Produktbild: Stille Nacht, mörderische Nacht

Stille Nacht, mörderische Nacht Ein Weihnachtskrimi

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,6 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Anthrazit / Altweiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2110-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2024

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/1,6 cm

Gewicht

302 g

Farbe

Anthrazit / Altweiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-2110-4

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

Email: info@emons-verlag.de

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  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    28.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schrecklich nette Familie

    Clothilde Anthamatten lebt das ganze Jahr zurückgezogen in ihrem prunkvollen Herrenhaus Winterstern bei Zermatt. Nur in der Adventszeit lädt sie ihre Verwandtschaft zu sich ein. So auch in diesem Jahr. An Heiligabend tobt ein gewaltiger Schneesturm und das Haus Winterstern wird von der Außenwelt abgeschnitten. Da findet der Butler Arthur die Hausherrin tot im Schnee. Die Familie ist außer sich und jeder verdächtigt jeden, Clothilde umgebracht zu haben. Anna, die Lieblingsenkelin der Toten, versucht etwas Ordnung in das Chaos zu bringen und übernimmt die Ermittlungen zum Tode ihrer Großmutter. Sie stellt schnell fest, daß so ziemlich jeder der Anwesenden es nicht erwarten konnte, daß die alte Frau zu Tode kam und man über ihr Vermögen verfügen könnte. Also sucht Anna den Mörder in der eigenen Familie. "Stille Nacht, mörderische Nacht" ist ein Weihnachtskrimi aus der Schweiz. Die Autorin Silvia Götschi entführt ihre Leser in die märchenhafte Winterwelt von Zermatt. Doch diese Idylle wird überschattet von einem Todesfall und damit beginnt der Krimi. Die Verdächtigen werden so herrlich kurios dargestellt, daß man schnell das Grausen bekommt. Ihre Gier auf das Erbe macht sie alle verdächtig und der wahre Charakter kommt zum Vorschein. Das beschreibt Silvia Götschi so wahrhaftig, daß man alle Personen genau vor Augen hat. Wer sich an der Mördersuche beteiligen will, ist schnell ratlos, denn jeder könnte es gewesen sein. Die Spannung steigt bis zum Ende - und das hat es in sich. Dieses Buch ist genau richtig für gemütliche Lesestunden in der Weihnachtszeit.

  • Christiane

    aus Bremen

    5/5

    23.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Unterhaltsam, Rabenschwarz, Spannend!

