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Nachbeben Die Pandemie, ihre Folgen und was wir daraus lernen können

3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.09.2024

Verlag

Piper

Seitenzahl

320

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Grau / Lichtgrau

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07307-3

Beschreibung

Rezension

»Streecks Buch enthält wertvolle Hinweise für den Umgang mit künftigen Pandemien.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.09.2024

Verlag

Piper

Seitenzahl

320

Maße (B/H)

12,8/21 cm

Gewicht

414 g

Farbe

Grau / Lichtgrau

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07307-3

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
Deutschland
Email: info@piper.de
Url: www.piper.de
Telephone: +49 89 3818010
Fax: +49 89 338704

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  • clematis

    5/5

    26.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Versöhnlicher Diskurs Die…

    Versöhnlicher Diskurs Die Pandemie ist vorbei, das Coronavirus ist geblieben. Welche Maßnahmen werden wir bei einer weiteren Krise neuerlich ergreifen, welche eher meiden? Haben wir überhaupt etwas gelernt aus den letzten Jahren? Sachlich und glaubwürdig nähert sich Hendrik Streeck vielen Fragen an und versucht, Antworten zu finden, auch wenn es nicht immer eine klare und eindeutige gibt, wie zum Beispiel gleich zu Beginn: woher stammt SARS-CoV-2 wirklich? Vermutlich wird dies unklar bleiben, es existieren lediglich Mutmaßungen. In den einzelnen, sehr übersichtlich gestalteten Kapiteln des - auch für Laien - sehr gut lesbaren Sachbuchs folgt Streeck dem Verlauf der Corona-Pandemie und erläutert auf überaus seriöse Weise, welche sinnvollen Maßnahmen, aber auch, welche weniger nützlichen Vorschriften in rascher Abfolge auf die Menschen hereingeprasselt sind. Niemals geht es um Anklage oder Schuldzuweisung, vielmehr empfinde ich das Buch als Lob einerseits und als gelungene konstruktive Kritik andererseits. Wir sollten nun jedoch das Kapitel Pandemie nicht einfach abschließen, sondern danach trachten, Lehren zu ziehen und die Phase der Ruhe dazu nützen, uns geeignete Strategien für künftige Krisenfälle zurechtzulegen. Dies kann eben nur dann gelingen, wenn wir uns einer Aufarbeitung stellen, wieder die Wissenschaft mit ihrem Diskurs in den Mittelpunkt bringen und auch Informationen und Meinungen zulassen, welche gerade nicht zu unseren Vorstellungen entsprechen. Ein ehrliches und respektvolles Miteinander sollte zeigen, dass es nicht „die Wissenschaft“ und „jene unantastbare Meinung“ gibt, sondern, dass Erkenntnisse stets überprüft und weiterentwickelt werden müssen, dass nicht nur Virologen, sondern auch Personen aus anderen Fachrichtungen wesentliche Sichtweisen zu einer insgesamt gelungenen Strategie beitragen müssen. Von der Möglichkeit, eine Pandemie zu verhindern über erste Reaktionen und Maßnahmen, Evaluierung von Verordnungen und deren Sinnhaftigkeit bis hin zur Frage, ob es während der Pandemie mehr und bessere Vergleichsstudien hätte geben müssen, geht es weiter zur Impfung und einer Betrachtung des Themas Impfpflicht. Auch wenn es sehr schwierig ist, wird doch ab und zu auf andere Länder in Europa geschaut, um zu erfahren, wie es dort mit Lockdowns, Testen und Kontaktbeschränkungen ausgesehen hat, ob man eher eine gestrenge No-Covid-Strategie verfolgt oder auf Eigenverantwortung gesetzt hat. Kurzweilig und sehr informativ führt Virologe Streeck durch die Jahre der Corona-Pandemie und appelliert eindringlich, nicht nur alles in normative Vorschriften zu drücken, sondern auch die Würde des Menschen als wesentliches Gut unseres Lebens zu berücksichtigen. Seiner Sicht, Aufarbeitung sei ein wesentlicher Teil einer guten Fehlerkultur, kann ich mich nur uneingeschränkt anschließen und hoffe, dass viele dabei mithelfen, Gräben und Kluften zu schließen und die immer noch vorhandene Spaltung in der Bevölkerung zu überwinden. Hendrik Streeck bietet in seinem Buch viele Lösungsmöglichkeiten und Anregungen, welche auf völlig unaufgeregte, ja sehr sympathische Art und Weise zu einem Miteinander aufrufen. Ich kann dem Experten über weite Strecken nur zustimmen und dieses Sachbuch für eine große Zahl an Lesern weiterempfehlen, denn eines ist gewiss: die nächste Krise wird nicht ewig auf sich warten lassen.

