Produktbild: Ich hab` doch Nein gesagt

Ich hab` doch Nein gesagt Keine Zeit heilt diese Wunden - Mein Leben als Opfer von sexueller Gewalt

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Tolino Media

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,1 cm

Gewicht

634 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7579-9492-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.03.2024

Verlag

Tolino Media

Seitenzahl

440

Maße (L/B/H)

21/14,8/3,1 cm

Gewicht

634 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7579-9492-1

Herstelleradresse

tolino media GmbH & Co.KG
Albrechtstraße 14
80636 München
DE

Email: gpsr@tolino.media

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Unglaubwürdig

Bewertung am 03.05.2024

Bewertungsnummer: 2193360

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein sehr emotional geschriebenes Buch. Es beschreibt Trigger-Momente und Zusammenbrüche als Folgen, das Leiden einer Betroffenen und ihren Weg dadurch und die Hilfen. Man muss allerdings immer im Hinterkopf behalten, dass es in den 80er und 90er Jahren spielt, einer Zeit, in der gesellschaftlich dieses Thema totgeschwiegen wurde. Es ist damit synonym, dass Eltern und andere es verdrängen. Das ist ein komplett anderes Szenario als heute. Rein faktisch trifft alles auch auf viele andere Berichte zu. Nur Nina Federlein ist extrem mit vielen pädophilen Begegnungen, dem Mann in der Badeanstalt als 8jährige plus der jahrelangen Benutzung durch den Reit- und den Schullehrer zwischen 10 und 16. Andererseits beschreibt Nina Federlein ein Leben, dass es mir unmöglich macht, es als das ihre zu glauben. Es sind einfach die Vielzahl von Unstimmigkeiten und Widersprüchen. Besonders, wenn man ihre parallel(!) geschriebene Neufassung ihrer Magersucht nimmt, habe ich zwei verschiedene, sogar entgegengesetzte Lebensbeschreibungen vorliegen. Dort die glückliche Kindheit und Jugend – hier der permanente Missbrauch. Dort das glückliche Eheleben bis heute(!) nur mit Kalorienzählen – hier die Ehe nur unter jahrelangem Medikamenteneinfluss und mehreren Fastscheidungen. Dort die Zärtlichkeiten, die hier immer schon nur Brechreiz verursachen. Uvm. Wie können derartige Diskrepanzen glaubhaft sein? Hinzu kommt, dass alle, jahrelangen, Übergriffe komplett (ohne jede Erinnerung) aus beiden Leben verschwinden, nur um hier ab etwa 2020 plötzlich neu aufzutauchen. Es werden dabei Trigger genannt, wo man sich fragen kann, wieso die genau gleichen Szenarien in den 25 Jahren davor nicht kamen. Unglaubwürdig, wenn das Magersucht-Leben auf einem Tagebuch basiert, in dem der Reitlehrer nur als fast harmloser Grabscher beschrieben und sogar beschuldigt wird – und alles anderen Details aus dem Buch hier tauchen nicht im Tagebuch auf? Sind nicht Teil der Beschuldigung dort? Und auch der Schullehrer taucht nie als Eintrag auf?Alles wird sofort „vergessen“? Die Experten-Diskussionen dabei zu Memory-Wars fallen ganz unter den Tisch. Unglaublicherweise laufen die beiden Lehrer zeitlich parallel, aber Nina erzählt, als ob beide völlig unabhängig voneinander passieren. Jeder der beiden ist der Erste und Einzige. Selbst Ehemann Michael verhält sich genau wie diese Männer in Ninas Jugend, indem er Ninas „ich habe doch nein gesagt“ bei sexuellen Handlungen einfach ignoriert und sie zu anderem zwingt. Aber, er ist immer der liebe, gute, helfende … Ehemann. Nina entschuldigt seinen Vertrauensmissbrauch sofort auf beinahe kindliche Weise. Es liest sich leider nur wie völlige Hörigkeit. Nach dem „Vergessen“ ist Ninas Reaktion als Betroffene eher konträr zu anderen Berichten, nämlich keine Distanzierungen. Nina taucht im Gegenteil ein in fast nymphomanes Leben. Und nie ein Trigger. Auch der Podcast, den Nina dazu verfasst hat, beschreibt zwar emotionale Szenen, aber ihre Erzählweise ist nur flach und langatmig.

