Nichts erregt mehr als die Angst. Als Rachel in der neuen High School in einen Streich verwickelt wird, der furchtbar daneben geht, hat sie plötzlich mehr Feinde als Freunde. Zu ihrer Überraschung erregt sie jedoch die Aufmerksamkeit eines geheimen Schülerclubs. Der Mary-Shelley-Club, benannt nach der Autorin von Frankenstein, hat nur ein Ziel: mit gruseligen Aktionen echte Angst zu verbreiten. Schon bald eskaliert das Spiel und wird immer gnadenloser - und Rachel muss das echte Monster aufspüren. Es ist an der Zeit, den ultimativen Streich zu spielen ... Ein exzellenter Thriller über eine Gruppe von Studenten, die von Horrorfilmen besessen sind, mit einer Prise Scream und Gossip Girl. Kirkus Reviews: »Der Humor ist gnadenlos finster, und niemand kommt ungeschoren davon.« Publishers Weekly: »Ein schwarzhumoriger, augenzwinkernder Roman mit Noir-Elementen ...«
Goldy Moldavsky wurde in Lima, Peru, geboren und wuchs in Brooklyn auf, wo sie auch heute noch lebt. Sie schrieb die Bestseller KILL THE BOY BAND, NO GOOD DEED und THE MARY SHELLEY CLUB. Ihre Bücher wurden in mehreren Sprachen übersetzt. Ihre Liebe zu Filmen aus den 80ern, Boybands aus den 90ern und Horrorfilmen beeinflusst ihre Arbeit in hohem Maße.
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Thriller mit Horror-Bezügen und einer Prise Abgründigkeit
NiWa am 27.10.2025
Bewertungsnummer: 2638224
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Nach einem misslungenen Streich steht Rachel als Schülerin im Abseits. Obwohl sie angeprangert wird, liegt die Schuld bei einem geheimen Schüler-Club, der sich seither für sie interessiert. Der Mary Shelley Club hat nur einen Zweck: Mit einem brachialen Angst-Streich echten Schrecken zu säen.
„Der Mary Shelley Club“ von Goldy Moldavsky ist einer dieser Romane, bei denen ich lange hin und hergerissen war. Zwar liebe ich die Bücher aus dem Festa-Verlag, wo die Printversion erschienen ist, und kann kaum genug davon bekommen, aber hier war ich skeptisch. Zu jugendlich, zu banal, zu „Highschool“? Ich hatte meine Zweifel. Letztlich gab eine Buchbloggerin meines Vertrauens den Ausschlag, weil sie von dem Roman begeistert war. Und ich? Ich war sofort mittendrin in Rachels Geschichte, in der Faszination für Horror, im geheimen Club.
Rachel ist neu an der Schule. Sie ist weder Außenseiterin noch Klassenliebling und bewegt sich irgendwo dazwischen. Ihr Start verläuft unspektakulär, aber gerade deshalb glaubwürdig. Sie ist einfach da, und hat ihre Vergangenheit im Gepäck, über die sie lieber schweigt. Es gibt ein Trauma, das sie sehr geprägt hat, und welches sich in ihrer Faszination für Horror-Filme entlädt. Diese Leidenschaft ist sozusagen ihre Bewältungsstrategie.
Der titelgebende Mary Shelley Club tritt anfangs als Gerücht in Erscheinung. Es ist ein Mythos unter Schüler:innen, den Rachel zufällig bestätigt findet. Ab diesem Moment nimmt die Geschichte Fahrt auf, als sich Rachel dem Club nähert. Der Club ist kein banaler Fan-Zirkel, der bloß über Filme plaudert. Hier wird der Horror ins echte Leben geholt. Sie überlegen sich Streiche, die gezielt Angst erzeugen sollen. Diese „Angst-Streiche“ sollen möglichst perfekt inszeniert sein.
Die Zusammenkünfte des Clubs, das stille Einverständnis zwischen den Mitgliedern und das einvernehmliche Eintauchen in die Welt des Horrors hatte schon etwas sehr Faszinierendes. Anfangs hat das Ganze einen fast spielerischen Reiz. Die Treffen, das gemeinsame Fachsimpeln, die geheime Zugehörigkeit. Je weiter Rachel in den Club gezogen wird, desto deutlicher wird, dass sie nicht alles durchschaut. Es liegt eine gewisse Anspannung in der Luft, weil man spürt, irgendetwas läuft aus dem Ruder. Und auch Rachel begreift, dass hinter der Maske aus Popkultur und Adrenalinkick eine Bedrohung lauert.