    Schwarz wie Ebenholz, Weiß wie Schnee, Rot wie Blut. Dies sind meine ersten Gedanken, als ich das Cover zum Weihnachtskrimi “Stille Nacht, mörderische Nacht” von Silvia Götschi sehe. Sie hat ihn gemeinsam mit dem Verlag emons: im September 2024 herausgebracht. Unweigerlich denke ich an Schneewittchen und die böse Stiefmutter. Der schwarze Himmel, der weiße Schnee und das blutrote herrschaftliche Haus am Matterhorn. Der Zusatz “Ein Weihnachtskrimi” lässt mich an einen Giftmord am Heiligen Abend denken. Ich schlage das Buch auf und lese ein Adventsgedicht von Fidelio Maria Ferraro. Es stimmt mich auf eine unheilvolle Zeit ein. Wie in einem Kammerspiel finde ich auf Seite 7 ein Personenregister, das sich beim Lesen als hilfreich erweist. Allem voran die Gastgeberin Clothilde Anthamatten von Winterstein. 82 Jahre alt, verwitwet, geschieden und bürgerlich geboren. Am Heiligen Abend liegt die Grande Dame des herrschaftlichen Hauses Winterstern leblos im Schnee. Alles deutet auf Mord hin. Die Verwandtschaft ist im Laufe der Adventszeit angereist und vollständig mit ihren Kindern vor Ort versammelt. Es sind 24 Gäste. Darunter Anna, die Enkelin der Verstorbenen. Sie begibt sich auf Mördersuche. Unter ihren Verwandten. Beim Lesen nehme ich mir Zeit. Silvia Götschi erzählt ihre Geschichte in kurzen Kapiteln, die voller Informationen sind. Sie sind nach Daten geordnet und ich starte am Heiligen Abend mit dem Auffinden der Leiche. In Rückblicken lerne ich die gesamte buckelige Verwandtschaft und die wenig zauberhaften Enkelkinder kennen. So wünscht sich glatt eines der Kinder den Tod der Oma zu Weihnachten. Ganz unschuldig scheint die Oma nun auch nicht zu sein, denn statt der erhofften neuen Smartphones gab es im letzten Jahr Puzzles für die Kinder, die zwischen 11 und 17 Jahren alt sind. Weil Puzzles im Gegensatz zu Smartphones gut für das Gehirn sind. Das Verhältnis zu ihren eigenen Kindern scheint auch nicht besser zu sein. Clothilde Anthamatten von Winterstern hat einiges dazu getan. Sie lässt offen, wie sie zu der Aufteilung ihres Vermögens nach ihrem Tod steht. Das treibt ihre Kinder dazu, ihr eine heile Familie vorzuspielen. Keine der Familien ist intakt. Sie leben alle über ihre finanziellen Verhältnisse und somit hat jede einzelne von ihnen ein klares Mordmotiv. Alles in allem hat Silvia Götschi mit “Stille Nacht, mörderische Nacht” ein herrliches und rabenschwarzes Kammerspiel zur Heiligen Nacht auf den Büchermarkt gebracht. Wer Lust auf ein spannendes Rätsel am Fuß des Matterhorns hat und sich nicht von einer ordentlichen Portion Zynismus abschrecken lässt, der ist hier goldrichtig. Von mir bekommt die Autorin neben einer klaren Leseempfehlung 5 vergoldete Lesesterne.

  • Lesezeichenfee

    aus Münsterland

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Silvia Götschi Stille Nacht,…

    Silvia Götschi Stille Nacht, Mörderische Nacht Emons 2024 Clothilde Anthamatten von Winterstern lädt jedes Mal zu Weihnachten ihre Familie ein. Leider kommt die Angehörigen jedes Jahr früher und versuchen sie anzupumpen. Doch die Grande Dame ist sehr zurückhaltend geizig, weil sie nicht vergessen kann, dass ihre vielen Verwandten gegen ihren zweiten Mann waren. Glücklicherweise ist da Anna, ihre Enkelin, die es geschafft hat, den ganzen Dezember bei ihr zu sein. Ein bisschen hat das ganze ja was von Agatha Christie, denn Clothilde Anthamatten ist – ausgerechnet – am heiligen Abend tot. Sie wird vor der Haustüre in ihrem Garten gefunden. Ausgerechnet in den letzten Tagen hat es so viel geschneit, dass die Familie quasi eingeschlossen ist. Nur Lennart, Annas Freund kommt durch. Allen ist klar, es kann nur Mord sein. Und deshalb verdächtigt jeder jeden. Das Buch ist so aufgeteilt, dass immer wieder vom heiligen Abend erzählt wird und rückblickend gibt es auch kurzweilige Kapitel, so dass man von der Verwandtschaft genug erfährt um sie nicht zu mögen. Glücklicherweise gibt es gleich zu Anfang ein Personenregister, weil man sonst nicht durchblickt. Die Autorin hätte gleich einen Stammbaum machen sollen, das wäre vielleicht einfacher gewesen. Ein bisschen verwirrend sind die Leute der Verwandtschaft, eins haben sie aber gemeinsam, sie schaffen es nicht genug Geld zu verdienen, wie sie verbrauchen und so wollen sie alle ihre Mutter und Oma anzapfen. Die Charaktere mochte ich nicht, außer vielleicht den Butler und Anna mit ihrem Freund Lennart. Elvira war mir zu blass und der Koch zu undurchsichtig. Vor allem hat er sich auf Seite 151 keine Freunde gemacht, weil Anna ihm wohlmeinend ein Geschenk besorgt hat, das er „zerpflückt“ hat. Auch Annas Oma mochte ich nicht und klar ist natürlich, dass Clothilde für ein Testamentshighlight sorgt, nachdem sie offensichtlich viele Testamente geschrieben hat und keiner der Verwandten ist damit zufrieden, außer vielleicht Anna. Aber die Beschreibungen der Charaktere ließ nichts offen. Ich konnte mir fast alle gut vorstellen und hab mich sehr amüsiert. Das Cover gefällt mir total gut. Mit dem Matterhorn und dem Haus Winterstern. Die „seltsame“ Stimmung kommt gut rüber. Fees Fazit: Es ist ein kurzweiliger Weihnachtsroman, mit viel Atmosphäre und vielen Charakteren, seltsamen Ansichten und einem spannenden Schreibstil.

