Körper, Körperwahrnehmung und Schönheitsideale im Wandel. Der Körper und seine Bedeutung in gesellschaftlichen Debatten Ein GRIN-Sammelband
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.02.2024
Herausgeber
GRIN Verlag (Hrsg.Verlag
GRINSeitenzahl
97 (Printausgabe)
Dateigröße
8195 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783964879011
Die Idee von der Verbindung zwischen Kriminalität und animalischen Körpern hielt Ende des 19. Jahrhunderts Einzug in mannigfaltige Wissensdisziplinen. Ziel der ersten Arbeit soll es sein, herauszufinden, welche Vorstellungswelten über Delinquenz zu Ende des 19. Jahrhunderts in der Kriminalanthropologie existierten und wie sie mittels der zur Verfügung stehenden Erkenntnissysteme erschlossen und diskursiv formiert wurden. Es soll dargelegt werden, welche Erklärungsmuster und Motivkomplexe in kriminalbiologischen Abhandlungen verwendet wurden, um ein kausales Verhältnis zwischen Kriminalität und Atavismus oder Degeneration herzustellen.
In der zweiten Arbeit wird die These aufgestellt: "Das Schönheitsideal ist der Spiegel seiner Zeit." Der Hauptteil ist unterteilt in Körperformen, welche die weiblichen Schönheitsideale darstellen. Die Unterscheidung erfolgt zwischen korpulenten, "normalen" und dünnen Körpern. Diese ästhetischen Idealbilder werden anschließend in einem weiteren sozialen Kontext betrachtet.
Auf Grund der Aktualität der Thematik soll im Rahmen der dritten Arbeit der Fragestellung nachgegangen werden, welchen Einfluss Körperbilder auf die Debatte um Inklusion haben. Hierbei soll besonders der Stellenwert, den die Disability Studies dabei einnehmen, hinterfragt werden.
Die vierte Arbeit untersucht die Bedeutung von Körperlichkeit in Actionfilmen anhand der "Terminator"-Filme. Dabei werden die beiden Filme und die in ihnen behandelten Themen und Diskurse zunächst kurz in ihren jeweiligen historischen Kontext eingeordnet. Anschließend wird untersucht, wie der Körper und seine Möglichkeiten präsentiert werden, welche Körpermodelle wie gezeigt, wie bewertet werden und für welche Vorstellungen sie stehen.
Eine der festgestellten Folgen von übermäßigem Social-Media-Konsum ist die körperdysmorphe Störung (BDD), bei der Betroffene ein gestörtes Verhältnis zur Wahrnehmung ihres eigenen Körpers und Erscheinungsbildes entwickelt haben und auf dem Weg der Selbstoptimierung nach immer höheren Zielen und letztlich absolutem Perfektionismus streben, diese jedoch schon allein aufgrund ihrer Wahrnehmung nie erreichen. Die fünfte Hausarbeit beschäftigt sich daher mit der Frage, welche Parteien an dieser Dynamik beteiligt sind und welche Verantwortung ihnen jeweils für die Folgen und das Finden potenzieller Lösungsansätze zukommt.
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