Mich hat das Buch weniger gegruselt, eher durchgängig ausgezeichnet unterhalten. Es ist kein Schocker, sondern ein Thriller mit Horror-Rahmen. Die vielen Verweise auf ikonische Filme und Geschichten, die ich selbst liebe, haben für mich ein vertrautes Fundament geschaffen, auf dem sich die Handlung entfalten konnte.
Rachel war für mich eine angenehm ehrliche Protagonistin. Eigentlich will sie trotz ihrer inneren Last nur ihren Alltag bewältigen. Dass sie sich ausgerechnet Horror zuwendet, um mit ihrer Angst umzugehen, fand ich stimmig. Ihre Begeisterung für Filme und ihr Blick auf Genre-Klassiker macht sie für mich als Gleichgesinnte nahbar.
Am Club hat mir gefallen, dass Rachel auf Menschen trifft, die dieselbe Leidenschaft teilen. Dabei entsteht aber kaum echte Nähe, weil die Mitglieder distanziert und kontrolliert in ihrem Auftreten bleiben, was den Regeln entspricht. Dennoch ist Rachel nicht naiv, sie ist aber neugierig genug, um mitzumachen.
Mich hat „Der Mary Shelley Club“ im besten Sinne überrascht. Trotz meiner Skepsis hat mich die Geschichte schnell für sich gewonnen. Die Faszination für Horror, der Club, das Spiel mit der Angst haben mich unterhalten und mit einem leichten Unbehagen zurückgelassen.
Der Roman fällt eindeutig nicht in die Kategorie knallharter Horror, aber es hat mich gepackt. Die Mischung aus Thriller-Elementen, popkulturellen Bezügen und einer Prise Abgründigkeit war genau nach meinem Geschmack.
Das Ende? Fies. Und damit absolut passend zum Gesamtbild.
Wer es spannend findet, wenn sich Jugendliche auf ein gefährliches Terrain begeben und Horror mag, der ist im Mary Shelley Club jedenfalls gut aufgehoben.
Perfekt für jeden Fan von Horrorfilmen
Thorsten / thorsten_thrillbooks aus Unna am 03.09.2025
Bewertungsnummer: 2585899
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
„Der Mary Shelly Club“ ist perfekt für jeden Fan von Horrorfilmen. Viele Filme wie „Shining“, „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast“ oder auch „Freitag der 13.“ werden erwähnt und es gibt noch eine Vielzahl an weiteren bekannten Klassikern aus dem Horrorgenre die ihren Platz im Buch gefunden haben.
Doch worum geht es eigentlich?
Rachel wurde vor einem Jahr von zwei maskierten Männern überfallen. Ein schlimmes Ereignis liegt hinter ihr und ein Neuanfang vor ihr. Eine neue Stadt, eine neue Highschool und nachdem sie in einen Streich verwickelt wird, hat sie plötzlich mehr Feinde als Freunde. Kurz darauf gerät sie ins Visier des Mary-Shelley-Club, eine Gruppe von Teenagern, die auf Horrorfilme stehen und ihren Mitschülern fiese Streiche spielen. Sie wird ein Teil von der Gruppe und schon bald eskaliert das Spiel.
Ich hatte echt mein Spaß mit dem Buch und nicht nur die deutsche Übersetzung kann sich sehen lassen, sondern auch die vielen Referenzen an die Popkultur. Die Story an sich fand ich jetzt nicht besonders gruselig oder blutig, sondern viel mehr zählt der Spaßfaktor und die Neugier was noch passieren wird.
Selbst beim Ende habe ich lange überlegt, wie die Auflösung wohl aussehen wird. Doch das Ende bietet noch so einige große Momente und ein Showdown wie aus einem Teenie-Horrorfilm der 90er.
Vielen Dank für die tolle Hommage an ein Genre, dass ich seit meiner Jugend liebe. Die Angst und Schreckmomente werden anhand vieler bekannter Gegenstände erzeugt wie ein Fleischerhaken oder mit einer Maske. Ich fand die Scream Vibes sowie auch die Streiche und die Charaktere hervorragend aufs Papier gebracht.
Wer die Filmreihe „Scream“ liebt und die Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ mit viel Teeniedrama von der Highschool, kommt hier auf seine Kosten und wird das Buch feiern.
Meinung aus der Buchhandlung
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4,5*
Von der ersten Sekunde an mochte ich die Geschichte und vor allem unsere Protagonistin sehr gerne. Die Geschichte rund um den Mary Shelly Club fand ich total spannend und ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu lesen (wodurch ich das ganze Buch in nicht mal 24 Stunden gelesen habe)
Das Ende fand ich wirklich großartig und ich kann jedem dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen der gerne spannende Horrorgeschichten mag.
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