Produktbild: Der Wolf auf meiner Couch
Band 327

Der Wolf auf meiner Couch Ein Wien-Krimi

5

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17288

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2024

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

19/11,4/2,6 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Ozeanblau / Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7958-7

Beschreibung

Rezension

„Seit Jahrzehnten fesselt uns Edith Kneifl in ihren Romanen – mit authentischen Charakteren und Schauplätzen, kreuz und quer über den Erdball, von den Kanarischen Inseln über Wien bis Griechenland und in die USA. Und nicht nur das – auch quer durch die Geschichte, vom Fin de Siècle bis ins 21. Jahrhundert. Immer spannend, immer wieder überraschend neu. So auch in ihrem neuen Roman, der uns ins Wien der Gegenwart und tief in menschliche Abgründe führt.“
Herbert Dutzler
„Kneifl ist in ihrem schriftstellerischen Metier, in ihrer Wahlheimat Wien und in der Psychoanalyse gut bewandert - alle drei Felder führt sie zu einem "freud'schen" Krimi zusammen.“
APA, Wolfgang Huber-Lang
Die Geschichte führt rasant quer durch Wien, hat durchaus ihre Längen, bleibt aber doch spannend bis zum Schluss.
Bücherschau.at, Renate Schediwy-Oppolzer

Produktdetails

Verkaufsrang

17288

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.09.2024

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

19/11,4/2,6 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Ozeanblau / Lichtgrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-7958-7

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

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  • Jürg K.

    4/5

    05.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Geschichte. unterhaltsam

    Das Cover zeigt eine beleuchtete Dachluke hoch über Wien. Die Geschichte handelt von einem Psychoanalytiker, Arthur Lang, mit eigener Vergangenheit und einem sehr trinkfesten Expolizisten. Beide treffen sich in einer Wienerbar. Lang wird in eine Mordermittlung verwickelt als eine seiner Klientinnen verstirbt. Mich hat die sehr detaillierte Beschreibung der Schauplätze gefreut. Die Erzählung wird aus der Sicht von Arthur beschrieben. Damit erhält der Leser einen sehr tiefen Einblick in seine Gedanken und auch Fehltritte von ihm. Mich hat an dieser sehr gut und flüssig zu lesende Geschichte gefallen, dass einiges an Liebesgeschichten, Intrigen, Skandalen vorkommt. Manchmal gibt es Wendungen in dieser Geschichte bei denen man ein Schmunzeln sich verkneifen muss. Im Grossen und Ganzen eine gelungene Geschichte die ich empfehlen kann.

  • MarcoL

    aus Füssen

    4/5

    17.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Krimi in Wien, Psychoanalytiker mit Herz und dubiose Starärzte

    Arthur Lang, Psychoanalytiker, kehrt nach fünfundzwanzig Jahren in Berlin zurück in seine Heimatstadt Wien. Der Grund: die Beerdigung seines verhassten Vaters. Denn dieser hatte ihm damals seine Verlobte ausgespannt und geehelicht. Arthur fand das nicht besonders komisch, und verließ Wien um in Berlin eine Praxis zu führen. Zurück in der Donaumetropole konnte er sich recht schnell einen neuen Patientenstamm aufbauen. Er lebte sein Leben, eher eigenbrötlerisch, denn die Sache mit den Frauen … naja … eben traumatisiert. Nebenbei hatte er immer noch Kontakt zu seinem Studienfreund Oswald, der mittlerweile ein erfolgreicher Arzt geworden war und seine PatientInnen aus den gehobenen Schichten stammten. Es sind auch diese Berührungspunkte, und eine Patientin, die Oswald an Arthur vermittelte, die so einige Dinge ans Tageslicht brachten. Unter anderem Einbruch, Diebstahl. Und Mord – nicht zu knapp. Mit dabei auch Arthurs Ex. Sehr genau beschreibt uns Edith Kneifl den Schauplatz, besonders aber das Seelenleben vom Ich-Erzähler Arthur. Da bleibt nichts verdeckt. Obwohl promoviert in der Psychologie könnte er in gewissen Bereichen sich selbst der beste Kunde sein – vor allem was seine Angst und Zurückhaltung von Beziehungen anbelangt, gepaart mit der Sehnsucht nach seiner angebeteten Bardame; oder das gestörte Verhältnis zu seinem Vater. Meines Erachtens war dies im Roman ein wenig too much – hätte durch aus gestrafft werden können um mehr Fokus auf die eigenen Kriminalfälle zu legen. Denn das Buch nennt sich ja Krimi. Wie auch immer – die charakterlich unterschiedlichen ProtagonistInnen fügen sich im Laufe der 360 Seiten zu einem fest verknoteten Netz der Handlung zusammen. Besonders der pensionierte Kriminalpolizist, äußerst trinkfest und nicht minder schmuddelig, ist wie ein Keil in der Schickemicki-society aus Möchtegernsnobs. Zeigt aber immerhin Herz … Ein Motiv für das alles benötigt es auch noch: hier setzt die Autorin ihre Finger in das wuchernde Geschwür des Medikamentenmissbrauchs. Mehr wird nicht verraten. Fazit: ein äußerst klug aufgebauter Krimi, der sein Augenmerk mehr auf die Personen rund um Starärzte und die zwangsläufig anhaftende Gesellschaft richtet, als auf Ermittlungen. Die passieren nebenher, verlieren aber nicht an Spannung. Wie oben schon erwähnt, das erste „Justieren“ von Arthurs Part im Roman hätte meiner Meinung nach gerne etwas kürzer ausfallen dürfen, auch wenn sich alles gut zusammenfügt und man ihn dann besser zu kennen glaubt als sich selbst. Und so ganz nebenbei bekommt man auch einen kleinen Auffrischungskurs in die Geographie von Wien. Gerne gelesen und eine Leseempfehlung für alle, die Krimis etwas anders haben möchten als eine pure Räuberpistole.

