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Maman Roman - Shortlist Deutscher Buchpreis 2023

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.12.2024

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,4/12,2/2 cm

Gewicht

196 g

Farbe

Tanne / Mint

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49568-9

Beschreibung

Rezension

»Diese Muttergeschichte ist eine der gleichermaßen lebendigsten, klügsten und berührendsten seit Langem.« ("Tagesspiegel")
»Unglaublich packend, hochliterarisch, sehr reflektiert.« ("Elke Heidenreich")
»›Maman‹ ist nicht einfach nur ein Buch über eine Mutter, sondern ein Buch über das Leben selbst.« ("SWR2")
»Trotzdem ist ›Maman‹ kein trauriges Buch. Seine Genauigkeit, seine Schärfe, die gänzliche Abwesenheit von Larmoyanz und Sentimentalität und der gelegentliche Schalk machen es zu einem tief berührenden Lesevergnügen.« ("SRF2 Kultur")
»Romane schreiben, in denen jede Formulierung stimmt – das kann Sylvie Schenk!« ("Deutschlandfunk Kultur")
»So einfach, klar und klug.« ("Hessischer Rundfunk")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.12.2024

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

18,4/12,2/2 cm

Gewicht

196 g

Farbe

Tanne / Mint

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49568-9

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Große Literatur über die Beziehung zu einer Mutter

Klaus Effing aus Köln am 11.03.2026

Bewertungsnummer: 3073486

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Maman“ von Sylvie Schenk (Hanser Verlag, 175 Seiten) ist ein literarisch anspruchsvoller Roman über das Verhältnis einer Tochter zu ihrer Mutter. Ob es sich tatsächlich um die Mutter der Autorin selbst handelt, bleibt offen – vieles deutet darauf hin, doch eindeutig festgelegt wird es nicht. Gerade diese Schwebe zwischen autobiografischer Erfahrung und literarischer Gestaltung macht einen Teil des Reizes des Buches aus. Im Zentrum steht eine Linie von Frauen über mehrere Generationen hinweg – mit ihren Stärken, Brüchen, Lernfeldern, Lügen und Wahrheiten. Dabei wird auch deutlich, wie sehr das Bild, das wir von unseren Eltern haben, durch unsere eigene Erinnerung und Interpretation geprägt ist. Eltern „nehmen Gestalt an“ in den Geschichten, die wir über sie erzählen und im Laufe unseres Lebens immer wieder neu zusammensetzen. Viele Menschen kennen vermutlich dieses Gefühl: Man trägt ein bestimmtes Bild der eigenen Eltern in sich, doch mit der Zeit, durch neue Informationen oder prägende Ereignisse, verschiebt sich diese Wahrnehmung immer wieder. Auch in „Maman“ bleibt die Mutterfigur letztlich schwer greifbar – distanziert, nie ganz zu ergründen. Sylvie Schenk schreibt reflektiert und sprachlich sehr präzise über Erinnerung, Herkunft und die Spuren, die Familiengeschichten hinterlassen. Trotzdem blieb für mich persönlich eine gewisse Distanz: Ich konnte den literarischen Anspruch und die Tiefe des Themas erkennen, habe aber emotional keinen wirklich engen Zugang zu der Geschichte gefunden. Vielleicht ist „Maman“ gerade deshalb ein Buch, das bei Leserinnen und Lesern sehr unterschiedliche Resonanz auslöst – je nachdem, wie sehr man sich selbst in diesen Fragen von Familie, Erinnerung und Herkunft wiederfindet.

Große Literatur über die Beziehung zu einer Mutter

Klaus Effing aus Köln am 11.03.2026
Bewertungsnummer: 3073486
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Maman“ von Sylvie Schenk (Hanser Verlag, 175 Seiten) ist ein literarisch anspruchsvoller Roman über das Verhältnis einer Tochter zu ihrer Mutter. Ob es sich tatsächlich um die Mutter der Autorin selbst handelt, bleibt offen – vieles deutet darauf hin, doch eindeutig festgelegt wird es nicht. Gerade diese Schwebe zwischen autobiografischer Erfahrung und literarischer Gestaltung macht einen Teil des Reizes des Buches aus. Im Zentrum steht eine Linie von Frauen über mehrere Generationen hinweg – mit ihren Stärken, Brüchen, Lernfeldern, Lügen und Wahrheiten. Dabei wird auch deutlich, wie sehr das Bild, das wir von unseren Eltern haben, durch unsere eigene Erinnerung und Interpretation geprägt ist. Eltern „nehmen Gestalt an“ in den Geschichten, die wir über sie erzählen und im Laufe unseres Lebens immer wieder neu zusammensetzen. Viele Menschen kennen vermutlich dieses Gefühl: Man trägt ein bestimmtes Bild der eigenen Eltern in sich, doch mit der Zeit, durch neue Informationen oder prägende Ereignisse, verschiebt sich diese Wahrnehmung immer wieder. Auch in „Maman“ bleibt die Mutterfigur letztlich schwer greifbar – distanziert, nie ganz zu ergründen. Sylvie Schenk schreibt reflektiert und sprachlich sehr präzise über Erinnerung, Herkunft und die Spuren, die Familiengeschichten hinterlassen. Trotzdem blieb für mich persönlich eine gewisse Distanz: Ich konnte den literarischen Anspruch und die Tiefe des Themas erkennen, habe aber emotional keinen wirklich engen Zugang zu der Geschichte gefunden. Vielleicht ist „Maman“ gerade deshalb ein Buch, das bei Leserinnen und Lesern sehr unterschiedliche Resonanz auslöst – je nachdem, wie sehr man sich selbst in diesen Fragen von Familie, Erinnerung und Herkunft wiederfindet.

