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Produktbild: Die Formel des Widerstands

Die Formel des Widerstands Wie Kernphysiker mithalfen, die Atombombe der Nazis zu verhindern

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/2,7 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Ozeanblau / Vanille

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-293-2

Beschreibung

Rezension

Über weite Strecken liest sich Astrid Vicianos Buch wie ein Kriminal – oder Spionageroman. (…) Es erzählt von mutigen Menschen, die ihre Forschung nicht in den Dienst des Krieges stellen wollten und in ständiger Gefahr lebten. ("Radio SRF 2 Kultur")
Ein fundierter Wissenschaftskrimi! ("Focus")
Faszinierend, informativ, packend auch für Laien. ("P.M. History")
Ein großartiges Buch über den Mut couragierter Wissenschaftler*innen und wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen. ("DLF Kultur Lesart")
So kunstvoll wie genau recherchiert verwebt die Autorin spannungsgeladen Geschichte und Wissenschaft, Alltag und Politik. ("Rhein-Neckar-Zeitung")
Leseempfehlung! Informativ, interessant, detailliert recherchiert. ("Spotify")
Das ist pure Spannung, stilistisch großartig, politisch aufrüttelnd. Besser geht es nicht. ("rbb radio3")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.10.2024

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,8/14,4/2,7 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Ozeanblau / Vanille

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-293-2

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    23.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Konnte das Buch nicht weglegen, packend!

    Ich habe seit langem nicht mehr so ein spannend geschriebenes Sachbuch gelesen! Die Charaktere des Buchs werden äußerst lebendig dargelegt, die historischen Hintergründe klar und gleichzeitig fundiert erklärt. Das Buch erzählt über eine höchst ungewöhnliche Freundschaft zur Zeit der NS-Besatzung in Paris, zwischen Kernphysikern aus eigentlich verfeindeten Lagern. Ein Buch, das die Thematik fantastisch aufbereitet - und das Mut macht.

  • Bewertung

    5/5

    16.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannend wie ein Krimi, hoch aktuell, akribisch recherchiert

    Dieses Buch ist aufwendig recherchiert, das merkt man sofort! Und die Details, über die die Autorin berichtet, sind überraschend und ungemein spannend. Trotz der umfangreichen Recherche schafft es die Autorin, die Thematik äußerst packend zu vermitteln, verwebt in ihrem Buch Geschichte und Wissenschaft, Alltag und Politik. Das Buch ist wunderbar zu lesen, auch für Laien sehr gut verständlich. Ein Buch, das Mut macht - und gerade in der heutigen Zeit eine ungeheure Aktualität und Relevanz erfährt. Leseempfehlung!

  • SimoneF

    4/5

    15.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wissenschaftler in der Resistance

    Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde in der Physik durch bahnbrechende Entdeckungen im Bereich der Kernphysik geprägt, und maßgeblich beteiligt waren Marie und Pierre Curie sowie Irène und Frédéric Joliot-Curie. Kurz nachdem Otto Hahn und Fritz Straßmann 1938 erstmals eine Kernspaltung gelang, brach der Zweite Weltkrieg aus, und rasch wurde klar, dass diese Entdeckung militärisch bedeutsam war, da eine Atombombe den Kriegesverlauf entscheidend beeinflussen würde. Das Nazi-Regime setzte alles daran, diese zu entwickeln, und nach der Besetzung Frankreichs wurde auch das Labor von Frédéric Joliot-Curie unter deutsche Kontrolle gestellt. Es verfügte, im Gegensatz zu deutschen Forschungseinrichtungen, bereits über ein Zyklotron, das fortan deutsche Wissenschaftler für ihre kernphysikalischen Experimente nutzen wollten. Für die Überwachung der französischen Kollegen wurde Wolfgang Gentner entsandt, der bereits zuvor mit Joliot-Curie zusammengearbeitet hatte und mit ihm befreundet war. Für Gentner beginnt nun ein riskantes Spiel: Nach außen hin muss er im Sinne des deutschen Uranprojektes arbeiten, verdeckt schützt er seinen Freund Joliot-Curie, der eine wichtige Rolle in der Resistance innehat, und weitere französische Wissenschaftler im Widerstand. Astrid Viciano beschreibt eindrücklich die Atmosphäre im besetzten Paris und die Situation in den Forschungsinstituten. Viele Wissenschaftler hatten sich dem Widerstand angeschlossen, waren Teil antifaschistischer, kommunistischer oder links-intellektueller Bewegungen, u.a. Frédéric Joliot-Curie, Jacques Solomon und Paul Langevin. Unter Lebensgefahr widersetzten sie sich den Besatzern und sabotierten das Atomprojekt. Gentner hält seine Hand über sie und setzt sich für die Freilassung von verhafteten Wissenschaftlern ein. Der Fokus des Buches liegt klar auf den historischen Aspekten, die kernphysikalische Forschung wird nur sehr rudimentär angerissen. Es lässt sich daher auch für naturwissenschaftliche Laien problemlos lesen. Da die Autorin den Fokus auf mehrere Personen legt, springt das Buch sowohl zeitlich als auch räumlich immer wieder hin- und her, teilweise gibt es kleinere Redundanzen. Hier hätte ich mir vor allem zeitlich eine etwas stringentere Umsetzung gewünscht, zumal Viciano offenbar selbst etwas durcheinanderkommt. So schreibt sie, nachdem Frédéric Joliot-Curies Freund Jacques Solomon im Mai 1942 von den deutschen Besatzer ermordet wurde am Ende des fünften Kapitels: „Frédéric Joliot-Curie ist von der Ermordung Solomons so erschüttert, dass er beschließt, Mitglied der kommunistischen Partei zu werden. […] Er wählt dafür einen denkbar ungünstigen Moment. Werden die Deutschen doch einen Monat später, im Juni 1942, den Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion brechen, indem sie gen Osten marschieren.“. Der Nichtangriffspakt wurde jedoch bereits ein Jahr zuvor, am 22. Juni 1941, also deutlich vor der Ermordung Solomons, aufgekündigt. Im sechsten Kapitel geht es dann verwirrenderweise auch am 29. Juni 1941 mit der Verhaftung Frédéric Joliot-Curies weiter. Abgesehen davon bietet das Buch jedoch sehr interessante Einblicke und verdeutlich die Brisanz der physikalischen Forschung zur damaligen Zeit sowie die Rolle der französischen Forscher in der Resistance. Sehr lesenwert!

