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Produktbild: Mein letztes Jahr der Unschuld
Artikelbild von Mein letztes Jahr der Unschuld
Daisy Alpert Florin

1. Mein letztes Jahr der Unschuld

Mein letztes Jahr der Unschuld

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2914

Gesprochen von

Yvonne Esins

Spieldauer

7 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Julia Eisele Verlag

Übersetzt von

Pociao + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

4099995276015

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

2914

Gesprochen von

Yvonne Esins

Spieldauer

7 Stunden und 50 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.03.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

22

Verlag

Julia Eisele Verlag

Übersetzt von

  • Pociao
  • Roberto de Hollanda

Sprache

Deutsch

EAN

4099995276015

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  • Elina Z.

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beeindruckend

    Es ist ein unglaublich schönes Werk über Erwachsenwerden einer jungen Frau. Ich mochte sehr gerne den Schreibstil der Autorin. Erzählt wird eine Geschichte von Isabel, Studentin im Jahr 1998. Isabels Weg ist nicht einfach, ihre Mutter ist gestorben, der Vater betreibt einen Laden in New York. In ihrer Umgebung gibt es kein glückliches Ehepaar, nur zerrissene Familien. Der Text wird mit Isabels Erinnerungen geschmückt, die authentisch wirken. Irgendwann während des Studiums kommt der Professor Connelly in ihr Leben. Sie ist 20 und er ist 40 Jahre alt. Sie ist verliebt in ihn, mindestens am Anfang wirkt es so. Und diese Affäre wird sie verändern und zu einer Frau machen, die wichtige Entscheidungen treffen muss. Ich konnte ganz gut den Werdegang von Isabel erkennen. Die Szene, in der sie etwas Richtiges tun musst, auch wenn es bedeutet, dass ihre Beziehung zu Connelly vorbei sein wird, hat mich sehr beeindruckt. Isabel ist eine sympathische und starke Persönlichkeit, die von den Meinungen anderer Menschen sich nicht beeinflussen lässt, obwohl sie auch ihre Fehler gemacht und davon gelernt hat. „Mein letztes Jahr der Unschuld“ ist ein eigenartiges Erlebnis, das etwas Gutes in einem bewirkt.

  • nessabo

    5/5

    05.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarisches Eintauchen in das Collegeleben der 90er mit subtilem Tiefgang

    Daisy Alpert Florin hat hier einen gut lesbaren Roman geschrieben, der oft leise daherkommt, auf eine ganz subtile Art aber mit Spannungsmomenten und einigem Tiefgang aufwartet. Ich fand es schon einmal toll, mit Isabel einer jüdischen Studierenden zu begegnen und so auch immer wieder Einblicke in jüdische Traditionen, Lebensweisen und Sprache zu bekommen. In ihrem Leben ist das Jüdischsein aber auch einfach ein Teil ihrer komplexen Identität und das finde ich insgesamt authentisch ausgearbeitet. Ein Element, zu dem die Autorin immer wieder greift, ist eine sanfte Art des Foreshadowing. Manchmal nur in einem Nebensatz entfaltet das beim Lesen eine tolle Wirkung und ordnet das Geschehen noch einmal zusätzlich ein, ohne zu viel vorwegzunehmen. Denn immer wieder müssen wir uns hier #meToo-Fragen stellen. Den irgendwie verkrampften Sex mit dem Kommilitonen ordnet Isabel später anders ein als sie es direkt im Nachgang tut. Die gesellschaftlichen Dynamiken und das innere Zurechtreden, das in den 90ern wohl noch einmal mehr Realität war als jetzt, tun weh, obwohl oder gerade weil sie sprachlich gar nicht so laut formuliert sind. Generell ist Subtilität ein tragendes Element der Handlung. Viele Figuren bekommen später zusätzliche Aspekte, sodass wir ihre Rolle retrospektiv noch einmal überdenken können/sollen. Die Konstellation aus Studentin und Professor sowie die damit einhergehende Machtdynamik ist literarisch natürlich nicht neu, doch Florin hat sich ihr auf eine vorsichtige und sprachlich tiefe Weise angenommen. Dass sowohl die Protagonistin angehende Autorin ist als auch die Autorin selbst logischerweise schreibt, spiegelt sich im wiederkehrenden Deep Dive zu den Themen Literatur und Schreibprozess wieder. Mein Interesse liegt da nicht unbedingt, weshalb ich das manchmal etwas langatmig fand, aber für viele ist es sicher ein spannender Einblick. Neben der zentralen Affäre spielen aber auch andere Themen eine Rolle. Isabel befindet sich in einer fragilen Zeit des Erwachsenenwerdens und ich war wieder einmal froh, diese hinter mich gebracht zu haben. Es gibt außerdem familiäre Auseinandersetzungen, häusliche Gewalt sowie die Frage, was Männer tun, um sich gegenseitig zu schützen. Auch Depressionen werden nebenbei, aber sehr authentisch dargestellt. In all dem lotet die Protagonistin geschickt aus, was sie eigentlich vom Leben möchte und was Konsens genau bedeutet - und beantwortet das für sich manchmal erst viel später, manchmal auch gar nicht. Wer einen Collegeroman lesen möchte, der einen leisen Tiefgang sowie politische Relevanz besitzt, kann beruhigt zu diesem Werk greifen. Er ist ganz sicher nicht DER #meToo-Roman schlechthin, greift Fragen rund um dieses Thema aber auf jeden Fall auf und hat mich dahingehend gut unterhalten. Manchmal schweift er vielleicht ein wenig ins Leben der Protagonistin ab, aber ich finde diese Darstellung nicht schlecht, sondern eine echte literarische Bereicherung. 4,5 ⭐️