  • Bewertung

    4/5

    27.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Nette Unterhaltung aber nicht ganz rund

    Wir tauchen in das Anwesen Winterstern ein und lernen zunächst die alte Dame Clothilde kennen. Sie und ihr Haus sind sehr eigen, trotzdem hab ich hier eine gewisse Symphatie empfunden. Auch gegenüber ihrer Enkelin, die eine Sonderrolle als liebstes Familienmitglied einnimmt. Kaum ist jedoch die ganze Verwandtschaft im Haus Winterstern angekommen, stirbt auch schon die gute Clothilde. Da eigentlich alle hinter dem Erbe her sind, könnte man hier wieder jeden verdächtigen. Fortlaufend wird „cozy ermittelt“, während draußen ein Schneesturm tobt. Gut gefallen haben mir vor allem die Rückblicke in die Vergangenheit, das macht die Geschichte etwas abwechslungsreicher. Leider fand ich die Anzahl der Personen hier aber wieder viel zu hoch. Ständig musste ich hier überlegen, in welchem Verhältnis sie jeweils zu Clothilde stehen. Das hat den Lesefluss oft unterbrochen. Der Schluss hält noch eine Wendung parat, die man erahnen hätte können, ich aber trotzdem gelungen fand. Ganz netter Weihnachtskrimi, ganz rund fand ich ihn aber irgendwie leider nicht.

  • Gavroche

    4/5

    18.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Tod an Heiligabend

    Clothilde von Anthamattan lädt wie jedes Jahr zu Weihnachten ihre Kinder und deren Nachkommen nach Winterstern ein, ein altes, herrschaftliches Haus mit Blick auf das Matterhorn, oberhalb von Zermatt. Es schneit immer mehr und das Haus ist abgeschnitten von der Zivilisation, weder Handy- noch Telefonnetz funktionieren. Eine klassische Situation, keine weiteren Personen von außen kommen hinzu, der Mörder muss sich unter den Anwesenden befinden - und das sind nicht gerade wenige. Der Krimi wird abwechselnd aus der Sicht von Enkelin Anna, die von der Oma als Gesellschafterin angestellt wurde, erzählt, beginnend mit dem Morgen des 24.12. und dann rückwärts vom 23.12. bis 1.12. aus der Sicht unterschiedlicher Personen, aus der Verwandtschaft und dem Personal. Was für eine Familie! Hier hat jeder Dreck am Stecken und alle wollen an Clothildes Geld, weswegen sie auch immer zu Weihnachten kommen, auch wenn es dann nur Puzzle und Pralinen als Geschenke gibt. Ganz am Ende des Buches gibt es dann die Auflösung, die mich nicht überrascht hat, weil ich es schon länger vermutet hatte, aber dennoch habe ich das Buch sehr gerne gelesen und habe in die diversen menschlichen Abgründe geschaut.

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