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Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt Anna Seghers-Preis 2025 | Erben | Erbschaften | Schulden erben | Tod der Mutter | Kaufsucht | Fernsehshopping | Familientraumata | Messie-Syndrom

6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2024

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,6 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00813-3

Beschreibung

Rezension

Ein ungeschönter Blick auf die oft schwierigen Mutter-Tochter-Beziehungen. ("Nordsee-Zeitung")
[...] [Es] bleibt Leere zurück - und die Erkenntnis, dass wir oft viel weniger über die Menschen wissen, die uns am nächsten stehen. ("Lea")
»Eine der großen Stärken dieses Buches ist es, dass einzelne Erklärungen nicht zu Leitthesen werden […] es fließt sehr viel intellektuelle Arbeit in diese Erklärungen […].« ("nd")
»Ein berührendes Buch über das Horten von Dingen und Schulden – und wie Nachfahren damit fertig werden.« ("Welt am Sonntag")
»Letztendlich ist Hobracks „Erbgut“ auch eine tiefenpsychologische Reise, wo sich so mancher selbst erkennen kann.« ("Kurier")
»Das ist eine sehr schöne Form, [...] etwas Autobiographisches zu schreiben. […] ein sehr persönliches Buch, andererseits verbindet sie das Phänomen des Hortens mit einem gesellschaftlichen Verhalten […].« ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")
»Lesen Sie [dieses Buch], lesen Sie all die Facetten, damit wir besser […] die Gegenwart gestalten können.« ("ARD Sheroes")
»Es ist eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit der eigenen Mutter und deren Leben.« ("Deutschlandfunk Kultur Büchermarkt")
»Ich finde sie im besten Sinne unverschämt, weil sie in ihren Büchern ganz offen über Scham geschrieben hat, über ihre eigene Scham und auch die ihrer Mutter […]« ("rbb Radio3 am Morgen")
»Das Buch ist auch eine Auseinandersetzung mit dem Mythos Mutter und der Konsumgesellschaft.« ("Magdeburger Volksstimme")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2024

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/13,3/2,6 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Hellblau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00813-3

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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Absolutes Lese-Highlight!

Bewertung am 15.02.2025

Bewertungsnummer: 2412995

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Erbgut ist diese Angst: Wie viel meiner Mutter steckt in mir? Werde ich sein, wie meine Mutter gewesen ist?“ Ich beende dieses Buch und muss tief durchatmen. Marlen Hobrack ist ehrlich, direkt und bringt mich mit „Erbgut“ zum Weinen, denn viele der von ihr beschriebenen Situationen kommen mir äußerst bekannt vor und so habe ich Angst, dass sie Dinge ausspricht, die ich schon lange vermeide. Hobrack schreibt von ihrer komplizierten Mutter-Tochter-Beziehung, der Parentifizierung und von der damit zusammenhängenden Abgrenzung im Erwachsenenalter. Nach dem Tod ihrer Mutter muss sich Hobrack all diesen Gefühlen, aber vor allem den Dingen, die ihre Mutter zurückgelassen hat, stellen. Die Überforderung der Mutter mit ihrem Kindheitstrauma, der eigenen Vergangenheit, der Lieblosigkeit ihrer Mutter und auch der räumlichen Ordnung überträgt sich nach dem Tod auf Hobrack. Sie ist wie eine Last, die sie Schicht für Schicht zu bewältigen versucht. Dabei fragt sie sich immer wieder, ob ihre Art des Trauerns falsch, nicht ausreichend ist oder ob sie sie zu einem späteren Zeitpunkt einholen wird. Sie beschreibt ganz deutlich, welche Last auf einem parentifizierten Kind liegt, und das nicht nur ein Leben lang, sondern auch darüber hinaus. Die Wut über das Verhalten und das nicht existierende Verständnis wird bei Hobrack sehr deutlich, aber sie muss sich auch eingestehen: mit der Beerdigung der Mutter wird auch die Möglichkeit einer harmonischen Beziehung begraben. Und diese Erkenntnis sitzt tief. Jedes Wort in diesem Buch von Marlen Hobrack ist sorgfältig gewählt. Mit ihrer direkten Art, ihrer Ehrlichkeit und großem Maß an Selbstreflexion regt sie mich zum Nachdenken an und schafft es gleichzeitig, mich sprachlos zu machen. Es ist ganz deutlich: die nicht vorhandene Liebe oder emotionale Nähe, auch nur eines Elternteils, wird sich bei einem Kind in einer Form bemerkbar machen. Dieses Buch ist ein absolutes Highlight und ich empfehle es ausdrücklich jeder Person, die ein schwieriges Verhältnis zur eigenen Mutter hat.

Absolutes Lese-Highlight!