  • nessabo

    5/5

    05.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein literarisches Eintauchen…

    Ein literarisches Eintauchen in das Collegeleben der 90er mit subtilem Tiefgang Daisy Alpert Florin hat hier einen gut lesbaren Roman geschrieben, der oft leise daherkommt, auf eine ganz subtile Art aber mit Spannungsmomenten und einigem Tiefgang aufwartet. Ich fand es schon einmal toll, mit Isabel einer jüdischen Studierenden zu begegnen und so auch immer wieder Einblicke in jüdische Traditionen, Lebensweisen und Sprache zu bekommen. In ihrem Leben ist das Jüdischsein aber auch einfach ein Teil ihrer komplexen Identität und das finde ich insgesamt authentisch ausgearbeitet. Ein Element, zu dem die Autorin immer wieder greift, ist eine sanfte Art des Foreshadowing. Manchmal nur in einem Nebensatz entfaltet das beim Lesen eine tolle Wirkung und ordnet das Geschehen noch einmal zusätzlich ein, ohne zu viel vorwegzunehmen. Denn immer wieder müssen wir uns hier #meToo-Fragen stellen. Den irgendwie verkrampften Sex mit dem Kommilitonen ordnet Isabel später anders ein als sie es direkt im Nachgang tut. Die gesellschaftlichen Dynamiken und das innere Zurechtreden, das in den 90ern wohl noch einmal mehr Realität war als jetzt, tun weh, obwohl oder gerade weil sie sprachlich gar nicht so laut formuliert sind. Generell ist Subtilität ein tragendes Element der Handlung. Viele Figuren bekommen später zusätzliche Aspekte, sodass wir ihre Rolle retrospektiv noch einmal überdenken können/sollen. Die Konstellation aus Studentin und Professor sowie die damit einhergehende Machtdynamik ist literarisch natürlich nicht neu, doch Florin hat sich ihr auf eine vorsichtige und sprachlich tiefe Weise angenommen. Dass sowohl die Protagonistin angehende Autorin ist als auch die Autorin selbst logischerweise schreibt, spiegelt sich im wiederkehrenden Deep Dive zu den Themen Literatur und Schreibprozess wieder. Mein Interesse liegt da nicht unbedingt, weshalb ich das manchmal etwas langatmig fand, aber für viele ist es sicher ein spannender Einblick. Neben der zentralen Affäre spielen aber auch andere Themen eine Rolle. Isabel befindet sich in einer fragilen Zeit des Erwachsenenwerdens und ich war wieder einmal froh, diese hinter mich gebracht zu haben. Es gibt außerdem familiäre Auseinandersetzungen, häusliche Gewalt sowie die Frage, was Männer tun, um sich gegenseitig zu schützen. Auch Depressionen werden nebenbei, aber sehr authentisch dargestellt. In all dem lotet die Protagonistin geschickt aus, was sie eigentlich vom Leben möchte und was Konsens genau bedeutet - und beantwortet das für sich manchmal erst viel später, manchmal auch gar nicht. Wer einen Collegeroman lesen möchte, der einen leisen Tiefgang sowie politische Relevanz besitzt, kann beruhigt zu diesem Werk greifen. Er ist ganz sicher nicht DER #meToo-Roman schlechthin, greift Fragen rund um dieses Thema aber auf jeden Fall auf und hat mich dahingehend gut unterhalten. Manchmal schweift er vielleicht ein wenig ins Leben der Protagonistin ab, aber ich finde diese Darstellung nicht schlecht, sondern eine echte literarische Bereicherung. 4,5 ⭐️

  • Bewertung

    5/5

    23.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach weltklasse!

    Am Anfang fiel es mir schwer reinzukommen, aber schnell blieb ich bei einigen Passagen hängen, die aufgrund der Brillanz einfach Gänsehaut hervorrufen und eine unvergleichliche Tiefe haben. Der Schreibstil ist hervorragend und macht Lust auf mehr! Ganz klare Empfehlung.

  • Bewertung

    5/5

    22.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schöne Coming of Age Geschichte

    „Mein letztes Jahr der Unschuld“ hat mich auf eine Weise bewegt, wie es nur sehr, sehr wenige Bücher schaffen. Die Geschichte handelt von Freundschaft, Verlust und den schwierigen Übergang ins Erwachsenwerden und wird dabei so feinfühlig und authentisch erzählt, dass ich mich in vielen Szenen selbst wiedererkannt habe. Themen wie Ängste, Wünsche und Momente des Glücks wurden so greifbar beschrieben. Die Sprache des Buches ist sehr poetisch und durchdrungen von einer melancholischen Schönheit, die zwischen den Zeilen schmerzt und doch in einer gewissen Art und Weise Hoffnung schenkt. Ein Buch, das mich sehr nachdenklich gestimmt hat und das ich jedem ans Herz legen möchte, der die vielschichtigen Facetten des Lebens spüren will.

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  • Produktbild: Mein letztes Jahr der Unschuld