  • MarcoL

    aus Füssen

    4/5

    17.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Krimi in Wien, Psychoanaly…

    Ein Krimi in Wien, Psychoanalytiker mit Herz und dubiose Starärzte Arthur Lang, Psychoanalytiker, kehrt nach fünfundzwanzig Jahren in Berlin zurück in seine Heimatstadt Wien. Der Grund: die Beerdigung seines verhassten Vaters. Denn dieser hatte ihm damals seine Verlobte ausgespannt und geehelicht. Arthur fand das nicht besonders komisch, und verließ Wien um in Berlin eine Praxis zu führen. Zurück in der Donaumetropole konnte er sich recht schnell einen neuen Patientenstamm aufbauen. Er lebte sein Leben, eher eigenbrötlerisch, denn die Sache mit den Frauen … naja … eben traumatisiert. Nebenbei hatte er immer noch Kontakt zu seinem Studienfreund Oswald, der mittlerweile ein erfolgreicher Arzt geworden war und seine PatientInnen aus den gehobenen Schichten stammten. Es sind auch diese Berührungspunkte, und eine Patientin, die Oswald an Arthur vermittelte, die so einige Dinge ans Tageslicht brachten. Unter anderem Einbruch, Diebstahl. Und Mord – nicht zu knapp. Mit dabei auch Arthurs Ex. Sehr genau beschreibt uns Edith Kneifl den Schauplatz, besonders aber das Seelenleben vom Ich-Erzähler Arthur. Da bleibt nichts verdeckt. Obwohl promoviert in der Psychologie könnte er in gewissen Bereichen sich selbst der beste Kunde sein – vor allem was seine Angst und Zurückhaltung von Beziehungen anbelangt, gepaart mit der Sehnsucht nach seiner angebeteten Bardame; oder das gestörte Verhältnis zu seinem Vater. Meines Erachtens war dies im Roman ein wenig too much – hätte durch aus gestrafft werden können um mehr Fokus auf die eigenen Kriminalfälle zu legen. Denn das Buch nennt sich ja Krimi. Wie auch immer – die charakterlich unterschiedlichen ProtagonistInnen fügen sich im Laufe der 360 Seiten zu einem fest verknoteten Netz der Handlung zusammen. Besonders der pensionierte Kriminalpolizist, äußerst trinkfest und nicht minder schmuddelig, ist wie ein Keil in der Schickemicki-society aus Möchtegernsnobs. Zeigt aber immerhin Herz … Ein Motiv für das alles benötigt es auch noch: hier setzt die Autorin ihre Finger in das wuchernde Geschwür des Medikamentenmissbrauchs. Mehr wird nicht verraten. Fazit: ein äußerst klug aufgebauter Krimi, der sein Augenmerk mehr auf die Personen rund um Starärzte und die zwangsläufig anhaftende Gesellschaft richtet, als auf Ermittlungen. Die passieren nebenher, verlieren aber nicht an Spannung. Wie oben schon erwähnt, das erste „Justieren“ von Arthurs Part im Roman hätte meiner Meinung nach gerne etwas kürzer ausfallen dürfen, auch wenn sich alles gut zusammenfügt und man ihn dann besser zu kennen glaubt als sich selbst. Und so ganz nebenbei bekommt man auch einen kleinen Auffrischungskurs in die Geographie von Wien. Gerne gelesen und eine Leseempfehlung für alle, die Krimis etwas anders haben möchten als eine pure Räuberpistole.

