Produktbild: Radek
Band 14

Radek Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

800

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/5,1 cm

Gewicht

501 g

Farbe

Dunkelbraun / Zitronengelb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11062-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

800

Maße (L/B/H)

18,7/12,5/5,1 cm

Gewicht

501 g

Farbe

Dunkelbraun / Zitronengelb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-11062-0

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Manfred Orlick

    aus Halle (Saale)

    5/5

    10.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein mitreißendes Porträt

    Karl Radek (eigentl. Karl Sobelsohn, 1885-1939) war ein führender Bolschewik polnischer Herkunft. Geboren im galizischen Lemberg, studierte er später in Krakau und war Mitglied der polnischen sozialdemokratischen Partei. Während der Märzrevolution in Russland wurde er inhaftiert. Nach der Übersiedlung nach Deutschland wurde er Mitglied der SPD, aber wegen seiner radikalen Anschauungen bald ausgeschlossen. In der Schweiz nahm er Kontakt zu W.I. Lenin auf und kehrte mit ihm nach Russland zurück. Nach Kriegsende war er in Deutschland, wo er Kontakt mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht hatte. Nach seiner Rückkehr nach Russland wurde er als Trotzki-Anhänger aus der KPdSU ausgeschlossen und in die Verbannung geschickt. Nachdem Radek sich den politischen Positionen Stalins unterwarf, wurde er begnadigt, doch während der Moskauer Schauprozesse im Jahr 1937 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Sein genaues Todesdatum ist unklar. Der deutsche Schriftsteller Stefan Heym (1913-2001) hat die abenteuerliche Biografie um die schillernde Figur Radeks in einem umfangreichen Roman (1995) verarbeitet, der jetzt im Rahmen der Stefan Heym-Werkausgabe (Band 14) des Penguin Verlages wieder aufgelegt wurde. Auf rund 800 Seiten zeichnet Heym das Leben des Revolutionärs Karl Radek nach, einer der widersprüchlichsten Figuren der internationalen kommunistischen Bewegung in den 1920er- und 1930er-Jahren. Neben dem Radek-Porträt entwirft der Autor auch ein historisches Panorama der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts. Ergänzt wird die Penguin-Ausgabe durch ein umfangreiches Nachwort der Literaturwissenschaftlerin Therese Hörnigk, die die Lebens- und Schaffensstationen von Stefan Heym näher beleuchtet.

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