Produktbild: Lass uns tanzen, Fräulein Lena
Band 2

Lass uns tanzen, Fräulein Lena Roman

Aus der Reihe Fräulein-Lena
27

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,1 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Altweiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60368-9

Beschreibung

Rezension

»mitreißend und authentisch«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.10.2024

Verlag

Penguin

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,5/13,6/3,1 cm

Gewicht

397 g

Farbe

Altweiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60368-9

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Eva_G

    5/5

    01.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lena - Eine mutige, junge Frau, die für einen Neuanfang kämpft...

    Niebüll, 1946: Lena Both ist vor einem Jahr gemeinsam mit ihrer Schwester in den nordfriesischen Ort gekommen. Damals hatte sie nichts und war vollkommen geschwächt von der Flucht und den Strapazen des langen Weges von Pommern nach Nordfriesland. Doch mittlerweile hat sich einiges in ihrem Leben geändert und sie ermöglicht nicht nur ihrer Schwester Margot den Besuch des Gymnasiums, sondern arbeitet auch hart dafür, ihre Mutter und ihre Schwester Lieselotte aus einem Flüchtlingslager in Dänemark nach Niebüll zu holen. Doch dafür braucht sie Geld und ein Zimmer, das groß genug für sie vier ist. Das Leben im kleinen Städtchen Niebüll fühlt sich für Lena aber nach wie vor nicht nach Heimat an, denn ständig wird sie von Einheimischen mit komischen Blicken angesehen und auch Fräulein Gerdes, der sie alle drei Wochen beim Waschen der Wäsche hilft, macht immer wieder seltsame Andeutungen über Gerüchte, die ihr über Lena zu Ohren kommen. Einzig ihr Freund Rainer ist ein Lichtblick ins Lenas Leben, treffen sie sich doch regelmäßig zu Spaziergängen und können dann über alles sprechen. Allerdings wartet Lena nun schon sehr lange auf Annäherungsversuche von Rainer, hat sie sich doch ein wenig in ihn verguckt und eigentlich gedacht, dass er ähnliche Gefühle für Lena hat... Hanna Aden erzählt das Leben der neunzehnjährigen Lena auf eine sehr einfühlsame und authentische Weise. Denn das Leben des Flüchtlingsfräuleins ist alles andere als einfach. Scheut sie doch die Arbeit nicht, ist immer freundlich und ehrlich und doch kursieren immer wieder Gerüchte über sie und ihre angeblichen Missetaten und machen ihr so einen Neuanfang in Niebüll unnötig schwer. Obwohl der Roman größtenteils aus Lenas Sicht erzählt wird, kommen auch andere Charaktere wie Rainer, Erwin, Doro oder Gisela zu Wort und dürfen in eigenen Kapiteln ihre Perspektive schildern. So entsteht eine weit größere Tiefe und Mehrschichtigkeit der Handlung. Bereits der erste Band über Lena und ihr Leben in Niebüll war sehr fesselnd, daher bin ich mit großen Erwartungen in dieses Buch gestartet. Ich wurde allerdings nicht enttäuscht und war auch jetzt wieder vollkommen gefesselt von Lenas Schicksal. Es gefällt mir, wie realistisch und authentisch die Autorin über die damalige Zeit und das Leben als Flüchtling erzählt und mir so immer wieder das Gefühl gibt, gerade selbst Teil der Handlung zu sein. Ein packendes Lesehighlight!

  • Eva_G

    5/5

    01.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Lena - Eine mutige, junge…

