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Pam Jenoff

1. Das Mädchen mit dem blauen Stern

Das Mädchen mit dem blauen Stern

Gesprochen von
11
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ursula Berlinghof

Spieldauer

12 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

31

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987853630

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Ursula Berlinghof

Spieldauer

12 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

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Altersempfehlung

ab 18 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

15.02.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

31

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783987853630

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  • Bewertung

    5/5

    03.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein leuchtender Hoffnungsschimmer in düsterer Zeit

    Mit ihrem neuen Roman gelingt der New-York-Times-Bestsellerautorin ein zutiefst bewegendes Meisterwerk über Menschlichkeit, Mut und die unerschütterliche Kraft der Freundschaft – selbst im dunkelsten Kapitel der Geschichte. Krakau, 1942: Die junge Sadie wird mit ihrer Familie durch eine brutale Razzia der Nazis aus dem jüdischen Ghetto in die Kanalisation der Stadt getrieben. In dieser kalten, feuchten und lebensfeindlichen Unterwelt klammert sie sich an die Erinnerungen ihrer Kindheit – an Licht, Wärme und unbeschwerte Tage, die nun unerreichbar scheinen. Doch ein einziger Blick durch ein Gitter nach oben ändert alles: Sadie entdeckt Ella, ein Mädchen aus einer anderen Welt, das ahnungslos auf dem Markt Blumen kauft. Was darauf folgt, ist eine Geschichte, die unter die Haut geht. Gegen alle Regeln, Gefahren und gesellschaftlichen Grenzen entscheidet sich die 18-jährige Ella, Sadie zu helfen. Was als flüchtiger Blickkontakt beginnt, entwickelt sich zu einer stillen, aber tiefen Verbindung – eine Freundschaft, die Hoffnung schenkt, wo eigentlich keine mehr sein dürfte. Die Autorin erzählt mit viel Feingefühl und historischem Bewusstsein. Ihr Schreibstil ist eindringlich, atmosphärisch dicht und voller emotionaler Tiefe. Die beiden Protagonistinnen sind lebendig gezeichnet, ihre Gedanken und Ängste greifbar. Besonders beeindruckend ist, wie die Autorin zeigt, dass selbst in Zeiten von Hass und Gewalt Mitgefühl und Menschlichkeit überleben können – manchmal in Gestalt einer ausgestreckten Hand durch ein Gitter. Inspiriert von wahren Begebenheiten, erinnert dieser Roman daran, dass es oft die leisen Gesten und mutigen Entscheidungen einzelner Menschen sind, die Geschichte schreiben. Eine bewegende Geschichte über die Macht der Freundschaft ist nicht nur ein bewegender Roman über den Holocaust, sondern auch ein Plädoyer dafür, das Gute nicht aus den Augen zu verlieren – selbst dann, wenn die Welt um einen herum zerbricht. Ein Buch, das bleibt – im Kopf, im Herzen und im Gewissen. Unbedingt lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    25.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Eine sehr bewegende Geschichte

    Die Autorin schreibt sehr bildlich und eindringlich. Man kann die Verzweiflung, die Furcht und das Leid der Figuren als auch der damaligen Zeit gut nachvollziehen. Eine sehr bewegende Geschichte, die zu Herzen geht.

  • Marita Robker-Rahe

    aus Belm

    5/5

    04.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    ein wichtiges zeitgeschichtliches Dokument

    Das Buch " Das Mädchen mit dem blauen Stern" von Pam Jenoff hat mich tief beeindruckt und berührt. Unter welch unmenschlichen Umständen Juden während des 2. Weltkriegs leben mussten und unter welchen Repressalien sie zu leben hatten, ist immer wieder erschreckend zu lesen. Krakau 1942. Die achtzehnjährige Sadie lebt mit ihren Eltern im Krakauer Ghetto. Tagsüber versteckt sich das Mädchen in einem Kriechboden, um bei eventuellen Razzien nicht entdeckt zu werden.Als das Ghetto geräumt wird, um die Juden in die Konzentrationslager zu bringen, gelingt es Sadie und ihren Eltern zu fliehen. Sie flüchten in die Kanalisation unter Krakau , wo sie fortan leben. Ella lebt nach dem Tod ihres Vaters bei ihrer Stiefmutter, die mit den Nazies kollaboriert, um ein engenehmes Leben zu haben. Sie hat einen Nazi zum Liebhaber und profitiert von seiner " Bekanntschaft". Auf dem Weg durch die Stadt entdeckt Ella Sadie durch Zufall, weil sie Geräusche unter einem Kanaldeckel hört und Sadies Gesciht dort erscheint. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Ella versorgt Sadie mit Lebensmitteln und unterhält sich regelmäßig mit ihr und erfährt so über ihr Leben in der Kanalisation und den Umständen unter denen sie lebt..Für Sadie bedeutet sich eine große Hoffnung.Ella versucht ihr zu helfen wo sie kann. Aus wechselnder Sicht zwischen Sadie und Ella wird dieses Buch geschrieben, das mich tief beeindruckt hat. Es ist immer wieder erschreckend von Schicksalen dieser Art zu erfahren, die ja leider kein Einzelfall waren. Allein die Vorstellung in einer Kanalisation zu leben ist für mich undenkbar . Die Geschichte wird sehr eindringlich erzählt und ließ mich einige Male inne halten , um das Gelesene "zu verdauen"..Die Autorin vesteht es auf sehr emphatische Art und Weise dieses Stück Zeitgeschichte wiederzugeben und vermittelt dem Leser Einblick in die damalige Besatzungszeit Polens durch die Deutschen. Die Figuren sind gelungen dargestellt, der Schreibstil flüssig zu lesen und sehr eingängig. Von mir eine große Leseempfehlung für dieses Buch.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    16.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine lebensrettende Freundschaft?

