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Über die See

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13851

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,9/12/1,5 cm

Gewicht

180 g

Farbe

Vanille

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ultramarins

Übersetzt von

Sophie Beese

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-611-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13851

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

16.05.2024

Verlag

Kunstmann, A

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,9/12/1,5 cm

Gewicht

180 g

Farbe

Vanille

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Ultramarins

Übersetzt von

Sophie Beese

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95614-611-4

Herstelleradresse

Kunstmann Antje GmbH
Zweigstrasse 10
80336 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Herr O.

    aus Nahe Hamburg

    5/5

    14.09.2024

    eBook (ePUB)

    Sofort gepackt

    Wunderbares Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte. Ein kleiner, feiner, schön geschriebener Roman, der den Leser empfängt und nicht mehr hergibt. Absolute Empfehlung, ein Kleinod.

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    15.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolute Leseempfehlung!

    !ein Lesehighlight 2022! Klappentext: „Die Besatzung eines Containerschiffs möchte einmal mitten auf dem offenen Meer schwimmen gehen. Ihre Kapitänin lässt sich tatsächlich darauf ein … Wie sich behaupten und gleichzeitig in Frage stellen, davon erzählt dieser wunderbar sinnliche Roman aus Frankreich, der u.a. mit dem Prix Léonora Miano ausgezeichnet wurde. »Erst hängen sie in der Luft. Dann tauchen sie zum allerersten Mal beide Füße in den Ozean. Sie gleiten hinein. Tausende Kilometer von jedem Strand entfernt.« Auf einer Fahrt in die Tropen, kurz hinter den Azoren richtet die Besatzung eines Containerschiffs eine ungewöhnliche Bitte an die Kapitänin: Sie möchten hier, auf dem offenen Meer, schwimmen gehen. Das hat es noch nie gegeben. Zu ihrer eigenen Überraschung lässt die Kapitänin es zu. Sie bleibt allein auf dem Schiff, mit all den Zweifeln, ob sie das Richtige entschieden hat. Werden die Männer zurückkommen? Das Schiff wird immer langsamer, ein mysteriöser Nebel kommt auf. Wieso kann die Kapitänin auf einmal das Herz des Schiffes schlagen hören? Und warum drängt sich ausgerechnet jetzt ihr Vater in die Erinnerung, der einst selbst zur See fuhr und seit einer Überfahrt kein Wort mehr sprach?“ Autorin Mariette Navarro hat mal vor einiger Zeit eine Reise auf einem Container-Frachter unternommen. Diese scheint bei der Autorin mehr als genügend Eindrücke hinterlassen zu haben und eine scheint ihr dabei komplett den Blick geöffnet zu haben: die See muss man respektieren und beobachten! In ihrem Buch „Über die See“ erzählt sie uns die Geschichte einer Kapitänin und ihrer Crew. Einerseits erfahren wir von einem sonderbaren Wunsch der Crew selbst, erlesen aber dann auch ihre Sicht der Dinge und wenn man so will, tauchen wir dabei wie in eine Benommenheit ab. Diese Benommenheit, diese tiefen Gedanken über die Größe des Schiffes, die Unberechenbarkeit der See, der mysteriöse Nebel, ob die Crew wieder an Bord kommt uvm. wirken sehr philosophisch und nachdenklich. Da ich selbst lange Zeit zur See gefahren bin, kann ich sehr viele Gedanken nachvollziehen. Ja, die See vernebelt einem die Sinne zum rationalen Denken, das ist einfach so. Und wenn man sich diesen Gedanken hingibt, scheint es wie ein kleines Delirium welches geprägt ist von sehr tiefen Gedanken (positiven wie negativen). Ja, man steht im Hafen vor diesem Monster Schiff aber auf dem Meer ist es so klein wie ein winziger Fussel selbst und wirkt verloren in all dieser gefühlten Unendlichkeit. Die Navigation ist alles was den Menschen und auch hier unsere Kapitänin am Leben hält. Sie benötigt einen Kurs. Einerseits eine Führungskurs für ihre Crew aber auch einen für das Schiff selbst welches einen gewissen Hafen anlaufen soll und natürlich auch für sich selbst. Wenn man das Herz eines Schiffes schlagen hören kann, ist das kein Aberglaube, das gibt es wirklich und verbindet einerseits aber man darf sich nicht zu sehr den Emotionen hingeben sonst verliert man die Richtung. Man hat beim lesen eine gewisse Ahnung wie die Geschichte weitergeht, wird aber von der Autorin auf eine ganz andere Richtung geführt, die dann auch Sinn ergibt. Diese Geschichte ist vollgestopft mit Metaphern und Zweideutigkeiten die man sich ruhig erlesen muss. Alles hat hier seine Bewandtnis und seinen Grund - auch ihre irrationale Entscheidung das die Crew auf offener See schwimmen gehen möchte (Das wäre nie im Leben vorstellbar, aber was wäre denn wenn? Diese Frage sollte erlaubt sein und wirft unglaublich viele Parts auf!). „Wenn man zu tief in die See blickt, holt sie einen irgendwann“ ist ein Spruch der hier mehr als treffend ist. Die Geschichte hat einen ganz ruhigen Ton und wir dürfen hier und da stiller Beobachter sein. Das Feeling wird grandios herausgearbeitet und man liest gespannt Seite um Seite weiter. Das Ende wird jedenfalls jeden überraschen! 5 von 5 Sterne für diese Geschichte!