  • clematis

    5/5

    26.09.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Versöhnlicher Diskurs

    Die Pandemie ist vorbei, das Coronavirus ist geblieben. Welche Maßnahmen werden wir bei einer weiteren Krise neuerlich ergreifen, welche eher meiden? Haben wir überhaupt etwas gelernt aus den letzten Jahren? Sachlich und glaubwürdig nähert sich Hendrik Streeck vielen Fragen an und versucht, Antworten zu finden, auch wenn es nicht immer eine klare und eindeutige gibt, wie zum Beispiel gleich zu Beginn: woher stammt SARS-CoV-2 wirklich? Vermutlich wird dies unklar bleiben, es existieren lediglich Mutmaßungen. In den einzelnen, sehr übersichtlich gestalteten Kapiteln des - auch für Laien - sehr gut lesbaren Sachbuchs folgt Streeck dem Verlauf der Corona-Pandemie und erläutert auf überaus seriöse Weise, welche sinnvollen Maßnahmen, aber auch, welche weniger nützlichen Vorschriften in rascher Abfolge auf die Menschen hereingeprasselt sind. Niemals geht es um Anklage oder Schuldzuweisung, vielmehr empfinde ich das Buch als Lob einerseits und als gelungene konstruktive Kritik andererseits. Wir sollten nun jedoch das Kapitel Pandemie nicht einfach abschließen, sondern danach trachten, Lehren zu ziehen und die Phase der Ruhe dazu nützen, uns geeignete Strategien für künftige Krisenfälle zurechtzulegen. Dies kann eben nur dann gelingen, wenn wir uns einer Aufarbeitung stellen, wieder die Wissenschaft mit ihrem Diskurs in den Mittelpunkt bringen und auch Informationen und Meinungen zulassen, welche gerade nicht zu unseren Vorstellungen entsprechen. Ein ehrliches und respektvolles Miteinander sollte zeigen, dass es nicht „die Wissenschaft“ und „jene unantastbare Meinung“ gibt, sondern, dass Erkenntnisse stets überprüft und weiterentwickelt werden müssen, dass nicht nur Virologen, sondern auch Personen aus anderen Fachrichtungen wesentliche Sichtweisen zu einer insgesamt gelungenen Strategie beitragen müssen. Von der Möglichkeit, eine Pandemie zu verhindern über erste Reaktionen und Maßnahmen, Evaluierung von Verordnungen und deren Sinnhaftigkeit bis hin zur Frage, ob es während der Pandemie mehr und bessere Vergleichsstudien hätte geben müssen, geht es weiter zur Impfung und einer Betrachtung des Themas Impfpflicht. Auch wenn es sehr schwierig ist, wird doch ab und zu auf andere Länder in Europa geschaut, um zu erfahren, wie es dort mit Lockdowns, Testen und Kontaktbeschränkungen ausgesehen hat, ob man eher eine gestrenge No-Covid-Strategie verfolgt oder auf Eigenverantwortung gesetzt hat. Kurzweilig und sehr informativ führt Virologe Streeck durch die Jahre der Corona-Pandemie und appelliert eindringlich, nicht nur alles in normative Vorschriften zu drücken, sondern auch die Würde des Menschen als wesentliches Gut unseres Lebens zu berücksichtigen. Seiner Sicht, Aufarbeitung sei ein wesentlicher Teil einer guten Fehlerkultur, kann ich mich nur uneingeschränkt anschließen und hoffe, dass viele dabei mithelfen, Gräben und Kluften zu schließen und die immer noch vorhandene Spaltung in der Bevölkerung zu überwinden. Hendrik Streeck bietet in seinem Buch viele Lösungsmöglichkeiten und Anregungen, welche auf völlig unaufgeregte, ja sehr sympathische Art und Weise zu einem Miteinander aufrufen. Ich kann dem Experten über weite Strecken nur zustimmen und dieses Sachbuch für eine große Zahl an Lesern weiterempfehlen, denn eines ist gewiss: die nächste Krise wird nicht ewig auf sich warten lassen.

  • Bewertung

    aus Gedern

    4/5

    05.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gut und sachlich geschrieben.

    Die Pandemie ist Gott sei Dank vorbei, das Coronavirus ist leider geblieben. Haben wir etwas gelernt aus den letzten Jahren der Pandemie? Sehr sachlich und glaubwürdig stellt sich Hendrik Streeck vielen Fragen und versucht, Antworten zu finden, auch wenn es nicht immer eine klare und eindeutige gibt, wie zum Beispiel gleich zu Beginn: woher stammt SARS-CoV-2 wirklich? Vermutlich wird dies unklar bleiben, es existieren lediglich Vermutungen. In den einzelnen, sehr übersichtlich gestalteten Kapiteln das auch für Laien sehr gut lesbaren Sachbuchs folgt Streeck dem Verlauf der Corona-Pandemie und erläutert auf überaus seriöse Weise, welche sinnvollen Maßnahmen, aber auch, welche weniger nützlichen Vorschriften in rascher Abfolge auf die Menschen hereingeprasselt sind. Niemals geht es um Anklage oder Schuldzuweisung. Von der Möglichkeit, eine Pandemie zu verhindern über erste Reaktionen und Maßnahmen, Es geht weiter zur Impfung und einer Betrachtung des Themas Impfpflicht. Auch wenn es sehr schwierig ist, wird doch ab und zu auf andere Länder in Europa geschaut, um zu erfahren, wie es dort mit Lockdowns, Testen und Kontaktbeschränkungen ausgesehen hat. Hendrik Streeck bietet in seinem Buch viele Lösungsmöglichkeiten und Anregungen. Ich kann dieses Sachbuch für eine große Zahl an Lesern weiterempfehlen, denn eines ist gewiss die nächste Pandemie wird nicht ewig auf sich warten lassen.

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