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Von Hackern lernen. Die Fundamente unserer digitalen Welt Warum ist das Internet verwundbar? | Wie können wir uns schützen? | Hackerangriffe | Cyberkriminalität | Cybersicherheit | Datenmissbrauch

2

27,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Abbildungen

22 Ktn.

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/4,6 cm

Gewicht

668 g

Farbe

Schwarz / Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Fancy Bear Goes Phishing

Übersetzt von

Hans-Peter Remmler + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00794-5

Beschreibung

Rezension

»[…] spannend und humorvoll […]« ("Spektrum der Wissenschaft")
»Das kann man eigentlich jedem empfehlen. Selbst kenne ich mich mit Viren einigermaßen aus, ich habe sehr viel aus dem Buch gelernt.« ("WDR 3 Gutenbergs Welt")
»Eine recht ungewöhnliche Betrachtung des Themas Cybersicherheit und dessen Geschichte […]« ("Buchkultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.10.2024

Abbildungen

22 Ktn.

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/4,6 cm

Gewicht

668 g

Farbe

Schwarz / Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Fancy Bear Goes Phishing

Übersetzt von

  • Hans-Peter Remmler
  • Moritz Langer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00794-5

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • SternchenBlau

    5/5

    25.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erfüllt große Versprechen des Titels

    Dieses Buch trägt einen großen Anspruch im Titel: Die Fundamente unserer digitalen Welt. Und so erstaunlich das auch klingen mag, diesem Anspruch wird Shapiro anhand des Hackings durchaus gerecht. (auch, wenn er selbstverständlich nicht alles erklären kann.) Vorneweg: Ich bin jetzt keine Informatikerin und habe mich nie intensiv mit Hacking beschäftigt. Keines meiner Passwörter lautete jemals „1234“, ich wusste, was DDos bedeutete, in den Nullerjahren probierte ich mit Linux-SUSE herum, aber ich habe nie selbst etwas programmiert. Aber ich denke, das Buch eignet sich sowohl für Lai*innen, die kaum etwas über Computer wissen. Denn Shapiro ist witzig und erklärt Zusammenhänge und Begriffe total anschaulich und eingängig, z.B. das Prinzip der Physikalität oder das Dualitätsprinzip. Beides kann ich als Begriff zuvor nicht. Aber: Wirklich keine Angst, ihr werdet es tatsächlich verstehen, wie das funktioniert und warum das wichtig ist! Und das Buch eignet sich genauso für Expert*innen und Nerds, weil Shapiro die philosophischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge erklärt. So löst das Buch sogar das Versprechen des Haupttitels ein, dass wir „Von Hackern lernen“ können. Shapiro nimmt sich dafür große Hacking-Fälle vor. Wer erinnert sich nicht an den russischen Hacker-Angriff auf die US-Demokrat*innen, die in der Folge unter dem Slogan „But her Emails“ die Wahl 2016 massiv beeinflusst haben? Shapiro startet zuvor deutlich früher in den 1980ern und zeigt, wie sich Technik, Hacking und Gesetzgebung im Wechselspiel entwickelten. Dabei zeigt er durchaus Absurditäten auf: Weil Microsoft in den 90ern fast die Entwicklung des Internets verschlafen hätte und dann schnell, schnell aufholen wollte, machten sie sich keinerlei Gedanken um Sicherheit. Die Flut von Windows-Malware war die direkte Folge aus diesem Fehler. Besonders gefällt mir Shapiros klare Haltung, die auch die Industrie in die Pflicht nimmt, die zwar Milliarden mit unseren Daten verdient (besonders selbstverständlich Meta, X, TikTok, etc.), aber sich um deren Sicherheit viel zu wenig kümmert. Shapiro kommt immer wieder zu einigen zentralen Gedanken zurück: Die Unterscheidung zwischen Upcode und Downcode. Letzterer stellt den eigentlichen technischen Code dar. „Wenn Downcode das ist, was sich unter unseren Fingerspitzen befindet, dann ist der Befehl, den wir mit den Fingern eintippen, der Upcode, logischerweise das, was sich über diesen Fingern abspielt – vom inneren Wirken des menschlichen Gehirns bis zu den äußeren gesellschaftlichen, politischen und institutionellen Kräften, die die Welt um uns herum definieren.“ Es hilft also nichts, wenn wir uns nur um mehr technische Sicherheit kümmern. Als Gesellschaft brauchen wir einen stabilen Upcode, der unsere Daten, unsere Gesellschaft, unsere Demokratie schützt. Immer wieder und vor allem am Ende des Buches gibt Shapiro einige spannende Anregungen dafür. Vielleicht hätte die Gefahr durch Autokratie und Diktatur noch stärker beleuchtet werden, denn das ist Jammern auf ganz hohem Niveau, denn die Mechanismen werden ja durchaus eingängig beleuchtet. Hier habe ich mit Faszination gelesen und wirklich einiges nochmal gelernt. Große Empfehlung und 5 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    aus Speyer

