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Band 4

Verlassen Ein Island-Krimi

Aus der Reihe Mörderisches Island
181

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13231

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.01.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,4/13,2/2,9 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Weiß / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Þú sérð mig ekki

Übersetzt von

Freyja Melsted

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00692-6

Beschreibung

Rezension

»Schicht für Schicht,Kapitel für Kapitel werden in diesem Krimi dunkle Familiengeheimnisse und schockierende Wahrheiten herausgeschält.« ("Oberösterreichische Nachrichten")
»Der Autorin gelingt es mit ihrem schriftstellerischen Talent und einem sicheren Gespür für Spannung, den Plot bis zur schockierenden Wahrheit auf einem fesselnd hohen Niveau zu halten.« ("Bochum macht Spaß")

Produktdetails

Verkaufsrang

13231

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.01.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,4/13,2/2,9 cm

Gewicht

371 g

Farbe

Weiß / Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Þú sérð mig ekki

Übersetzt von

Freyja Melsted

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00692-6

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • sleepwalker

    5/5

    03.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Da ich die anderen drei…

    Da ich die anderen drei Island-Krimis von Eva Björg Ægisdóttir gelesen hatte, habe ich mich auf „Verlassen“ sehr gefreut. Tatsächlich hat mich das Buch nach wenigen Seiten so in seinen Bann gezogen, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Für mich war es ein überaus spannender und clever aufgebauter Krimi. Wer allerdings eine Fortsetzung der Reihe mit Kriminalkommissarin Elma erwartet, wird enttäuscht sein – „Verlassen“ ist streng genommen ein „Prequel“ zur Serie, keine Fortsetzung. Aber von vorn. Die Familie Snæberg ist reich und mächtig und sie ist in ganz Island bekannt. Ihr Firmenimperium macht jedes Jahr einen Milliardenumsatz und einige der Familienmitglieder sind in den sozialen Medien sehr aktiv. Anlässlich des 100. Geburtstags des allerdings schon verstorbenen Patriarchen und Firmengründers Ingólfur Snæberg, trifft sich die Familie in einem exklusiven „Smart-Hotel“ auf der Halbinsel Snæfellsnes, mitten in den westisländischen Lavafeldern. Es wird ein typisches Familientreffen mit Streitereien, Drogen, Eifersüchteleien und viel zu viel Alkohol. Außerdem bestimmen dunkle Geheimnisse schnell die Stimmung zwischen den Familienmitgliedern und schon kurz nach der Ankunft zeigt sich, dass die Familie nicht wirklich harmonisch ist und überhaupt nichts so ist, wie es scheint. Als eine junge Frau verschwindet, bricht Chaos aus. Dann wird auch noch eine 14-Jährige vermisst. Gibt es einen Zusammenhang? Plötzlich herrscht zwischen allen Anwesenden ein spürbares Misstrauen und die Ermittler Sævar und Hörður von der Polizei in Akranes haben alle Hände voll zu tun, Licht ins Dunkel der Ermittlungen zu bringen. Ich hatte bei diesem Buch den Fehler gemacht, die zahlreichen Rezensionen vorher zu lesen. Daher bin ich mit einem für mich völlig untypischen Misstrauen an die Lektüre herangegangen. Allerdings hat „Verlassen“ mich nach wenigen Seiten wirklich gefesselt. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die Autorin erzählt sowohl aus unterschiedlichen Perspektiven als auch in verschiedenen Zeit-Ebenen. Die Erzählstränge von Petra und Lea Snæberg (die beiden sind Mutter und Tochter), Tryggvi (er ist der Lebensgefährte einer der Familienmitglieder und als einziger kein Teil des Imperiums, da er als Schreiner arbeitet) und der Hotelangestellten Irma sind jeweils in der Ich-Perspektive erzählt, während der Strang rund um Sævar, den Kriminalpolizisten aus Akranes einen externen Erzähler hat. Das Buch umfasst einen kurzen Zeitraum von drei Tagen, es spielt sich zwischen dem 3. und dem 5. November 2017 ab. Es ist unblutig erzählt und kommt gänzlich ohne derbe Sprache aus, daher fand ich es sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel sind überwiegend kurz und so gut wie jedes endet mit einem Cliffhanger. Die Leserschaft weiß zwar nach einer Weile, dass Sævar und Hörður in einem Tötungsdelikt ermitteln, man hat aber keine Ahnung, wer überhaupt das Opfer ist. Wie von der Autorin gewohnt, gibt es auch in „Verlassen“ eine große Anzahl an Charakteren, die sie ausführlich beschreibt. Der Stammbaum am Anfang des Buchs war dabei eine große Hilfe. Der Spannungsbogen ist schwer zu beschreiben. Ich hatte von der ersten Seite an ein ungutes Gefühl im Magen, so wirklich spannend fand ich das Buch allerdings nicht, die Spannung kam mehr unterschwellig zum Tragen. Die vielen Geheimnisse aller Beteiligter, die so viele Fragen aufwerfen – mir hat das wirklich gefallen und die psychologische Komponente konnte mich begeistern. Die verkorkste Familie, die nur aus Egoisten und Egozentrikern zu bestehen scheint, ich fühlte mich wie am 80. Geburtstag meiner Oma. Am Beispiel der 14jährigen Lea zeigt die Autorin die Gefahren auf, die die Nutzung speziell von social Media-Plattformen mit sich bringen kann. Auch wenn Lea sich auf der sicheren Seite wähnt, ist das Erkennen von fake Profilen nicht leicht und hinter manchen vermeintlich trostspendenden Accounts steckt jemand ganz anderes. Etwas ganz Anderes verbarg sich für mich auch hinter dem Buch, etwas, das ich ganz und gar nicht erwartet hatte. Der Titel „Verlassen“ reiht sich so schön in die Reihe aus „Verschwiegen“, „Verloren“ und „Verborgen“ ein und doch ist das Buch ganz anders. Dennoch war es für mich ein Volltreffer, ich freue mich jetzt schon auf „Verschworen“ und ich vergebe fünf Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    09.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Isländisches Meisterwerk

