Diese alten Mauern verbergen mehr als nur eine lange Geschichte.Das Angebot, in einem geschichtsträchtigen Anwesen für ein gutes Gehalt die Bibliothek zu archivieren, ist für den jungen Absolventen Matthieu verlockend. Sein Auftraggeber, der mysteriöse Monsieur Machard, lädt ihn in das alte Haus ein. Bald beginnt Matthieu mit der Arbeit und wird der Familie Lerot vorgestellt, in deren Besitz sich das Haus befindet.Er lernt die siebzehnjährige Tochter Espérance kennen, die seine Leidenschaft für Bücher und Geschichte teilt. Als das Mädchen in seiner Gegenwart einen Anfall bekommt und altertümliche Gebete aufsagt, schottet die Familie ihn ab. Doch die seltsame Begegnung lässt Matthieu keine Ruhe und er beginnt, über die Familie nachzuforschen - bis er auf Aufzeichnungen stößt, die ihn zu einem verstörenden Geheimnis führen ...Eine Mystery-Novelle über Familiengeheimnisse und die Dunkelheit, die diese verbirgt
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Eletroe
aus Chemnitz
5/5
21.04.2024
Buch (Taschenbuch)
Buch : Das Haus des verlorenen…
Buch : Das Haus des verlorenen Lichts Autor: Stefan Epler Gelesen als Taschenbuch ⭐⭐⭐⭐⭐ Klappentext: Diese alten Mauern verbergen mehr als nur eine lange Geschichte. Das Angebot, in einem geschichtsträchtigen Anwesen für ein gutes Gehalt die Bibliothek zu archivieren, ist für den jungen Absolventen Matthieu verlockend. Sein Auftraggeber, der mysteriöse Monsieur Machard, lädt ihn in das alte Haus ein. Bald beginnt Matthieu mit der Arbeit und wird der Familie Lerot vorgestellt, in deren Besitz sich das Haus befindet. Er lernt die siebzehnjährige Tochter Espérance kennen, die seine Leidenschaft für Bücher und Geschichte teilt. Als das Mädchen in seiner Gegenwart einen Anfall bekommt und altertümliche lateinische Gebete aufsagt, schottet die Familie ihn ab. Doch die seltsame Begegnung lässt Matthieu keine Ruhe und er beginnt, über die Familie nachzuforschen – bis er auf Aufzeichnungen stößt, die ihn zu einem verstörenden Geheimnis führen … ⭐⭐⭐⭐⭐ Meine Meinung: Diese Novelle ist auf keinem Fall langweilig. Trotz der wenigen Seiten, enthält sie alles, was ein Mysterythriller enthalten soll.. Mysteriöse Geschehnisse, Gruselfaktor und Spannung. Ich kenne Espérance bereits (habe den Thriller bereits gelesen und erst die Novelle), dennoch ist sie mir sehr sympathisch, ich mag es das man sie hier nochmals kennenlernt, ihre Geschichte, ihr denken und das handeln drumherum. Der Schreibstil ist super, man merkt das sich hier mit der Geschichte befasst wurde. Die Spannung steigert sich im Laufe des Buches, bis es einen fiesen Cliffhanger am Ende gibt. (Für die Geschichte aber vollkommen in Ordnung). ⭐⭐⭐⭐⭐ Fazit : Dies ist nun das zweite Buch, welches ich von Stefan Epler lese. Ich muss sagen das er dieses mystische drauf hat und ich mich in diesem Genre mittlerweile wohl fühle. Toll.
Ein wunderschönes Cover ziert diese mysteriöse, düstere Novelle. Der Student Matthieu bekommt das Angebot für gutes Geld die Buchbestände eines alten Anwesens zu archivieren. Was zuerst verlockend klingt wird immer dramatischer.
Matthieu lernt im Herrenhaus nicht nur seine Auftraggeber kennen, sondern auch die 17 jährige Espérance und ihren jüngeren Bruder. Die beiden Kinder scheinen kein ganz normales Leben zu führen und es geschehen immer häufiger merkwürdige Dinge wie Anfälle, bewaffnete Männer, mysteriöse Besucher. Als Matthieu dann auch noch geheime Tagebücher des Teenagers findet ist klar das er hier helfen muss.
Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Handlungsort. Alles erschien so altertümlich das ich mich immer wieder daran erinnern musste das die Geschichte in moderner Zeit spielt. Man darf hier keinen blutigen Horror erwarten, sondern eine tiefgründige, düstere Atmosphäre und Gänsehaut-Schauermomente.
