Erinnern heißt auswählen. Der Vater (*1938) begann als Schriftsetzer, der Sohn (*1968) wurde Schriftsteller. Eine Kindheit in den 1970er Jahren zwischen Setzkästen in einer Zeit, in der jeder Buchstabe noch von Hand an den anderen gesetzt wurde. Elf von Hand gesetzte Erinnerungen an den außergewöhnlichen Vater, der sich mit jeder technischen Revolution als Unternehmer, Coach und Berater immer wieder neu erfand. Die Episoden sind mal rührend, mal komisch, mal beides zugleich. Eine spannende Entdeckungsreise zum Vater der Kindheit, die dazu einlädt, das eigene Vaterbild mit erhellenden Details aus einer anderen Perspektive zusammen zu setzen.
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aus Alsbach-Hähnlein
5/5
26.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Reise in die Kindheit zum Vater
Was für ein Experiment; Ein 56-jähriger Schriftsteller erinnert sich an seinen Vater, den Schriftsetzer. Und nimmt uns mit in die 1970er, die untergehende Ära des Bleisatzes, in die Zeit ohne Handys und mit überschaubaren 2,5 Fernsehprogrammen. Es sind zehn verschiedene Themenfelder, die das Terrain der Erinnerungen abstecken und einen Vater skizzieren, der um die Welt reiste und nach seinen Anfängen als Setzermeister ein erfolgreicher Unternehmer wurde. Sehr humorvoll und trotz der kompakten 60 Seiten voller Details und psychologischer Tiefenschärfe. Die meist farbigen Abbildungen runden die Entdeckungsreise ab.
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