    Ich liebe es wenn Krimis richtig schön düster sind. Auch muss für mich in einem guten Krimi nicht übermäßiges Blut vergießen vorkommen. Wenn die Geschichte spannend und fesselnd und das Ende einen A-HA Effekt beschert, bin ich glücklich! In einem tollen und schicken Design Hotel gibt es ein ganz besonders Treffen. Die Bekannte und wohlhabende Familie Snæbergs treffen sich dort um den Geburtstag eines verstorbenen Familienmitgliedes zu feiern. Doch die Feier ist alles andere als harmonisch und nach und nach kommen immer mehr Familiengeheimnisse zu Tage. Zu Beginn war ich ein wenig überfordert. Ich hatte mir ehrlicherweise den Stammbaum der Familien nicht all zu sorgfältig angesehen. Die isländischen Namen sind dazu nicht gerade einfach. Es hat also seine Zeit gedauert bis ich verstanden habe wer wer ist und in welchem Zusammenhang die Menschen zueinander stehen. Die Story beginnt auf alle Fälle sehr spannend! Ich mag die Dunkel Stimmung die eigentlich durch das ganze Buch mitschwingt. Die verschiedenen Erzählweisen der Darsteller macht die Geschichte außerdem sehr spannend! Die Geschichte lässt sich leicht lesen und gegen Ende konnte ich das Buch dann gar nicht mehr zur Seite legen! Auch wenn mich das Ende des Buches, als alter Krimi Fan kaum überrascht hat, hat mich das Buch dennoch sehr begeistert!

