• Produktbild: Don't kiss Tommy. Eine Liebe in der Stunde Null
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Don't kiss Tommy. Eine Liebe in der Stunde Null Roman | Der erste Roman über die britische Besatzungszeit – für alle Leser:innen von Susanne Abel und Felicitas Fuchs

127

16,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.06.2024

Verlag

Ullstein Paperback

Seitenzahl

512

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

529 g

Farbe

Wollweiß / Grau

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86493-206-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.06.2024

Verlag

Ullstein Paperback

Seitenzahl

512

Maße (B/H)

13,6/20,5 cm

Gewicht

529 g

Farbe

Wollweiß / Grau

Auflage

1 Auflage Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86493-206-9

Herstelleradresse

Ullstein extra
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Monika Schulte

    aus Hagen

    5/5

    03.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein bewegender Roman über Hoffnung und Neuanfang in der Stunde Null

    Ein bewegender Roman über Hoffnung und Neuanfang in der Stunde Null Theresia Graw gelingt mit "Don't kiss Tommy – Eine Liebe in der Stunde Null" ein eindrucksvolles literarisches Zeitbild der unmittelbaren Nachkriegszeit. Der Roman spielt in Bad Oeynhausen, einer Stadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg unter britischer Besatzung steht. Im Mittelpunkt steht Anne, die alles daran setzt, das traditionsreiche Hotel ihrer Familie wieder zu eröffnen – doch das Gebäude liegt im Sperrbezirk und muss für die Besatzungsmacht geräumt werden. Anne und ihre Familie landen in einer Baracke – ein Schicksal, das sie mit vielen anderen teilt. Inmitten von Entbehrung, Trümmern und Umbruch begegnet Anne ihrer alten Freundin Rosalie wieder, die inzwischen für die Briten arbeitet. Auch Anne findet dort Arbeit – als Übersetzerin. Es ist eine Zeit voller Spannungen, Misstrauen, aber auch zaghaften Annäherungen. Besonders die Begegnungen zwischen den deutschen Frauen und den britischen Soldaten zeichnen sich durch emotionale Tiefe und Ambivalenz aus. Der Roman ist ein echtes Lesehighlight. Theresia Graw verwebt historische Fakten und persönliche Schicksale zu einer Geschichte, die bewegt und berührt. Die Figuren wirken lebendig und authentisch, ihre Ängste, Hoffnungen und kleinen Glücksmomente sind eindringlich geschildert. Man spürt, wie sorgfältig die Autorin recherchiert hat – ohne den Text jemals trocken wirken zu lassen. Im Gegenteil: Die Geschichte entfaltet sich wie ein innerer Film beim Lesen. Fazit: Ein wichtiger, klug erzählter und emotional mitreißender Roman über den schwierigen Neubeginn nach dem Krieg. Lesenswert, berührend und historisch aufschlussreich – eine absolute Empfehlung!

  • Joko

    aus Belm

    5/5

    22.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    ein Stück westfälischer…

