• Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«

BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden« Roman - »Ich habe wirklich lange keinen Roman gelesen, der mich so berührt hat!« Melanie Raabe

32

25,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Strong FMC + weitere

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/4 cm

Gewicht

554 g

Farbe

Beige / Tabak

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10545-0

Beschreibung

Rezension

»Wie Cordes Billie eine Stimme gibt und die Zeit lebendig werden lässt – ganz groß!« ("Emotion, Petra Schulte")
»Sie werden ungläubig sein, was eine junge Frau in einem so kurzen Leben aushalten und erschaffen konnte. Und dann werden Sie sich wünschen, dass ein solches Buch zur Schullektüre gemacht wird. Weil es einerseits einen wichtigen Ausschnitt deutscher Geschichte vermittelt, und andererseits das Zeug dazu hat, v. a. Mädchen und junge Frauen zu „empowern“.« ("Buchhandlung Scheuermann, Duisburg")
»BILLIE ist ein wunderschöner historischer Schmöker mit einer unvergesslichen Heldin.« ("@booksartnature")
»Stefan Cordes ist da eine schöne Hommage gelungen, die nicht nur Fans von historischen Romanen gefallen dürfte.« ("@meerglas")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Strong FMC
  • Queer Romance
  • Historical Fiction

Erscheinungsdatum

21.08.2024

Verlag

C.Bertelsmann

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/4 cm

Gewicht

554 g

Farbe

Beige / Tabak

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10545-0

Herstelleradresse

Bertelsmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: GPSR Kontakt

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die tragische Leben der Barockdichterin Sybilla Schwarz

    Meine Meinung 1000-mal berührt - tausendmal ist nichts passiert. Das passt genau zu mir und diesem Buch. Zweimal wurde ich gefragt, ob ich das Buch lesen möchte. Aufgrund Zeitmangel habe ich abgelehnt. Doch dann hat es Zoom gemacht! Und das war gut so! Dieser biografische Roman hat mich gefesselt und nicht mehr los gelassen. Stefan Cordes hat uns die Geschichte der Barockdichterin Sybilla Schwarz nahegebracht, die mich berührt, amüsiert und tief beeindruckt hat. Im 17. Jahrhundert durfte eine Frau keinerlei Bildung genießen. Billie hat dieses Verbot nicht davon abgehalten, das Schreiben und Lesen (sowie Latein und Englisch) zu erlernen. Ihr Herz brennt für die Poesie, der sie sich voller Leidenschaft hingibt. Sie liest wunderschöne Gedichte und lässt sich davon zum Schreiben inspirieren. Ihre Texte erzählen von ihrer heimlichen Liebe zu einem wunderschönen Mädchen, und beschreiben den grausamen Krieg, der in Pommern Einzug gehalten hat. Ihre Mutter zeigt nicht, wie stolz sie eigentlich auf ihre Tochter ist. Der Vater versucht, ihr Talent zu unterbinden. Die drei Brüder könnten verschiedener nicht sein. Während der ältere Bruder Christian Billies Lerneifer unterstützt, behandelt der jüngere Bruder Georg seine Schwester von oben herab. >>Wer Hosen trägt, trägt die Verantwortung! Wer Kleider trägt , trägt bloß die Eimer!<< Zitat, Seite 73. Joachim verhält sich rebellisch und bringt sich in große Gefahr. Ihr Vater muss in den Krieg ziehen, und die Familie - in seinem von Wallensteins Männern besetzten Haus - allein lassen. Das ist besonders für Billie und ihre zwei Schwestern gefährlich, da sich die Soldaten gerne an den Weinvorräten der Familie Schwarz bedienen und den jungen Frauen keinerlei Respekt zollen. Weder die Pestseuche noch der 30-jährige Krieg (Katholiken gegen Protestanten) lassen das Geschehen traurig und hoffnungslos daher kommen, obwohl die Familie tragische Verluste hinnehmen muss. Billie und ihre Schwestern machen das Beste aus der katastrophalen Situation, und stützen sich gegenseitig. Das Dienstmädchen Ide und Billie sind beste Freundinnen. Ide und Billie haben mir oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, mit ihren Gesprächen über die Liebe. Die jungen Frauen verfügen über sehr viel Empathie und Humor. Billie wird als zu stolz und eigensinnig bezeichnet. Ich habe sie als selbstbewusst und sehr warmherzig wahrgenommen. Das Kriegsgeschehen nimmt - trotz gebührender Beachtung - nicht zu viel Raum ein, da überwiegend Billies Dichtkunst im Vordergrund steht. Die Sehnsüchte und Wünsche ihrer Schwestern bieten zusätzliche Abwechslung von dem grauenhaften Alltag. Die immer wieder eingestreute Lyrik ist stets passend integriert, und wärmt einem das Herz. Das Thema Hexenverfolgung lässt mich immer wieder fassungslos zurück; zeigt es doch die fatalen Folgen, die religiöser Fanatismus mit sich bringt. Billie: >>Es gibt Diebstahl und Mord, doch vielleicht gibt es gar keine Hexerei. << Zitat. Seite 353. Fazit Das Talent zu dichten hab ich nicht; doch das fällt nicht ins Gewicht. Ein paar Worte möchte ich einer großen Dichterin zolln, die ich vorher noch nicht kannte; die sich mit ihren Worten in mein Herz einbrannte. Die den steinigen Weg gegangen; dem Neid der Menschen den Rücken kehrte und sich selbst niemals das Talent verwehrte. Ein langes Leben war ihr nicht beschert; doch ihre geschriebenen Worte leben weiter. Mal traurig - mal heiter. Eine klare Empfehlung, auch für Leser, die mit Lyrik nichts anfangen können. Das Nachwort ist sehr interessant und informativ. Ein großes Dankeschön, Stefan Cordes. Ich gratuliere zum Debüt.

