Der Westfälische Frieden. Ein zweiter Religionsfrieden für das Reich?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.03.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
502 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783963569661
Der Westfälische Frieden von Münster und Osnabrück beendete ein dreißigjähriges kriegerisches Ringen um Machtansprüche und Gewinnstreben zwischen den europäischen Dynastien und suchte einen erträglichen Konsens im Kampf um den wahren Glauben innerhalb des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, der bereits 150 Jahre vor den Friedensverhandlungen infolge der Reformation entbrannte, sich verschärfte und in einen Krieg mündete, der das Reich zum Schauplatz grausamer Kriegshandlungen machte, auf dem es während der Friedensverhandlungen bis zur Verkündigung des Friedens zu "kein[em] Nachlassen der Kampfanstrengung" kam, "ungeachtet der Erschöpfung der Menschen, zu deren Lasten gekämpft wurde."
Neben territorialen Interessen und der angestrebten Machtausweitung der Reichsstände war es vor allem die Konfessionsfrage, die das Reich, seine Mitglieder und die ohnehin nicht mehr geschäftsfähigen Reichsinstitutionen entzweite und es trotz aller Kriegserschöpfung zu keinem Frieden kommen ließ. Dabei stand die unterschiedliche Auslegung und Geltung der Bestimmungen des Augsburger Religionsfrieden des Jahres 1555 im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen der konkurrierenden Anhänger der altgläubig-katholischen Konfession und der lutherisch-Augsburger Konfession.
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