    Krakau 1942: Die 18jährige Sadie lebt mit ihren Eltern im jüdischen Ghetto und muss sich tagsüber im Kriechboden verstecken, damit sie bei Razzien nicht gefunden wird. Zum Glück ist sie aufgrund der Mangelernährung sehr klein und dünn, trotzdem hat sie Beklemmungen und Angst in ihrem Versteck. „Die Freiheit ist da, wo man sie findet. … Das größte Gefängnis steckt in unseren Köpfen.“ (S. 11/12) Ella lebt auch in Krakau, kann sich als Nicht-Jüdin aber frei bewegen. Aber seit ihr Vater gefallen ist, gibt ihre Stiefmutter regelmäßig Partys für die Deutschen und teilt das Bett mit ihnen. Dann streift Ella kreuz und quer durch die Stadt. „Es war, als würde meine Ziellosigkeit mein Leben widerspiegeln, indem ich in einer Art Niemandsland gefangen war. … Im besetzten Krakau glich mein Dasein dem eines Kanarienvogels, der in seinem Käfig kaum Platz zum Umherflattern hatte.“ (S. 31) Als das Ghetto im März 1943 nachts geräumt wird, können Sadie und ihre Eltern in die Kanalisation fliehen. Eigentlich wollen sie das Abwassersystem nur als Weg in die Freiheit nutzen, aber die Nazis sind ihnen zuvor gekommen und besetzen alle Ausgänge – sie werden bis Kriegsende hier bleiben müssen. Für Sadie ist das unvorstellbar, um nicht durchzudrehen, geht sie regelmäßig in den unterirdischen Gängen spazieren und schaut durch die Kanaldeckel nach oben. „Ich war kein mutiger Mensch.“ (S. 111) sagt Ella über sich selber, aber als sie Sadie in der Kanalisation entdeckt, ist für sie sofort klar, dass sie helfen muss. Aus ihrer ersten Begegnung entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, für die beide alles riskieren … Pam Jennoffs „Das Mädchen mit dem blauen Stern“ beruht auf einer wahren Begebenheit und ist die berührende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Sadie und Ella könnten kaum unterschiedlicher sein, aber sie verbindet der Hass auf die Deutschen und die Sehnsucht nach Freiheit. Ella träumt davon, zu ihrem älteren Bruder nach Paris zu gehen und ihrer Stiefmutter zu entkommen. Sadie wäre schon froh, wenn sie ihre unterirdische Welt verlassen könnte. Sie sehnt sich nach frischer Luft und den Sternen, die sie mit ihrem Vater immer beobachtet hat. Ihr Aufeinandertreffen ist für beide extrem gefährlich. Sadie und die anderen Bewohner der Kanalisation haben Angst, verraten, entdeckt und doch noch verschleppt zu werden. Ellas Feind sitzt im eigenen Haus – ihre Stiefmutter würde alles tun, um sie loszuwerden und sie wegen der Unterstützung der Juden anzeigen. Das Setting ist extrem beklemmend. Zur Angst der jüdischen Flüchtlinge vor Entdeckung kommt der Ekel vor der Kanalisation, der Enge, dem Dreck, dem verschmutze Wasser. Außerdem sind sie darauf angewiesen, dass ihre die Helfer sie regelmäßig mit dem Notwendigsten versorgen – sonst müssen sie verhungern. Aber auch Ella lebt gefährlich und darf sich nicht erwischen lassen, wenn sie die Lebensmittel zu Hause entwendet und übergibt. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Frauen geschrieben, dadurch erlebt man ihre Ängste, Gedanken und Gefühle unmittelbar. Zusätzlich hat die Autorin den Epilog und Prolog so gestaltet, dass man bis zuletzt nicht weiß, wie es ausgeht und mit ihnen mitfiebert. Zudem schreibt sie so bildlich, dass man einen sehr guten Eindruck davon bekommt, wie Krakau damals aussah und wie extrem unterschiedlich die Lebensbedingungen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen waren. Ein wichtiges Buch #gegendasvergessen.

