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Gewässer im Ziplock Roman | Ein mitreißendes Porträt jüdischen Familienlebens heute

18

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34669

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

359

Maße (L/B/H)

18,9/11,9/3 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Grau

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47444-0

Beschreibung

Rezension

»[Das Buch] ist großartig, und alle 15- bis 95-Jährigen sollten es gelesen haben.« ("ZEIT Campus")
»In Deutschland wird gern geklagt, dass die angelsächsische Literatur viel unkomplizierter mit schweren Themen umginge, leichter zu lesen sei und trotzdem den Tiefgang nicht vermissen lasse. Nun, dieses Debüt von Dana Vowinckel erfüllt alle diese Sehnsüchte.« ("Brigitte")
»[Dana Vowinckel] hat für ihre perspektivische Vielfalt, die erzählerische Dichte der in ihrem Romanerstling Gewässer im Ziplock geschilderten jüdischen Lebenswelten in Berlin, Chicago, Jerusalem, die starken Figuren und den sensualistischen Stil schon Lob eingeheimst, bevor das Buch überhaupt vorlag. … Nun lässt sich sagen: zu Recht.« ("Der Tagesspiegel")
»Ja, es stimmt, diese junge Autorin schreibt toll und hat ... sehr viel zu sagen.« ("Berliner Zeitung")
»Ein Debüt, das uns noch lange beschäftigen wird.« ("VOGUE")
»Drei Monate nach dem Erscheinen von Gewässer im Ziplock im August sagte Vowinckel in einem Interview, dass die Ereignisse des 7. Oktober und ihre Folgen ihr Buch bereits zu einem historischen Roman gemacht hätten, der in einer Welt spielt, die nicht mehr existiert. Ich hoffe, dass Vowinckels Urteil über ihren außergewöhnlichen Roman widerlegt werden kann.« ("The Guardian")
»Vowinckel hat ein großes Buch geschrieben: einen Familienroman über unsere Zeit.« ("DER SPIEGEL")
»Können Jüdinnen und Juden noch in Deutschland leben? Diese beklemmende Frage diskutiert eine zerbrochene deutsch-jüdische Familie in diesem hoch aktuellen, lebensklugen und mitreißenden Debüt einen erlebnisreichen Sommer lang.« ("Tip Berlin")
»Den durchaus konfliktgeladenen Facettenreichtum jüdischen Lebens führt ihr Roman in beeindruckender Manier vor Augen, und somit lohnt er unbedingt die Lektüre.« ("Redaktion Gegenwartskulturen, Universität Duisburg-Essen")
»Das Tolle an diesem Buch ist, dass Dana Vowinckel eine große Begabung dafür hat, Individuen zu erzählen. […] Ich finde es beeindruckend, wie sie erzählt, sie hat eine tolle Begabung für Dialoge – man lächelt ganz viel bei diesem Buch und gleichzeitig natürlich auch gar nicht.« ("lesenswert Quartett")

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Verkaufsrang

34669

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

359

Maße (L/B/H)

18,9/11,9/3 cm

Gewicht

342 g

Farbe

Grau

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47444-0

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Bewertung

    1/5

    31.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Charaktere unglaubwürdig, das Hörbuch nicht ansprechend.

    Ich ließ mich von den positiven und überschwänglichen Lobgesängen in der Presse dazu verleiten, mir dieses Hörbuch anzuhören. Bei dieser Bewertung handelt es sich um meine subjektive Wahrnehmung. Ich fand die Geschichte unrealistisch, das Verhalten von Margarita (auch für eine 15-jährige) sehr unreflektiert und bei ihrer sexuellen Entdeckungsreise zu abgebrüht und zu forsch. Ihre Unsicherheit nahm ich ihr nicht ab. Sowohl dem Vater als auch der Mutter fehlte es an Tiefgang und Reife. Die genervt klingende Stimme der Margarita im Hörbuch veränderte sprunghaft die Sprechgeschwindigkeit und war für mich nicht angenehm zu hören. Der Sprecher von Avi dagegen war ansprechend und konnte die hilflose Melancholie und Schicksalsfügung des Vaters gut rüberbringen. Fazit: ich würde das Hörbuch keinem meiner Freunde empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    08.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So schön

    Für mich ist dieses Buch absolut lesenswert. Eines der Besten (neben der Kanninchenstall), die ich dieses Jahr gelesen habe. Jemand hat in den Kommentaren vorher geschrieben, dass die Sichtweise Margaritas (Tochter) interessanter war. Ich hab lieber die Sichtweisen von Avi (Vater) gelesen.

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    5/5

    30.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unbedingte Leseempfehlung!