Unglaubwürdig

Bewertung am 03.05.2024
Bewertungsnummer: 2193360
Bewertet: eBook (ePUB)

Ein sehr emotional geschriebenes Buch. Es beschreibt Trigger-Momente und Zusammenbrüche als Folgen, das Leiden einer Betroffenen und ihren Weg dadurch und die Hilfen. Man muss allerdings immer im Hinterkopf behalten, dass es in den 80er und 90er Jahren spielt, einer Zeit, in der gesellschaftlich dieses Thema totgeschwiegen wurde. Es ist damit synonym, dass Eltern und andere es verdrängen. Das ist ein komplett anderes Szenario als heute. Rein faktisch trifft alles auch auf viele andere Berichte zu. Nur Nina Federlein ist extrem mit vielen pädophilen Begegnungen, dem Mann in der Badeanstalt als 8jährige plus der jahrelangen Benutzung durch den Reit- und den Schullehrer zwischen 10 und 16. Andererseits beschreibt Nina Federlein ein Leben, dass es mir unmöglich macht, es als das ihre zu glauben. Es sind einfach die Vielzahl von Unstimmigkeiten und Widersprüchen. Besonders, wenn man ihre parallel(!) geschriebene Neufassung ihrer Magersucht nimmt, habe ich zwei verschiedene, sogar entgegengesetzte Lebensbeschreibungen vorliegen. Dort die glückliche Kindheit und Jugend – hier der permanente Missbrauch. Dort das glückliche Eheleben bis heute(!) nur mit Kalorienzählen – hier die Ehe nur unter jahrelangem Medikamenteneinfluss und mehreren Fastscheidungen. Dort die Zärtlichkeiten, die hier immer schon nur Brechreiz verursachen. Uvm. Wie können derartige Diskrepanzen glaubhaft sein? Hinzu kommt, dass alle, jahrelangen, Übergriffe komplett (ohne jede Erinnerung) aus beiden Leben verschwinden, nur um hier ab etwa 2020 plötzlich neu aufzutauchen. Es werden dabei Trigger genannt, wo man sich fragen kann, wieso die genau gleichen Szenarien in den 25 Jahren davor nicht kamen. Unglaubwürdig, wenn das Magersucht-Leben auf einem Tagebuch basiert, in dem der Reitlehrer nur als fast harmloser Grabscher beschrieben und sogar beschuldigt wird – und alles anderen Details aus dem Buch hier tauchen nicht im Tagebuch auf? Sind nicht Teil der Beschuldigung dort? Und auch der Schullehrer taucht nie als Eintrag auf?Alles wird sofort „vergessen“? Die Experten-Diskussionen dabei zu Memory-Wars fallen ganz unter den Tisch. Unglaublicherweise laufen die beiden Lehrer zeitlich parallel, aber Nina erzählt, als ob beide völlig unabhängig voneinander passieren. Jeder der beiden ist der Erste und Einzige. Selbst Ehemann Michael verhält sich genau wie diese Männer in Ninas Jugend, indem er Ninas „ich habe doch nein gesagt“ bei sexuellen Handlungen einfach ignoriert und sie zu anderem zwingt. Aber, er ist immer der liebe, gute, helfende … Ehemann. Nina entschuldigt seinen Vertrauensmissbrauch sofort auf beinahe kindliche Weise. Es liest sich leider nur wie völlige Hörigkeit. Nach dem „Vergessen“ ist Ninas Reaktion als Betroffene eher konträr zu anderen Berichten, nämlich keine Distanzierungen. Nina taucht im Gegenteil ein in fast nymphomanes Leben. Und nie ein Trigger. Auch der Podcast, den Nina dazu verfasst hat, beschreibt zwar emotionale Szenen, aber ihre Erzählweise ist nur flach und langatmig.

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Ich hab´ doch Nein gesagt

von Nina Federlein

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