    Lena - Eine mutige, junge Frau, die für einen Neuanfang kämpft... Niebüll, 1946: Lena Both ist vor einem Jahr gemeinsam mit ihrer Schwester in den nordfriesischen Ort gekommen. Damals hatte sie nichts und war vollkommen geschwächt von der Flucht und den Strapazen des langen Weges von Pommern nach Nordfriesland. Doch mittlerweile hat sich einiges in ihrem Leben geändert und sie ermöglicht nicht nur ihrer Schwester Margot den Besuch des Gymnasiums, sondern arbeitet auch hart dafür, ihre Mutter und ihre Schwester Lieselotte aus einem Flüchtlingslager in Dänemark nach Niebüll zu holen. Doch dafür braucht sie Geld und ein Zimmer, das groß genug für sie vier ist. Das Leben im kleinen Städtchen Niebüll fühlt sich für Lena aber nach wie vor nicht nach Heimat an, denn ständig wird sie von Einheimischen mit komischen Blicken angesehen und auch Fräulein Gerdes, der sie alle drei Wochen beim Waschen der Wäsche hilft, macht immer wieder seltsame Andeutungen über Gerüchte, die ihr über Lena zu Ohren kommen. Einzig ihr Freund Rainer ist ein Lichtblick ins Lenas Leben, treffen sie sich doch regelmäßig zu Spaziergängen und können dann über alles sprechen. Allerdings wartet Lena nun schon sehr lange auf Annäherungsversuche von Rainer, hat sie sich doch ein wenig in ihn verguckt und eigentlich gedacht, dass er ähnliche Gefühle für Lena hat... Hanna Aden erzählt das Leben der neunzehnjährigen Lena auf eine sehr einfühlsame und authentische Weise. Denn das Leben des Flüchtlingsfräuleins ist alles andere als einfach. Scheut sie doch die Arbeit nicht, ist immer freundlich und ehrlich und doch kursieren immer wieder Gerüchte über sie und ihre angeblichen Missetaten und machen ihr so einen Neuanfang in Niebüll unnötig schwer. Obwohl der Roman größtenteils aus Lenas Sicht erzählt wird, kommen auch andere Charaktere wie Rainer, Erwin, Doro oder Gisela zu Wort und dürfen in eigenen Kapiteln ihre Perspektive schildern. So entsteht eine weit größere Tiefe und Mehrschichtigkeit der Handlung. Bereits der erste Band über Lena und ihr Leben in Niebüll war sehr fesselnd, daher bin ich mit großen Erwartungen in dieses Buch gestartet. Ich wurde allerdings nicht enttäuscht und war auch jetzt wieder vollkommen gefesselt von Lenas Schicksal. Es gefällt mir, wie realistisch und authentisch die Autorin über die damalige Zeit und das Leben als Flüchtling erzählt und mir so immer wieder das Gefühl gibt, gerade selbst Teil der Handlung zu sein. Ein packendes Lesehighlight!

  • friederickes Bücherblog

    aus Berlin

    5/5

    26.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die langen Schatten der Vergangenheit

    Die Geschichte: Die junge Lena Buth hat als Vertriebene in Niebüll eine neue Heimat gefunden. Doch als Rucksackdeutsche, wie man sagte, hat sie es nicht leicht. Unerwünscht und misstrauisch beobachtet, versucht sie, 1945 den schweren Alltag zu meistern. Spaziergänge mit dem Versehrten Rainer und ihre neue Berliner Kollegin Doro, die sie in Jazzkeller der britischen Soldaten mitnimmt, sind ihre Lichtblicke. Rainer kommt nicht damit zurecht, dass sein Schwager als Aufseher in einem Vernichtungslager bearbeitet hat und nun ungestraft davonkommen soll. Gemeinsam mit einem Freund, der schwerbelastet in die Heimat zurückkommt, schmiedet er einen gefährlichen Plan. Kann Lena ihn überzeugen, dass er den falschen Weg gehen will? Das Cover: Ein schlichtes Cover. Ein Paar und ein Grammophon, dazu ein Titel und ein Klappentext, der einlädt und neugierig macht. Eine wie ich finde, gelungene Buchpräsentation. Meine Meinung: Ich bin mit dem zweiten Band eingestiegen, was jedoch kein Problem war. In kleinen Rückblicken wurde ich gut informiert. Ausdrucksstarke Protagonisten bewegten sich überzeugend in ihren zugewiesenen Charakteren. Sie ließen mich teilweise bis auf den Grund ihrer Seele blicken und gestatteten mir, ihre Gefühle wahrzunehmen. Hanna Aden schreibt in einer bildhaft starken und flüssigen Sprache. Zahlreiche Perspektivwechsel halten den Spannungsbogen hoch. Die Schauplätze sind ausführlich und detailreich beschrieben. Gut recherchierte und subtil eingebundene Zeitgeschichte vermittelt die Nachkriegsprobleme, derer die einst Täter und jenen die als Opfer zu leiden hatten. Nicht zu vergessen diejenigen, die alles verloren, eine gefährliche Flucht hinter sich hatten und unerwünscht waren. Ein zeitgeschichtliches Thema, das unter die Haut geht. Mein Fazit: Ein sehr emotionales Buch, mit viel Gefühl und Tiefgang. Ich möchte es sehr empfehlen. Heidelinde von Friederickes Bücherblog

  • Bewertung

    5/5

    19.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Einfühlsame Erzählung aus unserer deutschen Geschichte