    Die 15 jährige Margarita verbringt, wie jedes Jahr, ihre Ferien bei ihren jüdischen Großeltern in Chicago. Sie lebt mit ihrem israelischen, alleinerziehenden Vater in Berlin. Dort ist er seid vielen Jahren Vorbeter und Sänger in einer Synagoge. Nun beschliesst die Großmutter ein Treffen zwischen ihrer Enkelin und deren Mutter, ihrer Tochter, in Jerusalem zu organisieren und Margarita reist dorthin. Die Mutter Marsha hat Mann und Tochter schon vor vielen Jahren verlassen, ist Linguistin geworden und lebt nun für eine gewisse Zeit in Israel. Die beiden kennen sich kaum und Margarita ist eigentlich auch nicht daran interessiert, schließlich hat ihre Mutter nie großes Interesse an ihr gezeigt. Und damit beginnt eine umwerfende Geschichte. Dieses Buch ist ein so großartig erzähltes, vielschichtiges und kluges Buch, ich konnte es kaum aus der Hand legen. Margarita, die als Teenager versucht ihren oft so steinigen Weg ins Erwachsensein zu gehen. Ari, ihr Vater, der trotz der vielen Jahre in Berlin immer noch nicht richtig deutsch spricht, seine Heimat nicht in der Stadt findet dafür aber in der Synagoge, in der er arbeitet und seinen Glauben lebt. Und seine unendlich große Liebe zu seiner Tochter, bei der sich des Lesers Herz vor Wärme weitet. Was macht Elternsein aus? Dann die Frage nach dem jüdischen Leben: kann man Heimat ausserhalb von Israel finden? Was gehört zum Jüdischsein dazu? Den Glauben leben oder nicht? Ein tiefgehendes, sprachlich oft zartes und poetisches Buch, voller Konflikte und Chaos, laut und leise, einfach umwerfend weise und gut. Unbedingte Leseempfehlung!

  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    5/5

    18.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bemerkenswertes Debut über modernes jüdisches Leben

    „…aus den Lautsprechern kam Schumanns Träumerei, vielleicht ein Zeichen dafür, dass es ein Albtraum war, nicht echt, doch es war echt, scheiße.“ Wie sieht ein jüdisches Leben in Deutschland heute aus? In Dana Vowinckels Roman „Gewässer im Ziplock“ tauchen wir in das Leben einer zerrissenen jüdischen Familie ein. Die 15-jährige Margarita lebt bei ihrem Vater, dem Kantor Avi in Berlin. Die Sommerferien verbringt sie wie gewöhnlich bei ihren Großeltern in Chicago, bis ihre Mutter aus der Versenkung auftaucht und sie zu sich nach Israel einlädt. Dana Vowinckel wirft verschiedenste jüdische Identitäten zusammen: die amerikanische Familie der Mutter, die israelische des Vaters, die Tochter, die in Deutschland aufwächst. Diese Konstellation führt immer wieder zu Identitätsfragen und Konflikten, die die Protagonisten durch das ganze Buch beschäftigten. „Er war nur satt, weil er Angst vor dem Hunger hatte.“ Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven von Margarita und Avi. Damit ist der Autorin ein genialer Schachzug gelungen, denn so gewinnt die Handlung an Dynamik und die so unterschiedlichen Sichtweisen, die konservative des Vaters und die liberale der Tochter werden so ständig gegeneinander argumentiert und es entsteht ein vielschichtiges Bild modernen jüdischen Lebens. Sprachlich bewegt sich der Roman auf einem hohen Niveau. Die erst 26-jährige Autorin wurde zu Recht beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit dem Deutschlandfunkpreis ausgezeichnet. Einziger Kritikpunkt meinerseits sind die ausufernden, teils sehr kindischen Streitigkeiten vor allem im letzten Drittel. Dana Vowinckel ist ein bemerkenswertes Debüt gelungen, das einen guten Einblick in das Judentum heute gibt. 4,5/5

  • si_liest

    aus Lörrach

    5/5

    06.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich muss zugeben, dass ich…

    Ich muss zugeben, dass ich das Buch, hätte ich es in der Buchhandlung gesehen, wahrscheinlich übersehen hätte, da das Cover trotz des schönen Designs doch recht unscheinbar ist und der Titel mich auf den ersten Blick auch nicht unbedingt angesprochen hätte. Leider wäre dann aber ein absolutes Highlight dieses Lesejahres an mir vorbei gegangen! In ihrem Debütroman erzählt die Autorin Dana Vowinckel sehr gekonnt und überraschend ausgereift eine Familiengeschichte zwischen Kontinenten und Kulturen, die sich auf moderne Art und Weise mit Tradition und Glaube auseinandersetzt und die mir eine Fülle an neuen Perspektiven und Denkweisen aufgezeigt hat. Zu Beginn hatte ich etwas Bedenken, ob mir der Roman nicht zu „jugendlich“ ist, da vieles aus der Perspektive der 15-jährigen Margarita erzählt wird, aber dem war zum Glück nicht so. Beim Lesen war ich in einem richtigen Flow, was wahrscheinlich auch daran lag, dass verschiedene Orte und Perspektiven in die Handlung einfließen; das hat den Text für mich sehr abwechslungsreich und interessant gemacht. Wie die Autorin die Zerrissenheit Margaritas zwischen den Kulturen darstellt, hat mich sehr beeindruckt. Ich habe mir oft die Frage gestellt, wer oder was eigentlich unsere Herkunft und unsere Heimat definiert. Toll und spannend fand ich auch, welch große Rolle die Sprache(n) spielt. Wie drückt man sich aus, wenn man zwischen verschiedenen Sprachen steht? Was bleibt dabei auf der Strecke? Der Roman bietet auf jeden Fall viel Stoff zum Nachdenken und Diskutieren und ich wünsche mir, dass noch viele Leser*innen dieses wunderbare Buch entdecken.

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