    ein Stück westfälischer Geschichte Don‘t Kiss Tommy“ von Theresia Graw spielt in Bad Oeynhausen ungefähr eine halbe Autostunde von mir entfernt. Klar, dass ich neugierig war, was dieses Buch zu bieten hat. Ich kenne die Autorin schon von anderen Bücher und habe mich immer gut unterhalten gefühlt, so auch mit diesem Buch. Der Krieg ist zu Ende und die Siegermächte teilen Deutschland unter sich auf. Bad Oeynhausen fällt in britische Hände und da dieser Kurort nicht vom Krieg zerstört wurde, wählt man es als britisches Hauptquartier aus. Die Bewohner müssen ihre Häuser verlassen, die Stadt wird für sie zur Sperrzone, die sie nicht ohne Passierschein betreten dürfen und die mit einem Stacheldraht umzäunt ist. Die Enteigneten Bürger gehen entweder zu Verwandten oder werden in Baracken außerhalb der Stadt untergebracht. Welche Schmach. Anne, die Tochter des Hoteliers vom Margaretenhof, schwört sich , das Hotel wieder in Besitz zu nehmen und es zu altem Glanz zu bringen, doch erst einmal lebt sie mit dem Rest der Familie in einer Baracke. Ihre Freundin Rosalie, die Mutter und Bruder im Krieg verloren hat, kommt auf einem Bauernhof in der Nähe unter und verdient am Wochenende als Kellnerin im britischen Casino ihr Geld. Ihr großer Wunsch ist es das zerstörte Deutschland zu verlassen, von dem sie nicht glaubt, dass es wieder auf die Beine kommt, einen britischen Soldaten zu heiraten und mit ihm nach England zu gehen. Auf den Krieg folgen ein heißer Sommer mit Missernten und einer der kältesten Winter seit langer Zeit. Die Bevölkerung Bad Oeynhausens friert und hungert und fühlen sich von den Briten drangsaliert. Wann geht es endlich wieder aufwärts? Dieses Buch ist ein sehr guter Unterhaltungsroman. Er liefert zeitgeschichtliche Fakten eingebettet in den Lebensalltag der Bewohner dieses schönen Kurortes. Allerdings darf man kein zu hohes Niveau erwarten, im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichten der beiden Protagonistinnen Anne und Rosalie , Liebe inbegriffen. Die Autorin hat einen sehr unterhaltsamen Schreibstil und so bin ich wirklich durch die Seiten geflogen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht der Geschichte zu folgen und dabei ein wenig über die Geschichte dieser Stadt zu erfahren. Wer also etwas über diese Zeit und diesen Ort erfahren möchte, unterhaltsam verpackt und nicht zu anspruchsvoll soll hier zugreifen, denn es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen.

  • LadyIceTea

    aus Castrop-Rauxel

    5/5

    15.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bad Oeynhausen in der Nachkriegszeit