Wie das Leben so spielt…

Juti aus HD am 04.11.2023

Bewertungsnummer: 2829789

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie das Leben so spielt Schlechter kann ein Leben gar nicht beginnen. Die Mutter stirbt bei der Geburt, einen Vater gibt es nicht, da sie womöglich Prostituierte war. Also Adoption in eine Bauernfamilie, die aber nur am Geld für die Pflege interessiert ist und keinerlei Liebe gegenüber dem Säugling zeigt. Ja einem tritt sie sogar eine Kuh, weshalb ihre Nase ihr Leben lang eine Macke behält. Doch dann kommt die Wende. Den Behörden fällt auf, dass das Kind vernachlässigt wird und sie wechselt zu einer Mutter, deren Mann sie gerade verlässt. So sorgt sie für ihr Kind und nimmt sich die Zeit, sie nun bestmöglich auf das Leben vorzubereiten. Ja, trotz ihrer ungeklärten Herkunft gelingt es ihr für die Tochter einen Zahnarzt zu angeln und mit ihm – obwohl echte Liebe wahrscheinlich fehlt – sechs Kinder zu haben. Dass sie später noch einen Seitensprung hatte, ist geschenkt. Trotz des weniger spannenden Schlussteil hat mich gerade der Anfang so bewegt, die unbekannte Großmutter der Autorin und der ersten Jahre von Mamam so bewegt, dass ich 5 Sterne verschenke. Ich gebe zu, dass ich nicht weiß, ob das Buch mit dem deutschen Titel „Mama“ auch so gut geworden wäre. Aber das bleibt Spekulation. Keine Spekulation ist, dass diese Buch besser ist, als alle Bücher der Shortlist von 2022. Zitat: „Mädchen, passt auf, alle Männer sind Schweine“, als wäre auch unser Vater ein Schwein, dieser mal melancholische, mal cholerische Mensch ein Schwein. (22)

Wie das Leben so spielt…

Juti aus HD am 04.11.2023
Bewertungsnummer: 2829789
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie das Leben so spielt Schlechter kann ein Leben gar nicht beginnen. Die Mutter stirbt bei der Geburt, einen Vater gibt es nicht, da sie womöglich Prostituierte war. Also Adoption in eine Bauernfamilie, die aber nur am Geld für die Pflege interessiert ist und keinerlei Liebe gegenüber dem Säugling zeigt. Ja einem tritt sie sogar eine Kuh, weshalb ihre Nase ihr Leben lang eine Macke behält. Doch dann kommt die Wende. Den Behörden fällt auf, dass das Kind vernachlässigt wird und sie wechselt zu einer Mutter, deren Mann sie gerade verlässt. So sorgt sie für ihr Kind und nimmt sich die Zeit, sie nun bestmöglich auf das Leben vorzubereiten. Ja, trotz ihrer ungeklärten Herkunft gelingt es ihr für die Tochter einen Zahnarzt zu angeln und mit ihm – obwohl echte Liebe wahrscheinlich fehlt – sechs Kinder zu haben. Dass sie später noch einen Seitensprung hatte, ist geschenkt. Trotz des weniger spannenden Schlussteil hat mich gerade der Anfang so bewegt, die unbekannte Großmutter der Autorin und der ersten Jahre von Mamam so bewegt, dass ich 5 Sterne verschenke. Ich gebe zu, dass ich nicht weiß, ob das Buch mit dem deutschen Titel „Mama“ auch so gut geworden wäre. Aber das bleibt Spekulation. Keine Spekulation ist, dass diese Buch besser ist, als alle Bücher der Shortlist von 2022. Zitat: „Mädchen, passt auf, alle Männer sind Schweine“, als wäre auch unser Vater ein Schwein, dieser mal melancholische, mal cholerische Mensch ein Schwein. (22)

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