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    08.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Meine Meinung Das tragische…

    Meine Meinung Das tragische Leben der Barockdichterin Sybilla Schwarz 1000-mal berührt - tausendmal ist nichts passiert. Das passt genau zu mir und diesem Buch. Zweimal wurde ich gefragt, ob ich das Buch lesen möchte. Aufgrund Zeitmangel habe ich abgelehnt. Doch dann hat es Zoom gemacht! Und das war gut so! Dieser biografische Roman hat mich gefesselt und nicht mehr los gelassen. Stefan Cordes hat uns die Geschichte der Barockdichterin Sybilla Schwarz nahegebracht, die mich berührt, amüsiert und tief beeindruckt hat. Im 17. Jahrhundert durfte eine Frau keinerlei Bildung genießen. Billie hat dieses Verbot nicht davon abgehalten, das Schreiben und Lesen (sowie Latein und Englisch) zu erlernen. Ihr Herz brennt für die Poesie, der sie sich voller Leidenschaft hingibt. Sie liest wunderschöne Gedichte und lässt sich davon zum Schreiben inspirieren. Ihre Texte erzählen von ihrer heimlichen Liebe zu einem wunderschönen Mädchen, und beschreiben den grausamen Krieg, der in Pommern Einzug gehalten hat. Ihre Mutter zeigt nicht, wie stolz sie eigentlich auf ihre Tochter ist. Der Vater versucht, ihr Talent zu unterbinden. Die drei Brüder könnten verschiedener nicht sein. Während der ältere Bruder Christian Billies Lerneifer unterstützt, behandelt der jüngere Bruder Georg seine Schwester von oben herab. Wer Hosen trägt, trägt die Verantwortung! Wer Kleider trägt , trägt bloß die Eimer! Zitat, Seite 73. Joachim verhält sich rebellisch und bringt sich in große Gefahr. Ihr Vater muss in den Krieg ziehen, und die Familie - in seinem von Wallensteins Männern besetzten Haus - allein lassen. Das ist besonders für Billie und ihre zwei Schwestern gefährlich, da sich die Soldaten gerne an den Weinvorräten der Familie Schwarz bedienen und den jungen Frauen keinerlei Respekt zollen. Weder die Pestseuche noch der 30-jährige Krieg (Katholiken gegen Protestanten) lassen das Geschehen traurig und hoffnungslos daher kommen, obwohl die Familie tragische Verluste hinnehmen muss. Billie und ihre Schwestern machen das Beste aus der katastrophalen Situation, und stützen sich gegenseitig. Das Dienstmädchen Ide und Billie sind beste Freundinnen. Ide und Billie haben mir oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, mit ihren Gesprächen über die Liebe. Die jungen Frauen verfügen über sehr viel Empathie und Humor. Billie wird als zu stolz und eigensinnig bezeichnet. Ich habe sie als selbstbewusst und sehr warmherzig wahrgenommen. Das Kriegsgeschehen nimmt - trotz gebührender Beachtung - nicht zu viel Raum ein, da überwiegend Billies Dichtkunst im Vordergrund steht. Die Sehnsüchte und Wünsche ihrer Schwestern bieten zusätzliche Abwechslung von dem grauenhaften Alltag. Die immer wieder eingestreute Lyrik ist stets passend integriert, und wärmt einem das Herz. Das Thema Hexenverfolgung lässt mich immer wieder fassungslos zurück; zeigt es doch die fatalen Folgen, die religiöser Fanatismus mit sich bringt. Billie: Es gibt Diebstahl und Mord, doch vielleicht gibt es gar keine Hexerei. Zitat. Seite 353. Fazit Das Talent zu dichten hab ich nicht; doch das fällt nicht ins Gewicht. Ein paar Worte möchte ich einer großen Dichterin zolln, die ich vorher noch nicht kannte; die sich mit ihren Worten in mein Herz einbrannte. Die den steinigen Weg gegangen; dem Neid der Menschen den Rücken kehrte und sich selbst niemals das Talent verwehrte. Ein langes Leben war ihr nicht beschert; doch ihre geschriebenen Worte leben weiter. Mal traurig - mal heiter. Eine klare Empfehlung, auch für Leser, die mit Lyrik nichts anfangen können. Das Nachwort ist sehr interessant und informativ. Ein großes Dankeschön, Stefan Cordes. Ich gratuliere zum Debüt.

