Produktbild: Kohle, Stahl und Mord: Das 13. Opfer
Band 1

Kohle, Stahl und Mord: Das 13. Opfer Elin Akay und Jana Fäller ermitteln | Kriminalroman

Aus der Reihe Die Ruhrpott-Krimis
46

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.12.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

2745 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644020283

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Format

ePUB 3

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Erscheinungsdatum

01.12.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

2745 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644020283

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  • Gartenfee

    aus Berlin

    5/5

    18.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Bitte mehr davon!

    Mit '"Kohle, Stahl und Mord" gelingt Martin Conrath ein Pageturner der Extraklasse. Er schafft es meisterhaft, die klaustrophobische Atmosphäre eines alten Bergwerks einzufangen und auf den Leser zu übertragen. Die düsteren Gänge und die brodelnden Emotionen der Charaktere erzeugen eine Spannung, die einen nicht mehr loslässt. Die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart verleiht dem Roman eine zusätzliche Tiefe. Die Ermittlungen von Elin Akay und Jana Fäller sind spannend und vielschichtig. Beide Charaktere sehr gut gezeichnet, ich mag beide sehr gerne. Aber auch Elins Kollege Holger entpuppt sich immer wieder als wertvoller Bestandteil der Ermittlungen. Besonders gelungen ist für mich die Mischung aus Ermittlungsarbeit, psychologischer Tiefe und der Auseinandersetzung mit der Geschichte der Region. Auch wenn ich nicht alle Begriffe aus dem Bergbau gleich verstanden habe. Es hat mich wirklich vom Anfang bis zum Schluss gefesselt.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    17.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Fesselnder Auftakt einer neuen Krimi-Reihe

    Worum geht’s? Bei einem Kontrollgang in der aufgelassenen Zeche Ludwig durch Werner Flemming und einen Kollegen kommt es zu einem einem Wassereinbruch, in Folge dessen die sterblichen Überreste jener zwölf Kumpel, die vor 34 Jahren bei einem Grubenunglück verschüttet worden sind, freigelegt werden. Die Überraschung ist groß, als neben diesen Skeletten ein 13. gefunden wird, in dessen Schädel ein Einschussloch inklusive Kugel gefunden wird. Der Fund löst in Flemming Erinnerungen aus, die er kaum bewältigen kann, gehört er doch zu jenen Bergmännern, die damals gerettet werden konnten. Recht bald ist nicht nur die Identität des bislang Unbekannten enthüllt, sondern auch seine fiesen Finanzgeschäfte, die einen großen Teil der Kumpel um ihre Ersparnisse gebracht hat. Und was hat der aktuelle Oberbürgermeister, der damals ebenfalls im Schacht war, und, weil er einen Teil der Schicht retten konnte, als Held gefeiert worden, zu verbergen? Nicht nur die polizeilichen Ermittlungen laufen auf Hochtouren, sondern auch Journalist Tim Harms recherchiert. Wird Kriminalhauptkommissarin Elin Akay mit ihrem Team, zu dem auch Jana Fäller, eine forensische Psychologin gehört, den Täter finden? Meine Meinung: Dieser Krimi ist der Auftakt zu einer interessanten Krimi-Reihe aus dem Kohleabbaugebiet in Essen und zugleich mein erster von Martin Conrath. Als Wienerin habe ich mit dem Bergbau nur wenig am Hut. Allerdings war einer meiner Großonkel Bergmann im Braunkohlebergwerk in St. Stefan im Lavanttal (Kärnten), das nach einem Grubenunglück 1967, ein Jahr später geschlossen worden ist. Zusätzlich habe ich im Frühjahr 2024 die Zeche Zollern in Dortmund besichtigt, weshalb ich mich dieser Krimi gleich angefixt hat. Martin Conrath hat einen höchst spannenden Krimi geschrieben, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Was ist vor 34 Jahren wirklich geschehen? Welche Rolle spielt das finanzielle Desaster, das der 13. Tote angerichtet hat? Der Autor schafft es, die Spannung vor allem durch die abwechselnde Erzählung auf zwei Zeitebenen, hochzuhalten. Auch die persönlichen Beziehungen zwischen den Akteuren und ihren Angehörigen tragen dazu bei, dass es keine Erholungspausen gibt, bis der komplexe Fall gelöst ist. Für alle jene, die keinen Bezug zum Bergbau haben, sind die Arbeiten unter Tage eindrücklich geschildert. Trotzdem kann man sich die schwere Arbeit und die Gefahren, die im Berg lauern, kaum vorstellen. Eine kleine Anmerkung habe ich, wenn die Reihe fortsetzt wird: Ein Glossar, das die zahlreichen bergmännischen Ausdrücke noch einmal zusammenfasst und erklärt, wäre eine willkommene Ergänzung. Fazit: Gerne gebe ich diesem fesselnden Krimi aus dem Ruhrpott 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Tina K.