  • hasirasi2

    aus Dresden

    5/5

    16.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Eine lebensrettende Freundscha…

    Eine lebensrettende Freundschaft? Krakau 1942: Die 18jährige Sadie lebt mit ihren Eltern im jüdischen Ghetto und muss sich tagsüber im Kriechboden verstecken, damit sie bei Razzien nicht gefunden wird. Zum Glück ist sie aufgrund der Mangelernährung sehr klein und dünn, trotzdem hat sie Beklemmungen und Angst in ihrem Versteck. „Die Freiheit ist da, wo man sie findet. … Das größte Gefängnis steckt in unseren Köpfen.“ (S. 11/12) Ella lebt auch in Krakau, kann sich als Nicht-Jüdin aber frei bewegen. Aber seit ihr Vater gefallen ist, gibt ihre Stiefmutter regelmäßig Partys für die Deutschen und teilt das Bett mit ihnen. Dann streift Ella kreuz und quer durch die Stadt. „Es war, als würde meine Ziellosigkeit mein Leben widerspiegeln, indem ich in einer Art Niemandsland gefangen war. … Im besetzten Krakau glich mein Dasein dem eines Kanarienvogels, der in seinem Käfig kaum Platz zum Umherflattern hatte.“ (S. 31) Als das Ghetto im März 1943 nachts geräumt wird, können Sadie und ihre Eltern in die Kanalisation fliehen. Eigentlich wollen sie das Abwassersystem nur als Weg in die Freiheit nutzen, aber die Nazis sind ihnen zuvor gekommen und besetzen alle Ausgänge – sie werden bis Kriegsende hier bleiben müssen. Für Sadie ist das unvorstellbar, um nicht durchzudrehen, geht sie regelmäßig in den unterirdischen Gängen spazieren und schaut durch die Kanaldeckel nach oben. „Ich war kein mutiger Mensch.“ (S. 111) sagt Ella über sich selber, aber als sie Sadie in der Kanalisation entdeckt, ist für sie sofort klar, dass sie helfen muss. Aus ihrer ersten Begegnung entwickelt sich eine tiefe Freundschaft, für die beide alles riskieren … Pam Jennoffs „Das Mädchen mit dem blauen Stern“ beruht auf einer wahren Begebenheit und ist die berührende Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. Sadie und Ella könnten kaum unterschiedlicher sein, aber sie verbindet der Hass auf die Deutschen und die Sehnsucht nach Freiheit. Ella träumt davon, zu ihrem älteren Bruder nach Paris zu gehen und ihrer Stiefmutter zu entkommen. Sadie wäre schon froh, wenn sie ihre unterirdische Welt verlassen könnte. Sie sehnt sich nach frischer Luft und den Sternen, die sie mit ihrem Vater immer beobachtet hat. Ihr Aufeinandertreffen ist für beide extrem gefährlich. Sadie und die anderen Bewohner der Kanalisation haben Angst, verraten, entdeckt und doch noch verschleppt zu werden. Ellas Feind sitzt im eigenen Haus – ihre Stiefmutter würde alles tun, um sie loszuwerden und sie wegen der Unterstützung der Juden anzeigen. Das Setting ist extrem beklemmend. Zur Angst der jüdischen Flüchtlinge vor Entdeckung kommt der Ekel vor der Kanalisation, der Enge, dem Dreck, dem verschmutze Wasser. Außerdem sind sie darauf angewiesen, dass ihre die Helfer sie regelmäßig mit dem Notwendigsten versorgen – sonst müssen sie verhungern. Aber auch Ella lebt gefährlich und darf sich nicht erwischen lassen, wenn sie die Lebensmittel zu Hause entwendet und übergibt. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Frauen geschrieben, dadurch erlebt man ihre Ängste, Gedanken und Gefühle unmittelbar. Zusätzlich hat die Autorin den Epilog und Prolog so gestaltet, dass man bis zuletzt nicht weiß, wie es ausgeht und mit ihnen mitfiebert. Zudem schreibt sie so bildlich, dass man einen sehr guten Eindruck davon bekommt, wie Krakau damals aussah und wie extrem unterschiedlich die Lebensbedingungen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen waren. Ein wichtiges Buch #gegendasvergessen.

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