  • ausgebucht.blog

    5/5

    02.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Undurchschaubar

    Eine hochangesehene Kapitänin und eine zwanzigköpfige Besatzung befinden sich mit ihrem Containerschiff auf dem offenen Meer. Teils sind sie ein eingespieltes Team, teils sind diesmal neue Gesichter dabei. Die Stimmung ist ausgelassen und als gefragt wird, ob man nicht die Motoren stoppen, das Rettungsboot zu Wasser lassen und baden gehen könne, antwortet die sonst geradlinige junge Frau zu ihrer eigenen Überraschung: "Einverstanden". Diese impulsive Entscheidung setzt nach und nach eine Kette von unerklärlichen Empfindungen bei allen Crewmitgliedern und unerklärlichen Ereignissen an Bord des riesigen Schiffes in Gang, in deren Folge die Grenzen der Realität verschwimmen. Es gibt Bücher, an die verliert man sein Herz schon nach wenigen Sätzen. ÜBER DIE SEE ist ein solches Buch. Bereits der Titel ist Poesie, man würde dahinter eher ein Gedicht vermuten. Über die See. Es ist ein Buch, das mit so wenig auskommt. So wenige Figuren, so wenig Handlung, so wenige Effekte, so wenige Seiten. Mariette Navarro hatte beim Schreiben alles im Griff, hat an alles gedacht, nichts wurde dem Zufall überlassen, so nonchalant die Sätze auch klingen. Und das beschreibt das Buch wohl am besten - leicht. Nicht überbordend oder ausufernd, das Mysteriöse bleibt undeutlich, ebenso alles Psychologische, die Geschichte driftet nicht ab. Wie hat die Autorin diese Gratwanderung nur geschafft und lässt es dabei so mühelos erscheinen? Die Sprache ist ausschweifend, im Sinne von melodisch, atmosphärisch. Wer aber ödes Geschwafel befürchtet - mitnichten! Dieses Buch ist spannend, der Plot an mehreren Stellen verblüffend (aber ganz vorsichtig) und mit wunderbar humorvollen Dialogen rauhbeiniger Männer (und einer Frau) versehen, die zum einen in Kontrast zur sonst poetischen Sprache stehen und andererseits das Unheimliche etwas auflockern. ÜBER DIE SEE ist ein Buch, das keine Grenzen hat. Die Geschichte ist eine einzige Metapher.

  • Bewertung

    aus Lohfelden

    5/5

    29.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch der leisen Töne

    Alles läuft auf dem Containerschiff, das von einer erfahrenen Kapitänin geführt wird, in geregelten Bahnen, als sich diesmal ein ungewöhnlicher Wunsch unter der Crew Bahn bricht: Sie wollen einmal auf offener See baden gehen. Die Kapitänin geht auf deren Wunsch ein und danach ist nichts mehr so, wie es war… Nachdem ich gelesen hatte, worum es in dem Buch geht, hatte ich zunächst völlig andere Assoziationen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt. Es waren viel weniger die Aktionen als die Gedanken, die sich in den Köpfen der Kapitänin und ihrer Crew entspinnen, die das Buch ausmachen. Gedanken vom „Was wäre, wenn…“, die einen zum Nachdenken anregen, zur überraschenden Erkenntnis, dass man selbst oft vor solchen Fragen oder Einsichten steht. Die Figuren bleiben namenlos, auch untereinander herrscht eher eine Anonymität, wie sie häufig im Alltag zu finden ist. Man arbeitet zusammen, redet miteinander, aber man kratzt meist nur an der Oberfläche, ohne sein Gegenüber wirklich zu sehen. Man erfährt über einzelne Personen ein paar Bröckchen, aber vieles bleibt im Ungewissen. Was beschäftigt die einzelnen Menschen, denken sie in einer Situation alle gleich? Was lässt sie verunsichern? Während des Lesens hat man das Gefühl als befände man sich in einer schützenden Blase, wenn um einen herum der Nebel auftaucht und das schlagende Herz des Schiffes unheimlich anmutet. Die Erzählung strahlt eine unglaubliche Ruhe aus und beschränkt sich auf das Wesentliche, lässt einen an der ein oder anderen Stelle im Unklaren, in der Schwebe, die aber sehr gut zum prosaischen Erzählstil der Autorin passt. Ein Buch wie Musik, eine Geschichte der leisen Töne, die aber dennoch ungeheuer kraftvoll daherkommt und keine Minute Langeweile aufkommen lässt.

  • Bewertung

    aus Kloten

    5/5

    15.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die See

    Eine Kapitänin auf einem Containerschiff, eine spezielle Ausgangslage für einen Roman. Ein Leseerlebnis der besonderen Art, auch für Landratten. Richtig gut geschrieben. Unblutig und doch spannend. Für mich eines der besten Bücher in diesem Herbst.

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