Bewertung am 15.02.2025
Bewertungsnummer: 2412995
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Das Erbgut ist diese Angst: Wie viel meiner Mutter steckt in mir? Werde ich sein, wie meine Mutter gewesen ist?“ Ich beende dieses Buch und muss tief durchatmen. Marlen Hobrack ist ehrlich, direkt und bringt mich mit „Erbgut“ zum Weinen, denn viele der von ihr beschriebenen Situationen kommen mir äußerst bekannt vor und so habe ich Angst, dass sie Dinge ausspricht, die ich schon lange vermeide. Hobrack schreibt von ihrer komplizierten Mutter-Tochter-Beziehung, der Parentifizierung und von der damit zusammenhängenden Abgrenzung im Erwachsenenalter. Nach dem Tod ihrer Mutter muss sich Hobrack all diesen Gefühlen, aber vor allem den Dingen, die ihre Mutter zurückgelassen hat, stellen. Die Überforderung der Mutter mit ihrem Kindheitstrauma, der eigenen Vergangenheit, der Lieblosigkeit ihrer Mutter und auch der räumlichen Ordnung überträgt sich nach dem Tod auf Hobrack. Sie ist wie eine Last, die sie Schicht für Schicht zu bewältigen versucht. Dabei fragt sie sich immer wieder, ob ihre Art des Trauerns falsch, nicht ausreichend ist oder ob sie sie zu einem späteren Zeitpunkt einholen wird. Sie beschreibt ganz deutlich, welche Last auf einem parentifizierten Kind liegt, und das nicht nur ein Leben lang, sondern auch darüber hinaus. Die Wut über das Verhalten und das nicht existierende Verständnis wird bei Hobrack sehr deutlich, aber sie muss sich auch eingestehen: mit der Beerdigung der Mutter wird auch die Möglichkeit einer harmonischen Beziehung begraben. Und diese Erkenntnis sitzt tief. Jedes Wort in diesem Buch von Marlen Hobrack ist sorgfältig gewählt. Mit ihrer direkten Art, ihrer Ehrlichkeit und großem Maß an Selbstreflexion regt sie mich zum Nachdenken an und schafft es gleichzeitig, mich sprachlos zu machen. Es ist ganz deutlich: die nicht vorhandene Liebe oder emotionale Nähe, auch nur eines Elternteils, wird sich bei einem Kind in einer Form bemerkbar machen. Dieses Buch ist ein absolutes Highlight und ich empfehle es ausdrücklich jeder Person, die ein schwieriges Verhältnis zur eigenen Mutter hat.

Faszinierende Biografie welches zur Reflektion anregt

literarisches.seemannsgarn aus Rostock am 25.11.2024

Bewertungsnummer: 2349674

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielen lieben Dank an HarperCollins für das Leseexemplar! Ihr Lieben, vorab möchte ich mich auch bei der Autorin bedanken für das Teilen ihrer Familiengeschichte und vor allem auch das Teilen der Geschichte der eigenen Mutter. Ich glaube dass dies vielen Menschen das Gefühl geben kann, nicht alleine zu sein. Hording, Konsumsucht und auch das Messi-Syndrom sind in unserer Gesellschaft weitverbreiteter als mancher denken mag. Wie schon in meiner Story berichtet ist dieses Buch so viel mehr als "nur" das Thema Erbe zu behandeln.Ich habe tatsächlich im ersten Moment ein Buch zur Trauerbewältigung erwartet, viel mehr geht es jedoch um Konsumsucht in all seinen Ausprägungen, Hording, Schulden Erben, Entrümplung. Die Themen werden nicht nur am Beispiel der eigenen Mutter verarbeitet, sondern auch Beispiel aus der Gesellschaftsmitte und aus Social Media gezogen. In einem Abschnitt behandelt es auch die Kaufsucht in Bezug auf Bücher (s. S. 120) - vieles wird angerissen und auch zum Teil gut zum Abschluss gebracht. Ich hätte mir sogar fast gewünscht, dass das Buch noch ein paar mehr Seiten hat. Zum Beispiel der Part der Buchkaufsucht oder auch das Online Shopping. Vielleicht empfinde ich es auch nur so, weil ich gerne noch mehr von Marlen Hobrack gelesen hätte. Ihr Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen und führt bildhaft vor Augen was sie uns mit ihren Worten erzählen möchte. Ihr Buch regte mich an vielen Stellen auch zur Selbstreflexion an. Ich habe das Buch wahnsinnig gerne gelesen und werde es mit Sicherheit auch nicht zum letzten Mal gelesen haben. Gerne mehr davon! Liebe Grüße von der Ostsee

Faszinierende Biografie welches zur Reflektion anregt

literarisches.seemannsgarn aus Rostock am 25.11.2024
Bewertungsnummer: 2349674
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielen lieben Dank an HarperCollins für das Leseexemplar! Ihr Lieben, vorab möchte ich mich auch bei der Autorin bedanken für das Teilen ihrer Familiengeschichte und vor allem auch das Teilen der Geschichte der eigenen Mutter. Ich glaube dass dies vielen Menschen das Gefühl geben kann, nicht alleine zu sein. Hording, Konsumsucht und auch das Messi-Syndrom sind in unserer Gesellschaft weitverbreiteter als mancher denken mag. Wie schon in meiner Story berichtet ist dieses Buch so viel mehr als "nur" das Thema Erbe zu behandeln.Ich habe tatsächlich im ersten Moment ein Buch zur Trauerbewältigung erwartet, viel mehr geht es jedoch um Konsumsucht in all seinen Ausprägungen, Hording, Schulden Erben, Entrümplung. Die Themen werden nicht nur am Beispiel der eigenen Mutter verarbeitet, sondern auch Beispiel aus der Gesellschaftsmitte und aus Social Media gezogen. In einem Abschnitt behandelt es auch die Kaufsucht in Bezug auf Bücher (s. S. 120) - vieles wird angerissen und auch zum Teil gut zum Abschluss gebracht. Ich hätte mir sogar fast gewünscht, dass das Buch noch ein paar mehr Seiten hat. Zum Beispiel der Part der Buchkaufsucht oder auch das Online Shopping. Vielleicht empfinde ich es auch nur so, weil ich gerne noch mehr von Marlen Hobrack gelesen hätte. Ihr Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen und führt bildhaft vor Augen was sie uns mit ihren Worten erzählen möchte. Ihr Buch regte mich an vielen Stellen auch zur Selbstreflexion an. Ich habe das Buch wahnsinnig gerne gelesen und werde es mit Sicherheit auch nicht zum letzten Mal gelesen haben. Gerne mehr davon! Liebe Grüße von der Ostsee

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Erbgut. Was von meiner Mutter bleibt

von Marlen Hobrack

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