    Mima1829vor 17 Minuten "Lass uns tanzen, Fräulein Lena" ist die Fortsetzung von "I love you, Fräulein Lena" . Geschrieben von Hanna Aden und im Penguin-Verlag erschienen. Es ist eine Geschichte wie sie sicherlich hundertfach und mehr nach dem 2. Weltkrieg in Deutschland passiert sein könnte oder auch so gewesen ist. Lena ist nach Ihrer Flucht aus Pommern mit Ihrer jüngeren Schwester Margot in Niebüll gelandet.Das Leben ist unendlich schwer für Sie.Sie arbeitet sehr viel, denn Sie möchte Medizin studieren und Ihre Mutter und Schwester aus dem Lager holen.Die Einheimischen sehen die Flüchtlinge nicht gerne im Ort und als Lena sich mit Rainer anfreundet hat Sie zusätzlich Probleme mit Gisela, der Exfreundin von Ihm, die Gerüchte in die Welt streut.Einzige Lichtblicke sind die neue Kollegin Doro und die Spaziergänge mit Rainer, der sich aber, was Ihre Beziehung angeht, etwas bedeckt hält. Als Erwin,ein Kriegsheimkehrer, in Niebüll auftaucht, nehmen die Ereignisse einen spannenden Verlauf, den ich hier nicht vorwegnehmen will. In diesem Buch geht es um viele Gefühle, um Schuld, Vergebung, Vergessen, Hoffnung, Angst, Empathie,Freude,Aufbruch, und um Zukunft.Der Titel zeugt von Leichtigkeit, es ist aber ein Buch unserer Geschichte, unserer nicht so ruhmreichen Vergangenheit und handelt von schweren Themen wie die Verbrechen des Krieges und ihre Folgen auf uns und unser Land.Die Protagonisten*innen werden anschaulich und mitfühlend beschrieben. Der Schreibstil ist locker, einfühlsam und nimmt einen mit auf den Weg in die Zeit die nicht vergessen werden sollte. Fazit: Das Buch bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung und sollte von vielen gelesen werden um sich an diese Zeit zu erinnern oder sie sich überhaupt einmal versuchen vorzustellen, wenn man das denn kann.Leider ist es heute in vielen Fällen noch genauso wie zu der damaligen Zeit. Integration und Freundlichkeit hat heute immer noch keinen Platz in der Gesellschaft, sondern Ausgrenzung und Egoismus hat einen höheren Stellenwert.Tolle authentische Zeitgeschichte, die mich tief berührt und nachdenklich gemacht hat!

  • Ramona

    aus Wittenberge

    5/5

    13.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine berührende Geschichte mit Tiefgang - historischer Roman

    Die Autorin nimmt uns im 2. Band der Geschichte um Fräulein Lena mit nach Nordfriesland ins Jahr 1946, nach Niebüll. Hier hat die Vertriebene Lena Buth mit ihrer Schwester eine neue Heimat, besser eine Bleibe gefunden. Denn noch lange nicht wird die junge Frau, die als sogenannte "Rucksackdeutsche" hier her kam, von den Einheimischen akzeptiert und anerkannt. Dabei arbeitet sie hart um sich und ihre jüngere Schwester durchzubringen. Ihr größter Wunsch, auch ihre Mutter und ältere Schwester, die in einem dänischen Flüchtlingslager ihr Dasein fristen, zu sich zu holen. Wird ihr das gelingen? Ihr Einziger Lichtblick sind die Spaziergänge mit Rainer, aber auch das ist vielen ein Dorn im Auge, nicht zuletzt, da seine ehemalige Verlobte schlimme Gerüchte über Lena verbreitet. Viel Schwung bringt ihre neue Kollegin Doro, eine lebenslustige Berlinerin, die ihr die ersten Tanzschritte beibringt und sie mit den den Jazzkeller nimmt, in die Geschichte ein. Auch Kriegsheimkehrer Erwin, der mit Rainer befreundet ist trägt schwer an dem Erlebten. Nun hab ich aber schon genug verraten, ihr solltet die tiefgreifenden Ereignisse schon selbst beim Lesen herausfinden. Auch wenn das gewählte Cover und der Titel des Buches Leichtigkeit und Freude am Tanzen suggeriert, so erleben wir beim Lesen eine äußerst tiefgründige, bewegende Geschichte. Authentisch zwischen Aufbruch und Vergangenheitsbewältigung, Lebenslust, Schuldbekenntnissen und Aufbruchstimmung ist alles dabei. Die Autorin hat mich mit ihrer erzählten Geschichte berührt. Ich habe aufgrund ihrer umfangreichen Rechere einiges dazu gelernt. Die vielschichtigen Charaktere wurden nachvollziehbar und realistisch dargestellt. Zurück bleibt Hoffnung auf Demokratie und das ein besseres Leben keine Phrase bleibt. Ich danke der Autorin für diesen tiefgreifenden Roman, der so vielfältige Emotionen bei mir hervorgerufen hat. Gerne vergebe ich eine klare Leseempfehlung.

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