    Nach Kriegsende wird der mondäne Kurort Bad Oeynhausen zum Hauptquartier der britischen Rheinarmee. Durch die Innenstadt wird ein Zaun gezogen, tausende Einwohner müssen ihr Zuhause verlassen und Platz machen für die Besatzer. Auch Anne und ihre Familie sind gezwungen, ihr Kurhotel aufgeben und in eine Baracke außerhalb der Sperrzone zu ziehen. Während ihre Freundin Rosalie gewillt ist, sich die Briten zum Freund und das Leben dadurch ein bisschen einfacher zu machen, lehnt sich Anne auf und gerät immer wieder mit dem Colonel Michael Hunter aneinander. Erst ein verhängnisvolles Feuer lässt beide erkennen, dass sie auf derselben Seite stehen und sich viel näher sind, als sie jemals dachten. Ich bin ein großer Fan der Bücher von Theresia Graw und so durfte auch „Don’t Kiss Tommy“ nicht fehlen. Der Klappentext und das Cover hätten mich aber sowieso neugierig gemacht, da ich Bücher während des zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit unglaublich spannend finde. Dazu war ich schon oft in Bad Oeynhausen und wusste nichts über diese Phase der Stadt. Die Autorin entführt uns mit ihrem gewohnt fesselnden Schreibstil in das Bad Oeynhausen der 40er Jahre. Bad Oeynhausen hat den Krieg als Lazarett-Stadt fast unbeschadet überstanden. Wenige schwere Bombenangriffe, wie z.B. auf die Weserhütte, haben die Bewohner geprägt, doch die Pracht der Kuranlagen blieb erhalten. Bis erst die Amerikaner und dann die Engländer vor der Tür standen und die Stadt sich kampflos ergeben hat. Zunächst noch von Hoffnung auf baldige Normalität erfüllt, mussten die Bewohner bald einsehen, dass die Engländer ihrer Kurstadt keinen großen Wert beimessen, außer dass hier ihr neues Hauptquartier entstehen soll. Tausende Bad Oeynhausener werden ausquartiert, entweder in Umverteilungslager, zu Familienmitgliedern oder in die kargen Holzbaracken außerhalb der Sperrzone. Theresia Graw bringt uns diesen Teil der Stadtgeschichte durch zwei Frauen näher. Anne, deren Familie eins der prunkvollen Hotels gehörte, welches dann zum Offizierscasino wird und Rosalie, die noch nie viel besessen hat und die in der Besatzung durch die Engländer Chancen auf ein neues Leben sieht. Anne steht plötzlich vor dem nichts und muss sich mit ihrer Mutter, ihrer Schwester und deren Kindern durch Hunger, Krankheit und Armut kämpfen. Sie gibt nicht auf und findet immer neue Wege irgendwie über die Runden zu kommen. Dabei stößt sie immer wieder mit Colonel Hunter zusammen, der alles verkörpert, was ihr Herz zum Bluten bringt. Rosalie kommt bei einem Bauern unter und findet Arbeit bei den Engländern. Für sie beginnt eine Zeit ohne Hunger und mit Luxus, von dem andere nur träumen, doch auch sie merkt bald, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Die Autorin entführt uns mit ihrem fließenden, spannenden Schreibstil in die Geschichten dieser beiden Freundinnen und zeigt uns Lesern so, wie es den Menschen damals ergangen ist und wie schlau und erfinderisch sich die Bad Oeynhausener damals über Wasser gehalten und durch die schlimmsten Schicksalsschläge gekämpft haben. Spannend fand ich auch, das sie die Seite der Engländer ebenfalls beleuchtet und auch einen kleinen Blick aus der Sperrzone heraus möglich macht. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt und habe mich sehr mit den Figuren verbunden gefühlt. Ich habe mit ihnen gehofft, gekämpft, gelacht und geweint. Ich habe beide Erzählstränge unglaublich gerne verfolgt. Das Buch hat mich von durchweg begeistert! Eine klare Empfehlung meinerseits.