Da dies der Auftakt einer Reihe ist bin ich sehr gespannt wie es weitergeht, denn von einigen Dingen wie dem Onkel hätte ich sehr gern mehr erfahren.
Bewertung
5/5
25.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Mysteriöser Starter
Sprachlich toll ausgeschmückte Story. Man kann sich gut in die Hauptfigur hineinfühlen und ist gespannt, mehr über Esperance und ihre Familie zu erfahren. Die Vorgeschichte baut eine Spannung auf, die den Nachfolgeroman zu einem Muss macht. Gänsehautatmosphäre trifft Gruselphantasien.
Bewertung
5/5
18.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Ungewöhnlich und mitreißend
Die Geschichte um den Historiker Matthieu beginnt beschaulich. Er kommt in das alte Anwesen und beginnt mit seiner Arbeit in den Bibliotheken. Doch der leicht angestaubte Alltag wird von subtilen Beobachtungen durchbrochen, die ihn nach und nach ahnen lassen, dass etwas faul ist im Hause Lerot ...
Die Bezeichnung "Gothic Novel" (Schauernovelle) passt sehr gut, denn die Geschichte ist atmosphärisch, dicht und einnehmend. Als Leser hatte ich das Gefühl, dass Matthieu tiefer und tiefer in Machenschaften verwickelt wird, die zu groß für ihn sind – was sich dann am Ende auch zeigt.
Eines meiner Herbst-Highlights!
Inas Buecherregal
3/5
22.10.2023
Buch (Taschenbuch)
Viele Fragen die nicht beantwortet werden
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ᴬᵘˢ ᵈᵉᵐ ᴮᵘᶜʰ
Witziger Weise ist dies das zweite Buch hintereinander in einer Leserunde, in dem eine mysteriöse Einladung eine Rolle spielt. Er soll die Bücher der Familie katalogisieren. Die Beschreibung der Umgebung und deren Geschichte ist interessant und ausführlich, ich kenne mich in Frankreich kaum aus.
Auch die Ankunft bzw. Tätigkeit (aktuell und erwartete) von Matthieu ist sehr ausführlich beschrieben, mir fast etwas zu ausführlich. Abgesehen von der Einladung wird er das erste mal bei einem Abendessen mit der Familie mit einem mysteriösen Vorgang konfrontiert. Esperance, die Tochter des Hauses, erleidet einen Anfall nach dem Anblick eines Armbandes, dass Matthieu bei seiner Ankunft im Hof gefunden hat. Zudem entdeckt Matthieu bei einem Rundgang im Haus einen bewaffneten Mann, was genau er bewacht wird leider nicht aufgeklärt. Ein belauschtes Gespräch wirft noch mehr Fragen auf, die ebenfalls nicht aufgeklärt werden.
Als er Esperances Tagebücher liest, tun sich immer mehr Fragen auf: warum scheint es so, als seien sie von zwei verschiedenen Personen geschrieben? Auf was genau deuten die vielen Hinweise hin? War das Ritual der Auslöser für den Wandel? Und was für ein Ritual überhaupt? Auch darauf wird nicht im Detail eingegangen.
Generell liest sich das Buch sehr gut, allerdings kommt es mir vor wie aus der Zeit gefallen. Der Schreibstil will mir nicht so Recht ins Jahr 2005 passen, darum bin ich immer kurz irritiert wenn Matthieu an den PC geht. Wenn keine Jahreszahlen genannt würden und kein PC oder Internet erwähnt, kann das genauso 100 Jahre früher spielen.
Die Idee, das wir nun Mathieus Tagebuch in der Hand halten dass er für uns versteckt hat, ist grandios. Der Schreibstil ist eigen, passt aber zur Atmosphäre des Buches. Mathieu hat mir sehr gut gefallen, ein ganz normaler Mensch der in etwas unheimliches hineingeschlittert ist. Kein Held der unüberlegt handelt und sich somit in Gefahr gibt sondern zurückhaltend, vorausschauend.
Ich liebe Geheimnisse, aber das diese Novelle kaum eine Frage beantwortet, stört mich doch sehr. Das ganze Buch ist voller Andeutungen, aber eine Aufklärung gibt es nicht. Dieses Buch soll die Einführung auf das „Hauptbuch“ sein, in dem die offenen Fragen beantwortet werden sollen. Mir sind das aber zu viele offene Fragen, die mich eher stören als neugierig machen.
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