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Die Moralapostel Zerstörung eines Exportweltmeisters

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.06.2024

Abbildungen

farbige Illustrationen, Raster, farbig, schwarz-weiss Illustrationen, Raster, schwarz-weiss

Verlag

Langen-Müller

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,8 cm

Gewicht

453 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7844-3715-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.06.2024

Abbildungen

farbige Illustrationen, Raster, farbig, schwarz-weiss Illustrationen, Raster, schwarz-weiss

Verlag

Langen-Müller

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

21,6/14,2/2,8 cm

Gewicht

453 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7844-3715-6

Herstelleradresse

LangenMueller Verlag
Pfizerstraße 5-7
70184 Stuttgart
DE

Email: info@herbig.net

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Moral ist eine Sammlung…

LichtundSchatten am 05.08.2024

Bewertungsnummer: 2875227

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Moral ist eine Sammlung positiver Erzählungen von Menschenliebe und Gerechtigkeit. Die kann man leuchtend vor anderen jonglieren und Politiker kennen die ganze Klaviatur möglicher Tränendrüsensekrete. Man kann sie in den Sonntagspredigten den Leuten aufs Auge drücken, bis alle heulen und zum Klingelbeutel greifen. Dieser Beutel sind auch jene Kreuze, die Menschen auf Wahlzetteln machen, um ihr schlechtes Gewissen zu entlasten. Fritz Söllner fächert sie alle auf, jene Erzählungen und Werte, die nichts sagen, aber gut ankommen. Alle wissen, dass es eine sozialistische, sogar eine stalinistische Moral gab und heute reden sie z.B. von einer missionierenden, feministischen Außenpolitik, der Klimaaußenpolitik, Wirtschaftswaffen etc. „Das Hauptkennzeichen der moralistischen Außenpolitik ist ihre Erfolglosigkeit“, fasst Fritz Söllner zusammen und erklärt, warum die Moralisierungsspirale trotz des Versagens aller Maßnahmen weiter gedreht wird, sogar noch schneller. Niemand darf die zugrunde liegenden Ziele in Frage stellen, Zweifel sind nicht erlaubt. Die Spirale erweitert sich permanent und fliegt immer höheren Zielen zu. Der politische Moralismus setzt sich meist unrealistische Ziele und agiert nach diesem Plan: „In der Abenddämmerung der Sozialdemokratie hat dagegen Rousseau noch einmal gesiegt. Sie haben nicht die Produktionsmittel, sondern die Therapie verstaatlicht. Dass der Mensch von Natur aus gut sei, diese merkwürdige Idee hat in der Sozialarbeit ihr letztes Reservat. Pastorale Motive gehen dabei eine seltsame Mischung ein mit angejahrten Milieu- und Sozialisationstheorien und mit einer entkernten Version der Psychoanalyse. Solche Vormünder nehmen in ihrer grenzenlosen Gutmütigkeit den Verirrten jede Verantwortung für ihr Handeln ab.“ („Aussichten auf den Bürgerkrieg“, 1994, S. 37) Moral wird heute vor allem für die Sicherung von Natur und Umwelt eingesetzt, damit scheinen nahezu alle Maßnahmen durchsetzbar. „Am unmittelbar bedrohlichsten für die deutsche Volkswirtschaft ist die einseitige, gesinnungsethisch motivierte und betriebene Klima- und Energiepolitik.“ Mit diesem Paradepferd des politischen Moralismus ist die Moralspirale auf schnelldrehend gestellt worden, um auf der anderen Seite die Abwärtsspirale ebenso rasant nach unten zu drehen. Bürokratie, Dirigismus, Preissetzungsmechanismen und ordnungsrechtliche Vorgaben nehmen überhand und würgen unternehmerisches Tun ab. Eine Ende wird wohl erst dann erreicht, wenn der Bürger den Bankrott schwarz auf weiß ausbaden muss, wenn er eine Rückkehr zu Vernunft und Verantwortung einfordert und dies in den Wahlen artikuliert, Moral und Vernunft müssen wieder zum Ausgleich gebracht werden. Das Motto: "Einst waren wir schlechter, heute sind wir besser als alle anderen" kann keine Maxime der Zukunft mehr sein.

Moral ist eine Sammlung…

LichtundSchatten am 05.08.2024
Bewertungsnummer: 2875227
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Moral ist eine Sammlung positiver Erzählungen von Menschenliebe und Gerechtigkeit. Die kann man leuchtend vor anderen jonglieren und Politiker kennen die ganze Klaviatur möglicher Tränendrüsensekrete. Man kann sie in den Sonntagspredigten den Leuten aufs Auge drücken, bis alle heulen und zum Klingelbeutel greifen. Dieser Beutel sind auch jene Kreuze, die Menschen auf Wahlzetteln machen, um ihr schlechtes Gewissen zu entlasten. Fritz Söllner fächert sie alle auf, jene Erzählungen und Werte, die nichts sagen, aber gut ankommen. Alle wissen, dass es eine sozialistische, sogar eine stalinistische Moral gab und heute reden sie z.B. von einer missionierenden, feministischen Außenpolitik, der Klimaaußenpolitik, Wirtschaftswaffen etc. „Das Hauptkennzeichen der moralistischen Außenpolitik ist ihre Erfolglosigkeit“, fasst Fritz Söllner zusammen und erklärt, warum die Moralisierungsspirale trotz des Versagens aller Maßnahmen weiter gedreht wird, sogar noch schneller. Niemand darf die zugrunde liegenden Ziele in Frage stellen, Zweifel sind nicht erlaubt. Die Spirale erweitert sich permanent und fliegt immer höheren Zielen zu. Der politische Moralismus setzt sich meist unrealistische Ziele und agiert nach diesem Plan: „In der Abenddämmerung der Sozialdemokratie hat dagegen Rousseau noch einmal gesiegt. Sie haben nicht die Produktionsmittel, sondern die Therapie verstaatlicht. Dass der Mensch von Natur aus gut sei, diese merkwürdige Idee hat in der Sozialarbeit ihr letztes Reservat. Pastorale Motive gehen dabei eine seltsame Mischung ein mit angejahrten Milieu- und Sozialisationstheorien und mit einer entkernten Version der Psychoanalyse. Solche Vormünder nehmen in ihrer grenzenlosen Gutmütigkeit den Verirrten jede Verantwortung für ihr Handeln ab.“ („Aussichten auf den Bürgerkrieg“, 1994, S. 37) Moral wird heute vor allem für die Sicherung von Natur und Umwelt eingesetzt, damit scheinen nahezu alle Maßnahmen durchsetzbar. „Am unmittelbar bedrohlichsten für die deutsche Volkswirtschaft ist die einseitige, gesinnungsethisch motivierte und betriebene Klima- und Energiepolitik.“ Mit diesem Paradepferd des politischen Moralismus ist die Moralspirale auf schnelldrehend gestellt worden, um auf der anderen Seite die Abwärtsspirale ebenso rasant nach unten zu drehen. Bürokratie, Dirigismus, Preissetzungsmechanismen und ordnungsrechtliche Vorgaben nehmen überhand und würgen unternehmerisches Tun ab. Eine Ende wird wohl erst dann erreicht, wenn der Bürger den Bankrott schwarz auf weiß ausbaden muss, wenn er eine Rückkehr zu Vernunft und Verantwortung einfordert und dies in den Wahlen artikuliert, Moral und Vernunft müssen wieder zum Ausgleich gebracht werden. Das Motto: "Einst waren wir schlechter, heute sind wir besser als alle anderen" kann keine Maxime der Zukunft mehr sein.

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Die Moralapostel

von Fritz Söllner

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