Jüdische Religionskonzepte im Angesicht von Auschwitz Dargestellt anhand ausgewählter Religionsphilosophien (Maybaum, Fackenheim und Rubenstein)
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.03.2024
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
514 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783963565953
Als Vorbetrachtung erweist es sich als sinnvoll, traditionelle jüdische Rechtfertigungskonzepte des Leids vorzustellen, um so auf die Transformation der Substanz jüdischer Lehrsätze rekurrieren zu können. Dabei stehen die zwei grundlegenden jüdischen Glaubenskonzepte des Kiddusch haSchem und Mipnej chata`enu im Vordergrund, die als bisher übliche Erklärungsmodelle des Leids in der Welt herangezogen worden sind und teilweise auch noch gegenwärtig innerhalb des orthodoxen Judentums in Konfrontation mit der Theodizeefrage herangezogen werden und so die Vereinbarkeit von einem eingreifenden, liebenden Gott und dem Leid bzw. dem Bösen in der Welt sicherstellten.
Darauf aufbauend soll der Bruch in der jüdischen Leidgeschichte, verursacht durch die Sonderstellung der Schoah, verdeutlicht werden, um so die Notwendigkeit des Hinterfragens traditioneller, wenn nicht sogar tradierter jüdischer Glaubensansätze und deren Transformation, verständlich zu machen. Zu Wort kommen sollen im Hinblick darauf die philosophisch-theologischen Deutungsansätze Ignaz Maybaums, Emil Ludwig Fackenheims und Richard Lowell Rubensteins als drei zentrale, stark divergierende und gerade deshalb interessante Positionen moderner sogenannter "Holocaust-Theologie".
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