  • jtk_0701

    5/5

    09.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dunkle Zeiten in hellen Farben geschrieben.

    Es gibt Bücher, die gefallen mir so sehr, dass paradoxerweise jede Vorstellung des Buches mir schwerfällt. Alle Worte, die ich verfasse, erscheinen mir plump und ich habe das Gefühl, nicht gut vermitteln zu können, wie sehr mir das Gelesene gefallen hat. So geht es mir mit Billie! Wie soll ich in normalen Worten ausdrücken, welch pures Lesevergnügen diese Geschichte der deutschen Lyrikerin Sybilla Schwarz für mich war? Wie soll ich erklären, dass ich trotz düsterer Zeiten - 30-jährige Krieg, Pest, Hexenverbrennung, patriarchale Strukturen uvm. - Leichtigkeit und Freude bei Lesen empfunden habe? Wie soll ich beschreiben, dass ich das Gefühl hatte, selbst eine Figur in Billies Leben zu sein? Es war einfach pures Lesevergnügen! Ehrlich, ich war am Anfang ein wenig skeptisch. Historischer Kontext, Krieg und Dichtkunst des 17. Jahrhunderts - könnte etwas düster, schwer zugänglich und altbacken sein. Aber was soll ich sagen, hier hat Stefan Cordes einfach ein Meisterwerk erschaffen. Klingt pathetisch, ja, aber irgendwie bin ich gedanklich noch im 17. Jahrhundert und da darf es auch etwas Pathos sein, oder? Zum Inhalt, wo soll ich anfangen? Vielleicht einfach direkt rein ins Geschehen, mit Billie und ihren 5 Geschwister in Greifswald. Billie ist das jüngste von 3 Mädchen. Ein lebenslustiges, mutiges, energiegeladenes und überaus kluges Mädchen. Sie wächst in einer Zeit auf, in der es für Mädchen keine Bildung gibt und das wichtigste Ziel die Heirat und damit die Absicherung ihres Lebens ist. Doch Billie hat sich selbst das Lesen beigebracht und einer ihrer Brüder ihr Latein gelehrt und so liest sie sich durch die Bibliothek des Vaters. Als der Krieg ausbricht, verliebt sie sich in Judith und entdeckt in den Gedichten von Petrarca die Möglichkeit, ihren ganzen Gefühlen einen Raum zu geben. Sie fängt selbst an zu schreiben und setzt sich über allen Konvention hinweg. Doch leider ohne große Anerkennung. Stefan Cordes hat es geschaffte, ein Buch mit historischem Hintergrund zu schreiben, in dem ich die vergangene Zeit spüre und doch fühlte es sich an wie heute. Durch die kurzen Kapitel fliege ich nur so durch all die Geschehnisse und habe das Gefühl, ganz viel von Billies Leben mitzukriegen und doch nicht zu viel an Informationen. Ich fühle deutliche Billies Drang, ihren Wünschen nachzugehen, bewundere ihren Mut und verzweifle an den Ungerechtigkeiten den Frauen gegenüber. Und doch spüre ich auch die Leichtigkeit, wenn Billie mit ihren Schwestern und Ide Zeit verbringt und das Träumen kurz wahr wird oder als sie Ernst Bogislaw von Croÿ begegnet. Eine späte Anerkennung für Billies Kunst! Ein unglaublich starkes Debüt und ich freu mich schon auf das nächste Buch von Stefan Cordes. Bitte lesen!