    aus Mülheim

    5/5

    07.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Viel Spannung mit Lokalkolorit

    Kohle, Stahl und Mord Das 13. Opfer Elin Akay und Jana Fäller ermitteln Ein Kriminalroman von Martin Conrath Bisher war mir der Autor nicht bekannt. Aber der Titel, das Cover und die Inhaltsbeschreibung haben mich sehr neugierig gemacht. Umso mehr freute ich mich dieses eBook als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen zu haben. Denn ich lebe seit einigen Jahren im Ruhrpott, unter anderem auch in Essen. Dort spielt diese sehr spannende Geschichte. Da ich vor kurzem die Gelegenheit hatte einen kleinen Einblick in die Welt des Bergbaus zu bekommen, kann ich nur schreiben: grandios recherchiert. Und dann noch so einen spannenden Krimi, der mit viel Herzblut geschrieben ist, aufs Papier zu bringen ist schon eine Meisterleistung. Ich hoffe sehr, dass es eine Fortsetzung mit Elin und Jana geben wird. Bitte lesen Sie diesen spannenden Roman an einem Wochenende, denn Sie werden ihn nicht so schnell aus der Hand legen.

  • claudi-1963

    aus Schwaben

    4/5

    29.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Das Wandernde Dutzend mit Überraschung wird gefunden

    "Wer da will ein Bergmann sein, er muss ohne Angst und Pein in die Grube fahren und hingegen reich Metall aus der Erde schlagen. (histor. Bergmannsspruch) 34 Jahre ist es her, als in der Zeche Ludwig zwölf Bergmänner verschüttet und nicht mehr gefunden wurden. Bei einer Routinekontrolle der Elektronik kommt es zum Wasserdurchbruch. Dabei werden Knochen gefunden, die auf "Das Wandernde Dutzend", wie man die vermissten Bergleute nennt, hinweisen. Allerdings werden nicht zwölf Skelette, sondern dreizehn geborgen. Wer ist der unbekannte Tote, der mit einem Kopfschuss getötet wurde? Werner Fleming, der bei dem Wassereinbruch verletzt und traumatisiert wird, gehört zu den damaligen Überlebenden. Kommissarin Elin Akay ermittelt und zieht die Forensikerin Jana Fäller als Beraterin hinzu, deren Vater ebenfalls ein Überlebender von damals war. Elin und Jana stoßen unter den überlebenden Bergmännern auf ein Geheimnis, das viel zu lange unter Gestein verschüttet war. Als das Opfer enthüllt wird, ist ihnen klar, dass einer der Bergmänner abgedrückt haben muss. Elin ist sicher, er wird es wieder tun, um nicht entdeckt zu werden. Meine Meinung: Ein stillgelegtes Bergwerk ist schon ein interessantes, aber auch unheimliches Setting für einen Kriminalfall. Doch gerade dies ist es, was mich neugierig auf dieses Buch macht. Ich lerne auch zu Beginn recht viel über die Zeche und die Arbeit der Bergleute. Recht schnell findet Kommissarin Elin Akay heraus, dass Rudolf Mergent mehrere Bergmänner um ihr Geld betrogen hat. Er hat ihnen eine Geldanlage schmackhaft gemacht, wo viele der Kumpels ihr hartverdientes Geld anlegten. Leider erwies sich diese Investition als Betrug und alle haben ihre Ersparnisse verloren. Kein Wunder, weshalb viele der Bergmänner nicht gut auf ihn zu sind. Heftig stell ich mir außerdem vor, wenn man wie Elin Akay unter Klaustrophobie leidet und ausgerechnet zu einem Tatort in ein Bergwerk einfahren muss. Da gehört schon wirklich viel Überwindung dazu, so einen Fall nicht lieber abzugeben. Doch da sie weiß, dass der Vater von Freundin Jana Fäller ebenfalls ein Bergmann war und sie noch immer eine gute Verbindung zu dessen Kumpels hat, zieht sie diese zur Beratung dazu. Allerdings hat Jana ganz andere Sorgen. Sie wird für den Tod eines Klienten von dessen Bruder beschuldigt. Jana ist sich nicht sicher, ob er auf Rache sinnt, zumindest scheint er sie zu stalken. Doch eines ist sicher. Entweder ist unter den sieben verbliebenen Bergleuten ein Schuldiger oder aber er lebte inzwischen nicht mehr. Anhand zweier Handlungsstränge, die in der Gegenwart und Vergangenheit spielen, erfahre ich als Leser, was damals wirklich geschehen ist. Leider wird mir in dem Buch doch zu viel über das Privatleben der Ermittler berichtet. Dies wiederum zieht für mich die Geschichte oft unnötig in die Länge. Auch die Ermittlungen werden dadurch etwas unrealistisch und weisen einige Schwächen auf. Zum Beispiel kann ich mir nicht vorstellen, dass die alten Kumpels von damals für eine Rettungsaktion in den Schacht einfahren. Geschweige denn, dass sie mal ebenso Geröll mit einfachen Mitteln entfernen. Dies finde ich dann schon etwas surreal und unrealistisch, diese Beschreibung. Ebenfalls unrealistisch finde ich den Journalisten, der die Ermittlungsarbeit der Polizei übernimmt. Zwar habe ich diese Geschichte gerne gelesen, schon alleine wegen des ungewöhnlichen Settings. Jedoch so richtig warm geworden bin ich noch nicht mit den Ermittlern. Ich hatte den Eindruck, als ob sich der Autor schwertut, in die weibliche Rolle einer Ermittlerin einzutauchen. Ich frage mich nur, warum tun sich das Autoren an, nur wegen der Frauenquote? Dann sollten sie es lieber lassen. Von mir bekommt das Buch 3 1/2 Sterne mit Luft nach oben.

