Sakrale Schriftbilder Zur ikonischen Präsenz des Geschriebenen im mittelalterlichen Kirchenraum
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
18.03.2024
Herausgeber
Tobias Frese + weitereVerlag
De GruyterSeitenzahl
305 (Printausgabe)
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783111306469
Die Bildlichkeit von Schrift steht in der internationalen Forschung seit einigen Jahren hoch im Kurs. Ob nun die Rede von "Iconicity of Script", "Épinographie" oder von "Schriftbildlichkeit" ist - stets geht es darum, den analytischen Blick weg vom reinen Textbezug und hin auf die ikonischen Qualitäten von Schrift zu lenken. Dies trägt der grundlegenden Erkenntnis Rechnung, dass Schrift nicht nur gelesen, sondern immer auch geschaut wird, dass Buchstaben nicht nur geschrieben, sondern auch gemeißelt, geritzt, genäht, geprägt - und auch gemalt - werden können.
Dieser Band beschäftigt sich mit der Frage, welche Wirkung die vielen Schriftbilder im mittelalterlichen Kirchenraum auf die zeitgenössischen Rezipient:innen ausübten: Hatten die Schriftbilder Anteil an der Suggestion von Sakralität? Evozierten Inschriften die Gegenwart des Heiligen bzw. Göttlichen? Wurde ihnen vielleicht sogar selbst sakrale oder sakramentale Qualität zugeschrieben? Die elf Beiträge dieses Bandes behandeln - ausgehend vom Altar als Zentrum des christlichen Kultes - die ganze Vielfalt sakraler Schriftbilder im mittelalterlichen Kirchenraum.
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