  • Novalie

    aus Graz

    4/5

    03.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Freudsche Verbrechen

    Nach dem Tod seines Vaters, zu dem er ein schwieriges Verhältnis hatte, zieht der Psychoanalytiker Arthur zurück nach Wien. Auf dem Begräbnis trifft er nicht nur eine alte Bekannte, sondern glaubt auch, einen Wolf zu sehen. Kurz darauf fühlt er sich verfolgt und es gibt ein Verbrechen. Liefern die schrägen Anschuldigungen einer Klientin Hinweise auf den Täter? Und was hat das alles mit ihm zu tun? Kurzentschlossen macht er sich in der Wiener Schickeria auf die Suche nach dem Mörder. Dabei trifft er auf jede Menge schräge Charaktere und muss sich seiner Vergangenheit stellen. Die Autorin des Krimis ist selbst Psychoanalytikerin, wodurch dieser Aspekt des Protagonisten sehr authentisch wirkt. Er ist nicht immer sympathisch, aber sehr gut ausgearbeitet und hat diesen speziellen, analytischen Blick auf die Welt. Die anderen Charaktere, die das Gewirr der Gesellschaft gut abbilden, sind beinahe widersprüchliche Stereotype, die alle eine eigene Rolle spielen. Der Schreibstil war für mich leicht verständlich, wobei doch einige Fachbegriffe fallen und natürlich Freud erwähnt wird. Das macht den Protagonisten aber richtig glaubwürdig, indem es seine Sicht auf die Welt widerspiegelt. Der Anfang der Geschichte hat sich für mich etwas gezogen. Man lernt den Protagonisten kennen und wird fast schon gemächlich an die Handlung herangeführt. Dann kommt es jedoch Schlag auf Schlag und trotzdem bleibt der Schreibstil analytisch und ruhig. Das hat mich fasziniert. Mir hat das Buch gut gefallen. Allen Wien-Fans, die auf schräge Charaktere stehen und keine Angst vor einem Psychoanalytiker als Protagonisten haben, kann ich das Buch sehr empfehlen.

  • Novalie

    4/5

    03.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Freudsche Verbrechen Nach dem…

    Freudsche Verbrechen Nach dem Tod seines Vaters, zu dem er ein schwieriges Verhältnis hatte, zieht der Psychoanalytiker Arthur zurück nach Wien. Auf dem Begräbnis trifft er nicht nur eine alte Bekannte, sondern glaubt auch, einen Wolf zu sehen. Kurz darauf fühlt er sich verfolgt und es gibt ein Verbrechen. Liefern die schrägen Anschuldigungen einer Klientin Hinweise auf den Täter? Und was hat das alles mit ihm zu tun? Kurzentschlossen macht er sich in der Wiener Schickeria auf die Suche nach dem Mörder. Dabei trifft er auf jede Menge schräge Charaktere und muss sich seiner Vergangenheit stellen. Die Autorin des Krimis ist selbst Psychoanalytikerin, wodurch dieser Aspekt des Protagonisten sehr authentisch wirkt. Er ist nicht immer sympathisch, aber sehr gut ausgearbeitet und hat diesen speziellen, analytischen Blick auf die Welt. Die anderen Charaktere, die das Gewirr der Gesellschaft gut abbilden, sind beinahe widersprüchliche Stereotype, die alle eine eigene Rolle spielen. Der Schreibstil war für mich leicht verständlich, wobei doch einige Fachbegriffe fallen und natürlich Freud erwähnt wird. Das macht den Protagonisten aber richtig glaubwürdig, indem es seine Sicht auf die Welt widerspiegelt. Der Anfang der Geschichte hat sich für mich etwas gezogen. Man lernt den Protagonisten kennen und wird fast schon gemächlich an die Handlung herangeführt. Dann kommt es jedoch Schlag auf Schlag und trotzdem bleibt der Schreibstil analytisch und ruhig. Das hat mich fasziniert. Mir hat das Buch gut gefallen. Allen Wien-Fans, die auf schräge Charaktere stehen und keine Angst vor einem Psychoanalytiker als Protagonisten haben, kann ich das Buch sehr empfehlen.

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