  • carola1475

    4/5

    28.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    Atmosphärischer Krimi aus dem Ruhrpott

    34 Jahre nach einem Grubenunglück in einer fiktiven Essener Zeche werden die sterblichen Überreste der zwölf damals verschütteten Bergleute gefunden, aber es gibt noch einen 13. Toten, mit einer Patrone im Schädel. Hauptkommissarin Elin Akay übernimmt die Ermittlungen, unterstützt von ihrer Freundin Jana Fäller, forensische Psychiaterin, deren Vater selbst Bergmann und damals einer der Überlebenden war. Jana kennt die Bergmänner und die vertrauen ihr. Jana und ihre beruflichen Aufgaben werden gut beschrieben, ihre Figur ist glaubwürdig, während Elif in diesem Auftaktband zu einer neuen Reihe für mich noch etwas blass bleibt. Der Schreibstil ist bildhaft und angenehm zu lesen, die Informationen zum Bergbau, der harten Arbeit unter Tage und den Zusammenhalt unter den Kumpeln finde ich vom Autor gut recherchiert, atmosphärisch und authentisch beschrieben. Es gibt allerdings auch ausführliche Schilderungen von Personen und Begebenheiten, die für mich Spannung und Lesefluss etwas ausbremsten. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven und auch in Rückblenden hauptsächlich der Kumpel zum Herbst 1988, als sich das Unglück ereignete. Es entsteht ein rundes Bild vom Leben der aktiven Bergleute und den komplexen Beziehungen der Charaktere zueinander, auch ein Lokalpolitiker, der sich selbst sehr wichtig nimmt und ein kurzentschlossener Staatsanwalt gehören in der Gegenwart dazu. Martin Conrath legt im Handlungsverlauf auch falsche Fährten, so dass die Auflösung mich überrascht hat. Janas Beitrag dazu entspringt einer mMn sehr leichtsinnigen Handlung. Mehr noch als der Krimiplot hat mir der Rahmen gefallen: der Einblick in das Leben der Bergleute, das Ruhrpott-Lokalkolorit und die Darstellung des Bergbaus und seiner Gefahren. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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