  • Bewertung

    aus Issum

    5/5

    15.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Hat mich mehr und mehr gefesselt

    Buchmeinung zu Eva Björg Aegisdottir – »Verlassen« »Verlassen« ist ein Kriminalroman von Eva Björg Aegisdottir, der 2025 bei Kiepenheuer & Witsch in der Übersetzung von Freyja Melsted erschienen ist. Der Titel der isländischen Originalausgabe lautet »Þú sérð mig ekki« und ist 2021 erschienen. Dies ist der vierte Babd der Reihe, der aber zeitlich vor den anderen Bänden spielt. Zum Autor: Eva Björg Aegisdottir ist Jahrgang 1988 und lebt mit ihrem Partner und drei Kindern in Reykjavík. Sie ist in Akranes geboren und aufgewachsen, der Stadt, in der ihre Krimis spielen. Nach ihrem Abschluss in Soziologie zog sie nach Trondheim in Norwegen, wo sie einen Master in Globalisierung machte. Für ihren ersten Krimi wurde sie mit dem renommierten isländischen Blackbird-Award ausgezeichnet. Zum Inhalt: Die schwerreiche Familie Snaeberg trifft sich in einem abgelegenen Hotel zu einer Familienfeier, das nicht alle Teilnehmer überleben werden. Wie kam es dazu? Meine Meinung: In diesem Buch wechseln sich Geschehnisse innerhalb der Familie, die von der jeweiligen Person als Ich-Erzähler geschildert werden, und den Ermittlungen der beiden Polizisten, die in der dritten Person geschrieben sind, ab. Lange Zeit weiß der Leser nicht, wer denn zu Tode gekommen ist. Bis auf die Hotelangestellte Irma und den Teenager Lea wirkte die gesamte Sippe unsympathisch. Häppchenweise erhält der Leser Informationen zu brachliegenden Konflikten in der Familie Snaeberg. Reichlich Alkohol und auch Drogen reichen nicht aus, um die Probleme der Familie zu entschärfen. Es wird ein psychologisch geprägtes Bild der Sippe mit vielen Nuancen gezeichnet. Die Handlung entwickelt sich langsam, hat mich aber zunehmend gefesselt. Die atmosphärische Schilderung konnte mich voll und ganz überzeugen. Bis kurz vor Schluss rätselte ich, wer denn als Leichnam aufgetaucht sein könnte. Mehrere überraschende Wendungen führten zu Neubewertungen und doch lag ich falsch. Am Ende der Geschichte werden die Geschehnisse nachvollziehbar aufgeklärt, auch wenn die Rolle der Polizisten bescheiden ausfällt. Eine Island-Karte und der Stammbaum des Clans runden das Buch ab. Fazit: Mir hat dieser Titel mit Fortgang der Geschichte immer mehr gefallen und die psychologischen Aspekte haben mich gefesselt. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde psychologisch geprägter Kriminalromane aus.

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    23.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Cover: Das Cover wirkt…

    Cover: Das Cover wirkt atmosphärisch und ist stimmungsvoll gestaltet. Ein einfaches Boot am Steg vor karger , felsiger Landschaft ist hier erkennbar. Die Isländische Natur kommt hier sehr gut zum Tragen. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt. Auch die Ähnlichkeit und der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Bänden ist vorhanden. Meinung: Es handelt sich hierbei um den vierten Band, jedoch ist dies nicht eine direkte Fortsetzung sondern eher als Prequel zu sehen, da es zeitlich vor den vorherigen anzusiedeln ist. Da die Fälle in sich geschlossen sind, kann man die Bände aber auch gut unabhängig lesen und die Vorkenntnisse sind nicht zwingend notwendig. Ich kannte zwar Band 3, aber die vorherigen nicht. Anfangs brauchte ich kurz mit der Zuordnung der Charaktere und den Zusammenhänge, aber es fügte sich dann mehr und mehr zusammen. Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. Die wechselnden Perspektiven machen es interessant und auch die Spannung wird so hoch gehalten und zudem Tempo erzeugt. Schnell wird man an Geschehnisse und Handlungen gefesselt. Toll fand ich auch, dass man die inneren Konflikte und Gedanken der Charaktere nah und spürbar miterlebt. Ein mitreißender Krimi mit vielschichtigen Charakteren und stimmungsvollem Setting. Die Abschnitte haben eine gute Länge und auch die Angaben an den Anfängen sind hilfreich und gut strukturiert. Auch der Stammbaum am Beginn ist hilfreich und hat gute Dienste geleistet. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen. Der Krimi ist spannend und unterhaltsam umgesetzt und mir hat dies sehr gut gefallen. Manchmal braucht es etwas, bis es sich zusammenfügt, aber das macht es ja auch so interessant. Was anfangs anders scheint, fügt sich doch plausibel und nachvollziehbar zusammen. Fazit: Ein mitreißender Krimi mit vielschichtigen Charakteren und stimmungsvollem Setting.

