• Produktbild: Edgar Wallace, Die spannendsten Fälle. Vom Erfinder des modernen Thrillers
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Edgar Wallace, Die spannendsten Fälle. Vom Erfinder des modernen Thrillers Der Hexer, Der Zinker, Das indische Tuch. Cosy Crime at it´s best

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.01.2025

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,4/16,1/4,5 cm

Gewicht

700 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Übersetzt von

Alma Johanna König

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-1420-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.01.2025

Verlag

Anaconda

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,4/16,1/4,5 cm

Gewicht

700 g

Farbe

Anthrazit / Lichtgrau

Übersetzt von

Alma Johanna König

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7306-1420-4

Herstelleradresse

Anaconda Verlag
Unter Kirschen 1A
50827 Köln
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • MoMe

    4/5

    06.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klassische Krimis - lesenswert

    Edgar Wallace: Die spannendsten Fälle vereint drei packende Kriminalromane, die auf jeweils ihre eigene Art und Weise fesseln und mich in die Welt von Geheimnissen, Täuschungen und überraschenden Wendungen mitnehmen. Die Geschichten Der Hexer, Der Zinker und Das indische Tuch zeigen die Vielseitigkeit des Autors und seine Fähigkeit, die Spannung auf unterschiedlichste Weise zu erzeugen. Ich hätte es übrigens spannend gefunden, wenn die losen Geschichten aus „Neues vom Hexer“ ebenfalls Platz in diesem Buch gefunden hätten, denn der Hexer selbst ist für mich eine unglaublich interessante Figur. Der Schreibstil ist durchweg leicht und zugänglich, was es mir meist ermöglicht, schnell in die jeweilige Geschichte einzutauchen. Besonders hervorzuheben ist, wie Edgar Wallace die Perspektive wechselt. Dies macht er mitten in der entsprechenden Handlung, was die Spannung schnell steigert und mir einen größeren Überblick über die Emotionen und Gedanken der Charaktere ermöglicht. Zudem kann er mich immer wieder aufs Neue in die Irreführen, weil ich schon ganz genau meine zu wissen, wie sich alles auflösen wird. In Der Hexer werden zwei Handlungsstränge miteinander verwoben, die sich nach und nach zu einem komplexen Geflecht aus Täuschung und Geheimnissen entwickeln. Der Roman lebt von der stetigen Ungewissheit und dem ständigen Spiel mit der Identität des Hexers. Leider kommen mir hier seine groß angekündigten meisterhaften Verkleidungen zu kurz, erst zum Schluss kann ich sein großes Talent wirklich erleben. Der Zinker hingegen zeichnet sich durch ein schnelleres Tempo aus. Die Erzählweise ist direkter und durch die häufigen Perspektivwechsel werde ich nicht nur in die Geheimnisse der Diebeswelt eingeführt, sondern erhalte auch einen ständigen Wissensvorsprung, der die Spannung noch verstärkt. Die düstere Atmosphäre ist von Anfang an greifbar und wird durch die unerwarteten Wendungen noch verstärkt. Edgar Wallace spielt geschickt mit den moralischen Grauzonen seiner Charaktere, was die Geschichte besonders interessant macht. In Das indische Tuch werde ich in ein klassisches Whodunit entführt, bei dem Morde auf einem aristokratischen Anwesen aufgeklärt werden müssen. Hier sind es weniger die rasanten Wendungen, sondern mehr die deduktiven Fähigkeiten der Figuren, welche die Spannung aufrechterhalten. Das Setting mit dem alten Schloss trägt zur mysteriösen Atmosphäre bei und die vielen unterschiedlichen Charaktere, vom verschrobenen Dienstpersonal bis hin zu den scharfsinnigen Ermittlern, sorgen für zahlreiche falsche Fährten und überraschende Enthüllungen. In allen drei Kriminalromanen hat Edgar Wallace die Spannung gekonnt aufbaut und die Charaktere geschickt in ein Netz aus Geheimnissen und Lügen verstrickt. Trotz der Vielfalt in den Erzählstrukturen bleibt der Kern seiner Romane immer gleich: Der Kampf zwischen Gut und Böse, die ständigen Täuschungen und die letztlich überraschenden Auflösungen. Die Morde werden nie ausführlicher behandelt und sind mal mehr, mal weniger raffiniert. Auch die subtilen Liebesgeschichten, die vor allem in Der Hexer und Der Zinker angedeutet werden, verleihen den Erzählungen eine menschliche Dimension und lockern die teils düstere Atmosphäre auf. Die Geschichten sind abwechslungsreich, die Charaktere facettenreich und die überraschenden Wendungen sorgen dafür, dass mein Lesevergnügen nie abnimmt. Die Auflösungen sind allesamt schlüssig und befriedigend. Einzig bei Der Hexer habe ich mir gewünscht, dass bestimmte Elemente noch weiter vertieft und ausführlicher behandelt werden. Da steckt noch mehr Potenzial in der Geschichte, weshalb ich gern die obengenannte Erweiterung gehabt hätte. Für mich ist Edgar Wallace, Die spannendsten Fälle definitiv eine lohnenswerte Lektüre, die mich sowohl unterhält und mich immer wieder zum Miträtseln einlädt. Fazit: Für mich ist Edgar Wallace: Die spannendsten Fälle eine lohnenswerte Lektüre, die mich unterhält und zum Miträtseln einlädt. Sei es durch den psychologisch-spitzfindigen Kriminalroman Der Hexer, die rasante Diebesgeschichte in Der Zinker oder das klassische Whodunit in Das indische Tuch – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.

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