrebs, den sie aus Angst um ihr Lebenswerk bis zum letzten Tag verschwiegen hat. Mir hat diese Lektüre sehr gefallen. In ihrer Romanbiographie bringt Yvonne Winkler ihren Leser*innen nicht nur die mehr oder minder bekannte Person des öffentlichen Lebens, sondern den außergewöhnlichen Menschen Dr. Mildred Scheel nahe. Sie war viel mehr als die attraktive Frau an der Seite des Bundespräsidenten Walter Scheel. Aus diesem Grunde möchte ich eine ausdrückliche Lese-Empfehlung aussprechen.

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