  • Büchermaulwurf

    aus Dreieich

    5/5

    12.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Tödliche Familiengeheimnisse

    Die wohlhabende isländische Familie Snæberg veranstaltet ein Familientreffen in einem luxuriösen, abgelegenen Hotel mitten in den Lavafeldern Westislands. Während draußen ein Schneesturm tobt, nimmt die feuchtfröhliche Feier eine düstere Wendung. Einer der Gäste verschwindet spurlos, und es wird schnell klar, dass in dieser Familie viele Geheimnisse verborgen liegen. Mit jeder enthüllten Wahrheit wird die Atmosphäre bedrohlicher, und jeder erscheint plötzlich verdächtig. Der vierte Band der Reihe ist keine direkte Fortsetzung, sondern ein Prequel, das zeitlich vor dem ersten Band der Reihe in 2017 angesiedelt ist. Elma ist noch nicht Teil des Teams der Polizei von Akranes. Sævar und Hördur müssen den Fall allein lösen. Ihre Ermittlungsarbeit nimmt jedoch nur einen kleinen Teil der Handlung ein. Klar im Mittelpunkt steht die Familie Snæberg, ihre Beziehungen zu einander und ihre zahlreichen Probleme und Geheimnisse die sie verbergen. Erzählt wird die Handlung aus den Perspektiven verschiedener Familienmitglieder, der Hotelangestellten Irma und dem Kriminalpolizisten Sævar. Die Handlung wechselt zwischen der Gegenwart mit dem Leichenfund am Sonntag, und der Vergangenheit zwei Tage zuvor als die Familienmitglieder anreisen. Das Geschehen im Hotel wird chronologisch erzählt und enthält kurze Einschübe mit der aktuellen Ermittlung. Bis zuletzt bleibt unklar, wer sich hinter der Leiche verbirgt und welche Umstände zum Tod geführt haben. Ich habe bis zum Schluss mitgerätselt, was die Spannung für mich enorm erhöht hat. Die Auflösung fand ich genial, schlüssig und gut nachvollziehbar. Eva Björg Ægisdóttir gelingt es meisterhaft, die unheimliche Kulisse der isländischen Winterlandschaft mit der klaustrophobischen Stimmung im Hotel zu verweben und so eine düstere, beklemmende Atmosphäre zu schaffen. Ihr Schreibstil ist präzise und eindringlich, sodass man sich als Leser förmlich in der eisigen Einsamkeit verliert. Den Spannungsaufbau fand ich überaus gelungen. Die Charaktere sind tiefgründig und vielschichtig gezeichnet. Besonders beeindruckend ist die Darstellung der inneren Konflikte – sei es Petras Sorge um ihre Tochter, Tryggvis Kampf gegen seine Dämonen oder Irmas Wunsch, dazuzugehören. Jedes Familienmitglied hat eine eigene Agenda, und genau das macht die Dynamik so fesselnd. Auch die Covergestaltung ist stimmungsvoll und passend gewählt: Die dunklen Farben und die minimalistische Gestaltung spiegeln die bedrohliche Einsamkeit und die unheilvolle Stimmung perfekt wider. Fazit: Wer atmosphärische, raffinierte Krimis mit psychologischem Tiefgang liebt, wird von „Verlassen“ begeistert sein. Eine klare Empfehlung für Fans von nordischer Spannungsliteratur!

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