  • LadyIceTea

    aus Castrop-Rauxel

    5/5

    15.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bad Oeynhausen in der…

    Bad Oeynhausen in der Nachkriegszeit Nach Kriegsende wird der mondäne Kurort Bad Oeynhausen zum Hauptquartier der britischen Rheinarmee. Durch die Innenstadt wird ein Zaun gezogen, tausende Einwohner müssen ihr Zuhause verlassen und Platz machen für die Besatzer. Auch Anne und ihre Familie sind gezwungen, ihr Kurhotel aufgeben und in eine Baracke außerhalb der Sperrzone zu ziehen. Während ihre Freundin Rosalie gewillt ist, sich die Briten zum Freund und das Leben dadurch ein bisschen einfacher zu machen, lehnt sich Anne auf und gerät immer wieder mit dem Colonel Michael Hunter aneinander. Erst ein verhängnisvolles Feuer lässt beide erkennen, dass sie auf derselben Seite stehen und sich viel näher sind, als sie jemals dachten. Ich bin ein großer Fan der Bücher von Theresia Graw und so durfte auch „Don’t Kiss Tommy“ nicht fehlen. Der Klappentext und das Cover hätten mich aber sowieso neugierig gemacht, da ich Bücher während des zweiten Weltkriegs und in der Nachkriegszeit unglaublich spannend finde. Dazu war ich schon oft in Bad Oeynhausen und wusste nichts über diese Phase der Stadt. Die Autorin entführt uns mit ihrem gewohnt fesselnden Schreibstil in das Bad Oeynhausen der 40er Jahre. Bad Oeynhausen hat den Krieg als Lazarett-Stadt fast unbeschadet überstanden. Wenige schwere Bombenangriffe, wie z.B. auf die Weserhütte, haben die Bewohner geprägt, doch die Pracht der Kuranlagen blieb erhalten. Bis erst die Amerikaner und dann die Engländer vor der Tür standen und die Stadt sich kampflos ergeben hat. Zunächst noch von Hoffnung auf baldige Normalität erfüllt, mussten die Bewohner bald einsehen, dass die Engländer ihrer Kurstadt keinen großen Wert beimessen, außer dass hier ihr neues Hauptquartier entstehen soll. Tausende Bad Oeynhausener werden ausquartiert, entweder in Umverteilungslager, zu Familienmitgliedern oder in die kargen Holzbaracken außerhalb der Sperrzone. Theresia Graw bringt uns diesen Teil der Stadtgeschichte durch zwei Frauen näher. Anne, deren Familie eins der prunkvollen Hotels gehörte, welches dann zum Offizierscasino wird und Rosalie, die noch nie viel besessen hat und die in der Besatzung durch die Engländer Chancen auf ein neues Leben sieht. Anne steht plötzlich vor dem nichts und muss sich mit ihrer Mutter, ihrer Schwester und deren Kindern durch Hunger, Krankheit und Armut kämpfen. Sie gibt nicht auf und findet immer neue Wege irgendwie über die Runden zu kommen. Dabei stößt sie immer wieder mit Colonel Hunter zusammen, der alles verkörpert, was ihr Herz zum Bluten bringt. Rosalie kommt bei einem Bauern unter und findet Arbeit bei den Engländern. Für sie beginnt eine Zeit ohne Hunger und mit Luxus, von dem andere nur träumen, doch auch sie merkt bald, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Die Autorin entführt uns mit ihrem fließenden, spannenden Schreibstil in die Geschichten dieser beiden Freundinnen und zeigt uns Lesern so, wie es den Menschen damals ergangen ist und wie schlau und erfinderisch sich die Bad Oeynhausener damals über Wasser gehalten und durch die schlimmsten Schicksalsschläge gekämpft haben. Spannend fand ich auch, das sie die Seite der Engländer ebenfalls beleuchtet und auch einen kleinen Blick aus der Sperrzone heraus möglich macht. Ich war von Anfang bis Ende gefesselt und habe mich sehr mit den Figuren verbunden gefühlt. Ich habe mit ihnen gehofft, gekämpft, gelacht und geweint. Ich habe beide Erzählstränge unglaublich gerne verfolgt. Das Buch hat mich von durchweg begeistert! Eine klare Empfehlung meinerseits.

  • Mel3003

    aus Bedburg

    5/5

    18.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Highlight

    Der Roman der mir bisher nicht bekannten Autorin Theresia Graw hat mich positiv überrascht und beeindruckt. Im Mittelpunkt steht trotz des Titels eher weniger eine Liebesgeschichte, sondern die Lebensgeschichte zweier junger Frauen in den Nachkriegsjahren in Bad Oyenhausen, das durch die Briten besetzt wurde. Anne und ihre Familie, die zuvor mit ihrem Hotelbetrieb stets gut gelebt haben, müssen in eine Baracke außerhalb der Stadt ziehen. Rosalie, die keine Familie mehr hat und sich alleine durchschlagen muss, landet auf einem Bauernhof und freundet sich mit den Briten an, um ihr Leben freudvoller zu gestalten. Der Schreibstil ist unheimlich fesselnd und unterhaltsam. Abwechselnd wird das Leben von Anne und Rosalie beschrieben. Es gibt keine Längen und auch zwischendurch immer wieder kleinere Zeitsprünge. Die beiden Frauen sind starke Charaktere, die trotz der Anstrengungen und aller Widrigkeiten nicht aufgeben und für ein gutes Leben kämpfen. Die Nachkriegsjahre und das Leben mit den Besatzern werden eindrucksvoll beschrieben. Unterhaltsam, aber zugleich eindrücklich und ernsthaft. „Don‘t kiss Tommy“ ist definitiv ein Highlight für mich.

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