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Die Mandarins von Paris «Das mitreißende Werk einer großen Erzählerin.» Nicole Seifert. In neuer Übersetzung!

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47,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

1024

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/5 cm

Gewicht

877 g

Farbe

Schwarz / Silbergrau

Auflage

1. Auflage, Neuübersetzung

Originaltitel

Les mandarins

Übersetzt von

Amelie Thoma + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00436-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Das hat sich absolut gelohnt. Das liest sich so frisch, das liest sich so heutig, das ist ganz toll, jetzt noch mal zu diesem neu übersetzten Buch zu greifen. (Iris Radisch) ("ZEIT Podcast "Was liest Du gerade"")
Es lohnt! Mich hat fasziniert, wie zeitgemäß sich die «Mandarins»anfühlen, auch dank der neuen Übersetzung. De Beauvoir erzählt über die Pariser Existenzialisten-Szene von Umbruch und Aufbruch nach dem Zweiten Weltkrieg, davon, wie die progressiven Kräfte, im Widerstand noch geeint, sich jetzt aufreiben, von Frauenrollen, Liebe, Sex – vom Leben! ("Emotion")
Ein Buch, das auch 70 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung durch die Glaubwürdigkeit der Figuren, seine erzählerische Kraft und die Brillanz der Analyse besticht! Nicht zuletzt die subtilen Übersetzungsarbeiten von Amelie Thomas und Claudia Marquardt lassen das Buch nun auch auf Deutsch in seiner ganzen Größe erstrahlen. ("Saarländischer Rundfunk SR 2 Kulturradio")
Eine Wiederentdeckung, eine Neuentdeckung, die sich wirklich zu lesen lohnt. ("SWR Kultur")
Zeitgeschichte einerseits, Leben, Liebe, Tod anderseits. Simone de Beauvoirs üppiger Roman umfasst den ganzen Kosmos intellektueller und individueller Existenz. ("WDR Westart Lesestoff")
Ein großer Ideenroman!... Was ich an dem Roman am meisten bewundere: Simone de Beauvoir geht mit einer großen Aufrichtigkeit auf ihr Leben los und stellt es in Frage... Großartig, Lebensstoff plus sozusagen... Die Übersetzung ist sehr elegant. ("3Sat "Kulturzeit"")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.09.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

1024

Maße (L/B/H)

21,1/14,2/5 cm

Gewicht

877 g

Farbe

Schwarz / Silbergrau

Auflage

1. Auflage, Neuübersetzung

Originaltitel

Les mandarins

Übersetzt von

  • Amelie Thoma
  • Claudia Marquardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00436-1

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    20.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Die Wahrheit sagen: Bisher hatte das nie ernsthafte Probleme aufgeworfen.«

    »Die Wahrheit sagen: Bisher hatte das nie ernsthafte Probleme aufgeworfen.« Wir befinden uns im Paris der Nachkriegszeit. Eigentlich ein Grund aufzuatmen. Eigentlich. Henri Perron, Herausgeber der Zeitung Espoir, welche unabhängig von politischen Ansichten berichtet und dafür von unterschiedlichen Lagern geschätzt wird, muss sich nun entscheiden: Bleibt er seiner Linie treu oder hilft er der linken Gruppierung der SRL, die sich vom Kommunismus abgrenzt, zu Ansehen? Ins Leben gerufen wurde diese u.a. durch seinen Freund Robert Dubreuilh, der Henris Zeitung gerne zum politischen Sprachrohr der SRL ausbauen würde. Wäre da nicht noch seine Frau Paule, die ihn eher krankhaft verehrt, als liebt. Ein zweiter Handlungsstrang widmet sich Anne, Roberts Frau, der ihre Suche nach sich selbst und einem unabhängigen, selbstbestimmten Leben begleitet. Gleichermaßen wird auch das Leben, besonders das sich in Affären verlierende Liebesleben, der gemeinsamen Tochter Nadine beschrieben. Die zwei Erzählperspektiven bieten teils subjektive, überschneidende Einblicke derselben Situation aus unterschiedlichen Blickwinkeln und veranschaulichen die Uneindeutigkeit gewisser Ansichten. Darüber hinaus ist es nicht ausschließlich ein höchst politischer Roman, der sich den französischen Intellektuellen – Mandarins genannt – der Nachkriegszeit sowie den Kriegsverbrechen widmet, sondern ist auch stets gesellschaftskritisch angelegt. Rollenbilder geraten ins Wanken, partnerschaftliche Abhängigkeiten sowie die Rolle der Frau werden hinterfragt und nicht zuletzt überdecken moralische Fragen diese tausend Seiten. Ein Roman, der, trotz seiner siebzig Jahre, besonders mit Augenmerk auf die Zerspaltung der Linken, höchst aktuell ist. Die gute Lesbarkeit, welche keinesfalls trocken ist, verdanken wir in erster Linie der großartigen Autorin sowie den beiden Übersetzerinnen Claudia Marquardt und Amelie Thoma. Wer sich für Politik und umfangreiche, gut geschriebene Klassiker interessiert, für den wird das Buch sicherlich ebenfalls eine Bereicherung mit Lesegenuss sein!

  • J.G.

    aus Berlin

    5/5

    02.11.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr empfehlenswert!!!

    Ein Meisterwerk! Simone de Beauvoir gelingt in ihrem Roman eine perfekte Verknüpfung von Zeitgeschichte (politische Entwicklung in Frankreich nach dem 2. Weltkrieg) und privater Schicksale. Der Roman spielt größtenteils in Paris, zwischendurch aber auch in den USA, Portugal oder Mexiko. Die Charaktere sind perfekt und äußerst real herausgearbeitet. Auf knapp 800 Seiten kommt aufgrund wunderbarer, zum Nachdenken anregender Dialoge und einer lebendigen Erzählweise auf keiner einzigen Seite Langweile auf. Besonders beeindruckend sind die zwei verschiedenen Erzählebenen: Zum einen die des Journalisten Henri in der dritten Form und der Psychologin Anne in der Ich-Form. Diese beiden Protagonisten führen in die Welt der Pariser Intellektuellen. Bei der Geschichte um Henri wird der Zerfall der durch die Résistance verbundenen Pariser Intellektuellen und der Niedergang des französischen Kommunismus aufgegriffen. Sein vergeblicher Kampf um die Zeitung „Espoir“ steht für ihn im Vordergrund. Die Schicksale dreier Damen, Paule, Josette und Nadine, und deren Liebe zu Henri sind in diese Geschichte verwoben. Anne, die Ehefrau einer Hauptfigur der „Mandarins“, ist nicht unmittelbar in die politischen Diskussionen einbezogen. Die Suche nach persönlichem Glück und eine schöne Liebesgeschichte spielen in Annes Leben eine weitaus größere Rolle. Sie verliebt sich in Chicago in einen Schriftsteller namens Lewis, der mit ihr sein Leben verbringen möchte, sie aber ihr „altes“ Leben in Paris nicht aufgeben will. Insgesamt eines der besten Bücher, das ich gelesen habe. 100% empfehlenswert!!!

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