    4/5

    28.11.2024

    eBook (ePUB)

    Lessons in Hacking

    Dass Scott J. Shapiros „Von Hackern lernen. Die Fundamente unserer digitalen Welt“ nicht unbedingt massentaugliche Lektüre ist, dürfte klar sein, allerdings tut man sich selbst damit keinen Gefallen, weil inzwischen nahezu jeder ins Visier von Hackern geraten kann und man darauf besser vorbereitet sein sollte. Zunächst sollte man sich nicht auf eine Art „durchgehende“ Abhandlung einstellen, wenngleich die thematische Klammer Hacking das Buch natürlich zusammenhält. Aber faktisch bekommt man hier 10 Fälle geschildert, bei denen Hacker die Hauptrolle spielten und zurückgehen bis zum ersten Computer-Wurm 1988, über NSA, Spionage, Snowden und bis zu Angriffen von Killer-Toastern reichen. Gerade Letzteres mag übertrieben wirken, aber wer vor der Lektüre skeptisch war, wird es danach erst recht sein und wer es zuvor nicht war, hat danach allen Anlass dazu. Es geht um staatlich wie privat-kriminell motiviertes Hacken (Wer hätte schon gedacht, dass mancher Virus „nur“ auf Liebestollheit zurückzuführen wäre), Wahlbeeinflussung und deren Hintergründe. Dazu bedient Shapiro sich einer durchaus fachlichen Sprache, führt aber für Unterscheidungen auch Begriffe ein, die nur er verwendet. Das Buch ist eine Mischung aus Fach- und Unterhaltungslektüre, zweifellos für technisch bzw. an IT Interessierte bzw. möglicherweise auch Geschäftsführer, die nicht „tief fachlich“ ihre Gegner kennenlernen wollen. Wobei das Buch eigentlich jeder lesen sollte, der sich im Internet bewegt. Denn hier lernt man nicht nur die Geschichte und Hintergründe der Hacks kennen, sondern erfährt auch, wo ggf. Fehler für deren Erfolg bzw. Misserfolg sorgten und was man daraus lernen kann bzw. die Sicherheit zu verbessern wäre. Ob das (inzwischen) noch up to date ist, lasse ich offen – ich vermute, die „Welt“ ist da schon weiter als das Buch. Lesen lässt sich das Ganze für die teils extreme Fachlichkeit ziemlich gut, denn durch die Beispiele erinnert die Lektüre ein wenig an eine Art True-Crime-Podcast – mit streckenweise (unfreiwillig) komischen Einlagen. Für diejenigen, die aus der Branche sind, gibt es vielleicht nicht viel Neues, abgesehen von Details, doch alle anderen bekommen hier eine ziemlich unterhaltsame Einsicht in Cybersicherheit und können sich anschließend an die eigene Nase fassen, denn: Das größte Sicherheitsproblem sitzt in der Regel vor dem Bildschirm, womit auch klar sein dürfte, dass Shapiro die Lösung des Problems nicht im technischen Sicherheitswettrüsten sieht, sondern in der Bekämpfung der Ursachen für Hacking.

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