  • Bewertung

    5/5

    08.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Cordes sollte man sich merken

    Das Buch „Billie“ ist mir vor allem wegen des Untertitels »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden« aufgefallen. Schon dieser Satz ist wunderbar lyrisch. Auch das schöne Cover und die hochwertige Aufmachung stechen ins Auge. Und der Inhalt hält, was das Äußere verspricht: Stefan Cordes gelingt es in diesem Debütroman auf eine sehr ergreifende Art, das Leben der Barockdichterin Sibylla Schwarz, die im 17. Jahrhundert berühmt wurde, lebendig werden zu lassen. Obwohl Billie viel zu früh verstarb, erlangte sie posthum weit über die Grenzen Pommerns hinaus Anerkennung und wurde als die Sappho dieser Region gefeiert. Billie, die durch ihre rebellische Natur sofort meine Sympathie bekam, lässt sich in der von Männern dominierten Gesellschaft nicht unterkriegen. Sie verkleidet sich als Junge und trotzt den gesellschaftlichen Normen sowie dem strengen Regime ihrer Eltern. Ihr Talent fürs Dichten entwickelt sich schnell zu ihrer größten Leidenschaft. Mit seiner kraftvollen und bildlichen Sprache schildert Cordes das Leben der jungen Billie, die in einer von Kriegen, Hungersnöten und Elend geprägten Zeit aufwuchs. Die Kapitel sind kurz und übersichtlich gehalten, meist nur ein bis zwei Seiten lang, am Anfang hatte ich damit meine Schwierigkeiten in das Buch einzutauchen. Aber schnell gibt sich das und am Schluss versteht man, warum es 144 Kapitel werden mussten. Ich habe mit dem Buch über Billie eine schöne, atmosphärische und anschauliche Lesezeit gehabt und eine wunderbare Dichterin entdeckt. Danke, dass der Autor uns Sibylla Schwarz mit einer solchen Leichtigkeit nahe gebracht hat!

  • Biancaneve

    aus Salzburg

    5/5

    02.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Stolz Pommerns

    Sybilla Schwarz, als jüngste von drei Töchtern aus wohlhabendem Haus Billie genannt, ist klug, mutig, eigensinnig und leidenschaftlich. Sie will nicht brav darauf warten, verheiratet zu werden; sie kann lesen, liebt Bücher und beginnt eigene Gedichte zu schreiben. Undenkbar für eine junge Frau ihrer Zeit, denn der Roman spielt zu Zeit des Dreißigjährigen Kriegs. Doch die unangepasste Billie folgt ihrem Wunsch, berühmt zu werden. Ihre Verse behandeln unter anderem die verbotene Liebe zu ihrer Freundin Judith. Das Cover ziert das Porträt der Erato von Edward John Poynter und fällt durch diese beeindruckende Darstellung sofort ins Auge. Beeindruckend ist auch der Werdegang der jungen Dichterin selbst. Als Ich-Erzählerin führt sie das Publikum in 144 kurzen, aber sehr inhaltsreichen Kapiteln durch die Ereignisse ihres intensiven Lebens. Immer wieder sind auch Ausschnitte ihrer Gedichte eingestreut. Sybilla Schwarz ist sicher nicht die einzige Dichterin, deren Werke in den vergangenen Epochen leider – und oft absichtlich in Vergessenheit geraten sind. Dank eines guten Freundes konnten ihre Gedichte zumindest gesammelt in einem Buch veröffentlicht und dadurch bis in die Gegenwart gerettet werden. Dennoch bleibt die unkonventionelle junge Frau auch heute noch recht unbekannt. Stefan Cordes gebührt daher großer Dank, sich ihrem Leben und Werk gewidmet zu haben. Der Roman ist sehr gut recherchiert. Vieles entspringt zwar auch der Fantasie des Autors, passt aber hervorragend in den gesamten Kontext der damaligen Zeit. Die Geschehnisse und Charaktere im Haus der adligen Familie, in der Billie aufwächst, werden dadurch ebenso lebendig und greifbar wie einige berühmte Zeitgenossen, die Auswirkungen des Kriegs auf das Leben in der barocken Stadt und deren Umkreis, die damals übliche Hexenverbrennung oder andere wichtige Themen jener Zeit. Neben Billies dichterischem Talent hat der Roman einen weiteren wichtigen Fokus: er behandelt die Frage, warum Frauen vieles verboten ist, während Männer in gewissen Bereichen privilegiert werden – egal, ob sie über ausreichendes Können oder gar Talent verfügen oder nicht. Leider ist dieser Aspekt auch in unserer heutigen Zeit immer noch recht aktuell. Abgesehen von diesem wichtigen Thema bleibt dieses Buch vor allem aber auch eins: ein lesenswerter Roman mit großem Unterhaltungspotential, aus dem sie jede Person das herauspicken kann, was am meisten interessiert. Sei der Fokus nun auf Epik, Geschichte oder aber auch Romantik gelegt. Insgesamt ist hier eine Geschichte für jung und alt gelungen, die man gerne auch öfter lesen kann.

Kundinnen und Kunden meinen

5

25

4

7

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (32)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«
  • Produktbild: BILLIE »Ich fliege Himmel an mit ungezähmten Pferden«