  • Bewertung

    1/5

    27.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kein gutes Buch

    Das Buch war überkompliziert und man schlief während dem lesen fast ein. Man verstand die Handlung nicht. Gut recherchiert, allerdings nicht gut zu lesen. Ich empfehle dieses Buch jeder und jedem, der einschlafen möchte.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    23.01.2025

    eBook (ePUB 3)

    Eine klare Leseempfehlung

    Die Wissenschaftsjournalistin Astrid Viciano entführt uns mit diesem Buch in das von den NS-Truppen besetzte Paris zwischen Juni 1940 und August 1944. Genauer gesagt in die Labors von Irène (1897-1956) und Frédéric Joliot-Curie (1900-1958), die seit einigen Jahren gemeinsam mit ihrem Team an den bahnbrechenden Forschungen zur Kernphysik arbeiten. Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts ist geprägt von weitreichenden Entdeckungen und Erfindungen, die nicht immer nur friedlichen Zwecken dienen, wie man unter anderen bei Fritz Haber sehen kann, dessen Ammoniaksynthese nicht nur zur Herstellung von Düngemitteln sondern zum Einsatz des daraus entwickelten Giftgas im Ersten Weltkrieg geführt hat. Nun geht es um die Kernspaltung. Neben Paris wird dazu auch in Deutschland durch Lise Meitner, Otto Hahn und Fritz Straßmann geforscht. Während die jüdische Physikerin Lise Meitner im letzten Moment emigrieren kann, gelingt Hahn und Straßmann erstmals eine Kernspaltung. Wenig später bricht der Zweite Weltkrieg aus und Nazi-Deutschland setzt alles daran, eine Atombombe zu bauen. Nach der Besetzung Paris‘ ab 1940 versucht das NS-Regime die Forschungsarbeiten der Gruppe um Joliot-Curie für ihre Zwecke zu kontrollieren. Besonders das neu entwickelte Zyklotron steht im direkten Fokus. Zur Überwachung der Forscher wird ausgerechnet Wolfgang Gentner (1906-1980) abgestellt, der in den 1930er-Jahren an der Sorbonne mit Marie Curie (1867-1934) zusammengearbeitet hat und mit dem Ehepaar Joliot-Curie befreundet ist. Gentner weiß um die Gefahren einer Atombombe und versucht mit allen Mitteln zu verhindern, dass die Technik in die Hände der Nazis fällt. Er nimmt Verbindung zu Admiral Wilhelm Canaris (1887-1945) auf, der schon seit 1938 zahlreiche Regimegegner heimlich unterstützt, während Frédéric Joliot-Curie sich der Résistance anschließt. Für Gentner beginnt ein gefährliches Vabanque-Spiel, dessen Ausgang völlig offen ist. Er muss nach außen hin an dem deutschen Uranprojekt festhalten, während er gleichzeitig Frédéric und seine Kollegen im Widerstand schützt. An den Lebensdaten von Gentner und dem Ehepaar Joliot-Curie ist unschwer zu erkennen, dass sie den Krieg überlebt haben. Canaris wird nach dem missglückten Attentat auf Hi*ler vom 20. Juli 1944 verhaftet und 1945 im KZ Flossenbürg zum Tode verurteilt und gehängt. Meine Meinung: Der Wissenschaftsjournalistin Astrid Viciano gelingt es ausgezeichnet das komplexe Thema der Kernspaltung so in die Handlung zu integrieren, dass wir Leser nicht im physikalischen und chemischen Fachvokabular untergehen. Sie schreibt die beklemmende und gefährliche Atmosphäre in den Pariser Forschungsstätten. Neben Frédéric Joliot-Curie haben sich noch weitere Wissenschaftler wie Jacques Solomon und Paul Langevin dem französischen Widerstand angeschlossen und sabotieren die Forschungsarbeiten unter anderem am Zyklotron. Daneben erfahren wir einiges über das Privatleben der Joliot-Curies. Der Schreibstil ist sachlich. Da die Autorin immer wieder die Perspektive verschiedener Personen in den Fokus rückt, kommt es einige Male zu Redundanzen und Wiederholungen. Fazit: Diesem Buch, das seinen Fokus auf die historischen Ereignisse legt und daher auch von physikalischen Laien sehr gut lesbar ist, gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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