Produktbild: Rausch und Klarheit

Rausch und Klarheit Der Alkohol, meine Familie, die Gesellschaft und ich - »Eine grandiose Ballade - über Abhängigkeit, Sehnsucht und Liebe« - Daniel Schreiber - SPIEGEL-Bestseller

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19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

35622

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2024

Abbildungen

5 SW-Abb.

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,2/13,2/2,6 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Schwarz / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-31753-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

35622

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.09.2024

Abbildungen

5 SW-Abb.

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,2/13,2/2,6 cm

Gewicht

372 g

Farbe

Schwarz / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-31753-0

Herstelleradresse

Goldmann Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Mette

    5/5

    29.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Weg aus dem Nebel

    Mia Gatow erzählt eindrucksvoll von ihrer persönlichen Auseinandersetzung mit Alkohol, geprägt durch familiäre Vorbelastungen und gesellschaftliche Normen. Mit schonungsloser Offenheit beschreibt sie, wie der Alkohol schleichend Teil ihres Lebens wurde und wie sie schließlich den Weg zur Nüchternheit fand. Dabei beleuchtet sie nicht nur ihre eigene Geschichte, sondern auch die kulturellen Mythen rund um den Alkoholkonsum und die oft unsichtbaren Mechanismen der Sucht. Gatows Sprache ist kraftvoll und präzise, ihre Reflexionen tiefgründig und ehrlich. Sie bricht mit dem Klischee von „typischen Alkoholiker:innen“ und zeigt, dass Sucht viele Gesichter hat und oft im Verborgenen beginnt. Ihr Buch ist nicht nur ein persönlicher Erfahrungsbericht, sondern auch ein gesellschaftskritischer Beitrag, der zum Nachdenken anregt und Mut macht, eingefahrene Muster zu hinterfragen. Ein bewegendes und wichtiges Buch, das die Leser:innen ermutigt, den eigenen Umgang mit Alkohol zu reflektieren und die Schönheit eines klaren Lebens zu entdecken.

  • Bewertung

    5/5

    02.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eines der Bücher das nicht enden soll

    Ich habe mich so oft in dem geschrieben wiedergefunden, dass es mir fast unheimlich ist. Gar nicht so sehr im ersten Teil in dem es um Mia Gatows persönlichen Erfahrungen (in Bezug auf den Rausch) geht, sondern der zweite Teil des Buches in dem es um die neue Klarheit geht. Eine Innerlichkeit und Romatisierung eines Mythos - bei mir war es La Bohème, eine Geschichte die es vielleicht gar nicht gibt, oder die zumindest wesenlich selbstzerstörerischer ist als eine Film Noir Fotografie. Das Buch ist unkonventionell, manchmal schroff und gleichzeitig weich und zerbrechlich. Kein Ratgeber aber Rat gebend (hehe). Thema Alkohol „ (...) ein langweiliger, einschläfernder Walzer, der sich immer nur um sich selber dreht." „ (...) obwohl ich erschöpft und kraftlos und ohne Hoffnung bin, fühle ich mich gleichzeitig auch seltsam sauber und leicht und vergangenheitslos, wie ein leeres Blatt Papier. Ich sage nein zum Sekt. Ich habe dieses Gefühl der Reinheit immer schon geliebt, und in den seltenen Gelegenheiten in denen ich es zu fassen bekomme, will ich es einbisschen länger festhalten." Große Empfelung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • hamburger.lesemaus

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    RAUSCH UND KLARHEIT Mia Gatow…

    RAUSCH UND KLARHEIT Mia Gatow „Bei mir war es auch noch nicht so schlimm. Die wichtigsten Punkte der Katastrophencheckliste waren bei mir noch offen. Nicht täglich getrunken. Nicht morgens getrunken. Keine zitternden Hände. Ich war das, was man nach unserer neoliberalen Verwertungslogik „funktional“ nennt. Ich hatte einen Hochschulabschluss, einen Job, einen Boyfriend, eine ebenmäßige Haut und Kleidergröße 36, und niemand, der mich kannte, dachte, dass ich besonders auffällig trank. Ich war eben ein Partygirl.“ (S. 18) Mia feierte einfach gern. In ihrer Familie war Alkohol immer präsent – das „Alkohol-Gen“ lag ihr quasi im Blut. Während ihre Urgroßmutter den „Stoff“ noch als Klosterfrau Melissengeist aus der Apotheke holte, war ihre Oma Martha Teil der Nachkriegsgeneration, die hart arbeitete und ebenso trank. Ihr Vater, dem sie ambivalent gegenüberstand, rauchte und trank ebenfalls. Während ihrer Kindheit war Mia oft damit beschäftigt, ihm Kippen und Bier von der Tankstelle zu holen. Warum sollte sie selbst also nicht trinken? In ihrer Generation und kulturellen Blase war Alkohol schließlich ein Symbol für Freiheit und Emanzipation. Selbst als Mia mit Anfang 30 dachte, sie hätte das wilde Partyleben hinter sich gelassen, das sie des Öfteren bei Fremden in Lederjacken aufwachen ließ, rutschte sie erneut ab und trank weiter, bis nur noch Schwarz und Weiß existierte. Wie genau diese Abwärtsspirale verlief und wie Mia es schaffte, sich von ihrer Sucht zu lösen, solltet ihr unbedingt selbst lesen! Dieses Buch ist einfach faszinierend! Ich habe mich in so vielen Szenen wiedergefunden und muss zugeben: Auch ich bin eine funktionale Alkoholikerin. Ich konnte gar nicht anders, als meinem Mann, meiner Mutter und sogar meiner Tochter immer wieder Passagen aus diesem Buch vorzulesen. Manche Beschreibungen sind so treffend – denn auch ich gehörte zu den kleinen, emsigen, umherfliegenden Zigaretten- und Bier-Kurieren, die sich von Vaters Restgeld am Kiosk eine Schlickertüte kaufen durften. Herzlichen Dank, liebe Mia für dein ehrliches und authentisches Buch. Ich drücke dir für deine Zukunft fest die Daumen. Ganz große Leseempfehlung für dieses wichtige Buch. 5/ 5

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Super

    Das Buch hat mich total mitgerissen und berührt. Ob nüchtern oder nicht, man sollte sich das Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Es kann einen dazu bewegen, sein eigenes Trinkverhalten kritisch zu hinterfragen und das ohne dabei Panik zu bekommen, ein 'Alkoholiker' zu sein.

  • Bewertung

    5/5

    08.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Leserausch

    Einfach nur grossartig. Ich habs in einem Rutsch durchgehabt und würde das jeder und jedem weiterempfehlen, egal ob nüchtern oder nicht. Authentisch erzählt, scharfsinnig beobachtet und auch literarisch wirklich schön gemacht.

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